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Papst Franziskus nimmt Rücktritt vom Erzbischof von Paris an!

2. Dezember 2021 in Aktuelles, 61 Lesermeinungen
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Das teilte der Vatikan heute mit. Laut Medien soll es ein "nicht eindeutiges Verhalten" des Erzbischofs gegenüber einer Frau gegeben haben.


Paris (kath.net)

Papst Franziskus hat am Donnerstag das Rücktrittsangebot des Pariser Erzbischof Michel Aupetit angenommen und den emerierten Erzbischof Georges Pontier von Marseille, den früheren Vorsitzenden der Französischen Bischofskonferenz, zum Administrator ernannt. Gemäß einer Aussendung der Erzdiözese vor einigen Tagen habe es hier ein "nicht eindeutiges Verhalten" des Erzbischofs gegenüber einer Frau gegeben. Laut einer französischen Zeitschrift soll der Erzbischof eine Affäre mit einer Frau gehabt haben, was Aupetit aber vehement bestreitet. Gegenüber der Zeitung "La Croix" betonte der Erzbischof: "Ich habe es getan, um die Diözese zu schützen". Laut der Zeitung wies Aupetit darauf hin, dass sein Angebot an den Papst kein Schuldeingeständnis sei. 

Archivfoto Erzbischof Aupetit (c) Erzbistum Paris


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Lesermeinungen

 stephanus2 5. Dezember 2021 
 

@lesa

:):):)


0
 
 lesa 4. Dezember 2021 

Es spricht für ihn.

@stephanus 2: Vielen, vielen Dank, sie bringen es perfekt auf den Punkt und sprechen mir ganz und gar aus der Seele. Wahrhaftig, der Teufel hat massive Gründe, solche glaubenstreue Hirten aus der Welt zu schaffen. Ein paar windige Lügner und falsche Zeugen, die nicht locker lassen, bis der Ast abgesägt ist, finden sich immer. "Und sie brachten falsche Zeugen bei", heißt es im Evangelium.
Was der Teufel aber nicht verhindern kann; "Das Weizenkorn, das in die Erde fällt und stirbt, bringt reiche Frucht." (vgl Joh)
Und "Satan sucht jene zu vernichten, die ihm gefährlich sind - und bingt sie dadurch zur Vollendung.


2
 
 stephanus2 3. Dezember 2021 
 

@Hadrianus Antonius

Mich stören die Breitseiten, die Sie gegen Aupetit hier abfeuern.Ich beziehe mich jetzt nur auf Punkt vier Ihrer Ausführungen. Sie sind einer Fehlinterpretation aufgesessen.
Wenn Aupetis Schlussworte waren,"der Herr hats gegeben, der Herr hats genommen, der Herr sei gepriesen in Ewigkeit", so meint er doch natürlich nicht den Papst. Sondern tiefgläubig,- und das wird e r meiner Einschätzung nach bis ganz zum Schluss auch bleiben, (im Gegensatz zu vielen Anderen) - sagte er damit : Ich nehme mein Geschick aus Gottes Hand dankbar und vertrauensvoll entgegen, was immer es ist.
"Wirklich verstörend ?"


3
 
 stephanus2 3. Dezember 2021 
 

@Franzfreund

"Einfach malvertrauen, dass es massive Gründe geben muss, dass der Papst den Rücktritt so sschnell annimmt ":-):-)
Wie Recht Sie haben ! Der Papst hat wahrlich massive Gründe : denn ein tiefgläubiger, ehrwürdiger, geliebter , non-synodaler und mutiger Erzbischof, der ihm widersprochen hat in Sachen Alte Messe, ja, der muss weg, so schnell es geht.
Sie scheinen , Franzfreund, mir kein Verehrer des wirklichen Heiligen, FRANZiskus von Assisi, und dessen heiligmäßigem Leben zu sein. Ihre Posts gehen irgendwie in eine andere Richtung.


3
 
 lesa 3. Dezember 2021 

Schade

Vor neun Jahren ein etwas zu emotionaler Brief. Er hat es in Ordnung gebracht und inzwischen kostbare Hirtenarbeit geleistet.
Ein Mann der Kirche. Und die vom synodalen Weg dürfen endlos das Volk verführen.


3
 
 Hadrianus Antonius 2. Dezember 2021 
 

Untragbar (4)

Dieser Artikel hier auf kath.net meldet leider nicht den wirklich verstörenden Satz von M.Aupetit, nachdem PFranziskus seinen Rücktritt annahm: "Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen, der Name des Herren sei gepriesen!"
PFranziskus ist natürlich nicht der HerrGott;
Aber die Bischofsweihe läßt ein unauslöschbares Merkmal zurück, das nicht so wie ein politisches Ämtchen angenommen und dann später hopplahopp so fallengelassen werden kann.
Die Apostolische Nachfolge kann nicht wie eine Unterhose abgestreift werden.
Diese Aussage hinterher von MAupetit (übrigens so auch bei Kard. Barbarin) ist wirklich selbstvernichtend für einen katholischen Bischof.
Sine ira et studio


3
 
 Hadrianus Antonius 2. Dezember 2021 
 

Untragbar (3)

4.Pari.s reagiert elektrisiert bei Sexskandalen an der Spitze: sehr gut ist der Tod des Vat2KonzilsProtagoniste und Jesuit Kard. Jean Daniélou im Appartment der Edelprostituierte ""Mimi" bekannt, in leichtbekleideter Form. Ebenso Pres. Fßelix Faure ("Épectase der Apostel").
Die kirchl. Kommunikation grottenschlecht, Aupetit wirr und autoritär.
Versehentlich hat die #2#bekannte" ihre Emailantwort mit allen vorherigen Mails beiderseits an die Privatsekretärin Seiner Eminenz geschickt.
Alles scon 11 Jahre alt und von vielen in dr Hierarchie gewußt.
Aupetit war verbrannt, ohne Verteidigung der tragenden Gläubigen und unnütz für die weltliche Obrigkeit.


2
 
 Hadrianus Antonius 2. Dezember 2021 
 

Untragbar (2)

2. Ein sehr autoritärer Stil und Verletzung von vielen Gläubigen. Ein großes geistreiches Seminar wurde kaputtgemacht und geschlossen, der begeisterte jüngere Klerus drangsaliert, die konservative Katholiken verprellt.
Bei den freimaurerisch gefärbten Regierungen mit extremen Katholischenkirchenhaß und extremer eindlichkeit (die Notre-Dame sollte ein Disneypark werden mit einem unterirdischem Schwimmbad mit Glasdecke, alles auf dem Kirchenvorplatz)(@Anjali liegt da richtig) total schweigend.
Etwas Meddienrummel mit Feuerwehr, aber ansonsten totale Stille.
3. Aupetit kennt Macron und Castex sehr gut: sie duzen sich. Keine 3 Tage nach der Aufdeckung war Macron schon bei PFranziskus...
Rom kann auch sehr schnell agieren wenn es wirklich anbrennt ...
Mit Moral und Anstand hat dies alles nichts zu tun.


3
 
 Hadrianus Antonius 2. Dezember 2021 
 

Untragbar (1)

Die Diskussion ist ziemlich errregt und wird im luftleeren Raum geführt.
Es werden auch Falschinformationen verbreitet.
1. Aupetit war nie konservativ oder traditionsfreundlich.
Er stammt aus einem kirchenfremden Elternhaus, kaufte mit 20 Jahren eine Bibel und dadurch wurde sein Interesse für das Christentum geweckt.
Danach und bis zum 41. Lebensjahr als Arzt praktizierend in einem Gesundheitszentrum bei Paris.
1995 zu Priester geweiht, stieg er rasant in die Kirchenhierarchie auf, wurde stark gepusht von Kardinal Vint-Trois und 2013 Erzbischof von Paris ernannt.
Agierte in seiner Diözese sehr autoritär und nicht selten sehr wirr.
In den jetzigen äusserst schwierigen Zeiten der französ. Kirche ohne Richtung.


4
 
 Perlinde 2. Dezember 2021 
 

???

Mich lässt so eine Meldung hilflos zurück. Wir werden wahrscheinlich nie die Hintergründe erfahren. Mir werden die lebendigen Predigten von
Erzbischof Aupetit jedenfalls
sehr fehlen, die man hier auf kath.net nachlesen
konnte. Danke dafür. Ich bete für ihn - und auch
für die besagte Frau ???


2
 
 Franzfreund 2. Dezember 2021 
 

Einfach mal vertrauen...

dass es massive Gründe geben muß, wenn Papst Franziskus den Rücktritt so rasch annimmt. Die Details würden die Dinge klarstellen, aber vielleicht auch der Kirche schaden.


0
 
 ChemMJW 2. Dezember 2021 
 

Ganz schade

Erzbischof Aupetit ist einer der glaubenstreuesten Bischöfen Europas, auch wenn er möglicherweise sein Zölibatsgelübde gebgrochen hat. Schade für die Kirche in Frankreich, dass er jetzt geht. Würde man eine Liste erstellen von den europäischen Bischöfen, die ihres Amtes enthoben gehören, wäre er nicht einmal unter den Top-100.


1
 
 john.s 2. Dezember 2021 
 

@greti

"Affäre
Hatte der Erzbischof eine Affäre mit einer Frau?
Oder hatte eine Frau eine Affäre mit dem Erzbischof?"
Eine Affäre geht von zwei Menschen aus. Die Frage ist deshalb verkehrt. Einseitig wäre Belästigung, Missbrauch ...


1
 
 Marktl 2. Dezember 2021 
 

Sehen wir das Positive. Es kommt also zumindest gelegentlich noch vor, dass sich katholische Geistliche für Frauen interessieren und nicht nur noch für Männer.


4
 
 discipulus 2. Dezember 2021 
 

Kennt jemand die Fakten?

Kennt einer der Kommentatoren hier die Hintergründe und Fakten, oder zerreißt man sich hier nur aufgrund relativ nichtssagender Überschriften den Mund über den Heiligen Vater und seine Entscheidung?

Ich kenne die Fakten nicht, deshalb will ich mir kein Urteil anmaßen. Ich kenne aber aus meiner Studienzeit in Paris einen der beiden Generalvikare, die Kardinal Vingt-Trois ernannt hat und die etwa ein Jahr nach der Amtsübernahme von Erzbischof Aupetit zurückgetreten sind. Auch da kenne ich keine Gründe. Aber ich weiß, daß dieser Generalvikar ein völlig integrer, gut katholischer, konservativer Priester ist, wie ich sie in Deutschland nur selten getroffen habe. Sehr beeindruckend und ein wirkliches Geschenk, solch einen Priester erleben zu dürfen. Wenn solche Leute gehen, gibt mir das zu denken.


2
 
 greti 2. Dezember 2021 
 

wer will Notre Dame modernisieren?

@anjali

Kirchen gehören in Frankreich dem Staat.

Und - man höre und staune - Macron will Notre Dame modernisieren.

Der Erzbischof kann sich glücklich schätzen, wenn er noch freien Eintritt hat.


4
 
 john.s 2. Dezember 2021 
 

@Smaragdos

Und Kardinal Woelki? Und WB Schwaderlapp? Haben Sie diese weggelassen, weil sie nicht in Ihr Schema passen?


2
 
 J. Rückert 2. Dezember 2021 
 

McCarrick?

Hätte der Papst auch so reagiert, falls es sich um eine tatsächliche schwule Affäre gehandelt hätte?


7
 
 winthir 2. Dezember 2021 

das wichtigste zuerst..

danke Euch, kathnet, für dieses Titelfoto.

was sehe ich da?

einen Menschen, mit einem fröhlichen Lachen.

(und, Leute: für Eure "roten Daumen" interessiere ich mich schon).

--

so.

eine gesegnete und fröhliche Adventszeit

wünscht

uns,

Euch,

und Allen

der winthir.


1
 
 anjali 2. Dezember 2021 
 

Notre Dame

Michel Aupetit will doch die Notre Dame "modernisieren"lassen? Das finde ich so ene schlimme Idee dass ich meine das es gut ist dass er weggeht.


0
 
 greti 2. Dezember 2021 
 

Das erinnert mich an Stasi

@Hadrianus Antonius. Ich empfehle Vera Lengsfeld zu lesen. Sie wurde von einem Stasi- (sagen wir) beauftragten "geheiratet". So war sie gut aufgehoben und bewacht. Und man hatte die besten Informationen.

Ich weiß nicht, ob ein Priester aus meiner Diözese sich nach der Wende um seine Stasiakte gekümmert hat. Ich - und nicht nur ich - haben einen vagen Verdacht, daß er ohne weiteres von einer "Stasi-Tante" (natürlich ehrbare Frau!) geheiratet worden sei. Nach relativ kurzer Zeit wurde er schon fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel.

Die Frau darf/muß den Nächsten heiraten. Na und? Wo liegt das Problem?

Ich frage mich natürlich: "Warum legen Sie sich so G E G E N den Pariser Erzbischof ins Zeug? Wen wollen Sie damit "bekehren"?

Ich war nicht dabei. Sie aber auch nicht. Alles nur angelesenes Zeug!


4
 
 SalvatoreMio 2. Dezember 2021 
 

Wir und unsere Verirrungen

@Rita1937: ich tendiere in Ihre Richtung. Jede Sünde ist schlimm und hat Folgen, aber der einzelne Sünder kann um Vergebung bitten und umkehren. - Wird aber das ganze Gottesvolk auf Irrwege geführt und in Sachen Glaube und Moral im Unguten sogar unterstützt und bestärkt, so kann das nur weitaus schlimmer sein. Und das geschieht seit Bestehen des Synodalen Weges ganz massiv und hat Auswirkungen, die weitreichend sind und die man nicht mehr einfangen kann.


6
 
 greti 2. Dezember 2021 
 

Affäre

Hatte der Erzbischof eine Affäre mit einer Frau?

Oder hatte eine Frau eine Affäre mit dem Erzbischof?


0
 
 Smaragdos 2. Dezember 2021 
 

Kardinal Marx bietet PF seinen Rücktritt an: abgelehnt, mit einem zärtlichen "Liebesbrief" des Papstes.

EB Aupetit bietet PF seinen Rücktritt an: angenommen.

Marx - ein "progressiver" Bischof. Aupetit - ein konservativer Bischof. Viel weiter muss man wohl den Grund für die unterschiedliche Behandlung nicht suchen.


6
 
 Stephaninus 2. Dezember 2021 
 

Nicht eindeutiges Verhalten

Was soll nicht eindeutiges Verhalten denn sein? Geht mich (die Öffentlichkeit) das überhaupt etwas an? Nun, wenn es zum Rücktritt führt, vielleicht schon....Jedenfalls scheint mir die Sache nicht unbedingt eine Lappalie gewesen zu sein, denn dann hätte weder ein Rücktrittsangebot erfolgen müssen, noch hätte der Paps selbigen so subito angenommen. Letzteres deutet darauf hin, dass der Erzbischof sich in der Tat nicht korrekt verhalten hat. Auch wenn Papst Franziskus mit ihm das Heu vielleicht nicht überall auf der gleichen Bühne hatte, einen Erzbischof schickt man nicht in die Wüste. Eine Parallele zum Fall Pell kann ich nicht entdecken.

Einfache Laien sehen sich durch derartiges Verhalten von Bischöfen jedenfalls getäuscht und verletzt.


2
 
 Rita1937 2. Dezember 2021 
 

Meiner Erinnerung nach hat australische Kard. Pell mal über ihn gesagt, dass er guter Papst wäre. Erzb. Aupetit ist wirklich ein seriöser gläubiger Bischof. Ein Dorn im Auge für die Liberalen. Nur hier sollte man die Gründe für die Annahme seiner Rücktritt suchen. Auf der anderen Seite der Tanz des Vatikans mit dem Zeitgeist ist sehr gefährlich. Es schadet immens der Kirche, mehr als wenn ein Kleriker incl. Bischof sittlich versagt hätte. Es gibt nichts schlimmeres für die Kirche, wenn sie ihre Kredibilität verliert. Wie jubeln die Liberalen bei solchen Entscheidungen... Wer kann dies durchschauen, der soll es durchschauen. Gott möge seiner Kirche zur Hilfe eilen.


8
 
 girsberg74 2. Dezember 2021 
 

Verstehe - Sehe noch mehr

@Stephan M. „Warum
muß ich jetzt an Card. Pell denken?“

Mir fällt dazu noch ein anderer Name ein, von einem zu Köln.

Habe den Eindruck, dass es auch diesem so ergehen soll, wenn auch unter anderen „Anklagen“.

Das geschähe dann aber nicht durch die böse Welt, sondern durch „eigenes Feuer“.


4
 
 SalvatoreMio 30. November 2021 
 

Beurteilungen

@nomine: Stimmt!


2
 
 nomine 30. November 2021 
 

@SalvatoreMio

Zur Frage, ob 260 gleichlautende Meinungen "blöde" sein können. Jede Person oder Situation, jede Sache kann aus unterschiedlicher Perspektive gesehen werden: Je nachdem, in welcher Beziehung man dazu steht, welche Erfahrungen man gemacht hat und welche anderen Einflüsse dabei eine Rolle spielen. So kommt es dann zu sehr unterschiedlichen Einstellungen und Beurteilungen.
Deshalb müssen die 260 Briefeschreiber, die sich ganz gegensätzlich zu einer Anzahl weiterer Menschen äußern, keinesfalls „blöde“ sein.
Blöd ist aber dann doch, wer wider besseres Wissen an einem Irrtum festhält.
Wie etwas beurteilt wird, ist die eine Sache. Die andere Sache ist die Wahrheit. Und einzige Richtschnur für Christen soll die Wahrheit sein.
Das ist ein hoher Anspruch, aber jeder kann sich darum bemühen, und auch nicht vorschnell urteilen.


1
 
 Hadrianus Antonius 29. November 2021 
 

@SalvatoreMio

Sie irren: ob jemand bei eine Problem viel oder wenig Fanpost bekommt, ist total unerheblich um die Richtigkeit und den Glaubensinhalt seiner Aktionen zu beurteilen.
Der polypädophile Bischof vanGheluwe bekam viel mehr öffentliche Unterstützung als der seriöse EB Msgr Léonard; und dies auch noch nach der Aufdeckung des Augiasstalls. Die Initiatorin des Posthoc-fanclubs war uneinsichtig und wechselte dann flugs als Hauptanspornerin zu den Christdemokraten in Brügge :-(
Was wirklich zählt, ist die Wahrheit: alles-sofort-ohne Beschönigung-ohne Kommentar.
Der Fall ist offensichtlich 11 Jahre alt, nicht "reif" sondern inzwischen faul und rott, bei vielen bekannt, bis in die höchste Gremien, gut und hart-substanziell dokumentiert.
Es ist auch nicht kohärent am 10.11.2021 in einer Predigt die Klage von anderen Bischöfen betr. "die Bürde des Amts" mißnugt anzusprechen und dann 10 Tage später alles sofort PFranziskus vor den Füßen zu werfen.


