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Kölner Administrator Steinhäuser ermutigt zum gemeinsamen Aufbruch

25. Oktober 2021 in Deutschland, 1 Lesermeinung
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Gottesdienst zum Auftakt der Weltsynode im Erzbistum Köln - „Die wesentlichen Stichworte des Papstes dazu sind drei: Gemeinschaft vertiefen, zur Teilhabe einladen und eine größere Offenheit für unsere Sendung in der Welt entwickeln“


Altenberg (kath.net/pek) Der Kölner Weihbischof Rolf Steinhäuser hat am Sonntag mit einem Gottesdienst im Altenberger Dom den Auftakt der Weltsynode im Erzbistum Köln gefeiert. In seiner Predigt ermutigte er die Gläubigen dazu, die Synode als Chance wahrzunehmen: „Die wesentlichen Stichworte des Papstes dazu sind drei: Gemeinschaft vertiefen, zur Teilhabe einladen und eine größere Offenheit für unsere Sendung in der Welt entwickeln.“

Weiter führte Steinhäuser aus: „Es geht nicht so sehr darum, mehr Dokumente zu produzieren, als vielmehr die eigene Rolle neu zu lernen und uns miteinander auf den Weg zu machen. Das gilt für alle: für den Bischof, für die Priester und Diakone, die „normalen“ Gläubigen, die Räte, die Ordenschristen und auch für das Generalvikariat. Jedenfalls und da ist Papst Franziskus ganz klar: Der Synodale Prozess ist weit mehr als eine römische Bischofsversammlung oder eine diözesane Pfarrerkonferenz; das ist ein Weg, der allen Gläubigen offensteht.“


Darüber hinaus äußerte sich der Weihbischof gegenüber den Gläubigen noch einmal persönlich zu seiner neuen Rolle als Apostolischer Administrator: „Zuerst eine Mini-Selbstvorstellung: Ich bin Rolf Steinhäuser, der von Papst Franziskus ernannte Bistumsleiter für die Zeit der Abwesenheit unseres Erzbischofs Kardinal Woelki. ‚Apostolischer Administrator‘ heißt das in der hochoffiziellen Formulierung. Bis zum Beginn der Fastenzeit vertrete ich den Erzbischof.“ Mit einem persönlichen Grußwort hatte sich Steinhäuser bereits am vergangenen Wochenende an die Gläubigen im Erzbistum gewandt.

Die von Papst Franziskus am 9./10. Oktober in Rom eröffnete Weltsynode mit dem Titel „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe, Sendung“ will sich auf Rückläufe und Beiträge aus allen Diözesen der Weltkirche, der Ordensgemeinschaften und der theologischen Fakultäten stützen. Erklärtes Ziel ist ein neues Miteinander in der katholischen Kirche, dass ihrer Prägung durch das Evangelium Jesu Christi stärker Ausdruck verleiht. In der Startphase sollen die Bistümer und alle Gläubigen bis zum Frühjahr 2022 Erfahrungen und Erwartungen zu einem synodalen Miteinander weitergeben, die dann in einem ersten römischen Vorbereitungsdokument zusammengefasst werden.

Als erste Anlaufstelle zur Synode hat das Erzbistum Köln eine eigene Webseite erstellt. Unter https://www.erzbistum-koeln.de/thema/synode-2023/ finden Interessierte aktuelle Informationen rund um das Anliegen der Synode, Grundfragen, Ziele und Haltungen, geistliche Impulse sowie Termine und Aktionen zur Synode im Erzbistum Köln.

Weiterführender Link: Papst Franziskus schrieb 2019 einen Brief: "An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland"

Foto: Gottesdienst in Altenberg mit Weihbischof Rolf Steinhäuser zum Auftakt der Weltsynode im Erzbistum Köln; Weihbischof Rolf Steinhäuser (links) mit Diözesanjugendseelsorger Pfarrer Tobias Schwaderlapp (mitte) und Delegat Dr. Markus Hofmann (rechts) (c) Erzbistum Köln


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Lesermeinungen

 Chris2 25. Oktober 2021 
 

"Gemeinschaft vertiefen,

zur Teilhabe einladen und eine größere Offenheit für unsere Sendung in der Welt entwickeln".
Lieber Herr Weihbischof, abgesehen davon, dass zumindest ich mir unter diesen Worten nur wenig vorstellen kann: Ist das nicht ein bischen wenig für eine Kirche, die sich als göttliche Stiftung versteht?


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