Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Besser keine Laienpredigt
  5. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  6. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  7. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  8. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  14. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  15. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden

Wie stehen Deutschlands Bistümer zur Pro-Abtreibungs-Äußerung der ZdK-Präsidentin Stetter-Karp?

15. Juli 2022 in Prolife, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


kath.net hat Presseanfrage an die 27 Diözesen gestellt - 24 Stunden später war nur drei Bistümern eine Antwort wichtig - Neue UPDATES - Zahl der Antworten von Bistümern nun bei VIERZEHN- Von Petra Lorleberg


Bonn (kath.net/pl) Zu den unsäglichen Pro-Abtreibungs-Äußerungen der ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp hatte kath.net am Donnerstag um 10 Uhr eine Presseanfrage an die 27 katholischen Bistümer Deutschlands sowie an die Deutsche Bischofskonferenz gestellt. Die Deutsche Bischofskonferenz hatte noch am Nachmittag geantwortet und ihre Antwort war sehr deutlich ausgefallen, kath.net hat bereits berichtet. Genau 24 Stunden nach Aussendung der Presseanfragen lagen kath.net DREI Antworten aus der 27 katholischen Bistümer vor - UPDATE: Die Zahl liegt aktuell bei sechs Antworten.

- UPDATE vom 22.7.2022 siehe unten! - Bis zum 28.7.2022 haben erst VIERZEHN der 27 Bistümer geantwortet.

Bamberg – Für das Erzbistum antwortete Pressesprecher Harry Luck: „Die Position von Erzbischof Schick zu Abtreibung und Lebensschutz ist hinlänglich bekannt. Zur konkreten Frage verweisen wir auf die DBK.“

Essen – Für das Bistum Essen antwortete Pressesprecher Ulrich Lota: „Ihre beiden Fragen kann ich wie folgt beantworten:
- Unterstützt Ihr (Erz-)Bischof diese Einschätzung der ZdK-Präsidentin?
Nein.
- Fordert auch Ihr Bischof eine Ausweitung vom Zugang zu Abtreibungsmöglichkeiten?
Nein.

Köln – Für das Erzbistum Köln antwortete das „Newsdeskteam“: „Vielen Dank für Ihre Anfrage. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Antwort der DBK.“

München - Für das Erzbistum München und Freising antwortete Pressesprecher Dr. Christoph Kappes: "Zu Ihrer Anfrage kann ich Ihnen folgendes mitteilen: Die Position von  Kardinal Marx zum Thema dürfte bekannt sein, unter anderem hat er sich jüngst hier wieder für den unbedingten Schutz des Lebens und zugleich für'„respektvolle, ernsthafte Debatten' ausgesprochen: https://www.vaticannews.va/de/kirche/news/2022-01/deutschland-kardinal-marx-lebensschutz-respektvolle-debatte-219a.html bzw. https://www.erzbistum-muenchen.de/news/bistum/Sternsinger-sind-Boten-fuer-das-Leben-40811.news. Im Übrigen verweise ich Sie auf die Stellungnahme der DBK, die Sie ja ebenfalls angefragt haben."


Paderborn – Für das Erzbistum Paderborn antwortete Pressesprecher Benjamin Krysmann: „Zuletzt am 23. Juni (vor der entsprechenden Gesetzesentscheidung im Deutschen Bundestag über den Paragraphen 219a StGB) hat Erzbischof Hans-Josef Becker seine eindeutige Haltung erneut zum Ausdruck gebracht: „Der Schutz des Lebens ist ein zentrales Thema und wird in unserem Land sehr kontrovers diskutiert. Die Fragen des Lebensschutzes sind äußerst komplex und bewegen die Menschen stark. Die Grundannahme allen menschlichen Lebens, die uns jederzeit leiten kann, darf dabei gewiss nicht übergangen werden: Das menschliche Leben ist uns anvertraut und fordert gerade in der Phase seiner Hilflosigkeit unseren größten Schutz. Die Achtung vor jedem Menschen liegt begründet in seiner unveräußerlichen Würde als Person, in seiner besonderen Stellung als Geschöpf und Ebenbild Gottes von Anfang an. Schon die Infragestellung des Lebensschutzes besonders an Beginn und Ende der menschlichen Existenz ist höchst gefährlich und fragwürdig. Wo endet diese Diskussion? Eine solche Infragestellung wird nicht folgenlos bleiben. Ich bin überzeugt: Es ist unsere Pflicht und Verantwortung als Christinnen und Christen, uneingeschränkt für den Schutz des menschlichen Lebens einzustehen. Das gilt vor allem auch für menschliches Leben, das sich nicht selbst schützen kann. Es gibt natürlich Konfliktsituationen, die besonders tragisch sind und herausfordern. Dringend braucht es Information, Beratung und Begleitung. Aber geschenktes menschliches Leben ist niemals beliebig und verfügbar.“ Hier die dazu veröffentlichte Pressemeldung: https://www.erzbistum-paderborn.de/news/einer-kultur-des-lebens-raum-geben/.

Würzburg - Für die Diözese Würzburg antwortete Pressesprecher Bernhard Schweßinger: "Zu Ihrer Anfrage verweist das Bistum Würzburg auf die Antwort der Deutschen Bischofskonferenz."

UPDATE vom 22.7.2022:

Auf erneute Nachfrage von kath.net am 22.7. antworteten folgende Bistümer:

Aachen - Für das Bistum antwortete Anja Klingbeil aus der Stabsabteilung Kommunikation: "Wir verweisen auf die Stellungnahme der DBK, der wir nichts hinzuzufügen haben."

Augsburg - Für das Bistum antwortete der Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Medien, Ulrich Bobinger: "Bischof Dr. Bertram Meier hat den am vergangenen Donnerstag seitens der DBK gemachten Äußerungen nichts hinzuzufügen."

Berlin - Für das Erzbistum antwortete die Mitarbeiterin der Pressestelle, Martina Richter: "Wir haben dem Statement der DBK nichts hinzuzufügen."

Dresden-Meißen - Für das Bistum antwortete Pressesprecher Michael Baudisch: "Vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Interesse. Zu Ihren Fragen verweisen wir Sie auf die Antwort der Deutschen Bischofskonferenz zu diesem Thema"

Erfurt - Für das Bistum antwortete eine Mitarbeiterin des Bischöflichen Ordinariats: „Vom Bistum Erfurt konnte die Presseanfrage urlaubsbedingt nicht beantwortet werden.“

Görlitz - Bischof Wolfgang Ipolt hat inzwischen persönlich Stellungnahme bezogen, siehe Link: „Ich unterstütze Frau Irme Stetter-Karp/ZdK in ihrem Anliegen nicht“.

Limburg - Diesbezüglich antwortete Daniela Elpers von der Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz: "Da sich Herr Kopp ja dazu geäußert hat, umfasst das auch den Vorsitzenden/Bistum Limburg."

Trier - Für das Bistum antwortet die Mitarbeiterin der Bischöflichen Pressestelle, Judith Rupp: "Für das Bistum Trier verweise ich auf die Stellungnahme der DBK zum Thema."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  8. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  9. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  10. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  11. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  14. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz