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CDL übt scharfe Kritik am CDU-/CSU-Wahlprogramm: Fehlende Positionierung beim Lebensrecht!

28. Juli 2021 in Prolife, 8 Lesermeinungen
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Christdemokraten für das Leben bedauern nach Angriffen von Grünen, Linken, FDP und SPD auf das Lebensrecht das Fehlen einer klaren christdemokratischen Positionierung bei Abtreibung, Leihmutterschaft, Reproduktionsmedizin


Castrop-Rauxel (kath.net) Zum derzeit gesellschaftlich stark debattierten Thema „Abtreibung“ äußern sich CDU und CSU in ihren Wahlprogrammen für die bevorstehende Bundestagswahl nicht. Das kritisiert die Vorsitzende der „Christdemokraten für das Leben“, Susanne Wenzel, gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur „idea“. Zum Thema Suizidbeihilfe schreiben die Christdemokraten im Wahlprogramm „Statt Sterbehilfe zu kommerzialisieren, werden wir dafür sorgen, dass wir den Zugang zur Hospiz- oder Palliativversorgung garantieren.“ Vor allem fehle die klare Positionierung bei Abtreibung, Leihmutterschaft, Reproduktionsmedizin und § 218 StGB, dies sei „mehr als bedauerlich“, so Wenzel.


„Bewahrung der Schöpfung“ reduziere sich auf Umwelt- und Klimapolitik, doch gehöre auch der Mensch zur Schöpfung. Außerdem fehle der CDL ein klares Bekenntnis zu klassischen Familie.

Nach Angabe von „idea“ sagte Wenzel wörtlich: „Die Unionsparteien sollten den Wahlkampf nutzen, um rechtzeitig orientierende und verbindliche Aussagen zu treffen, die den Wählern zeigen, dass sie immer noch zu ihrem Markenkern stehen und der Schutz des Lebens keine ,Verhandlungsmasse‘ für eventuelle Koalitionsverhandlungen ist.“

 


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