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Franziskus hat die Lehre zu diesem Thema nicht geändert

29. Juli 2021 in Aktuelles, 17 Lesermeinungen
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"Gay-Jesuiten-Priester" James Martin zu Homosegnungen in Deutschland: "Wenn der Vatikan die Segnung von gleichgeschlechtlichen Ehen verbietet, dann würde ich es als Priester nicht tun"


Washington DC (kath.net)

Dass Priester in Deutschland entgegen dem Verbot aus Rom homosexuelle Paare gesegnet haben, sieht sogar der umstrittene  US-amerikanische Jesuit James Martin kritisch. „Wenn der Vatikan die Segnung von gleichgeschlechtlichen Ehen verbietet, dann würde ich es als Priester nicht tun“, meint Martin zu entsprechende Aktionen in Deutschland. Martin meint in einem Interview mit "Christ in der Gegenwart" zum Verhalten von Papst Franziskus zur Homosexualität: "Er hat die Lehre zu diesem Thema nicht geändert, aber er hat das Gespräch, den Ansatz und den Ton geändert. Denken Sie daran, dass Papst Franziskus der erste Papst ist, der jemals das Wort ,schwul‘ (gay) in der Öffentlichkeit benutzt hat." Der Jesuit behauptet dann, dass es in der Kirche nach wie vor eine starke Missbilligung der Homosexualität gäbe: "Der Hass ist erstaunlich“. Das sei mehr als bloße Ablehnung."


 

Foto: (c) privat - Protest in Berlin gegen Gay-Segnungen


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Lesermeinungen

 galil?a! 3. August 2021 
 

Montfort, Wie gesagt ich bin kein Wissenschaftler. Enthalte mich d. Urteils

Ich glaube schon, dass es eine gewisse Anzahl von geweihten Priestern gibt mit so einer Neigung.
1 Kor. 6.11-12
Doch fällt mir dazu auch das Wort Gottes ein: Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustknaben, noch Knabenschänder,
10 noch Diebe, noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben. Und solche gab es unter euch. Aber ihr seid reingewaschen, seid geheiligt, seid gerecht geworden im Namen Jesu Christi, des Herrn, und im Geist unseres Gottes.

Mir ist wohl bewusst, dass hier von der Taufe gesprochen wird. Aber selbst Lustknaben,
u. Knabenschänder wurden doch die Taufe gereinigt. Sie habe dies wohl nicht mehr ausgeübt aber die Neigung eher zum gleichen Geschlecht konnte sie die ablegen? Wenn sie aber die Tugend d. Keuschheit erworben haben, dann haben sie ihre Gedanken u. hier Herz auf Gott gerichtet u. n. auf weltliches.


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 Montfort 3. August 2021 

Nun sehen Sie, @galil?a! - Nach dem KKK 2357

gilt für die homosexuelle Neigung: "Ihre psychische Entstehung ist noch weitgehend ungeklärt." Es wird also immerhin von einer "psychischen" Genese gesprochen, ganz klar nicht (mehr) von einer Veranlagung (etwa genetisch vorgegeben)!

Ein Priester mit dieser ungeordneten Neigung hatte diese Neigung also bereits vor seiner Weihe - dann hätte er NICHT zugelassen werden dürfen -, oder er hat sie nach seiner Weihe entwickelt/erworben und muss nun wieder von ihr frei werden (wollen!), um nicht - in einer "ungeordneten" Neigung verharrend und sie gar als "in Ordnung" darstellend - andere in der bewussten Annahme und Gestaltung ihrer "geordneten Neigung" (auf die eheliche Keuschheit in Treue oder auf die ehelose Keuschheit hin) zu begleiten/anzuleiten und dabei mit seiner eigenen "ungeordneten Neigung" zu irritieren und fehlzuleiten.

Eine "ungeordnete Neigung" (auf mögliche sündhafte Akte orientiert) ist eben NICHT "IN Ordnung, sondern zumindest eine Versuchung, die man nicht bejahen darf.

stjosef.at/dokumente/kirche_und_homosexualitaet_moralhistorisch.htm


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 galil?a! 2. August 2021 
 

Montfort, Wenn sie schreiben dass:

wie KKK 2357 sagt, (noch) nicht erklärbar ist, wie es zu der Entwicklung des homosexuellen Empfindens kommt.

Es gibt also noch keine Erklärung? Daher ziehe ich auch keine Schlüsse in irgendeine Richtung. Ohne eine eindeutige Erklärung kann man hier keinen Schluss ziehen. Besser abwarten was die Wissenschaft für Schlüsse hier zieht oder wollen sie sagen, dass ein Priester mit einer solchen Neigung ein Sünder ist?

Es gilt jedoch die 7 Hautlaster zu meiden und sich den Tugenden zuzuwenden. Mit Gottes Gnaden auch die Neigung zu diesen Hauptlastern abzulegen.

Daher geht es generell die Unkeuschheit zu meiden.

Wobei man unter Keuschheit das, was der Mönchsschriftsteller Cassian im 4. Jahrhundert die Reinheit des Herzens nennt, die innere Lauterkeit und Durchlässigkeit für Gott versteht.

Also eine Reinheit des Herzens herzustellen. So ZB auch in der Ehe seine Frau seine Kinder wirklich zu lieben ohne Hintergedanken. Aber auch Gott zu lieben mit reinen Herzen.


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 Montfort 1. August 2021 

Liebe @lesa - Danke für Ihre Bestärkung!

Ich freue mich, dass ich auch immer wieder Ihre Kommentare lesen kann.

Gesegneten Sonntag!


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 lesa 31. Juli 2021 

[email protected]: Danke, dass Sie wieder mit dringlich notwenider Präzisierung und Differenzierung zur Stelle sind!


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 Chris2 30. Juli 2021 
 

Woher kommt Homosexualität?

Erinnere mich an einen Artikel, dass einer lesbischen Aktivistin aufgefallen war, dass auffallend viele ihrer Kampfgenossinnen als Kind sexuell missbraucht worden waren - was neben der "umgeleiteten" sexuellen Präferenz auch den in diesen Kreisen nicht selten zu spürenden aggressiven und generellen Hass auf Männer erklären würde. Die Frau erlebte übrigens einen gewaltigen Shitstorm und wurde als Nestbeschmutzerin fertiggemacht...
Das "Homo-Gen" hat im Übrigen bis heute niemand gefunden...


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 Montfort 30. Juli 2021 

@si enim fallor, sum - Es ist wesentlich, zu unterscheiden:

Die Neigung zu etwas, das objektiv nicht in Ordnung ist, ist zu meiden und durch Askese zu überwinden. Wer aber eine solche "ungeordnete Neigung" als neutral/gut ansieht oder bezeichnet, ist schon einer Versuchung erlegen: "gut"/"nicht schlecht" zu nennen, was Gott nicht als gut benannt hat.

Nur eine Neigung, die auf etwas grundsätzlich objektiv Gutes hinstrebt (z.B. die intime Verbindung in der Ehe) ist zu bejahen.

Eine "homosexuelle Neigung", mit der ein Mensch ringt, indem er sich um Keuschheit und Enthaltsamkeit bemüht, ist noch keine Sünde, ist aber auf die Sünde hingeordnet u d daher keinesfalls als "gut" anzusehen, selbst wenn - wie KKK 2357 sagt, (noch) nicht erklärbar ist, wie es zu der Entwicklung des homosexuellen Empfindens kommt. Gottes Schöpferwillen entspricht die homosexuelle Neigung nicht. Sie ist wohl eher ein Resultat der "gefallenen Schöpfung".

Ebenso klar ist, dass ein Mensch mit solcher Neigung als Person weder verurteilt noch darin bestärkt werden darf.


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 galil?a! 29. Juli 2021 
 

Bei meinen Kommentar ziele ich auf die 7 Hauptsünden ab:

Hintergrundwissen zu den 7 Todsünden
Die "Hauptsünden" sind:

Stolz
Habsucht
Neid
Zorn
Unkeuschheit
Unmäßigkeit
Trägheit oder Überdruss (acedia)


In Wirklichkeit meint Keuschheit eine Haltung, die den ganzen Menschen betrifft. Die Liebe keusch leben heißt für den hl. Benedikt, sie ohne Nebenabsichten, ohne falsche Motive, ohne Eroberungsdrang zu leben.

Letztlich meint Keuschheit das, was der Mönchsschriftsteller Cassian im 4. Jahrhundert die Reinheit des Herzens nennt, die innere Lauterkeit und Durchlässigkeit für Gott.

Wenn das Laster ausgelöscht ist und ein Tugendhaftes leben geführt wird. ZB war man einst Hochmütig durch Buße und Gnade Gottes wurde dieses Laster abgelegt und durch Gnade Gottes lebt man jetzt in großer Demut.

www.erzdioezese-wien.at/7-todsuenden-unkeuschheit


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 galil?a! 29. Juli 2021 
 

Nicht meine Weisheit aber von Mönchen die in Abgeschiedenheit leben

hörte ich einmal das auch die Buße ein Ziel hat. Nämlich das man durch sein seufzen und seine Zerknirschtheit des Herzens zu einem Zustand kommt wo Gott solch eine Gnade schenkt, dass die Erinnerung an die Laster derart ausgebrannt wurde, dass selbst die Neigung dazu verschwunden ist.

Das diese Gnade Gottes zu einer vollkommenen und unverletzten Reinheit der Herzens führt. Selig die ein reines Herze haben, denn sie werden Gott schauen.

Aber sie sagten auch, dass dies nur über die Hauptsünden, die schweren Laster gilt.

Wie die Neigung zu diesen Todsünden durch einen guten Wandel abgelegt oder verzehrt werden, so erreicht auch die Buße ihr Ende.

Aber die kleinen Fehler oder lässlichen Süden werden wir täglich verüben und Buße dafür üben. Daher spricht der Papst richtig v. Brot der Sünder!

Wohl rede ich gar nicht davon, bin ich mir wohl bewusst das ich die Buße täglich sehr nötig habe

Daher versuche ich niemanden zu richten!

Ich bitte nur Gott soll mir Sünder gnädig sein!


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 Chris2 29. Juli 2021 
 

@si enim fallor, sum vor @Montfort

Auf den Punkt gebracht: Homosexueller Akte hat sich jeder Christ / Katholik zu enthalten, sexuelle Beziehungen zwischen den Geschlechtern haben ihren Platz in der (sakramentalen) Ehe. Eine reine Neigung an sich ist keine Sünde, wenn man sie nicht "pflegt" oder ihr gar nachgibt.
Wann es gefährlich wird, spürt man wohl am Besten selbst, sofern man ehrlich zu sich selbst ist und sein Gewissen bewusst schult und "trainiert" (Thematisierung in der Beichte, gute Predigten dazu, etwa von Prof. Georg May etc.). Ein Beispiel: War das nur ein zufälliger Smalltalk mit einer netten und gutaussehenden Nachbarin, oder hat man ihn bewusst immer wieder in eindeutiger Absicht gesucht, womöglich auch "entprechend ausgestattet"? Oder hat sie gar direkt zur Sünde aufgefordert, obwohl man vielleicht sogar Frau und Kinder zuhause hat?


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 galil?a! 29. Juli 2021 
 

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!

Denken Sie daran, dass Papst Franziskus der erste Papst ist, der jemals das Wort ,schwul‘ (gay) in der Öffentlichkeit benutzt hat." Der Jesuit behauptet dann, dass es in der Kirche nach wie vor eine starke Missbilligung der Homosexualität gäbe: "Der Hass ist erstaunlich“. Das sei mehr als bloße Ablehnung."