1
 
 SalvatoreMio 29. November 2021 
 

Erzbischof Aupetit

@Hadrianus Antonius: @ Bene16 hatte einen Link veröffentlicht von "radionotredame.et": Dort haben 260 Gläubige (vielleicht habe ich mich um 2-3 Personen verzählt) jetzt an Mgr. Aupetit geschrieben: wahre Lobeshymnen, Ermunterungen, Gebetsversprechen usw. Hier etwas davon: 1) Merci pour tout ce vous faites pour notre diocèse! 2) Nous avons encore besoin de vous! 3) Comptez sur ma prière fidèle! Courage Monseigneur, la Vérité, la Justice et la Paixauront le dernier mot … !!! 4) Soyez assuré de ma prière fraternelle à vos intentions. 5) Soutien inconditionnel à Mgr Aupetit. Also: " Dank für alles, was Sie für unsere Diözese tun. Wir brauchen Sie. Zählen sie auf mein Gebet. Nur Mut: Wahrheit, Gerechtigkeit und Friede haben das letzte Wort. Seien Sie meines brüderlichen Gebetes sicher. Vorbehaltlose Unterstützung an Mgr. Aupetit". So geht es in 260 Briefen.
Sollten denn all diese Leute blöde sein?


6
 
 Hadrianus Antonius 29. November 2021 
 

Verheerendes Management und Unterdenteppichkehren

Bis jetzt gibt Google bei der Suche "M*A* liaison" 2,3 Millionen Funde an; und sie schreiben alle das Gleiche, zugleich Wenig-dürftige.
Als Einzige gibt "Riposte-catholique" (das ist mu wirklich nicht "die stille Post", sondern eher den Clairon bei der Kavallerieattacke) sehr viel Hart-Substanzielles.
Verba volant, scripta manent. Kard. Vingt-Trois war informiert, die vatikan. Diplomatie, Kard. Ouellet und letzterer en passant in Frankreich außerhalb seines Dikasteriums involviert beim Rausschmiß v. Soeur Marie Ferréol bei den Spiritaines.
Von wegen Tratsch und Nichtinformation.
EB Aupetit hat sein Email falsch gesendet statt es zu deleten, und mit 12 Jahren Verspätung kommt es (und soviel mehr) an die Oberfläche. Und das Oberkommando in Rom schweigt in allen Sprachen... (auch mit auf dem Radar)...


2
 
 lesa 29. November 2021 

Stille Post oder "Wie man hört, soll ..." (1)

Das ist die moderne Zirkusarena, die wilden Tiere sind die bösen Zungen. Die wilden Tiere sind die bösen, pharisäischen Zeigefinger, die Fehler suchen um missliebige Hirten vor aller Welt an den Pranger zu stellen. "Könnt ihr den Kelch trinken?" fragte Jesus die Apostel...

Wozu gibt es eigentlich das Sakrament der Beichte?
SELBER beichten gehen und die eigenen Sünden bereuen.

Stille Post
(ein Gedicht von Friedl Hofbauer)

Ich sag dir was ins Ohr:
„Der Schlüssel sperrt das
Tor.“
Sag dem Nachbarn, was du
hörst,
doch daß du mir den Sinn
nicht störst.
Gewispel und Gelispel
bs bs bs


6
 
 lesa 29. November 2021 

Stille Post oder "Wie man hört, soll ..." (2)

Gewispel und Gelispel
bs bs bs
Dem Nachbarn klingt im Ohr:
„Der Rüssel sperrt das Tor.“
Der Nachbar hat sich wohl
verhört.
Ein Rüssel, der das Tor
aufsperrt?
Gewispel und Gelispel
bs bs bs
Der dritte Nachbar hört
Schon wieder ganz verkehrt.
Dem vierten klingt im Ohr:
„Den Rüssel stört ein Mohr.“
Gewispel und Gelispel
bs bs bs
Der fünfte Nachbar denkt:
Der Satz wird eingerenkt.
Mir kommt es richtig vor:
„Ein Wiesel steckt im Rohr.“
„Ein Wiesel steckt im Rohr?“
Das gibt doch keinen Sinn!


4
 
 lesa 29. November 2021 

Stille Post oder "Wie man hört, soll ..."(3)

„Ein Riese singt im Chor“,
hört jetzt die Nachbarin.
Gewispel und Gelispel
bs bs bs
So geht die stille Post
Herum im ganzen Kreis.
Gewispel und Gelispel
bis es ein jeder weiß:
Der Schlüssel sperrt das Tor,
der Rüssel kann das auch.
Den Rüssel stört ein Mohr,
ein Wiesel steckt im Rohr,
ein Riese singt im Chor –
Gewispel und Gelispel
Ihr kennt das Spiel doch auch?
Gewispel und Gelispel


4
 
 Hadrianus Antonius 28. November 2021 
 

Schon sehr lange viel mehr bekannt

Ad rem:
Wie man jetzt hört, sollte 2020 schon Kard. Ouellet von der Bischofskongregation von der Sache gewußt haben; der Nuntius in Paris hat damals ebenfalls berichtet.
Eine äusserst vertrackte Situation: EB Aupetit hat seine Erzdiözese chaotisch und teils unberechenbar autoritär geführt und abgewrackt.
Von links und rechts kritisiert, wird er nur noch etwas mitleidig verteidigt von Protagonisten der Aufhebung des Zölibats für Priester und Bischöfe und herumflatternden Modernisten.
Das staatliche Umfeld extrem kirchenfeindlich, ja gehässig. Der Brand in der Notre-Dame bis jetzt noch nicht aufgeklärt.


4
 
 SalvatoreMio 28. November 2021 
 

Erzbischof Aupetit nimmt Stellung zu den Behauptungen

Vielen Dank @, bene16, für den Link! Erzbischof Aupetit nimmt also Stellung zu den Vorwürfen über "radionotredame.net" und erklärt sich als unschuldig. Er weiß doch, dass er wirklich restlos "unten durch ist", wenn diese Worte sich also Lüge herausstellen sollten. Und die Kommentare vieler gläubiger Christen sind tief anrührend: immer wieder: "Wir brauchen Sie!" "Sie haben mir schon soviel Trost gespendet" usw. -


6
 
 Bene16 28. November 2021 
 

Ich vertraue ihm zu 100 Prozent

Gestern hat Mgr Michel Aupetit gegenüber RADIO NOTREDAME eine persönliche Erklärung abgegeben.

radionotredame.net/2021/vie-de-leglise/mgr-michel-aupetit/declaration-de-mgr-michel-aupetit-a-radio-notre-dame-apres-les-accusations-du-point-352593/


7
 
 Hadrianus Antonius 27. November 2021 
 

Sehr lückenhafte Information

Ad rem: Nach eigenen Aussagen von EB Aupetit hat er in 2012 "eine intime und beidseits einverstandene Beziehung" mit einer Frau gehabt, "mit einem Verhalten das bei den Menschen als zweideutig aufgefasst werden kann".
Aupetit hat damals irrtümlicherweise eine Postsendung an falsche Adresse geschickt, die dort geöffnet wurde und dessen Inhalt offensichtlich nicht zweideutig war. Aupetit hat sich damals an seine Oberen geoffenbart und das Weitere wurde dann intern weiterbehandelt.
Eine 9 Jahre alte Geschichte mit viel innerkirchlichen und innerhierarchischen Aktivität.
Es dürfte noch mehr "aus der sacoche" kommen.
Die Reaktion von EB Aupetit ist übrigens sehr hektisch: "Er möchte die Gläubigen nicht verstören"(sic!), er verneint eine sexuelle Relation , "...Die haben mir dieses Amt in der Kirche gegeben und gebe ich es wieder in deren hände zurück"(sic). Wenig Respekt und Einsicht in das Bischofsamt in Nachfolge der Apostel :-(


2
 
 mphc 27. November 2021 

@lesa

Ich beteilige mich gerne am Gebet für Erzbischof Michel Aupetit.
Möge er der Erzdiözese Paris als Hirte erhalten bleiben.


6
 
 bibelfreund 27. November 2021 
 

Schlicht gottlos

Klar, dieser Bischof muss weg, also wird mit dreck geworfen. Warum gräbt man nicht mal bei dem ach so feinen Herrn aus Wien und seinem Privatleben — oder wo ist eigentlich der Missbrauch-Vertuscher Marx abgeblieben?! Alles pure Heuchelei.


4
 
 Montfort 27. November 2021 

Es braucht wohl einen Mann vom Format des alttestamentlichen Daniel,

um mit reinem Herzen die falschen Anschuldigungen gegen Aupetit und das baumeisterliche Komplott dahinter aufzudecken, wie es Daniel zugunsten der unschuldig verurteilten Susanna getan hat.

Es ist immer tröstlich, die Geschichte von Gottes rettendem Eingreifen durch den mutigen Daniel im Kap. 13 nachzulesen!

"Susanna aber schrie auf mit lauter Stimme und sagte: Ewiger Gott, du kennst auch das Verborgene; du weißt alles, noch bevor es geschieht. Du weißt auch, dass sie eine falsche Aussage gegen mich gemacht haben. Darum muss ich jetzt sterben, obwohl ich nichts von dem getan habe, was diese Menschen mir vorwerfen. Der HERR erhörte ihr Rufen..."


7
 
 Stephaninus 27. November 2021 
 

So oder so

Wieder mal ein Fall von krasser Fehlleistung der kirchlichen Informationspolitik. In der Krisenkommunikation ist unsere Kirche sowas von schlecht....


3
 
 lesa 27. November 2021 

Maria ohne Erbsünde empfangen, bitte für uns. Wir nehmen Zuflucht zu dir!

@mphc: Danke für IHren Hinweis auf das heutige Fest der Wunderbaren Medaille! Den zeitliche Zusammenhang wollen wir gerne als Anlass zur Hoffnung sehen, dass die Schlangenzertreterin ihrem treuen Diener helfen wird. Beten wir doch für ihn jeden Tag ein Ave Maria zu unserer Lieben Frau von dr Wunderbaren Medaille für den Erzbischof. Wir sind ja schon trainiert (Kardnal Pell), nicht wahr!


9
 
 SalvatoreMio 27. November 2021 
 

Sehr seltsam!

Sind die Franzosen oder deren Katholiken sittenstrenger als die in Deutschland? (wohl nicht). In Deutschland ist es mehrfach passiert, dass der Priester seiner Herde anstelle einer Predigt "Adieu" sagte, "ich heirate". Er lässt also die Herde im Stich, und was machen die anwesenden Gläubigen? Sie klatschen Beifall. - Warum kramt man bei Erzbischof Aupetit etwas hervor von 2012? Einige Vermutungen wurden hier genannt. Beten wir für ihn. Er darf nicht verstummen!


10
 
 lesa 27. November 2021 

Die Löwen konnten Daniel nichts anhaben

Das musste ja kommen, bei der aufrichtigen, mutigen Hirtenarbeit dieses Erzbischofs!
Wer in der Nachfolge lebt, dem müssen alle Dinge zum Guten mitwirken. (Röm 8) "Selig seid ihr, wenn hr um meitetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt. Euer Lohn im Himmel wird groß sein." (Mt 5, 11)
"Die verleumderische Zunge hat keine Macht über Fromme, sie werden nicht versengt durch ihre Flamme. Wer denHerrn verlässt, verfällt ihr, sie flammt an ihm auf und erlischt nicht mehr." (vgl Sir 28, 22 f)
Wenn der Gottemann ein reines Gewissen hat, können ihm niederträchtige Unterstellungen in Wahrheit nichts anhaben. Und jeder ennt doch längst die üblen Spielchen.
Schöne Grüße von Daniel. Am Ende wurden die Diener, die mühsam Fehler suchten und ihm die Löwengrube bescherten, selber den Löwen zum Fraß."


7
 
 lakota 27. November 2021 
 

So langsam muß doch jedem dämmern,

daß hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und mit Wahrheit nichts zu tun hat.
Es gibt nie solche Angriffe auf einen Marx oder Bätzing.
Nein, immer sind es die Bischöfe, die durch besondere Glaubenstreue zum Evangelium, zur katholischen Lehre auffallen.
Für mich ist es "eindeutig", daß an diesen Vorwürfen nichts dran ist - siehe Kardinal Pell.


13
 
 stephanus2 27. November 2021 
 

Ein wunderbarer Erzbischof.

Ich erinnere mich noch an seine Verlautbarungen und sein Verhalten, als Notre-Dame gebrannt hat.
Er bestreitet vehement eine Affäre - und ich persönlich zweifele keine Sekunde daran.
Dann bleibt übrig ein "nicht eindeutiges Verhalten gegenüber einer Frau ".Wie furchtbar, und wie tief amoralisch, die arme Frau muss jetzt sicher viele Therapien machen ! Dieses jammerige Opferverhalten allenthalben ! Aufmerksamkeit, Geld,Wichtigkeit, der kath. Kirche schaden! !Sorry, es ist so eine empörende, niederträchtige Gülle, die aus allen Ritzen und Poren immer mehr in Kirche und Gesellschaft fließt, Zwietracht sät, Falsches für Richtig erklärt, Halbwahrheiten und Verdrehungen zulässt,das Gute zuunterst kehren will !Das einzig Gute:es wird einmal ganz verschwinden, untergehen, und das Reich GOTTES kommt.


16
 
 Chris2 26. November 2021 
 

Das ganze ist 2012 passiert - oder eben auch nicht

Der verlinkte Artikel beantwortet zumindest einige Fragen und auch die Hintergründe: Es gejt um eine erwachsene Frau, die sich offenbar für Aupetit interessiert hatte. Und Aupetit hatte offenbar wiederholt im Bistum durchgegriffen, was ihm viele Feinde beschert haben dürfte. Offenbar ist die Angelegenheit bewusst wieder aufgerührter und längst kalter Kaffee. Sozusagen nachhelfen bei der "biologischen Lösung", die erst kürzlich ein deutscher Bischof ganz offen propagiert hatte...

www.focus.de/panorama/welt/verhalten-war-moeglicherweise-mehrdeutig-liebesbeziehung-zu-einer-frau-pariser-erzbischof-bietet-papst-seinen-ruecktritt-an


11
 
 Montfort 26. November 2021 

Jetzt soll Aupetit "abgeschlossen" werden, weil er

es gewagt hatte, die dem Papst "ins Angesicht zu widerstehen" und das Weiterleben der Tradition zu verteidigen...und weil er der französischen Machtriege viel zu moralisch hochstehend ist! Jetzt wird er auf schäbigste Weise beschmutzt. Dem Pfarrer von Ars und Kardinal Pell haben Ähnliches erlebt.

Das Fiese: Wieder wirken oberste politische und oberste kirchliche Mafia zusammen.

Wer war heute bei Papst Franziskus? Ein Maurerbruder? Ja, Macron.

Den Brief an die Öffentlichkeit "gespielt" haben sicher die "Brüder" dieser beiden selbst.

Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf..."


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 Stephan M. 26. November 2021 
 

Warum

muß ich jetzt an Card. Pell denken?


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 Franzfreund 26. November 2021 
 

Bitte um Erklärung

Kann mir jemand mal bitte erklären was ein "nicht eindeutiges Verhalten" gegenüber einer Frau sein soll ? Ich würde sagen normalerweise macht man sich bei eindeutigem Verhalten Sorgen ? Gibt es da irgendeinen Bezug im Kirchenrecht oder Katechismus ?


8
 
 mphc 26. November 2021 

Interessant ist, dass die Kampagne gegen den Erzbischof von Paris

am Vorabend des Festes von der wundertätigen Medaille an die Öffentlichkeit kommt. Am 27.11.1830 ist die Muttergottes in der Kapelle in der Pariser Rue du Bac der Novizin Sr. Cathérine Labouré von den Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul erschienen und ihr den Auftrag gegeben, eine Medaille nach dem Abbild der Erscheinung prägen zu lassen. Nach vielen Hindernissen konnten die Medaillen geprägt werden. Er ereigneten sich viele Wunder, Heilungen, Bekehrungen bis heute...

www.kathpedia.com/index.php?title=Wundertätige_Medaille


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 mphc 26. November 2021 

Ein guter Hirte soll vernichtet werden.

Warum? Weil er sich gegen den Mainstream stellt. Warum denn haben soviele Bischöfe Angst, sich klar zu Glaube und Kirche zu äußern? Weil sie wissen, dass sie abgeschossen werden. Beispiele gefällig?
Bischof Mixa, Bischof Tebartz-van Elst. Da gibt es dann eine richtige Medienhatz, bis das Opfer einen Fehler macht und aufgeben muss. Der Kern der Vorwürfe sind oft Verdrehung von Tatsachen.


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 Chris2 26. November 2021 
 

Die Wahrheit wird uns freimachen

Vorab: Beten wir, dass die Wahrheit ans Licht kommt und niemand unnötig leidet - @auch nicht die Kirche...
@Stephaninus Es ist ja offenbar doppelt unklar, ob es überhaupt ein Opfer gibt. Vielleicht hat Bischof Aupetit ja seinen Rücktritt angeboten, weil man ihn bereits hat wissen lassen, dass es eine gnadenlose Hexenjagd gegen ihn geben wird, so wie wir sie gegen mehrere deutschsprachige Bischöfe erlebt hatten? Wenn "die Diözese" etwas anderes behauptet, als ihr Bischof, möglicherweise nur aufgrund der Behauptung einer einzelnen Person, stimmt jedenfalls etwas nicht. Und das muss nicht am Bischof liegen. Eines ist sicher: Sollte er einer Frau auch nur mehr als 3,5 Sekunden zugelächelt haben, werden diesem bisher sehr verdienstvollen Bischof Kirchenlinke entweder den Bruch des Zölibats vorwerfen (was sie sonst selbst bei offen Schwulen Geistlichen feiern würden) oder ihm einen Sexismusskandal andichten.


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 antony 26. November 2021 

@ Diadochus: Das war beim Hl. Pfarrer von Ars auch so.

Muss eine sehr harte Zeit für ihn gewesen sein, als ihm unterstellt wurde, er habe eine Frau aus seiner Gemeinde geschwängert und sie dann noch bei sich aufgenommen.
In Ars war das der Vorlauf zu einer großen Bekehrungswelle.


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 antony 26. November 2021 

@ Stephaninus: Die Entscheidung des Kardinals ist doch verständlich und weise.

Die Presse kümmert es doch nicht, ob was an der Geschichte dran ist oder nicht. Medial wird er vorverurteilt, und am Ende schreit die Horde "Seht ihr, diese Heuchler von der Katholischen Kirche".

Von daher scheint mir die Entscheidung weise. Er signalisiert: "Ich klebe nicht an meinem Amt, sondern lege die Entscheidung in die Hände des Papstes". Und wenn der Papst sagt, er soll bleiben, dann wird ihm niemand unterstellen können, dass er an seinem Amt hängt und es trotz der Anschuldigungen nicht aufgeben möchte, wie man das manchmal aus der Politik kennt.


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 Mariat 26. November 2021 

Wer kennt sich nach diesen unklaren Aussagen wirklich aus?

Sagte Jesus nicht: "Euer Ja sein ein Ja. Euer Nein ein Nein"?


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 Diadochus 26. November 2021 
 

Ruf

Ob da jetzt was dran ist, oder nicht, sein Ruf ist ruiniert. Etwas bleibt immer hängen.


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 Stephaninus 26. November 2021 
 

Was soll das?

Wenn nichts war, warum dann den Amtsverzicht anbieten? Verstehe das, wer wolle…


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 winthir 26. November 2021 

auch Priester und Bischöfe sind Menschen.

Gott sei Dank.


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