Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  14. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  15. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse

4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin

18. September 2021 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Botschaft der Veranstalter an die Politiker: "Bei allem, was Sie entscheiden, prüfen Sie, ob diese Entscheidung mit der Menschenwürde jedes Menschen von der Zeugung bis zum Tod vereinbar ist."


Berlin (kath.net/pm)

Jugendgruppen, Familien, Senioren, Gemeinden, Busgemeinschaften, Gäste aus dem In- und Ausland: Vor dem Brandenburger Tor, umrahmt von Ständen der Mitgliedsvereine im Bundesverband Lebensrecht, nahmen 4.500 Menschen aller Altersgruppen am Marsch für das Leben teil. Seit Jahren sind Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Gesellschaft dabei, darunter die Bischöfe Voderholzer aus Regensburg und Ipolt aus Görlitz, der Vorsitzende der Evangelischen Allianz, Ekkehart Vetter, Vertreter der orthodoxen Kirchen oder Johannes Singhammer, ehemaliger Bundestagsvizepräsident. Viele weitere Persönlichkeiten unterstützen den Marsch durch Grußworte, unter anderem Christine Lieberknecht, frühere Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen.


„Kinder wurden am Weiterleben gehindert.“ So bezeichnete man in der DDR-Diktatur die Abtreibung. Über die Folgen sprach Helmut Matthies, Journalist und Vorsitzender von idea e.V., als Auftakt zum einstündigen Podium vor dem Demonstrationszug durch die Stadt. Wie wichtig eine zugewandte Palliativversorgung ist und wie unmenschlich das Angebot von assistiertem Suizid, verdeutlichte Dr. Eissing von der Hospizbewegung Papenburg.

Die Lebensrechtsbewegung ist jung und kreativ. Sabina Scherer berichtete über ihre Motivation, den Podcast „Zellhaufen“ ins Leben zu rufen, die Jugend für das Leben Deutschland wächst stetig, unter anderem mit Pro-Life-Touren und -Kongressen, eine junge Studentin trug einen selbstverfassten, tiefgehenden Poetry Slam aus Sicht eines Kindes vor der Geburt vor. Und die Lebensrechtsbewegung ist international: So wurde eine Fahne vorgestellt, die mit der pink-blauen Abbildung von kleinen Füßen, schon lange ein Symbol der Lebensrechtsbewegung, Verbreitung findet.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Band Gnadensohn und der blinden Sängerin Bernarda Brunovic begleitet. Im Anschluss an das Podium folgte ein zweistündiger, friedlicher Demonstrationszug durch die Berliner Innenstadt.

Die Botschaft an die Politik: Bei allem, was Sie entscheiden, prüfen Sie, ob diese Entscheidung mit der Menschenwürde jedes Menschen von der Zeugung bis zum Tod vereinbar ist. Mit einem Aufruf, dies auch den eigenen Bundestagskandidaten in Erinnerung zu rufen, und der Einladung zum nächsten Marsch für das Leben am 17.09.2022 endete eine große, mutmachende Veranstaltung.

 

Foto: (c)  https://www.bundesverband-lebensrecht.de/


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  3. Apostolisch und nix anderes
  4. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  5. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  6. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  7. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  8. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  9. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  10. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  11. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  12. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"
  13. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu
  14. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus
  15. Papst-Telefonat mit Putin: Leo XIV. tief besorgt über humanitäre Lage in der ukrainischen Stadt Oles

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz