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Kardinal haereticus? - Marx stellt sich gegen Lehre der Kirche - 'Homosexualität ist keine Sünde!'

31. März 2022 in Deutschland, 47 Lesermeinungen
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Der Münchner Erzbischof verteidigt seine "Gay-Einstellung" und hat inzwischen kein Interesse mehr am Katechismus - "Der Katechismus ist nicht in Stein gemeißelt. Man darf auch in Zweifel ziehen, was da drinsteht"


München (kath.net)

Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx hat sich nach einem umstrittenen "Queer-Gottesdienst" in einem Interview mit dem "Stern" gegen den "Katechismus der katholischen Kirche" gestellt und seine persönliche "Gay-Einstellung" verteidigt. " "Homosexualität ist keine Sünde", behauptet Marx und ist damit konträr gegen die Linie der Kirche, die gelebte Homosexualität eben schon als "Sünde" einstuft. " Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet, hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, ‚dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind’ (CDF, Erkl. ‚Persona humana’ 8). Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen“, heißt es im Katechismus.

Marx schwadroniert dann im Interview von einem "Primat der Liebe" und einer "Idee der inklusiven Ethik". Er möchte die "kirchliche Lehre weiterbringen".  "Der Katechismus ist nicht in Stein gemeißelt. Man darf auch in Zweifel ziehen, was da drinsteht", behauptet Marx, der stolz auf die "Regenbogenpastoral" seiner Diözese ist. Die Männerseelsorge der Erzdiözese biete beispielsweise schon jetzt thematische Wochenenden für schwule, bisexuelle und Transmänner an.

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Homosexualit%C3%A4t


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Lesermeinungen

 Alecos 3. April 2022 
 

Warum feuert Franziskus diesen Häretiker und Schismatiker Marx nicht?


1
 
 myriam 2. April 2022 
 

Patriarch Kyrill 1. unterstützt Putin wegen Homolobby im Westen

Ist sich Kardinal Marx eigentlich darüber im Klaren, dass Patriarch Kyrill 1. Putin deshalb ausdrücklich unterstützt, weil der sich gegen die Homolobby in ganz Westeuropa ausgesprochen hat.
Kyrill 1. hat ausdrücklich gesagt, dass der Krieg in der Ukraine AUCH eine metaphysische Dimension habe, also eine religiöse und damit eine moralische. Es sei ein Kampf gegen die moralische Dekadenz, die Kyrill 1. u.a. offensichtlich in der gelebten Homosexualität sieht.
Schon irre, dass im Westen gewisse Bischöfe und Kardinäle gerade nichts besseres zu tun haben, als Homosexuelle innerhalb der Kirche willkommen zu heißen, während Menschen in der Ukraine um ihr Leben kämpfen, dass bedroht oder schon verloren ist, weil Russlands kirchliche und staatliche Leitung sich gegen homosexuelle Dekadenz glaubt, kämpfen zu müssen.

Das solche Begründungen von Putin und Kyrill 1. nicht der ganzen Wahrheit entsprechen, steht auf einem anderen Blatt.


2
 
 modernchrist 1. April 2022 
 

modernchrist

Ich würde formulieren: Homosexuelle Handlungen verstoßen gegen die natürliche Ordnung. So wie es der natürlichen Ordnung entspricht, dass ein Kind im Leib seiner Mutter heranwächst, dort schon Beziehung zu seiner engsten Umwelt über Stimme, Geräusche, Geruch und Bewegungen aufnimmt und dann geboren wird und bei den Eltern verbleibt; daher würde es eine Sünde sein und nicht der natürlichen Ordnung entsprechen, ein Kind in einem geliehenen Bauch oder einem künstlichen Uterus heranzuziehen!
Ebenso passen die menschlichen Geschlechtsorgane funktionsgenau zusammen, das Ejakulat "weiß" genau, was es machen soll! Daher ist es gegen die natürliche Ordnung - der KKK sagt daher "ungeordnet" ,wenn andere Formen und Öffnungen für die sexuelle Befriedigung gewählt werden. Wir alle sollten uns der "schönen Liebe", wie sie die Theologie des Leibes nennt, verschreiben und nichts anderem. Die Ordnung, die Gott in die Liebe und die Welt gelegt hat, gilt es zu entdecken und zu verteidigen.


4
 
 stephanus2 1. April 2022 
 

@edessa

Ich kenne Ihre "Vorliebe" für das Thema vorehelicher Geschlechtsverkehr - Sie thematisieren ihn häufig - und Ihre Ablehnung desselben. Das ist wohl richtig, doch halten Sie ihn für eine so schwere, himmelschreiende Sünde wie den pervertierten Geschlechtsverkehr unter Homosexuellen ? Ich nicht. Oder ist der Vergleich, den Sie anstellen, von biblischen Aussagen her belastbar ?


3
 
 Mariat 1. April 2022 

Gott begegnete Mose im Feuer und in einer Wolke ...

Seine Worte waren es, die Mose vernahm.
Die Bundeslade wurde gefunden.

www.welt.de/geschichte/article160308232/Neuer-Beleg-fuer-Existenz-der-Bundeslade.html


1
 
 SalvatoreMio 1. April 2022 
 

Gott übergab dem Mose die Gesetzestafeln lt. der Schrift

@Liebe Mariat! Danke sehr für den Text aus der Lutherbibel. - Gewiss haben Sie bemerkt, dass ich nur einige Aussagen von elli_orang richtigstellen wollte.


2
 
 elli_orang 31. März 2022 
 

SalvatoreMio 1 Tim 6.14

Erfülle deinen Auftrag rein und ohne Tadel, bis zum Erscheinen Jesu Christi, unseres Herrn, 15 das zur vorherbestimmten Zeit herbeiführen wird der selige und einzige Herrscher, der König der Könige und Herr der Herren, 16 der allein die Unsterblichkeit besitzt, der in unzugänglichem Licht wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch je zu sehen vermag: Ihm gebührt Ehre und ewige Macht. Amen.

SalvatoreMio: Wir wollen hier dem Hl. Apostel Paulus nicht widersprechen der sagt: "den kein Mensch gesehen hat"

So heißt es auch "Selig, die rein sind im Herzen; / denn sie werden Gott schauen"

Darüber lohnt es sich nachzudenken. Lösung will ich hier keine anbieten. Bitten sie den Herrn um Gnade er wird ihnen sicherlich Hilfe geben.


0
 
 stephanus2 31. März 2022 
 

@lesa

Danke für Ihre ausgezeichnete, zusammenfassende Ausführung"Gott liebt den Sünder.."usw., die mich tief innen erreicht hat.


2
 
 Mariat 31. März 2022 

Liebe @SalvatoreMio

das was @elli_orange aus Apo 7,38 zitiert hat, stammt aus der Lutherbibel 2017.
Dennoch kann man in dieser Bibel sehr gut über die 10 Gebote nachlesen, die Gott dem Mose übergeben hat.

www.bibleserver.com/LUT/2.Mose20


1
 
 chorbisch 31. März 2022 
 

@ Chris2

Bitte begründen Sie endlich Ihre Behauptung, durch die Aussagen von Kardinal Marx würden "Täternetzwerke legalisiert".

Diese pauschale Gleichsetzung von allen Homosexuellen mit den pädophilen Tätern ist meiner Meinung nach nicht nur sachlich falsch, sie ist eine ganz üble Verleumdung.

Und kommen Sie jetzt bitte nicht wieder mit dem Hinweis, daß die Mehrzahl der Opfer mänlich waren. Ohne Vergleichszahlen, etwa, wie viele Homosexuelle bzw. Pädophile es in der Priesterschaft oder in der gesamten Gesellschaft gibt, sagt diese Zahl nur, daß sich erschreckend viele Pädophile zum Priesterstand hingezogen fühl(t)en. Aber das ist ein Problem der Kirche.

Das Problem ist nicht die Homosexualität, sondern die immer noch vorhandene Neigung innerhalb der Kirche, Kritik nur als Angriff der Feinde der Kirche zu sehen.

Konnte man ja hier gut an den Beiträgen beobachten, die Prälat Wolf nur als Opfer sehen wollen.


