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Geburtshaus von 33-Tage-Papst Johannes Paul I. wiedereröffnet

28. August 2021 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Geschichtsträchtiger Bauernhof wird zum 43. Jahrestag der Papstwahl von Albino Luciani zum Gottesdienstort - Kurienkardinal hatte Haus anonym erworben und italienischer Diözese geschenkt, die es zur Pilgerstätte umbaute.


Rom (kath.net/ KAP)

Das Geburtshaus von Papst Johannes Paul I. (1978) in Norditalien ist wieder für Besucher geöffnet. Am Donnerstag, dem 43. Jahrestag der Papstwahl Albino Lucianis (1912-1978), werde dort eine Messe gefeiert, berichtet die Zeitung "Avvenire" (Dienstag). Geleitet werde diese von Kardinal Beniamino Stella und Bischof Renato Marangoni von Belluno-Feltre.


Kürzlich war bekanntgeworden, dass Kardinal Stella selbst Lucianis Geburtshaus in dem 1.000-Einwohner-Ort Canale d'Agordo vor drei Jahren anonym erworben hatte. Anschließend schenkte er es der Diözese Vittorio Veneto, die Luciani von 1958 bis 1969 als Bischof leitete. Seither wurde das Bauernhaus restauriert und als Museum und Pilgerstätte umgebaut.

Stella, der bis vor kurzem die vatikanische Kleruskongregation leitete, stammt aus dem 80 Kilometer südlich gelegenen Pieve di Soligo und gilt als Verehrer Lucianis. 2003 wurde in Lucianis Heimatdiözese Belluno der Seligsprechungsprozess eröffnet.

Luciani hatte drei Geschwister und zwei Halbschwestern; er stammte aus armen Verhältnissen in Canale d'Agordo 30 Kilometer südwestlich von Cortina d'Ampezzo. Von 1969 bis 1978 war er Patriarch von Venedig. Nur 33 Tage nach seiner Wahl zum Nachfolger Pauls VI. am 26. August 1978 starb er an Herzversagen.

 

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