SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
- Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
- Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
- 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
- „Warum bin ich Christ“
- Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
- Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
- Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
- Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
- USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
- 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
- Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
- Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
- 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
- Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
| 
Äbtissin Reemts OSB: „Papst Benedikt war für mich im vollsten Sinne des Wortes ein Kirchenvater“4. Jänner 2023 in Spirituelles, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Theologin: „Zuwider sind mir viele Nachrufe auf Papst Benedikt, vor allem wenn sie von Journalisten oder Bischöfen kommen, die alles getan haben und noch tun um sein Lebenswerk zu ignorieren oder sogar zu zerstören.“
Mariendonk (kath.net/pl) „Papst Benedikt war für mich ein sehr wichtiger Mensch, im vollsten Sinne des Wortes ein Kirchenvater, d.h. einer auf dessen theologisches Urteil ich vertrauen konnte“, notiert die Mariendonker Äbtissin und profilierte Theologin Dr. Christiana Reemts OSB auf ihrem Blog. Die Theologin erläutert weiter, sie sehe in Benedikt XVI. einen Propheten, also einen Menschen, „der deutlicher als andere die Zeichen der Zeit erkannte und sie aus dem Glauben heraus deutete. Insofern war er fortschrittlicher als all die, die in der deutschen Kirche Veränderungsprozesse in Gang setzen, die doch nur das Ziel haben, die Reste des Status quo zu bewahren.“ 
Scharfe Kritik kommt von der Wissenschaftlerin allerdings zu „vielen Nachrufen“ auf Papst Benedikt. Diese seien ihr oft „zuwider“, schreibt sie wörtlich, „vor allem wenn sie von Journalisten oder Bischöfen kommen, die alles getan haben und noch tun um sein Lebenswerk zu ignorieren oder sogar zu zerstören“.
Benedikt brauche „jetzt weder heuchlerische Lobhudelei noch Beurteilungen von oben herab (man fragt sich, ob die Schreiber bereits am Ende der Welt bei Gottes Thron angekommen sind, dass sie so sicher wissen, was standhält und was nicht...), sondern unser Gebet.“ Nachdenklich hält die Benediktinerin fest: „Wobei auch das nicht sicher ist, vermutlich brauchen wir noch viel mehr sein Gebet.“
Dr. Christiana Reemts OSB (siehe Link) ist seit 2005 die Äbtissin der im Bistum Aachen liegenden Abtei Mariendonk. Sie hat unter anderem Arbeiten zu den Kirchenvätern veröffentlicht. Mariendonker Ordensfrauen arbeiten seit 1990 an den „Fontes christiani“, einer zweisprachigen Ausgabe der Kirchenväter, mit, außerdem bei der Edition der Vetus Latina und dem Novum Testamentum Patristicum.
Requiem für Benedikt in Rom - kathnet-Interview mit Bischof Voderholzer
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | modernchrist 7. Jänner 2023 | | | | Grandiose Frau, diese kluge und gebildete Dame! Man sieht förmlich bei manchen Nachrufen die gemeinen Hexenzähne blitzen. |  0
| | | | | ottokar 6. Jänner 2023 | | | | Solche Frauen brauchen wir dringenst in unserer Kirche! |  0
| | | | | Perlinde 5. Jänner 2023 | | | | Dank an Äbtissin Dr. Christiana Reemts OSB |  0
| | | | | girsberg74 4. Jänner 2023 | | | | Kann alles nachvollziehen, was Dr. Christiana Reemts OSB sagt. |  3
| | | | | Richelius 4. Jänner 2023 | | | |
Die Äbtissin spricht etwas an, den was mich seit Tagen beunruhigt: Niemand sprach bis jetzt davon, für den verstorbenen Papst zu beten. Mich beunruhigt es immer, wenn Menschen schon vor der Beisetzung als Heilige bezeichnet werden. Das bedeutet nämlich, daß man nicht für ihre Seele beten muß.
Es gibt - gleichsam wie eine Warnung - die Legende aus dem Leben des Hl. Bruno. Bei einer Beerdigung eines Domherren wurde der Verblichene von allen gelobt und sein heiligmäßiges Leben betont. Bis der Tote sich aufrichtete und den Umstehenden mitteilte, daß er verdammt wäre. |  2
| | | | | physicus 4. Jänner 2023 | | | |
Den Aussagen von Äbtissin Reemts kann ich mich aus voller Überzeugung anschließen. |  8
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Mit dem Rosenkranz im Gym
- Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
- 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
- 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
- Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
- 3,5 Millionen Ave Maria für den Papst
- Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan
- Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
- Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
- Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
- Vatikan: Papst verbrachte nach Krebs-OP eine ruhige Nacht
- CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
- EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
- Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
|