3
 
 J. Rückert 31. März 2022 
 

Aus Verfolgten wurden Verfolger

@ Chris2: So ist es. Spontan entsinne ich mich an zwei Fälle: Der CEO von Firefox musste zurücktreten, als bekannt wurde, dass er die traditionelle Familie durch eine Spende unterstützt hatte. Ein italienischer Nudelkaiser wollte in seiner Werbung nicht die geforderte Vielfalt aufzeigen. Er wurde so heftig unter Beschuss genommen, dass er, so ich mich recht erinnere, einknickte.
Und war da nicht ein italienischer Professor als EU-Kommissar vorgesehen, durfte aber nicht, weil er Homosexualität nicht fördern wollte? Wer kann in diesem Laden noch ein Amt übernehmen, wenn er den Geßlerhut der LBGTXYZ nicht grüßen will?
Dem Ritual der öffentlichen Hinrichtung ist eines gemeinsam: Wir sind so betrübt, dass … Niemand leidet so wie wir ...
Leider gibt es auch diese Seite: Einer meiner Onkels lebte in den 70gern mit seinem Lebensgefährten in einem kleinen bayrischen Dorf. Die Leute waren so ekelhaft zu ihnen, dass sie wegziehen mussten.


2
 
 edessa 31. März 2022 
 

@Chris2

Wie wollen Sie einem einzelnen Homosexuellen klar machen, dass sein Handeln gegen den Katechismus verstößt, wenn zehn andere Heterosexuelle in vorehelichen Beziehungen leben? Der Mann oder die Frau wird sofort zurück fragen, ob es hier zwei Maßstäbe für Sünde gibt.


3
 
 J.B.Flechter 31. März 2022 
 

Brunnenvergifter, Volksverführer und Egoist

Es vergeht mittlerweile kaum ein Tag an dem von Kardinal Marx nicht eine Depesche in Richtung PRO Homosexualität, Gleichgeschlechtlicher Ehe und Gender-Gaga kommt.
Dieser Mann hat seine Beauftragung verwirkt und gehört mit sofortiger Wirkung abgesetzt. Sehr gerne kann er seinen eigenen Glauben, Orden oder sonst was stiften. Aber mit unserer katholischen Kirche und seinem Oberhaupt Papst Franziskus hier auf Erden darf und kann er nicht so umgehen.
Er stellt alles mögliche in Frage und meint damit noch im Recht zu sein. Es geht ihm hier h, doch nur um Klicks, Zustimmung aus dem Regenbogen-Lager und alles was ihm sonst noch in der Regenbogen-Presse Auflage und Abbildung bringt.
Ich hatte dies bereits ja schon einmal vor ein paar Tagen gefordert: Es müsste eine Abstimmung geben, ob dieser Kardinal nicht seines Amts enthoben werden kann, mit allen seinen Vorzügen und Privilegien. Vielleicht weiß jemand hier mehr über den aktuellen Sachstand bzw. was der Vatikan über Ihn denkt


5
 
 SalvatoreMio 31. März 2022 
 

Gott übergab Mose die Gesetzestafeln

@elli_orang: Sie halten die Worte von @Adamo für falsch. Da muss Ihnen widersprochen werden, denn es heißt im 2. Buch Mose, 31,18: "Als der Herr seine Reden mit Mose auf dem Berge Sinai vollendet hatte, überreichte er ihm zwei Gesetzestafeln, die vom Finger Gottes beschrieben waren". In Apo 7,38 wird ein Engel erwähnt, doch von den Gesetzestafeln ist gar nicht die Rede.


3
 
 physicus 31. März 2022 
 

Boulevard-Bischöfe?

Bischof Bätzing in "Bunte", Kardinal Marx im "Stern": Welcher bischöfliche In-Zweifel-Zieher wird wohl als nächster die Gläubigen mit leeramtlichen Privaterkenntnissen in Boulevardblättern beglücken?


5
 
 Chris2 31. März 2022 
 

Homo-Netzwerke

@edessa Homosexuelle Neigungen haben zwar nur wenige Menschen, aber die Folgen der massiven Unterwanderung durch Homo-Netzwerke bis in höchste Kreise des (offensichtlich nicht nur Münchener) Ordinariats (vgl. Gutachten) haben zum wohl schlimmsten Skandal der Kirchengeschichte geführt und vielen Kindern geschadet. Was Marx ankündigt
- widerspricht Bibel wie kirchlicher Lehre
- legalisiert u.a. ausgerechnet die Täternetzwerke (!)
- breitet den Tätern den roten Teppich für die nächsten Opfer aus
- verhöhnt die bisherigen Opfer und schlägt ihnen ins Gesicht
- untergräbt in jeder Hinsicht die Moral der Kirche und führt Gläubige wie auch Kirchenfremde noch mehr in die Irre


6
 
 je suis 31. März 2022 

MERKE:

Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein!


7
 
 SalvatoreMio 31. März 2022 
 

Gott ist Geist!

@ottokar: Bitte erlauben Sie mir eine kleine Ergänzung: Gott ist weder männlich noch weiblich - er ist Geist. Aber er kam als männliches Wesen in Jesus Christus zur Welt und soll als "Vater" angesprochen werden. (Jesus sagte zu der Frau am Jakobsbrunnen: „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten." Johannes 4,24


3
 
 lesa 31. März 2022 

Leben und Tod lege ich dir vor, Unheil und Fluch. Wähle das Leben! (Dt)

Gott liebt den Sünder, aber er hasst die Sünde, weil sie sein geliebtes Kind zerstört. Und er hat dem Menschen Licht gegeben über das, was er tun und lassen soll, damit es ihm gut geht. Die Schrift und der Katechismus sind Anleitungen zur Fülle des Lebens, nämlich zum inneren Frieden mit Gott und den Menschen. Sie entstammen dem Geist Gottes und der geistgewirkten Weisheit und Einsicht der Lehre der Kirche, die den Menschen tiefer kennt und liebt als kurzlebige, subjektive Einschätzungen es imstande sind. Darum müssen Amtsträger versprechen, sich daran zu halten. Dieses Licht schuldet die Kirche auch der heutigen Gesellschaft. Wenn Kardinal Marx und andere sich anmaßen, es besser zu wissen als das Wort Gottes und der Katechismus, vergehen sie sich an Gott und den Menschen.


6
 
 lasperanza 31. März 2022 

Wer ist dieser Mann

dass er sich anmaßt der Heiligen Schrift und den Codex, wie auch den KKK seine persönliche Meinung entgegen zu setzen???
Das sind unsere kirchlichen (Ver-)Führer? Danke!


7
 
 lesa 31. März 2022 

fürchte dich nicht vor dem, was du noch erleiden musst. (Offb.)

@Paul-Lukas: Gewiss, man weiß, was heutzutage losgehen kann. Die moderne Zirkusarena ist nicht harmloser als die Spiele des Kaisers Nero, der die Christen den wilden Tieren zum Fraß vorwarf - zum Schauspiel der Menge. Aber muss das Wort Gottes nicht trotzdem verkündet werden, gelegen oder ungelegen? "Das Wort Gottes bewirkt, wozu er es ausgesandt hat" (vgl Jes 55)


3
 
 ottokar 31. März 2022 
 

Es kann einem die Galle hochsteigen, ob soviel Zeitgeistanpassung

Ich frage mich , ob dieser sich zunehmend an den Glaubensgrundsätzen unserer Kirche versündigende Kardinal durch die geistliche Erhöhung der Sünde "praktizierte Homosexualität" nicht eine bewusste 180Grad-Kehrtwende in der Glaubenslehre einleiten möchte, um seine sündigen Mitbrüder retrograd zu entlasten.Die sittlichen Verfehlungen mancher Kleriker waren ursprünglich synodaler Anlass, die Grundstrukturen unserer Kirche zu verändern, längst aber sind sie nicht mehr Gegenstand der Diskussionen.Ich finde es inzwischen unserem Gott gegenüber höchst beleidigend und verwerflich, wenn sündhaftes Verhalten eingebettet und "genehmigt" wird von der "unendlichen Liebe Gottes". Er liebt doch alle, auch den Sünder, also spielt Art und Schwere der Sünde keine Rolle mehr. Und dazu erdreistet man sich zunehmend Gott Vater und Gott Sohn die Männlichkeit abzusprechen.Man formt sich seinen Gott und damit seine Kirche wie es einem passt. Und der Papst schweigt.


7
 
 elli_orang 31. März 2022 
 

Adamo

Ihr Ausspruch: "Die 10 Gebote Gottes sind dem Mose von Gott persönlich auf dem Berg Horeb in Stein gehauen übergeben worden!"

Das ist natürlich falsch.

Apo 7.38 Gott gab sie durch einen Engel.

Dieser stand bei der Versammlung des Volkes in der Wüste zwischen dem Engel, der mit ihm auf dem Berg Sinai redete, und unseren Vätern. Er hat Worte des Lebens empfangen, um sie uns zu geben.


0
 
 Zeitzeuge 31. März 2022 
 

Hallo Winthir,

daß Kardinal Marx (Mitglied des Kardinalsrates)
hier eine moraltheologische Häresie von sich
gibt, ist leider Fakt.

