Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“

Gesichtsmaske mit ‚Jesus Loves Me’ verboten – Mutter klagt gegen Schulbehörde

30. Juli 2021 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dieses Jahr ist es die Maske, nächstes Jahr ist es das T-Shirt und irgendwann kannst Du den Namen Jesus in der Schule nicht mehr aussprechen, warnt Jennifer Booth.


Jackson (kath.net/LifeNews/jg)

Die Mutter einer neunjährigen Schülerin im US-Bundesstaat Mississippi hat die Schulbehörde geklagt, weil ihre Tochter keine Gesichtsmaske mit der Aufschrift „Jesus Loves Me“ (Foto) tragen durfte, berichtet The Daily Signal.

Jennifer Booth dachte zunächst, die Lehrerin, die das Verbot ausgesprochen hatte, habe einfach einen schlechten Tag gehabt, da ihre Tochter die Maske schon zwei oder drei Monate lang in der Schule getragen hat. Am nächsten Tag setzte ihre Tochter die Maske mit Einverständnis der Mutter wieder auf und wurde erneut darauf hingewiesen, dass die Aufschrift in der Schule nicht erlaubt sei.


Am selben Tag rief die Direktorin der Schule die Mutter an und behauptete, die Schule erlaube keine religiösen Symbole oder Zeichen auf der Maske. Jennifer Booth überprüfte die Richtlinien, fand aber keine Bestimmung gegen religiöse Symbole.

Sie wandte sich dann an die Schulbehörde des Bezirks. Diese verwies auf die Covid-19-Bestimmungen. Nach kurzer Recherche entdeckte Booth, dass die Bestimmungen aber geändert worden waren, kurz bevor die Schulbehörde sie per E-Mail abgeschickt hatte. Sie entschied sich, mit Unterstützung der Alliance Defending Freedom zu klagen.

In diesem Fall stehe nicht nur die Gesichtsmaske ihrer Tochter zur Diskussion, sondern die Religionsfreiheit in öffentlichen Schulen. „Dieses Jahr ist es die Maske, nächstes Jahr ist es das T-Shirt und irgendwann kannst Du den Namen Jesus in der Schule nicht mehr aussprechen“, sagte Booth wörtlich.

Die Schulbehörde hat den Abschnitt, der religiöse Symbole verbietet, mittlerweile gestrichen und Jennifer Booths Tochter darf die Maske wieder aufsetzen. Die Behörde sei aber nicht bereit, einzugestehen, dass der umstrittene Abschnitt Unrecht gewesen sei. Der Oberste Gerichtshof habe erst vor kurzem erneut bestätigt, dass Schüler das Recht haben, in der Schule ihre religiöse Überzeugung zum Ausdruck zu bringen. Die Schulbehörde vertrete immer noch der Ansicht, das Verbot der Maske sei rechtens gewesen. Die Schülerin sei im Unrecht gewesen, so lange die Bestimmung in Kraft gewesen sei. Die Klage soll zeigen, dass der Schülerin in keinem Fall falsch gehandelt hat, betont ihr Rechtsanwalt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz