Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Konflikt um Alte Messe betrifft Auffassung über Kirche und ihre Rolle in der Welt
  2. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  3. „Der protestantische Niedergang in Deutschland stellt die Logik des Synodalen Weges in Frage“
  4. Papst über katholische Schulen: Es geht nicht um Missionierung
  5. Schweizer Staatskirchenportal verbreitet Propaganda für das Töten ungeborener Kinder
  6. "Liebe Herren-Kund*innen!" - Gender-Gaga bei H&M 
  7. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  8. Kohlgraf: Papst Franziskus ist über Synodalen Weg „gut informiert“, aber beurteilt ihn „kritisch“
  9. „Pandemie der Ungeimpften“? – Vorwurf: Politische Maßnahmen ignorierten wissenschaftliche Studien
  10. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  11. Brasilianischer Kardinal Tempesta exkommuniziert Diözesanpriester Holtz unter „Schisma“-Vorwurf
  12. „Teufel ade, wir brauchen den guten Arzt nicht mehr, wir haben die Medizin“
  13. 'Jesus, Josef und Maria - Ich kenne nur eine 'Royal family'
  14. Katholisch im absurden Theater
  15. Wo Arbeitsrecht zu Arbeits(un)recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

Großerzbischof Schewtschuk in Sorge um Atomkraftwerk

21. August 2022 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Oberhaupt der ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche warnt im Blick auf Atomkraftwerk Saporischschja vor "großem Unheil" für ganze Welt.


Kiew (kath.net/ KAP)

Der griechisch-katholische Großerzbischof von Kiew, Swjatoslaw Schewtschuk, schließt sich der vielfach geäußerten Sorge um das von Russland besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja an. Russland erfinde "unaufhörlich alle möglichen Provokationen" wie etwa die Militarisierung des Atomkraftwerks oder die Drohung, den Strom abzuschalten, so der Großerzbischof. Ein solcher Schritt könnte für die Ukraine, Europa und die ganze Welt "großes Unheil bringen", mahnte das Oberhaupt der Griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine. Er äußerte sich in seiner täglichen Videobotschaft, wie Radio Vatikan am Samstag berichtete.

In seiner Videobotschaft bezog sich Schewtschuk darüber hinaus auf die schweren Kämpfe an vielen Orten. Die Städte Charkiw und Mykolajiw sind laut dem Großerzbischof ebenfalls unter ständigem Beschuss, vor allem nachts: "Gerade in der Nacht, wenn die Menschen ruhig schlafen wollten, zerstörte der Feind friedliche Stadtviertel. Leider gibt es viele Verletzte", so Schewtschuk. In den Städten Kramatorsk und Mykolajiw seien vor allem Bildungseinrichtungen das Ziel gewesen. Schewtschuk sah darin einen Versuch, ukrainische Kinder und Jugendliche zu hindern, in ihrer Heimat zu studieren. Er bekräftigt erneut: "Aber die Ukraine steht. Die Ukraine kämpft. Die Ukraine betet." Das Kirchenoberhaupt nutzte seine Videobotschaft zudem auch erneut für einen Friedensappell.

Jeden Tag seit Kriegsbeginn in der Ukraine meldet sich der Großerzbischof in einer Videobotschaft zu Wort. Diesen Samstag ist bereits der 178 Tag seit Kriegsbeginn. Schewtschuk geht in seinen Beiträgen nicht nur auf tägliche Probleme ein, sondern behandelt auch jeweils spezifische theologische Thema.

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 aytac 22. August 2022 
 

@Adamo

Sehr richtig. Dabei war der Unfall am 26.4.1986 in Tschernoby ziviler Natur, es ist wohl ein Experiment außer Kontrolle geraten. Die humanen und wirtschaftliche Schäden sind unermesslich. Selbst jetzt wird man kaum Zugang von Statistiken über Strahlungsschäden in dem Gebiet bekommen. Wie viel größer könnte der Schaden bei einem GAU infolge von Militärhandlungen sein. Möchte man sich nicht vorstellen.


0
 
 aytac 22. August 2022 
 

@creationist

Gehört zwar nicht zum Diskussionsthema, aber als höflicher Mensch antworte ich Ihnen.
Ich bin in Berlin geboren und habe einen deutschen Pass. Aytac ist ein türkisch / arabischer Name und bedeutet soviel wie Mondkrone. Alles klar?


0
 
 girsberg74 21. August 2022 
 

Mit der Bitte um Nachsicht, dass ich mich kurzgefasst habe

@kranichsteiner wegen @girsberg74

Nein, das Wort „Angst“ hat außer mir niemand verwendet; man kann aber diesen Sachverhalt mit anderen Worten darstellen beziehungsweise erschließen.

