SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
- Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
- Der entschärfte Gott
- Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
- "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
- Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
- 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
- Panik in Magdeburg
- Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
- "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
- Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
- Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
- Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
- Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
- Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
| 
Zwischen Herumlavieren und Entschuldigen: LGBT-Pastoral in der Sackgasse5. Juni 2022 in Kommentar, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der öst. "Familien"-bischof Glettler bleibt mit seiner Forderung nach einer „pluralitätsfiten“ Kirche wieder einmal unkonkret. Die Kirche hat in dieser Hinsicht ein massives Glaubwürdigkeitsproblem. Ein Kommentar von Michael Koder.
Innsbruck (kath.net/KAP/mk) Die Kirche solle beim Thema Sexualität und verwandten Themen wie Homosexualität, LGBTQ und dem Dritten Geschlecht „pluralitätsfit“ werden, äußerte sich der österreichische Familienbischof Hermann Glettler kürzlich bei der Tagung „Religion und Geschlechtlichkeit/Geschlecht“ an der Uni Innsbruck, ohne zu sagen, was er damit konkret meint. Die schon sattsam bekannten Floskeln von „kritisch auf gesellschaftliche Entwicklungen achten“ bis „von zu raschen Urteilen und Ideologisierungen Abstand nehmen“ helfen nämlich niemandem weiter, weder denen, die zur Lehre der Kirche stehen, noch denen, die diese ändern möchten. Halbwegs deutlich, wohin die Reise gehen soll, wurde Glettler höchstens, als er neben der Grundkonzeption von Vater, Mutter und Kindern sowie Alleinerziehenden und Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch noch ausdrücklich „andere Formen familiären Zusammenlebens, die zu respektieren sind“ erwähnte. Aus dem Kontext heraus können nur gleichgeschlechtliche Beziehungen gemeint sein. 
Dass auch solche eine geistliche und menschliche Begleitung brauchen und in der Kirche ein Heimatrecht haben, wie der Familienbischof betont, daran ist nicht nur nichts auszusetzen, sondern das muss auch jeder vernünftige Katholik unterstützen, zumal homosexuell empfindende Personen sonst zwangsläufig bei Lobbyorganisationen Anklang suchen, deren Ideologie mit der Theologie des Leibes klar im Widerspruch steht. Wenn Glettler sich aber im nächsten Atemzug für die Segnung homosexueller Paare ausspricht, wird deutlich, dass es bei seiner Aussage – genauso wie bei Äußerungen zahlreicher deutscher Kirchenvertreter im Fahrwasser des Synodalen Wegs – gerade nicht um eine höchst dringende und wünschenswerte LGBT-Pastoral geht, die auf den Vertiefungen über Ehe und Familie der letzten Päpste aufbaut. Vielmehr traut sich keiner in den Mund zu nehmen, dass für sie eigentlich die Art. 2357-2359 im Katechismus das Haupt-Ärgernis darstellen, das beseitigt gehört. Und diese Unaufrichtigkeit nützt eben gar niemandem.
Vielleicht sind manche deutsche Bistümer hier schon einen Schritt weiter. In Mainz etwa darf ein Pfarrer medial verbreiten, dass die Lehre der Kirche über Sexualität geändert gehöre – siehe https://kath.net/news/78537. Bei den aber auch dort zumeist herumlavierenden bis entschuldigenden Aussagen der Bischöfe werden sich Vertreter der LGBT-Lobby oder auch die breite Masse, die mit Kirche nichts am Hut haben will, fragen: Was wollt ihr eigentlich? Wofür steht ihr nun als Kirche?
Die Kirche hat ein Glaubwürdigkeitsproblem in Sachen Sexualmoral, ja, das ist offensichtlich. Ausgelöst durch ihre Vertreter, die großteils weder zu ihrem eigenen Katechismus stehen, ja nicht einmal mehr versuchen, ihn verständlich zu machen, noch klar sagen wollen, wie sie mit Phänomenen des 21. Jahrhunderts wie „Regenbogenfamilien“ oder Transgender-Jugendlichen umgehen wollen. Ein „tut uns leid, wir sind gerade im Lehränderungsprozess“ wird niemanden ansprechen oder überzeugen. Janusköpfige Haltungen à lá „hinter vorgehaltener Hand habt ihr unseren Segen, aber offiziell dürfen wir’s nicht sagen“ auch nicht.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Labienus 9. Juni 2022 | | | | Bischof? Dieser Glettler hat sich unter anderem durch seine sattsam bekannten, sakrilegischen Pseudokunst-Exzesse längst die Tatstrafe der Exkommunikation zugezogen. Rom ist leider zu schwach, um diese wie im Kirchenrecht gefordert zu bestätigen. |  0
| | | | | Scotus 6. Juni 2022 | |  | Jesus, Maria und Josef Wir müssen der Realität ins Auge schauen. Vor nicht allzu langer Zeit noch gab es in Österreich mehr Bürgermeister mit dem Vornamen Josef, als Frauen in dieser Position. Das ist es, was zählt. Vater, Mutter, Kinder waren gestern. Wenn wir den Glauben der Kirche den Menschen näher bringen wollen, müssen wir tiefer ansetzen. Wir müssen bei Null beginnen. Die Menschen haben Hunger, aber wir geben ihnen Steine zu essen. Solange wir nicht überzeugend über die Schönheit einer keuschen Lebensform sprechen können, brauchen wir gar nicht erst anzufangen. |  0
| | | | | Fischlein 5. Juni 2022 | | | | "ein massives Glaubwürdigkeitsproblem" hat eher Bischof Glettler.
Herzliches Beileid für die Katholiken seiner Diözese. |  2
| | | | | Auxiliaris 5. Juni 2022 | | | | Ein Häretiker Er ist einfach nur ein Häretiker und verführt die Menschen mit seinen Irrlehren! Und, keiner tut was dagegen. Wo ist Rom? Ach ja, damit beschäftigt die Alte Messe auszurotten. Finde den Fehler! |  5
| | | | | Zeitzeuge 5. Juni 2022 | | | | Im Link die Vorgaben des Vatikans für die HS-Pastoral, die scheinen den(Papst Franziskus)Bischof Glettler
nicht zu interessieren, eine wahre Schande!
Bei der HS-Pastoral ist auch zu achten, auf das
Verbot der nächsten Gelegenheit zur (Tod)Sünde;
Occasio remota nannten das z.B. der hl. Karl
Borromäus und der hl. Kirchenlehrer Alfons von
Liguori in ihren moraltheologischen Abhandlungen!
Bischof Glettler wird wohl Anhänger des nach
dem Konzil von der kirchlichen, verbindlichen
Morallehre abweichenden "Kirchenleerers"
Bernhard Häring (1912-1998) sein.
Die wichtige Enzyklika "Veritatis splendor"
von Papst Johannes-Paul II. wurde wohl von
den meisten Staatsunifakultäten-Lehrstuhl-
Besetzern nicht beachtet.
Daß Bischöfe jetzt offenbar diesen Unmoral-
"Theologen" folgen ist eine Schande vor GOTT
und den Menschen! www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19861001_homosexual-persons_ge.html |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
- Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
- Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
- Der entschärfte Gott
- "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
- Panik in Magdeburg
- 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
- Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
- Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
- Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
- Eine wundertätige Medaille für Priscilla Presley
- "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
|