Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. „Wir werden erwartet“
  12. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  13. Der anderskatholische Papstkritiker
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Kardinal Müller wird mit dem Internationalen Friedenspreis „Bonifatius VIII.“ ausgezeichnet

19. April 2022 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Einladungsschreiben wird der aus Deutschland stammende Kardinal als „ein profunder Kenner der modernen Theologie“ bezeichnet


Vatikan (kath.net/pl) Kardinal Gerhard Müller wird mit dem Internationalen Friedenspreis „Bonifatius VIII.“ ausgezeichnet werden. Zu dieser Preisverleihung luden den deutschen Kardinal und emeritierten Präfekten der Glaubenskongregation die in Anagni (Latium) angesiedelte „Accademia Bonifaciana - Associazione Culturale ONLUS“ ein. Das offizielle Schreiben ist unterzeichnet vom Präsidenten Sante De Angelis, dem Bischof Enrico dal Covolo, dem emeritierten Rektor der Päpstlichen Lateranuniversität in seiner Funktion als Präsident des Wissenschaftlichen Komitees der Akademie und dem Ehrenpräsidenten der Akademie, Kardinal José Saraiva Martins, emeritierter Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse.


Im Einladungsschreiben wird der aus Deutschland stammende Kardinal als „ein profunder Kenner der modernen Theologie“ bezeichnet, der „sein Leben dem Studium des christlichen Offenbarungsverständnisses, der Ekklesiologie und Ökumene“ gewidmet hat. Eigens erwähnt wird, dass Müller als „zweiter Deutscher nach Joseph Ratzinger“ an der Spitze der Kongregation für die Lehre stand. In den weiteren Ausführungen zum Lebenslauf Müllers werden die „über fünfhundert wissenschaftlichen Veröffentlichungen“ benannt, darunter zählt zu den bekanntesten Müllers „Katholische Dogmatik“, die im Herder Verlag erschienen ist.

Zu den bisherigen Trägern des Preises „Bonifatius VIII.“ zählen bekannte kirchliche Persönlichkeiten wie die Kardinäle Kurt Koch (der aktuelle Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen) sowie sein unmittelbarer Amtsvorgänger Walter Kasper, außerdem bsp. Walter Kardinal Brandmüller, emeritierte Kurienkardinäle wie Raymond Leo Burke, Zenon Grocholewski (+2020), William Joseph Levada (emeritierter Präfekt der Glaubenskongregation), Kardinal Marc Ouellet (amtierender Präfekt der Bischofskongreation). Auch zählen hohe weltliche Personen zu den Preisträgern, darunter Wissenschaftler und Politiker, beispielsweise David Sassoli (+2022), ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments.

Weiterführender Beitrag: Papst Franziskus: Kardinal Müller ist ein „Meister der katholischen Lehre“ - Denkbar hohes Lob von Papst Franziskus für den emeritierten Präfekten der Glaubenskongregation, Gerhard Kardinal Müller! (siehe Link)

Archivfoto: Kardinal Müller

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  3. „Wir werden erwartet“
  4. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  5. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  6. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  7. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  8. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  11. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  12. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  13. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  14. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz