Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  2. Vertrauenskrise in der Kirche
  3. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  9. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  10. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  11. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  14. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  15. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen

Brief an alle Katholiken der Erzdiözese: US-Erzbischof warnt vor Pro-Abtreibungs-Initiative

6. November 2022 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Antrag für einen Verfassungszusatz sei bewusst vage formuliert und könnte eine extrem freizügige Abtreibungsregelung in der Verfassung verankern, warnt Erzbischof Vigneron.


Detroit (kath.net/CNA/jg)

In einem Brief an alle registrierten Katholiken der Erzdiözese Detroit hat Allen Vigneron, der Erzbischof von Detroit, die Gläubigen aufgefordert, gegen einen Zusatz zur Verfassung von Michigan zu stimmen, der eine sehr freizügige Abtreibungsregelung festschreiben soll. Die Abstimmung über den Verfassungszusatz findet am 8. November statt.

Der Erzbischof befürchtet, dass der Verfassungszusatz „extreme Auswirkungen“ auf den Bundesstaat Michigan haben wird, sollte er in Kraft treten.

Umfragen deuten auf eine knappe Entscheidung hin. Dem Verfassungszusatz werden fast 50 Prozent Zustimmung prognostiziert.


Der Antrag sei deshalb so gefährlich, weil er absichtlich vage formuliert sei und praktisch alle anderen Gesetze, welche die Abtreibung in Michigan regeln, außer Kraft setzen würde. Abtreibung würde zu einer Art „Superrecht“ erklärt und in der Verfassung verankert, warnt Erzbischof Vigneron. Sie werde zu einem „individuellen Recht“ erklärt, das für alle Personen in Michigan gelten würde. Das würde auch Kinder einschließen und hätte zur Folge, dass Eltern von Minderjährigen nicht einmal informiert werden müssten und keine Mitsprache hätten, wenn das Kind eine Abtreibung durchführen lassen will.

Dank der mehrdeutigen Formulierung wäre es unter dem Verfassungszusatz auch möglich, Abtreibungen aus Steuermitteln zu finanzieren, was derzeit nicht erlaubt ist. Abtreibungen könnten auch aufgrund des Geschlechts durchgeführt werden, Teilgeburtsabtreibungen könnten zulässig werden, Abtreibungen könnten auch von Personen vorgenommen werden, die keine Ärzte sind.

Es sei daher das Gebot der Stunde, dass „Katholiken und alle Menschen guten Willens“ alles tun, um den Antrag anzulehnen, so lange dies möglich ist. Jeder Mensch habe von der Empfängnis an bis zum natürlichen Tod eine von Gott gegebene Würde. „Abtreibung ist ein schwerer Angriff auf die Würde der verletzlichsten Person, des ungeborenen Kindes“, schreibt Erzbischof Vigneron wörtlich.

Ein Nein zum Verfassungszusatz wäre eine Grundlage für eine Kultur, in welcher das Leben jedes Menschen geachtet und geschätzt würde und Frauen und Familien die Unterstützung erhalten, die sie brauchen, schreibt Erzbischof Vigneron.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. ‚Rededicate 250‘: Tausende feiern auf der National Mall die Rückbesinnung auf Gott
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. Erzdiözese New York droht Insolvenz – jetzt sollen Pfarren Geld aufbringen
  4. US-Regierung streicht 11-Millionen-Dollar-Vertrag mit kirchlicher Wohltätigkeitsorganisation
  5. Bericht des US-Justizministerium: Regierung Biden ging gezielt gegen Lebensschützer vor
  6. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  7. Walt Disney World kehrt zu klassischer Begrüßung ‚Ladies and Gentlemen‘ zurück

Abtreibung

  1. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  4. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  5. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  6. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  7. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  6. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  7. Vertrauenskrise in der Kirche
  8. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  9. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  10. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  11. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  12. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  13. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  14. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  15. Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz