Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  2. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  3. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  4. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  5. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  6. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  9. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit
  10. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  11. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  12. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  13. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  14. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  15. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt

Kirchenrechtler Mückl hinterfragt Kompetenz der Kanzlei WSW und Verurteilung durch deutsche Medien

15. Februar 2022 in Aktuelles, 16 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kirchenrechtler der Arbeitsgruppe Benedikt XVI. im Interview mit K-TV: „Fehlende Kompetenz der Kanzlei WSW“ und „deutsche Medien konzentrierten sich für die Verurteilung Benedikts XVI. auf einen Buchstaben des Gutachtens“ - Mit VIDEO!


Vatikan (kath.net) Stefan Mückl, Professor für Kirchenrecht an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom, spricht der Kanzlei Westphal, Spilker, Wastl, die das Gutachten über die Missbrauchsfälle in der Erzdiözese München und Freising erstellt hat, die fachliche Kompetenz ab. Die Kanzlei habe sich in Wirtschaftsfragen einen Namen gemacht, so der Jurist, verfüge in kirchenrechtlichen Fragen jedoch über keine belastbare Kompetenz. „Das sogenannte Gutachten ist eine Anklageschrift“, betonte Mückl im Interview mit dem katholischen Fernsehsender. Die angeführten „Tatsachen und Indizien“ seien so schwach, dass sicher kein Gericht zu einer Verurteilung käme.


Bereits während der laufenden Pressekonferenz sei anhand der Schlagzeilen deutscher Leitmedien deutlich geworden, dass man sich auf die An- oder Abwesenheit des damaligen Kardinals auf einer bestimmten Sitzung kapriziere und allein auf dieser Basis zur Verurteilung schreite. „Letztlich ging es nur darum, ob er an– oder abwesend war. Da geht es nur um einen Buchstaben“, so Mückl. Da bei der damaligen Sitzung nicht die relevanten Details über den Fall besprochen wurden, insbesondere weder Missbrauchsvorwürfe gegenüber dem Priester, noch dessen Einsatz in der Seelsorge, sei das jedoch relativ unerheblich, betont der Experte.

Der in Rom lehrende Jurist weiß die Rezeption des Gutachtens auch international einzuordnen. Er habe aus der ganzen Welt positive Reaktionen sowie Zuspruch und Dank erhalten für den Einsatz für den emeritierten Papst, sodass sich einmal mehr zeige: „Der Prophet gilt nichts im eigenen Land.“

Mückl erläutert im K-TV Interview zudem, wie es zu der Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe kam, warum der emeritierte Papst sich auf jeden Fall äußern wollte und macht deutlich, wie sehr Papst Benedikt XVI. den inneren Frieden nicht verloren hat und auch seinen Brief vom 6. Februar 2022 wirklich im Angesicht Gottes aus dem Herzen und dem Gebet geschrieben hat.

Das vollständige Video - K-TV - Arbeitsgruppe Benedikt XVI. I - Interview mit Prof. Dr. Stefan Mückl I EXKLUSIV

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  3. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  4. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  5. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  6. Papst: „Ich brauche Ihre Unterstützung – eine starke, ausdrückliche und öffentliche Unterstützung“
  7. Vorläufige Dialogpause zwischen der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ und dem Vatikan
  8. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  9. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  10. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  11. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  12. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  13. Nach Feier mit Erzbischof Lackner werden Karabiner von Schützenkompanien beschlagnahmt
  14. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  15. Orden: Neuer Generaloberer der "Servi Jesu et Mariae"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz