Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  7. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  10. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  13. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  14. Jesus ist lebendige Gegenwart
  15. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“

Köln: Woelki kritisiert das Durchstechen "vertraulicher sehr persönlicher Dokumente an die Medien"

11. April 2022 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Hier handelt es sich nicht um investigatives 'whistleblowing' oder gar Streben nach Aufklärung, sondern ausschließlich um Versuch, einzelne Personen gezielt zu diskreditieren. Das von mir angestrebte gegenseitige Vertrauen ist grob verletzt worden"


Köln (kath.net/pek) kath.net dokumentiert das "Aktuelle Statement" der Pressestelle des Erzbistums Köln vom 11.4.2022 in volelr Länge:

Zu der von uns am 1. April verbreiteten Mitteilung an die Medien haben uns zahlreiche Anfragen erreicht, die wir – soweit es zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt möglich ist – gerne beantworten.

ln der vorletzten Woche wurde Rainer Maria Kardinal Woelki von einer Regelung bei einer – nicht im Stiftungszentrum des Erzbistums Köln verwalteten – Stiftung berichtet, die sowohl für das Erzbistum Köln als auch für die betreffende Stiftung eine erhebliche und langfristige wirtschaftliche Bindungswirkung entfalten könnte. „lch bin unserem Ökonomen, Herrn Gordon Sobbeck“, so sagt der Kardinal, „für sein Engagement im Bereich ,,Compliance" sehr dankbar und sage ausdrücklich, dass eine konsequente Regeltreue in allen Bereichen unseres Handelns für mich höchste Priorität hat.“ Der Ökonom hatte – wie berichtet - unmittelbar nach dem Erzbischof auch den Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat sowie dessen Prüfungsausschuss und den Vermögensrat des Erzbistums informiert.

Diese Erkenntnis, die sich im Zuge der Bearbeitung eines Routinevorgangs ergab, hatte den Erzbischof kurz vor der jüngsten Sitzung des Diözesanpastoralrats erreicht. Darum hatte er entschieden, sein wichtigstes Beratungsgremium unmittelbar darüber zu unterrichten. Damit verbunden war auch eine lnformation der Öffentlichkeit. Diese Entscheidung begründet der Erzbischof so: „Das von mir angestrebte ,,neue Miteinander" im Erzbistum Köln lebt von Transparenz und einer Kultur der Offenheit und des Vertrauens. Gleichzeitig habe ich intern eine schonungslose und detaillierte Prüfung des Vorgangs angeordnet.“


Dafür, dass hier und heute zu der intensiv laufenden und komplexen Prüfung noch keine detaillierten Auskünfte gegeben werden können, bitten wir um Verständnis. Sobald die Sonderuntersuchung abgeschlossen ist, wird das Erzbistum über die Ergebnisse informieren.

Ausdrücklich missbilligt Kardinal Woelki, dass vertrauliche sehr persönliche Dokumente an die Medien durchgestochen worden sind: „Hier handelt es sich nicht um investigatives ,,whistleblowing" oder gar ein Streben nach Aufklärung, sondern ausschließlich um den Versuch, einzelne Personen gezielt zu diskreditieren. Das von mir angestrebte gegenseitige Vertrauen ist hier auf das Gröbste verletzt worden. Ich werde mich trotzdem weiter darum bemühen.“

Ebenfalls haben uns ganz grundsätzliche Fragen zur KHKT erreicht. Diese beantworten wir wie folgt:

Die Klärung der Fragen zur künftigen Finanzierung des Lehrbetriebs, der Erbringung des Stiftungskapitals und die Kalkulation der jährlichen Kosten liegen im Zuständigkeitsbereich der „Stiftung zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Forschung im Erzbistum Köln“ als alleiniger Gesellschafterin der Kölner Hochschule für Katholische Theologie– (Cologne University of Catholic Theology) gGmbH. lm Hinblick auf die Finanzierung bedarf es selbstverständlich einer Perspektive für die Hochschule und einer soliden finanziellen und inhaltlichen Mittelfristplanung. Darum werden auch in den Fragen der Finanzierung, im Anschluss an die Beratungen aus inhaltlicher Perspektive, im üblichen Verfahren die Budgetberatungen in der zweiten Jahreshälfte 2022 erfolgen, den zuständigen Gremien präsentiert und dort abschließend beraten.

Die KHKT ist seit Beginn der Übernahme der Trägerschaft ein ambitioniertes Projekt, für das es viel Zuspruch und auch ebenso viel Kritik gibt. An der KHKT soll etwas Neues, Zukunftsweisendes entstehen. Der damals breit und von allen befragten Gremien grundsätzlich mitgetragene Wunsch, die ehemalige Philosophisch Theologische Hochschule (PTH) weiter zu betreiben, dient nicht der Abgrenzung, sondern ausdrücklich der Förderung von Vielfalt der Theologie. Deshalb soll die KHKT neue Kooperationen eingehen und Theologie betreiben, die über sich selbst hinausgreift und Fragen der Zeit mit anderen gesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Einrichtungen bearbeiten.

Das Landeshochschulgesetz NRW sieht vor, dass die Hochschule so lange zu betreiben ist, dass Studierende ihr Studium dort auch abschließen können. Abgesehen davon ist die Entscheidung zur Übernahme der Trägerschaft der ehemaligen PTH Sankt Augustin durchaus langfristig gedacht. „Es ist mir grundsätzlich ein zentrales Anliegen“, sagt Kardinal Woelki, „die Ausbildung in unserem Erzbistum nach Kräften zu fördern. Eine gute (Aus-) Bildung ist ein zentrales Menschenrecht für junge Frauen und Männer, weil sie Zukunftschancen eröffnet. Gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ehrenamtlich engagierte Personen in unseren Gemeinden sind überaus wichtig für die Zukunft unserer Erzdiözese.“

Die Bildungsprojekte des Erzbistums Köln reichen von Kindertagesstätten, über den Bildungscampus in Kalk und weiteren Erzbischöflichen Schulen bis eben hin zur KHKT.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  7. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  8. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  9. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  10. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  11. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  12. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  13. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  14. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  15. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz