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Deutschland: Bundestagsvize Kubicki fordert Untersuchung unklarer Todesfälle nach Corona-Impfung

15. Dezember 2022 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Wolfgang Kubicki (FDP): „Das ergibt auch deshalb Sinn, weil die bedingte Zulassung dieser Impfstoffe unter einem enormen zeitlichen Druck stattgefunden hat.“


Berlin (kath.net) Der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Wolfgang Kubicki (FDP), fordert gegenüber der „Welt“, dass alle Menschen, die innerhalb von 14 Tagen nach der Corona-Impfung mit ungeklärten Todesursachen gestorben sind, „automatisch als Verdachtsfall beim Paul-Ehrlich-Institut registriert wird“. Bei diesen Toten sollten die Gesundheitsbehörden „regelhaft“ Obduktionen durchführen. Denn man spreche „über eine relevante Zahl, die es notwendig macht, sich diesem Problem systematisch zu nähern“, erläuterte Kubicki weiter und stellt fest: „Das ergibt auch deshalb Sinn, weil die bedingte Zulassung dieser Impfstoffe unter einem enormen zeitlichen Druck stattgefunden hat.“

Kubicki reagierte damit auf eine neue Studie des Chefpathologen des Heidelberger Uniklikums, Peter Schirmacher, berichtete die „Welt“ weiter. Schirmacher und sein Team hatten Menschen untersucht, die kurz nach der Impfung ungeklärt verstorben waren. Nach Schirmachers Darstellung in seinem Interview mit der „Welt“ sei bei etwa 30 Prozent der untersuchten Fälle die Impfung Todesursache gewesen war. Schirmacher hatte schon im August 2021 mehr Obduktionen von in zeitlicher Nähe zu ihrer Impfung Verstorbenen gefordert, berichtete seinerzeit das „Ärzteblatt“ anhand einer DPA-Meldung. Damals hatte er vor einer hohen Dunkelziffer an Impftoten gewarnt, er brachte seltene, schwere Nebenwirkungen des Impfens, bsp. Hirnvenenthrombosen oder Autoimmunerkrankungen, ins Gespräch. Damals, also 2021, schrieb das „Ärzteblatt“ dann wörtlich über die Position Schirmachers: „Die Häufigkeit tödlicher Impffolgen wird aus seiner Sicht unterschätzt – eine politisch brisante Aussage in Zeiten, in denen die Impfkampagne an Fahrt verliert, die Delta-Variante sich rasant ausbreitet und Einschränkungen von Nichtgeimpften diskutiert werden.“ Mit Bezug auf Widerspruch von anderen Wissenschaftlern und vom Paul-Ehrlich-Institut stellte Schirmacher 2021 fest, er wolle keine Panik verbreiten, auch sei er keineswegs Impfgegner, sondern sei selbst geimpft. Dennoch habe er seine Einschätzung beibehalten.


Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Tino Sorge, hatte gegenüber der „Welt“ erklärt, dass es „zwei Jahre nach der ersten Corona-Impfung“ nun „höchste Zeit für einen offeneren Umgang mit Impfnebenwirkungen und Impfschäden“ sei. Die Studie von Schirmacher bezeichnete Sorge als „beunruhigend – auch, weil sie zeigt, wie wenig wir auch nach zwei Jahren über die Risiken der Impfstoffe wissen.“

Schirmacher hatte im Interview mit der „Welt“ am Montag gefordert, die Forschung über Impfschäden auszuweiten. Es gebe „wichtige offene Fragen“. Wörtlich vertrat Schirmacher: „Gibt es etwa genetische Faktoren oder bestimmte Vorerkrankungen – zum Beispiel Autoimmunerkrankungen –, die für schwere Impffolgen prädisponieren? Impffolgen sind Impfstoff-abhängig – aber welche Merkmale und Bestandteile der Vakzine bestimmen das? Spielen bestimmte Applikationsarten eine Rolle?“ Aktuelle Impfempfehlungen stufte er als „zu weit gefasst“ ein.


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