Auch Hass ist eine Todsünde.

Begegnen wir diesen Menschen mit Freundlichkeit und Liebe. Freuen wir uns, dass sie auch an den Herrn glauben und leiden wir mit ihnen mit und beten wir gemeinsam weil wir alle Sünder sind.

Zur Unzucht fällt mir das Wort des Herrn ein: Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau ansieht, um sie zu begehren, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Als auch geistliche Gedanken daran können schon zu Ehebruch führen. Wer will da den andern anklagen. Ermutigen wir uns gegenseitig bauen wir uns auf, damit der Herr uns in seiner Gnade reine Herzen schenke. Bekennen wir unsere Sünden gegenseitig damit wir ein ein neuer Teig werden.


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 si enim fallor, sum 29. Juli 2021 
 

@ Monfort - Ich möchte Sie auf folgendes aufmerksam machen:

- Verwechseln Sie nicht Versuchungen, denen Sie nicht nachgeben, mit denen Sie verfallen.
- Eine Neigung ist keine Einwilligung in der Versuchung.

Versuchungen sind keine Sünden.
Ein paar Beispiele:
- Menschen, die ehebrecherische Gedanken haben und ihnen nicht nachgehen.
- Menschen, die von Natur aus gewalttätig sind, aber nach reiflicher Überlegung und innerem Ringen friedlich sind.
(Natürlich ist es ratsam, alles zu tun, um der Versuchung zu entgehen, aber sie ist oft unvermeidlich und/oder angeboren, z. B. ist der Sexualtrieb während der Jugendzeit meist sehr stark).

Wenn Sie die Versuchung nicht EINWILLIGEN, haben Sie nicht gesündigt (wenn Sie sich jedoch an der Versuchung erfreuen oder eingehen, haben Sie doch natürlich eingewilligt).


*
Wir Menschen haben in der Tat die Offenbarung gebraucht, um den richtigen Weg zu Gott zu finden.
Unsere Neigungen bleiben dieselben, wie sie vor der Offenbarung, d.h., wie sie vor dem Alten Testament und wie vor Jesus Christus waren.


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 Montfort 29. Juli 2021 

@si enim fallor, sum - Falsch!

"Das heißt, ein keuscher und enthaltsamer Homosexueller ist dasselbe wie ein keuscher und enthaltsamer Heterosexueller..."

Falsch!

Denn das Verlangen des "homosexuell" Empfindenden ist lt. KKK 2358 eine "objektiv ungeordnete" Neigung, da es auf etwas hingordnet ist, was die Hl. Schrift als "schlimme Abirrung" (KKK 2357) und die Lehre der Kirche als "in sich nicht in Ordnung" (KKK 2357, Zitat aus CDF, Erkl. „Persona humana“ 8) und damit als Sünde definiert: die versuchte "Vereinigung" von zwei Menschen desselben Geschlechts ohne die natürliche Möglichkeit der Weitergabe von Leben.

Das natürliche Verlangen von Menschen gemäß der Schöpfungsordnung Gottes aber ist auf ein Gut hingeordnet: die innige Vereinigung von Mann und Frau und die natürliche Möglichkeit der Weitergabe von Leben.

Ein katholischer homosexuell empfindender Mensch MUSS keusch UND ENTHALTSAM leben, katholischer heterosexuell empfindender Mensch MUSS keusch und KANN enthaltsam leben - außerhalb der Ehe MUSS er es auch.

www.pfarrer.at/katech3_leben.doc


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 si enim fallor, sum 29. Juli 2021 
 

Für mich ist die ganze Debatte zum Teil auf dem Kopf gestellt

Ich möchte zwei Punkte ansprechen, die mir wichtig erscheinen:

- Die Kirche ist gegen das homosexuelles Geschlechtsverkehr. Aber ich denke, dass die Tatsache, dass jemand Menschen des gleichen Geschlechts attraktiv findet, an sich kein großes Problem für die Kirche darstellt, solange er nicht daran denkt, mit diesen Menschen eine sexuelle Beziehung einzugehen oder diese Gedanken NICHT so schnell wie möglich verdrängt. Das heißt, ein keuscher und enthaltsamer Homosexueller ist dasselbe wie ein keuscher und enthaltsamer Heterosexueller (und wenn er verheiratet ist, keusch und enthaltsam außerhalb der Ehe).
Genauso wie Heterosexuelle mit jedem Gedanken an sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe verfahren sollten.

- Ob das Wort "schwul" oder "homosexuell" verwendet wird, ist meines Erachtens fast unerheblich, denn beide Begriffe beziehen sich auf dasselbe: Menschen, die andere Menschen des gleichen Geschlechts sehr attraktiv finden.


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 lesa 29. Juli 2021 

Nicht alles zerreden und auf plakative Aktionen verzichten

Der Mensch kann sich auch mit dieser Neigung als von Gott geliebt erkennen, wenn er die Orientierung liest, die der Katechismus schenkt. Dieser warnt vor jeglicher Diskriminierung hs empfindender Personen und erinnert gleichzeitig an das Gebot Gottes. In einfachen, klaren Worten. "Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein." Die Weisung Gottes soll man nicht zerreden und mit falschen Signalen ins Verkehrte wenden. Es kommt nicht auf alle möglichen "Billigungen" oder "Missbilligungen" an, sondern auf die Weisung des Herrn. Plakative Demonstrationen von "Barmherzigkeit" helfen diesen Menschen nicht, weil sie falsch ausgelegt werden. Zudem verführen sie andere. Was es jetzt braucht ist KLÄRUNG der entstandenen Wirrsal. Gottes Wort ist LIEBE und SCHUTZ besonders für diese Menschen. Das ist die Kirche ihnen schuldig. Nicht mehr und nicht weniger.


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 hape 29. Juli 2021 

Das ist natürlich eine Heldentat von Papst Franziskus,

dass er als erster Papst das Wort "gay" öffentlich ausgesprochen hat. Damit hat er Facebook und Twitter gerockt und daran wird ein Papst schließlich gemessen. Es stimmt, Papst Franziskus hat die Lehre der Kirche zur Homosexualität nicht geändert. Er hat aber die Weichen dafür gestellt. Durch seine Personalpolitik. Durch eine Politik der kleinen Schritte, die diesen Prozess unumkehrbar machen soll. Papst Franziskus ist der Door-Opener für die neue Sexualmoral. Warum nicht mit dem Wort "gay" anfangen? Er macht die Drecksarbeit, damit sich später irgendein Flachbrettbohrer den Lorbeerkranz aufsetzen kann. Was James Martin freilich heute schon im Blick hat. Womöglich am Christopher-Street-Day. Insofern ist Papst Franziskus in einer Person Hüter der Tradition und Begründer einer neuen Tradition. Multitasking in Echtzeit. Ein wirklicher Supermann! Jedenfalls im Vergleich zu seinen 306 Vorgängern, die die Schwulen allesamt missbilligt haben. Das anders zu sehen, sei Anathema.


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 Andrzej123 29. Juli 2021 
 

Natürlich hat er die Lehre geändert,

wenn er durch die Praxis das Gegenteil akzeptiert.
Eine Anpassung des damit praktisch aufgehobenen Katechismus wird damit zur Formsache, die irgendwann später erfolgt, wenn die Dinge auch bzgl Abtreibung ("Frauenrecht"), Leihmutterschaft ("Frauen und LGBTQ Recht") und Sterbehilfe ("Menschenrecht" lt BVerfG) noch weiter gediehen sind.
Wenn die wenigen noch zur christlichen Lehre stehenden Bischöfe sich nicht ermannen, sind die Dinge unwiderruflich gelaufen.


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