Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  14. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  15. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!

US-Bischöfe sollten deutlicher gegen ‚Pro-Abtreibungs-Extremismus’ von Biden auftreten

6. Mai 2022 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Bezahlen von Abtreibungen aus Steuermitteln sei nichts anderes als ein Versagen bei der Unterstützung von schwangeren Frauen, indem „Verzweiflung und Tod statt Hoffnung und Leben“ finanziert würden, kritisiert Bischof Pfeifer.


San Angelo/Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Michael D. Pfeifer, der emeritierte Bischof von San Angelo (US-Bundesstaat Texas) hat seine Mitbrüder im Bischofsamt aufgefordert, noch deutlicher gegen die Abtreibungspolitik von US-Präsident Joe Biden aufzutreten, der sich gern als „gläubigen Katholiken“ bezeichnet.

„Wenn Abtreibung wirklich das wichtigste Lebensschutzthema ist, wie wir Bischöfe sagen, dann müssen wir Präsident Biden für seinen Pro-Abtreibungs-Extremismus zur Rechenschaft ziehen“, schrieb Pfeifer in einer Stellungnahme zum Budgetvorschlag der US-Regierung für das Fiskaljahr 2023. Der Budgetvorschlag verzichtet neuerlich auf das Hyde-Amendment, eine Bestimmung, welche die Verwendung von Budgetmitteln für die Finanzierung von Abtreibungen bis auf wenige Ausnahmen untersagt. Es wurde 1976 erstmals als Budgetzusatz beschlossen und bis 2021 von beiden Parteien getragen. Im Budgetvorschlag für das Jahr 2022 war das Hyde-Amendment erstmals nicht enthalten, obwohl Meinungsumfragen konstant zeigen, dass die US-Bürger mehrheitlich gegen die Finanzierung von Abtreibungen aus öffentlichen Mitteln sind.


Die Bischöfe müssten sich nachdrücklicher für den Lebensschutz einsetzen, insbesondere für die Ungeborenen. Dies verlange einen „effektiveren Dialog“ und ein Zugehen auf alle Amtsträger, insbesondere katholische Amtsträger, schlug Pfeifer vor. Das Bezahlen von Abtreibungen aus Steuermitteln sei nichts anderes als ein Versagen bei der Unterstützung von schwangeren Frauen, indem „Verzweiflung und Tod statt Hoffnung und Leben“ finanziert würden, betonte Pfeifer.

Der Präsident, die Gesetzgeber, alle Menschen sollten das Wohlergehen der Frauen, Kinder und Familien an erste Stelle setzen und ihnen sowohl die notwendigen materiellen Ressourcen als auch persönliche Unterstützung zukommen lassen, damit keine Frau sich gezwungen sehe, zwischen ihrer Zukunft und ihrem Kind entscheiden zu müssen, schlug Pfeifer vor.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  2. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  3. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  4. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  5. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  6. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  7. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  8. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  9. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  10. Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
  11. Benedikt XVI. zum Fest Kreuzerhöhung: „Ein unlösliches Band zwischen Kreuz und Auferstehung“
  12. Vergebung kennt keine Grenze
  13. Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz