Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Weitere Einschränkungen für die Alte Messe geplant?
  2. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  3. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  4. Papst Franziskus: „Homosexuell zu sein ist kein Verbrechen. Aber ja, es ist eine Sünde“
  5. 'Welt' an Bischof Bätzing: Warum haben Sie die Gläubigen in Deutschland so lange getäuscht?
  6. Die neue Limburger Sexualmoral
  7. "Es gibt kein bequemes Christentum"
  8. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  9. Trotzige Reaktion aus Magdeburg - Feige möchte einen "Synodalen Rat" einsetzen
  10. „Kirchenbeitragsstopp“ für Vorarlberg – ein Warnsignal für Bischof Elbs
  11. Grüne wollen bestimmte Haustiere verbieten
  12. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  13. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  14. Das synodale Schisma
  15. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren

Kardinal Müller: „Wahre katholische Bischöfe unterwerfen sich nicht der öffentlichen Meinung“

19. Oktober 2021 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Müller wurde der prestigeträchtige „Goldene Löwe von Venedig für den Frieden“ verliehen - „Bischöfe werden vom Heiligen Geist eingesetzt und sind keine Angestellten des Heiligen Stuhls“


Venedig (kath.net/pl) „Wahre katholische Bischöfe unterwerfen sich nicht der öffentlichen Meinung, sondern bezeugen die ‚gesunde Lehre‘ des Evangeliums Christi, gestärkt durch die Kraft des Heiligen Geistes.“ Darauf wies der frühere Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, in einem noch unveröffentlichten Interview hin, das kath.net als Manuskript vorliegt. Der Kardinal äußerte sich im Zusammenhang mit der Verleihung des „Goldenen Löwen von Venedig für den Frieden“ an ihn. Man sollte die Namen von Bischöfen kennen, „die in der Lage sind, auf hohem intellektuellem Niveau mit den Menschen von heute in Dialog zu treten, nicht aber die Namen der Höflinge, die dem Fürsten schmeicheln.“ Außerdem erinnerte Müller daran: „Bischöfe werden vom Heiligen Geist eingesetzt (Apg. 20, 28) und sind keine Angestellten des Heiligen Stuhls.“ Deshalb haben sie „eine Verantwortung als Repräsentant gegenüber Christo und nicht als Delegierte des Papstes“.


Im Interview erläuterte der frühere Präfekt der Glaubenskongregation auf Nachfrage: „Papst Benedikt hatte mich gebeten, seine ‚Opera omnia‘ in 16 großen Bänden zu veröffentlichen. Er hat die theologische Qualität eines Kirchenvaters der Moderne.“ Weiter stellte er fest: „Das Charisma von Papst Franziskus ist sein Engagement für die Armen, er erweitert unseren Horizont auch auf die Völker in der ‚Peripherie‘ heißt auch in Afrika, Asien, Südamerika und nicht nur in Nordamerika und Europa.“

Gefragt nach der Rolle eines Präfekten der Glaubenskongregation führte er aus: „Die Präfekten der Kongregationen der Römischen Kurie beraten und unterstützen den Papst in seiner Sendung, in seiner Lehre und in der Leitung der Universalkirche. Da die Kirche eine Gemeinschaft im offenbarten Glauben ist, ist die Kongregation für die Glaubenslehre von grundlegender Bedeutung für das Petrusamt.

Die Kirche ist keine NGO und kann keine sein, [sie kann k]eine religiös-gesellschaftliche Organisation auf dem Weg zu einem irdischen Paradies werden, die scheitern muss, sondern [sie ist] ein lebendiger Organismus, der Leib Christi, der ihr universelles Haupt und Retter ist. Die Menschen können die Kirche nicht nach eigenem Belieben reformieren oder neu errichten, aber Gott ist es, der uns reformiert, erneuert, damit wir gute Christen sind, lebende Glieder seines Leibes (kirchlich durch die Sakramente).Christus ist das Haupt, wir, die Bischöfe und auch der Bischof von Rom, sind nur seine Diener (1 Kor 4, 1). (1 Kor 3, 11). Dieses göttliche Wort muss die Maxime der nächsten Synodensynode sein.“

Archivfoto Kardinal Müller (c) Michael Hesemann


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Freude an der Kirche 19. Oktober 2021 
 

Danke, Eminenz!

Beten wir um solche, die Kirche liebende Hirten!
Verlangen wir diese von Rom!


0
 
 Chris2 19. Oktober 2021 
 

Wegweiser, die den Weg weisen,

nicht Wölfe im Schafspelz, die die Herde zerstreuen. Das ist es, was die Kirche in diesen schwierigen Zeiten benötigt. Vergelt's Gott, Eminenz.


1
 
 nicodemus 19. Oktober 2021 
 

Recht haben Sie, verehrter Herr Kardinal Gerhard Ludwig Müller!

Gott mit Ihnen, für jetzt und immer!


3
 
 girsberg74 19. Oktober 2021 
 

Lieber Chris2,

vielleicht mögen Sie die Seite

https://www.kath.net/news/76562

nochmals aufrufen, um weitere intellektuelle Machenschaften des Synodalen Weges zu besichtigen.


0
 
 Chris2 19. Oktober 2021 
 

Auf einen Satz werden sich die Abrissbirnenkatholiken berufen,

wenn Rom den Synodalen Irrweg für beendet bzw. nicht verbindlich erklären wird: „...eine Verantwortung als Repräsentant gegenüber Christo und nicht als Delegierte des Papstes“.
Obwohl: Sie werden sich natürlich nur auf den zweiten Teil des Halbsatzes berufen. Dennw er sich auf Christus beruft, kann weder "Priesterinnen" einführen, noch z.B. die Beichte still und heimlich einschlafen lassen...


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. 'Welt' an Bischof Bätzing: Warum haben Sie die Gläubigen in Deutschland so lange getäuscht?
  2. Papst übt schwere Kritik am deutsch-synodalen Weg und spricht von 'schädlicher Ideologie!
  3. Hauptursache für den Rücktritt Benedikts war seine Schlaflosigkeit gewesen
  4. Weitere Einschränkungen für die Alte Messe geplant?
  5. Ein „Desaster“ – Die Kirche nach dem Tod Benedikts XVI.
  6. Die neue Limburger Sexualmoral
  7. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  8. Kardinal Woelki gewinnt erneut gegen BILD vor Gericht
  9. Malta: Prozess gegen ehemaligen Homosexuellen könnte ‚juristischen Dominoeffekt’ auslösen
  10. Papst Franziskus: „Homosexuell zu sein ist kein Verbrechen. Aber ja, es ist eine Sünde“
  11. Ein Jahr „Out in Church“ – ein Symptom unserer Zeit
  12. Trotzige Reaktion aus Magdeburg - Feige möchte einen "Synodalen Rat" einsetzen
  13. Kardinal Kasper kritisiert Bischof Bätzing
  14. Papst Benedikt XVI. warnte vor ‚homosexuellen Clubs’ in Priesterseminaren
  15. Das synodale Schisma

© 2023 kath.net | Impressum | Datenschutz