Die, die Verantwortung tragen, wissen um die Bedrohungen; sie müssen aber nicht alles öffentlich darlegen, vor allem nicht vor denen, die gar nichts an der Sache tun können, sondern höchstens den Verantwortlichen in den Arm zu fallen, womit die Probleme der Ukraine nicht gelöst würden, außer dass die Ukraine unter allen Bedingungen kapitulierte.


1
 
 Rolando 21. August 2022 
 

Dazu die österreichische Presse

https://www.wochenblick.at/brisant/super-gau-droht-saporoschje-atomkraftwerk-wird-mit-west-waffen-beschossen/


0
 
 Adamo 21. August 2022 
 

Die Angst vor einer Freisetzung radioaktiven Materials durch Beschuss des Atomkraftwerkes

Saporischtscha ist extrem real!
Das sollte nicht durch naive Äusserungen heruntergespielt und verharmlost werden.

Ist den Menschen noch immer nicht klar geworden, dass unsere Waldböden und Pilze mit radioaktivem Material durch die Explosion des Atomkraftwerkes Tschernobyl belastet sind?

Vor dem Verzehr von Pilzen wird heute noch nach
36 Jahren gewarnt.

Das Atomkraftwerk Tschernobyl explodierte am 26.April 1986, also vor 36 Jahren!


0
 
 creationist 21. August 2022 
 

@Aytac

kommst aus Turkey?


1
 
 kranichsteiner 21. August 2022 
 

@girsberg74

Ich sehe niemanden außer Ihnen, der hier das Wort "Angst" verwendet. Und die Sorge, die sich Großerzbischof Schewtschuk macht, kann ich durchaus nachempfinden.


4
 
 girsberg74 21. August 2022 
 

Angst ist jetzt nicht zu gebrauchen !

Nicht dass man sich nicht um solche Risiken nicht sorgen soll, Angst aber macht Menschen unsicher und handlungsunfähig, sie fallen dann denen in den Arm, die verantwortlich Entscheidungen für alle treffen müssen.


1
 
 aytac 21. August 2022 
 

Eben vor solchen Risiken bei Atomkraftwerken, wie z.B. Militärischer Beschuss oder militärischer bzw. ziviler Flugzeugabsturz, haben sehr viele Menschen schon lange Zeit gewarnt. Sie wurden viel zu lange nicht ernst genommen.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ukraine

  1. Emotionaler Papstbrief an ukrainische Bevölkerung
  2. Größte Attacke auf die Gesundheitsversorgung auf europäischem Boden seit dem Zweiten Weltkrieg!
  3. "Papa, ich möchte nicht, dass sie Bomben auf mich werfen",
  4. Russlands Überfall auf die Ukraine? - "In dieser Frage kann es kein Einerseits-Andererseits geben"
  5. Diplomat: Militärische Unterstützung der Ukraine unverzichtbar
  6. Russland weltweit isoliert - Historisches UNO-Votum verurteilt illegale Annexionen
  7. Fürchtet euch nicht vor Putin!
  8. Massive russische Terrorwelle gegen die Ukraine - Hilferuf der katholischen Uni in Kiev
  9. Russland: Katholische Bischöfe stellen sich gegen den Krieg
  10. Bischof von Odessa: Teilmobilisierung enttarnt Putins "Lüge"







Top-15

meist-gelesen

  1. Allein den Betern kann es noch gelingen - Schicken Sie uns Ihr Anliegen!
  2. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  3. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  4. „Der protestantische Niedergang in Deutschland stellt die Logik des Synodalen Weges in Frage“
  5. Das Platzen der großen Lebenslüge der 'deutschen Kirchen'
  6. 'Jesus, Josef und Maria - Ich kenne nur eine 'Royal family'
  7. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre DRINGENDE Hilfe!
  8. Katholisch im absurden Theater
  9. Konflikt um Alte Messe betrifft Auffassung über Kirche und ihre Rolle in der Welt
  10. 'Die Pille müssen wir mit dem Tod der erotischen Liebe bezahlen'
  11. US-Bischof: „Diese deutschen Bischöfe sollten den Mut haben, eine weitere Sekte zu gründen“
  12. Kohlgraf: Papst Franziskus ist über Synodalen Weg „gut informiert“, aber beurteilt ihn „kritisch“
  13. „Teufel ade, wir brauchen den guten Arzt nicht mehr, wir haben die Medizin“
  14. Wallfahrtsort Maria Birkenstein – Wie geht es weiter?
  15. Wo Arbeitsrecht zu Arbeits(un)recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz