Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ‚Gratismut’ – Ausgrenzung von AfD-Mitgliedern sollte in der Kirche keinen Platz haben
  2. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  3. AfD Rheinland-Pfalz suchte Gespräch mit Bischof Ackermann – dieser ging auf Demo gegen ‚rechts’
  4. Bätzing behauptet: „Römische Weltsynode und Synodaler Weg in Deutschland gehen in dieselbe Richtung“
  5. R.I.P. Alexej Nawalny – ein Kämpfer für die Freiheit
  6. Angst vor Rechtsruck? Das ist Thema für Eliten und Besserverdiener über 5.000 € Monatseinkommen
  7. DBK-Vorsitzender Bätzing meint: Der Lebensschutz „ist ein Proprium der Kirche“
  8. Bischof Krautwaschl meint: ‚Diskussion zum Thema Frauenweihe nicht beendet’
  9. Sie sahen: Das Ende des Synodalen Weges
  10. Kardinal Schönborn an DBK: "Weigerung einzulenken wäre Anzeichen eines Schismas"
  11. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  12. "Das unpräzise Pontifikat"
  13. „DBK hat keine Vollmacht, ihre Diözesen von Einheit mit Papst und katholischer Kirche wegzureißen“
  14. „Lasst euch nicht verwirren“
  15. Christian Geyer in FAZ-Kommentar: „Synodaler Ausschuss - Bischöfe als juristische Deppen?“

Messbesuch unter Katholiken weltweit: Afrika an der Spitze, deutschsprachige Länder Schlusslichter

29. Jänner 2023 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die neue Studie sieht auch einen Zusammenhang zwischen Reichtum und niedrigem Anteil an Messbesuchern, sowie die negative Auswirkung der Pandemie samt Maßnahmen.


Georgetown (kath.net/mk)
Nigeria ist vermutlich das Land mit den meisten Messbesuchern unter den Katholiken, während sich Österreich, Deutschland und die Schweiz in die weltweiten Schlusslichter einreihen. Das ergab laut aleteia eine Studie, die vom Center for Applied Research in the Apostolate (Universität Georgetown) veröffentlicht wurde. Die Frage lautete nach der Häufigkeit des Messbesuchs „abgesehen von Hochzeiten, Begräbnissen und Taufen“, wo erfahrungsgemäß die familiäre oder freundschaftliche Bindung für viele Besucher im Vordergrund steht und den religiösen Kontext überlagert. Nigerias Katholiken liegen mit 94 % an zumindest wöchentlichen Messbesuchern an der Spitze, gefolgt von Kenia (73 %) und dem Libanon (69 %), wobei viele Länder mit möglicherweise ebenso hohen Anteilen mangels (genauer) Statistiken nicht erfasst sind.
Rund um die 50 %-Grenze befinden sich viele lateinamerikanische Länder wie Kolumbien, Mexiko oder Nicaragua, aber auch Polen als europäischer Spitzenreiter. In Europa folgen dann die Slowakei (40 %), Italien (34 %), Spanien und Kroatien (je 27 %). Die USA und Großbritannien liegen bei jeweils einem Viertel. Ganz hinten rangieren noch nach den deutschsprachigen Ländern Frankreich, Brasilien und die Niederlande (unter 10 %). Die Herausgeber der Studie orten eine gewisse Korrelation zwischen Reichtum (hohem Bruttosozialprodukt) und niedrigen Messbesuchszahlen. Außerdem dürfte die Pandemie samt Maßnahmen die Anteile in vielen Ländern weiter gesenkt haben; für die USA ist eine Abnahme der regelmäßigen Messbesucher um rund 7 % belegt, von denen ein größerer Teil die Messe nun von zuhause aus online oder über das Fernsehen mitverfolgt.


 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SantaLuzia23 30. Jänner 2023 
 

Patroklos

Verehrte(r) Patroklos. Aufgewachsen mit der alten Liturgie und gewachsen mit dem Nachkonziliärem Gottesdienst. Bei mir hängt es stets von der Gemütslage ab. Wenn ich Ruhe für mich und meine Anliegen suche, dann fühle ich mich im Alten Ritus eher wohl. Möchte ich eine offen und „hell“ gestaltete Messfeier, darf es durchaus auch schon einmal ein etwas unkonventioneller Gottesdienst sein. Nur ich möchte keine permanent geänderte Liturgie in Worten, die alles Erdenkbare integriert. Aber der Gottesdienst Besuch wird immer weniger und selbst Kinder werden nicht mehr selbstverständlich getauft. Heute erstaunt erfahren, dass die Enkelkinder meiner Cousine mit 3 Jahren + 1 1/2 Jahren bewusst (noch?) nicht getauft sind. Der Vater der Kinder ist aus der Kirche ausgetreten und auch die Mutter will den Kindern keine Religion aufzwingen. Die Kinder sollen später selber entscheiden ob und zu welcher Kirche sie sich hingezogen fühlen. Unvorstellbar was heute aus unserem Glauben geworden ist!


0
 
 MarinaH 30. Jänner 2023 
 

Afrikanische Priester

auch wir haben wunderbare afrikanische Priester in unserer Diözese, für die ich sehr dankbar bin.


0
 
 gáidaros 30. Jänner 2023 
 

Ich bin dankbar für die Missionare aus den Ländern in Äquatornähe

In den letzten Jahren waren die neuen Kapläne in meiner Heimatpfarre und meinen Nachbarpfarren durchwegs aus Ländern wie Indonesien, Sambia, Tansania, Nigeria, etc.
Manche ältere Pfarrmitglieder beschweren sich, weil man den einen oder anderen beim Predigen schlecht versteht wegen ihres Akzentes. Dann taucht wieder der Vorwurf auf, daß diese Priester nur kommen würden, weil es ihnen hier wirtschaftlich besser gehe.
Jeder prüfe sich selber. Tatsache ist, daß es in Ö fast keinen Priesternachwuchs gibt. Auch fällt mir auf, daß viele Meßbesucher zu Hause nicht die Bibel lesen. Dabei hätte man kein Problem mit dem Akzent.
Ich hätte gerne ein kantigeres Auftreten der Kirche zu den zeitgeistlichen Verirrungen. Trotzdem bleibt auch für jeden einzelnen von uns die Frage: Joh6,67: "Wollt auch ihr gehen ?"


2
 
 Peter2021 29. Jänner 2023 
 

Die Kirche lebt aus der heiligen Eucharistie

Überall wo Jesus in der heiligen Eucharistie angebetet wird und man Rosenkranz betet, blüht die Kirche.

"Die Eucharistie ist unser wahrer Schatz auf Erden. Nichts ist schöner, nichts ist größer, nichts
ist bewundernswerter als diese Anwesenheit des Auferstandenen, der zu uns kommt, um uns an dem Reichtum seiner Gnade teilhaben zu lassen und uns mit seiner Herrlichkeit zu bekleiden."

neuevangelisierung-passau.de/wp-content/uploads/2020/01/P.-Florian-Racine-Fr%C3%BCchte-der-Anbetung-Adoratio-Alt%C3%B6tting-19.pdf


4
 
 Benno Faessler-Good 29. Jänner 2023 
 

Trommeln in der Kirche?


0
 
 AngelView 29. Jänner 2023 
 

Wen wundert´s?

Die Kirche hat doch heute nichts mehr zu sagen.
Nicht, dass sie nicht etwas zu sagen hätte; sie sagt es halt nicht.
Alles, zu was sich die KIrche heute zu Wort meldet sind gesellschaftspolitische Themen. Leider hat sie nicht kapiert, dass die Menschen dazu nicht die Kirche brauchen, sondern auf genügend andere - meist bessere - Quellen zurückgreifen können.
Und das, wo sie ein sog. Alleinstellungsmerkmal hätte (= Glaube), dazu schweigt sie. Aus Angst?
Aus Bequemlichkeit? Aus Populismus?

Man kann Menschen damit schon verstehen, die auf den Kirchenbesuch hirzulande verzichten. Wann werden die Hirten das endlich kapieren?
Zum Glück gilt immer noch der Satz, dass in solchen Fällen Gott selbst seine Herde sammeln und hüten wird - im Zweifel dann (leider) außerhalb der bestehenden Strukturen.


5
 
 Adamo 29. Jänner 2023 
 

Unser Studentenpfarrer sagte 1953 bereits zu uns,

dass Afrika einmal Europa missionieren werde!

Heute haben wir bereits etliche afrikanische Priester in unserer Diözese aus der Schönstadtbewegung, die in Afrika segensreich tätig ist.


1
 
 lakota 29. Jänner 2023 
 

Wie sagte meine Oma immer:

"Not lehrt beten".
Uns geht es hier einfach zu gut, wir brauchen keinen Gott mehr - andererseits, wenn ein Unglück passiert, dann heisst es: wie kann Gott das zulassen?


1
 
 Patroklos 29. Jänner 2023 
 

Heilige Messe

Angesichts dieser Zahlen erscheint es dann geradezu als grotesk, daß PF Heilige Messen im "überlieferten Ritus", die gut besucht sind, wohl de facto bald untersagen will.
Was ist das für eine Kirche, die einseits den Rückgang der Meßbesucher beklagt, anderseits die Feier Heiliger Messen einschränkt oder gar verbieten will?


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für mindestens 2024 und 2025!
  2. KOMMEN SIE MIT! EINMALIGE REISE - 13. Oktober 2024 in Fatima + Andalusien!
  3. Karwoche und Oktober 2024 mit kath.net in MEDJUGORJE
  4. „DBK hat keine Vollmacht, ihre Diözesen von Einheit mit Papst und katholischer Kirche wegzureißen“
  5. Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
  6. Sie sahen: Das Ende des Synodalen Weges
  7. Kardinal Schönborn an DBK: "Weigerung einzulenken wäre Anzeichen eines Schismas"
  8. Christian Geyer in FAZ-Kommentar: „Synodaler Ausschuss - Bischöfe als juristische Deppen?“
  9. Bätzing behauptet: „Römische Weltsynode und Synodaler Weg in Deutschland gehen in dieselbe Richtung“
  10. ‚Gratismut’ – Ausgrenzung von AfD-Mitgliedern sollte in der Kirche keinen Platz haben
  11. "Das unpräzise Pontifikat"
  12. R.I.P. Alexej Nawalny – ein Kämpfer für die Freiheit
  13. Kardinal Kasper: „Ich stimme Kardinal Schönborns Mahnung an die DBK voll und ganz zu“
  14. AfD Rheinland-Pfalz suchte Gespräch mit Bischof Ackermann – dieser ging auf Demo gegen ‚rechts’
  15. Grußwort des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Eterović, an die Deutsche Bischofskonferenz

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz