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Biden nominiert Abtreibungsbefürworter als Vatikanbotschafter

15. Oktober 2021 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
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Der ehemalige Senator Joseph Donnelly hat sich im Wahlkampf 2020 in der Organisation ‚Catholics for Biden’ engagiert.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

US-Präsident Joe Biden hat Joseph Donnelly, einen ehemaligen Senator der Demokratischen Partei, für die Position des US-Botschafters im Vatikan nominiert.

Donnelly ist katholisch und bezeichnet sich selbst als Lebensschützer. Er hat aber als Abgeordneter wiederholt Maßnahmen unterstützt, die Abtreibungen ermöglichen oder erleichtern. Die Lebensschutzorganisation National Right to Life hat recherchiert, dass Donnelly im Jahr 2018 nur in 28 Prozent der relevanten Abstimmungen die Lebensschutzposition unterstützt hat. 2018 stimmte er gegen die Ernennung von Brett Kavanaugh zum Richter am Obersten Gerichtshof.


Donnelly war von 2007 bis 2013 Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus. Von 2013 bis 2019 vertrat er den Bundesstaat Indiana im Senat. 2019 verlor er seinen Sitz an Mike Braun, einen Lebensschützer von der Republikanischen Partei.

2020 engagierte sich Donnelly in der Organisation „Catholics for Biden“ für die Wahl von Joe Biden zum US-Präsidenten. Die Bestätigung als Vatikanbotschafter durch den Senat steht noch aus, dürfte aber ohne viel Diskussion erfolgen.

 

VIDEO - Servant leadership - Lasst uns anderen Menschen dienen - Gedanken zum Sonntags-Evangelium von P. Klaus Einsle LC

 

 

 


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Lesermeinungen

 vk 15. Oktober 2021 

Die kennen den Papst nicht

und wahrscheinlich auch nicht Christus, so hat om einiges an Bekehrungsvorbereitungsarbeit vor sich.


0
 
 Richelius 15. Oktober 2021 
 

@ Labrador: Die Handhaltung ist eigenartig. Aber kein (!!!) Freimaurer würde vor Kameras einen Gruß der Logen verwenden. So etwas geschieht immer heimlich.

In den letzten Jahrhunderten wurden Staatsoberhäupter nicht mehr formal exkommuniziert. Seit dem Mittelalter ist dieses Schwert stumpf geworden. Biden ist meiner Einschätzung nach außerdem nur die Gallionsfigur der Demokraten. Bricht sie weg, segelt das Schiff auf gleichen Kurs weiter.
@ Alecos: Hat Bonino eine Auszeichnung bekommen, die von den dipl. Gepflogenheiten abweicht?


0
 
 wedlerg 15. Oktober 2021 
 

Der Auftragsmord Abtreibung

ist ein richtiges bild von PF. Leider hat er den obersten Mafiaboss der Augtragsmördermafia im Wahlkampf unterstützt und wird dessen ADlatus nun mit offenen Armen empfangen.

Und so wird PF der Patron der Auftragsmördermafia.

Das eigentlich schlimme ist, dass ihm das nichts ausmacht.


6
 
 Alecos 15. Oktober 2021 
 

@Richelius

Warum exkommuniziert Franziskus dann Biden nicht oder verurteilt ihn öffentlich und scharf für seine gottlose, pro-Todeskultur Politik? Der Papst hat Trump hart kritisiert, und ihm gar das Christsein abgesprochen, weil er eine Mauer bauen wollte. Dass Trump sich für ungeborene Babys eingesetzt hat u. Christen freundlich gesinnt war, hat ihn offenbar nicht sonderlich interessiert.  Für Biden hat Franziskus hingegen nur freundliche Worte übrig oder er schweigt eisern über dessen verheerende und antichristliche Politik. Fakt ist, dass der Papst  mit seinen Lippen Abtreibung zwar klar verurteilt, aber  mit seinen Taten u. Gesten hofiert, promotet er Abtreibungsbefürwortern - und Aktivisten. Er hat Emma Bonino, eine radikale Abtreibungsaktivistin, "eine ganz Große" genannt und eine Medaille gegeben. Das, was "lauter" spricht als alle Worte sind deine Taten, deine Handlungen und dein Verhalten. Und nur, wenn das, was du sagst, mit dem, was du tust, kongruent ist, dann bist du GLAUBWÜRDIG.


8
 
 Labrador 15. Oktober 2021 
 

Lieber Octavianus - YouTube sei dank gibt es auch Videos davon

das einzige worüber man munkeln könnte, ist die Bedeutung dieser absonderlichen Handhaltung beim Gruß, aber das war sicher nur „Zufall“ Ironie aus


5
 
 Octavianus 15. Oktober 2021 
 

@Diadochus
Wenn „kritische Beobachter munkeln“ ist höchste Vorsicht geboten!!


1
 
 Diadochus 15. Oktober 2021 
 

@Richelius

Papst Franziskus hat die Abtreibung als Auftragsmord bezeichnet. Das ist richtig. Er spricht aber mit einer gespaltenen Zunge, gleich einer Schlange. Erst vor kurzem hat er die US-Demokratin und Abtreibungsbefürworterin Nancy Pelosi empfangen. Kritische Beobachter munkeln, sie hätten sich mit dem Freimaurergruß begrüßt. Ebenso ist Papst Franziskus bis jetzt dem Wunsch nach einer Exkommunikation für Präsident Biden, der sich als Katholik bezeichnet, nicht nachgekommen. Papst Franziskus ist in der Angelegenheit wenig glaubwürdig, für mich jedenfalls. Die Akkreditierung wird es erneut beweisen.


6
 
 Richelius 15. Oktober 2021 
 

@ Diadochus

Papst Franziskus hat sich immer deutlich gegen die Abtreibung ausgesprochen und war in der Wortwahl dabei deutlich schärfer als sein Vorgänger.
Wie kommen Sie dazu, jetzt zu behaupten, ein solcher Botschafter wäre Papst Franziskus höchst willkommen?


2
 
 girsberg74 15. Oktober 2021 
 

Diese Nominierung stellt für den Vatikan einen Prüfstein dar.

Nominiert heißt noch nicht vom Vatikan akkreditiert.
PF kann diesen Kandiadten ablehnen beziehungsweise einen anderen Vorschlag anregen.

Das Problem ist nicht der Kandidat an sich, sondern eine klare Haltung des Vatikans.

PF muss nur vor Gott auf die Knie gehen, nicht vor einem amerikanischen Präsidenten.

Vielleicht ist für PF auch alles nicht so schlimm.


6
 
 Diadochus 15. Oktober 2021 
 

Freundschaftsdienst

Mit seiner Einstellung gegen das Leben dürfte der ehemalige Senator Joseph Donnelly beim Papst hoch angesehen und willkommen sein. Eine Audienz ist ihm gewiss. Die Ernennung des neuen US-Botschafters im Vatikan kann durchaus als Freundschaftsdienst für die freundliche Unterstützung des Hl. Stuhls für Biden im US-Wahlkampf gesehen werden.


3
 

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