Der KKK ist ein verbindliches Lehrdokument, das
die kath. Glaubens- und Morallehre enthält, aber
natürlich kein dogmatisches Lehrbuch mit den
entspr. Zensuren (de fide, sent. certa usw.).

Steinbruchexegese wird auf ganz andere Art seit
über 50 Jahren an den Fakultäten betrieben, vgl.
Link, fromme Gelehrte wie z.B. früher Hamp oder
Gnilka in München sind selten geworden.

Die Änderung im CIC bzgl. Diakonat kann falsch
ausgelegt werden bzgl. imaginärem "Frauendiakonat"
der aber nicht möglich ist, da der Diakontat
Teil des nur Männern vorbehaltenden dreistufigen
Ordos ist.

Du weisst natürlich, daß beim CIC unterschieden
werden muß zwischen ius divinum und ius mere
ecclesiasticum, ersteres ist unwandelbar.

Kardinal Marx irrt und führt mit seiner Irrlehre
Mitgläubige in die Irre, eigentlich wäre ROM
jetzt am Zuge, aber.......... .

Herzlichst grüßt
der Zeitzeuge

kath.net/news/21127


7
 
 winthir 31. März 2022 

ich sehe diesen "Synodalen Weg" mit ziemlich großer Gelassenheit.

wie unser Franz Schlegl treffend bemerkte:

"Aufregung schadet der Gesundheit" :-)

also:

1. Zur Geschichte: Der synodale Weg wurde erfunden als Re-Aktion auf die Aufdeckungen der Mißbrauchs- Skandale in der Kirche. "Leute - wir müssen was tun! Uns laufen die Leute davon! Und die Kirchensteuern auch1"

Meine Meinung: Hektik (wie in diesem Fall) ist nie(!) gut. "Bitte bewahren Sie die Ruhe" war immer meine Lautsprecher-Ansage damals, als Kreuzfahrtdirektor, bei der Rettungs-Übung.

2. Was wird dabei herauskommen? nichts. Für die Umsetzung(!) der Synodenbeschlüsse sind (je nach Zuständigkeit)
a) der Vatikan oder
b) der jeweilige einzelne Ortsbischof zuständig.

(die Sache mit der "Würzburger Synode" habe ich noch lebhaft in Erinnerung.)

also, Leute: mit Don Bosco:

Fröhlich sein - Gutes tun - und: die Spatzen pfeifen lassen

:-)


0
 
 golden 31. März 2022 
 

Kein Christ widerspricht Gottes Gebot,

uns bleibt nur Gehorsam und ggf . Busse.
Gottes Gebot widersprechen hat zur Folge, sich selbst und andere via Unbussfertigkeit auf den weg zur Hölle zu bringen...


0
 
 Paul-Lukas 31. März 2022 
 

Rom

Allein unser Gewissen sagt uns doch schon, dass es ein Geräuel ist - hinzukommen die Hl. Schrift, / Tradtion etc... Sünde als normal zu bezeichnen, in dieser, seiner Position... Da will ich nicht in seiner Haut stecken beim persönl. Gericht.

Da wird leider aus Rom nichts kommen, denn dann haben sie die Weltpresse am Hals, und gegen die kann oder will zur Zeit niemand was machen.


2
 
 winthir 31. März 2022 

Was mir dazu einfällt:

1. Man kann durchaus theologische Kritik am KKK üben - z. B. an der Steinbruchexegese.

2. Das ist der erste Katechismus, dem (nachträglich) der Rang eines Lehrdokuments verpaßt wurde (absichtlich oder versehentlich):

Vor einiger Zeit wurde der CIC geändert: Nun handeln nur noch Priester und Bischof in persona Christi, nicht aber mehr der Diakon. (Meine Annahme: Man fürchtete, daß der Diakonat der Frau kommt).

Die Begründung: Damit der CIC dem KKK angepaßt werde.

Damit steht der KKK im Rang über(!) dem Kirchenrecht.


1
 
 edessa 31. März 2022 
 

Homosexualität betrifft nur einen niedriger Prozentsatz der allgemeinen Bevölkerung. Dagegen ist eine Sünde im Rest der Bevölkerung weitestgehend verbreitet und wird mittlerweile sogar von konservativen Katholiken toleriert. Das ist das voreheliche Zusammenleben von Paaren. Das sollte hier einmal thematisiert werden! Auch das ist laut Katechismus streng verboten.


5
 
 SalvatoreMio 31. März 2022 
 

Kardinäle, die nicht Seelsorger, sondern Verführer sind!

@Stephaninus: "Die Treuen lässt man im Regen stehen". Das würde ich noch ertragen, doch mir zernagt der "Mist" die Nerven. Und schlimmer noch für alle, die sich auf falsche Pfade begeben und nun sagen können: "Die kath. Kirche hat doch auch nichts dagegen!


5
 
 Adamo 31. März 2022 
 

Wer schickt diesem Kardinal einmal die 10 Gebote Gottes?

Die 10 Gebote Gottes sind dem Mose von Gott persönlich auf dem Berg Horeb in Stein gehauen übergeben worden!

Ist das diesem Kardinal entfallen?


6
 
 nomine 31. März 2022 
 

Dank an

@catholic86 für den Hinweis auf den Brief von Papst Franziskus "An das pilgernde Volk Gottes" im Jahr 2019! Ja, er wird unverständlicherweise wenig beachtet.
@Mariat für Ihre in wenigen Sätzen so gute christliche Unterscheidung und den Hinweis auf die Notwendigkeit pastoraler Führung. Durch Hinführung in die wahre(!) Freiheit der Kinder Gottes geschieht Befreiung von falschen Abhängigkeiten (auch Sünde genannt).
Aber es gilt auch:
Nicht HS ist Sünde - sondern erst die Ausübung homosexueller Handlungen.


2
 
 Smaragdos 31. März 2022 
 

Wie war das noch im Paradies?

Frage der Schlange an Adam und Eva im Paradies: "Hat Gott wirklich gesagt: Homosexualität ist eine Sünde??"

Antwort von Kardinal Marx: "Nein, Homosexualität ist keine Sünde!"


2
 
 J. Rückert 31. März 2022 
 

Offen für alles

Kardinal Marx vollzieht konsequent das vor 50 Jahren begonnene Aggiornamento. Ein Teil der Kirche „fließt“ einfach mit den gesellschaftlichen Änderungen. Die anderen werden wie Findlinge am Ende der Eiszeit liegen gelassen. Extrapoliert man, so wird es Sünde werden, die Homosexualität Sünde zu nennen. Der Ablauf solcher Entwicklungen wurde unter Verwendung des Overton-Fensters an einem extremen Beispiel demonstriert: „Das Verbot des Kannibalismus wird verboten“. Das ist so eine Endstufe. (gedankenwelt.de/das-overton-fenster/)


3
 
 Stephaninus 31. März 2022 
 

Das darf nicht weiter toleriert werden

Dass ein Kardinal in Deutschland mit der Abbruchbirne die kirchliche Lehre zertrümmert, darf von Rom nicht weiter toleriert werden. Die treuen Katholiken werden für dumm verkauft und im Regen stehen gelassen.


9
 
 Lemaitre 31. März 2022 
 

...

Ich hoffe sehr, dass er bald auf eine unbedeutende Stelle irgendwo im thematischen Nirgendwo abberufen wird. Naja.

Langfristig werden seine Worte nichts mehr sein als ein Windhauch in der Geschichte der Kirche Gottes... Die auf ihrem Kurs Weiterfährt.


7
 
 Thomasus 31. März 2022 
 

Kardinal Marx

Solange das von Rom noch geduldet wird ,ändert sich nichts .


5
 
 Dottrina 31. März 2022 
 

Grauenvoll!

Dieser Zerstörer der kirchlichen Lehre ist des Kardinalspurpurs nicht würdig! Ich wünschte mir für unser geschundenes Erzbistum einen Hirten mit dem Format eines Kardinals von Galen oder auch eines Bischofs, wie es Rudolf Voderholzer in Regensburg ist. Dieser Herr Marx wird immer unerträglicher :-(


11
 
 Mariat 31. März 2022 

Jesus sagt. wer meine Gebote hält, der ist es, der mich liebt!

Es bringt also nichts, sich gegen die Gebote zu stellen - sondern als GUTER Seelsorger - aus Mitgefühl, denen zu helfen - die Führung bedürfen.

Manchmal liegt bei einer Homosexualität eine seelisch, oder geistige Ursache zugrunde. Dies erfordert eine Aufarbeitung von Traumata.

Der wichtige Weg dazu, ist die Katechese, die Hinführung, Lebensübergabe - an Jesus Christus. NUR ER kann heilen!


7
 
 Chris2 31. März 2022 
 

Solchen Häretikern keine kirchensteuern mehr

zu bezahlen, darf dann aber erst recht keine Sünde mehr sein (natürlich nur, wenn man trotzdem - oder dann erst recht - katholisch bleibt und das Geld gezielt an katholische Gruppen überweist (dokumentieren!)


8
 
 catholic86 31. März 2022 
 

An das pilgernde Volk Gottes 2019

Papst Franziskus sagte es im o.g. Brief eigentlich schon deutlich. Nur will die Worte in D niemand hören.
"Die so gelebte Evangelisierung ist keine Taktik kirchlicher
Neupositionierung in der Welt von heute oder kein Akt der Eroberung,
der Dominanz oder territorialen Erweiterung; sie ist keine „Retusche“,
die dieKirche an denZ eitgeist anpasst,sie aber ihre Originalität und ihre
prophetische Sendung verlieren lässt"


2
 
 Johannpeter 31. März 2022 
 

Marx ist ein penetranter Besserwisser !

Der Noch-Kardinal betätigt sich als Homo-Lobbyist. Seine fehlende Selbstkritik, verhindert seine Erkenntnis und Einsicht. Wie lange wird der Vatikan noch der kircheninternen Zerstörung des katholischen Glauben zusehen?


13
 
 girsberg74 31. März 2022 
 

Er wird schon wissen,

warum er "gay" sein verteidigt.

Ich will es nicht wissen!


10
 
 Karlmaria 31. März 2022 

Wenn Politiker zu lange in einem hohen Amt sind

Dann wird das problematisch. Weil sie sich da mit Ja Sagern umgeben können und den Bezug zur Realität verlieren können. Deshalb hat man die Amtszeit des amerikanischen Präsidenten auf acht Jahre begrenzt. Nun erwartet man ja von einem Christen dass er sich weiterentwickelt. Je älter er wird umso näher sollte er zu Gott kommen. Das ist eben jetzt schwierig weil die Kirche nicht genügend gläubige Menschen findet für die vielen Arbeitsplätze die es in der Kirche gibt. Da lebt also ein Erzbischof fast zwangsläufig in einer Homo Umgebung. Was man dagegen machen kann weiß ich auch nicht. Nur schimpfen und anklagen ist ja auch keine Lösung. Man kann eben nicht befehlen dass es mehr Gläubige gibt. Wir müssen viel mehr daran denken dass bei uns selbst auch nicht alles stimmt und jeder Christ nur von der Vergebung lebt. Den Nächsten wegen seiner 100 Denare anklagen wo uns selbst viele Talente...Gott hat Seinen Plan und wird dafür sorgen dass denen die Gott lieben alles zum Besten dienen muss!


2
 
 Rita1937 31. März 2022 
 

Früher haben die Kardinäle gegen den Zeitgeist gekämpft, um den Glaubenden die Orientierung zu geben. Heute biedern sie sich an, um weiterhin ungestört an der Macht und beim Fressen zu bleiben. Es wird auch (absichtlich?) nicht zwischen der Homosexualität und den HS-Akten unterschieden, um die Menschen weiter in Verwirrung zu stürzen. Solche Hirschen gehören weg. Dass Pp Benedikt sich damals 2008 bei der Ernennung des neuen Erzb. von München nicht mehr hinter die Kulissen erkundigt hatte... Dieser Typ ist Skandal für sich und die Früchte werden sehr bitter sein, die Kirchenaustritte sind nur Begleiterscheinung. Pp F. hat ihn als Berater nur herausgestellt und dadurch ihm recht für all seine Ausserungen gegeben. Gott möge seiner Kirche zur Hilfe kommen.


9
 
 SalvatoreMio 31. März 2022 
 

Kirche heißt: dem Herrn gehören!

@Bernhard Joseph: demzufolge sollte ein solcher Bischof sich einer Gesellschaft als Vorsitzender anbieten, die sich nicht mit Jesu Namen schmückt.


11
 
 Bernhard Joseph 31. März 2022 
 

Der Katechismus ist nicht auf Sand gebaut, wie Marx glaubt

Das Fundament des Katechismus ist die Schrift, die Bibel. Wenn Marx glaubt, diese relativieren zu können, dann sollte der sich einfach eine andere Kirche suchen.


13
 

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