Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Vorlage des Synodalen Wegs „kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen“
  2. St. Michael/München: Frauenpredigt in Sonntagsmesse geplant
  3. Erzbistum Köln: Bundesland NRW droht Kirchen-Hochschule mit Vertragsverletzungsverfahren​
  4. 4. Versammlung des ‚Synodalen Weges’: Abstimmungsverhalten der Bischöfe
  5. Signale aus der Luft
  6. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  7. Stellvertr. DBK-Vorsitzender Bode steht nach Missbrauchsbericht über sein Bistum vor Scherbenhaufen
  8. Umstrittener Jesuitenpater James Martin hat erneut Probleme mit der katholischen Morallehre
  9. Erzbischof Paglia soll Zustimmung zu italienischem Abtreibungsgesetz widerrufen
  10. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  11. Wahl in Tirol: Sogar ÖVP und FPÖ für das kostenlose Töten ungeborener Kinder!
  12. Bischof oder Fischkopf?
  13. Franziskus in Assisi aus Anlass des Wirtschaftsforums „Economy of Francesco“
  14. „Gerade die Bischöfe als Nachfolger der Apostel sind gebunden an die ‚Lehre der Apostel‘“
  15. Putins Patriarch verbreitet nach Teil-Mobilmachung erneut plumpe Putin-Propaganda

Kardinal Sarah: Papst Franziskus will Alte Messe ‚im Geist des II. Vaticanums’

1. Dezember 2021 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus wolle ‚Traditionis custodes’ mit Flexibilität und väterlichem Gespür angewendet wissen, sagte der emeritierte Präfekt der Gottesdienstkongregation im Interview.


Rom (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Papst Franziskus will die traditionelle lateinische Messe nicht abschaffen, sondern „im Geist des II. Vaticanums“ gefeiert wissen. Das sagte Robert Kardinal Sarah, der emeritierte Präfekt der Gottesdienstkongregation in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Figaro.

Der Papst sei sich bewusst, dass viele junge Menschen und Familien eine enge Beziehung zur Alten Messe hätten. Er achte auf diesen Glaubenssinn, der im Volk Gottes zum Ausdruck komme. Sarah fügte hinzu, er sei nicht der Ansicht, dass der Papst die Wertschätzung der Alten Messe als „Nostalgie der Älteren“ sehe.

Nach Ansicht von Kardinal Sarah will Papst Franziskus das Motu proprio „Traditionis custodes“ mit „Flexibilität und väterlichem Gespür“ angewendet wissen. Der Papst sei sich darüber im Klaren, dass etwas, das für viele Generationen heilig gewesen sei, nicht verachtet und über Nacht abgeschafft werden könne. Franziskus rechne damit, dass der neue Ritus vom alten bereichert werde. Er erwarte auch, dass der alte Ritus im Sinn des Zweiten Vatikanischen Konzils gefeiert werde. Die Alte Messe sei kein Deckmantel für die Gegner des Konzils und dürfe das auch nicht werden, sagte der Kardinal.

Der Theologe Peter Kwasniewski bezeichnete Sarahs Stellungnahme als „unmögliche Lesart des Textes von Traditionis custodes“, insbesondere, wenn man die halb-autoritative Interpretation von Erzbischof Arthur Roche, dem gegenwärtigen Präfekten der Gottesdienstkongregation, in Betracht ziehe.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 golden 2. Dezember 2021 
 

Der Eine Hl. Geist ist immer derselbe

und hat sich in der von Ihm inspirierten Messe aller Zeiten gezeigt als der Führer in alle Wahrheit. (Johannes 16,13).Wenn es heute einen "Geist des II. Vaticanums" gäbe,der etwas anderes sagt, dann bräuchten wir nicht auf diesen zu hören.Für mich als Gläubigen stehen im Gotteslob und in allen rechtgläubigen Gebetbüchern die Glaubensbekenntnisse drin, die nachlesbar und bitte zu lernen bzw. zu beachten sind: Apostolisches und Nicänisches Bekenntnis.Das Athanasianische ist auch rechtgläubig.Bitte bleibt rechtgläubig ! Neumodische Gottesdienste haben durch die Bank eines gemeinsam, wenn man auf die Einhaltung dieser Bekenntnis-Positionen achtet: Sie weichen wenigstens in Details, mit steigender tendenz auch im Grossen davon ab.Beispiel: Jungfrauengeburt; Inkarnation Jesu zu unserem Heil;Gericht Gottes uvm.


2
 
 Seeker2000 1. Dezember 2021 
 

Oh Mann!

Wenn PF da so gemeint hätte, dann ist der Weg, den er gewählt hat, der absolut falsche. Recht schafft die Grundlage für Pastoral, aber es begrenzt sie halt auch.
Aber das Problem mit der pastorlane Idee in formal gesetzlciher Form funktioniert so halt nicht.
Mangelt es bei PF an Beratern, an der Qualtitä der Berater oder daran, dass er diese nicht konsultiert, bevor er so etwas veröffentlicht bzw. veröffentlichen läßt.
Das Ergebnis war doch vorhersehbar - außer man hat es (un-)bewußt ignoriert.


1
 
 hape 1. Dezember 2021 

@girsberg74: ich auch.

Vielleicht ist Kardinal Sarah nur ein Brückenbauer, der dem Brückenbauer eine Brücke baut.


4
 
 girsberg74 1. Dezember 2021 
 

Kardinal Sarah sollte nicht das Problem zu sein,

ganz gleich, was er sagt.

Ich vertraue ihm.


5
 
 Chris2 1. Dezember 2021 
 

Es tut weh,

diese Worte von Kardinal Kardinal Sarah zu lesen. Der ausschließlich negative Ton von "Gefängniswärter der Tradition" lässt eine derartige Interpretation beim besten Willen kaum zu...


4
 
 DonGiovanni 1. Dezember 2021 
 

Traditionis Custodes

Wenn es so wäre wie Kardinal Sarah sagt, wäre es ja gut, aber ist das realistisch. Papst Franziskus selbst kommentiert Traditionis custodes einmal so und einmal so, was noch mehr Verwirrung hervorruft. Beten wir das in dieser Causa der Wille Gottes geschieht und beten wir auch für Papst Franziskus.


5
 
 Diadochus 1. Dezember 2021 
 

Konzilsgeist

Der Konzilsgeist weht durch den Vatikan und durch die Köpfe und sorgt für vielfältige Interpretationen, bzw. für „unmögliche Lesarten des Textes von Traditionis custodes“.


4
 
 jabberwocky 1. Dezember 2021 

Seltsame Interpretation

"Der Papst sei sich bewusst, dass viele junge Menschen und Familien eine enge Beziehung zur Alten Messe hätten."

Natürlich, und deshalb gibt er denjenigen unter den Bischöfen, die die Alte Messe nicht ausstehen können, ein Instrument an die Hand, den klassischen Römischen Ritus in ihrer Diözese einzuschränken, zu behindern oder ganz zu verbieten, wie es ja in der Folge von Traditionis Custodes mancherorts geschah. Ich bin im Gegenteil der Ansicht, daß dieser Papst überhaupt nicht realisiert, wie sehr er gläubige Katholiken durch seine ambivalente Amtsführung verletzt, irritiert und vor den Kopf stößt. Oder, was ich ebenfalls für möglich halte, daß Papst Franziskus eine Agenda zum Umbau der Kirche verfolgt, die sich nicht sehr vom synodalen Weg in Deutschland unterscheidet.


9
 
 Stormarn 1. Dezember 2021 
 

Merkwürdige Lesart

Ja, hier liegt tatsächlich eine merkwürdie Lesart von Traditionis custodes durch Kardinal Sarah vor. Er sollte es eigentlich besser wissen, wenn man z.B. an seinen gescheiterten Vorstoß betreff Zelebrationrichtung versus Dominum beim Nous ordo denkt. Wenn es Papst Franziskus wirklich darum ginge, daß die alte Messe im Sinn des II. Vatkanums gefeiert wird, dann müßte das eigentlich doch auch sein Anliegen für den Novus ordo sein. Da macht man, was man will, und der Papst hält still.


7
 
 anjali 1. Dezember 2021 
 

Traditionis Custodes

Was soll das . Papst Franziskus rudert zurück? Für mich ist mein Vertrauen in ihm wegen Traditionis Custodes unheilbar geschädigt.Es war doch schon nicht viel aber seitdem ganz kaputt.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Liturgie

  1. 300 Teilnehmer bei Pilgermarsch für die Alte Messe in Washington D.C.
  2. Weihbischof Schneider: Papst Franziskus soll Shia LaBeoufs Zeugnis über die Alte Messe hören
  3. ‚Ich spüre die Leiden in den stürmischen Zeiten, die wir in der Kirche erleben’
  4. Starke Einschränkungen für Alte Messe im Erzbistum Washington
  5. Weitere Einschränkung für Feier des Alten Ritus in Erzdiözese Chicago
  6. Ministranten schreiben an Erzbischof Gregory: Alte Messe bitte nicht weiter einschränken
  7. Franziskus lobt Reichtum und Tradition ostkirchlicher Liturgie

Sarah

  1. Kardinal Sarah: Verbot der außerordentlichen Form ‚von Dämon inspiriert’?
  2. ‚Ich gegen Franziskus? Das ist Unsinn. Dem Papst gehorcht man’
  3. Vatikan: Soweit wie möglich wieder Gottesdienste feiern
  4. Sarah: „Ich freue mich, meine Aufgabe fortführen zu können“
  5. Kardinal Sarah: ‚Ein trauriger Mensch ist kein Jünger Christi’
  6. Aus der Tiefe des Herzens
  7. Kardinal Sarah: 'Verwerfliche' Polemiken rund um Buch







Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. Die Vorlage des Synodalen Wegs „kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen“
  3. 4. Versammlung des ‚Synodalen Weges’: Abstimmungsverhalten der Bischöfe
  4. Signale aus der Luft
  5. Stellvertr. DBK-Vorsitzender Bode steht nach Missbrauchsbericht über sein Bistum vor Scherbenhaufen
  6. "Die sind wahnsinnig. Wissen die überhaupt, was ich tue?"
  7. St. Michael/München: Frauenpredigt in Sonntagsmesse geplant
  8. Bischof oder Fischkopf?
  9. Die Tolkien-Provokation
  10. „Im Geist der Wahrheit bleiben“ (Joh 14, 17) – Eine brüderliche Korrektur der Bischöfe von Flandern
  11. Drei Priesterweihen in St. Florian - Päpstlicher Privatsekretär Gänswein extra aus Rom angereist
  12. Erzbistum Köln: Bundesland NRW droht Kirchen-Hochschule mit Vertragsverletzungsverfahren​
  13. Facebook-Reaktion zu Bodes fehlendem Rücktritt: „Bei Woelki würden alle den Rücktritt fordern“
  14. "Bischof Bode sollte nach jahrzehntelangem Fehlverhalten von allen Ämtern zurücktreten"
  15. Umstrittener Jesuitenpater James Martin hat erneut Probleme mit der katholischen Morallehre

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz