Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  3. 'Einige sähen mich lieber tot'
  4. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. Vatikan führt "Grünen Pass" gegen Covid-19 ein
  7. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  8. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  9. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  10. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  11. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  12. DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“
  13. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  14. Bischof, der Flüchtling war: Migranten als Hoffnungsträger sehen
  15. Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museum bringt ‚Jesus als queere Person’ auf die Bühne

Gesichtsmaske mit ‚Jesus Loves Me’ verboten – Mutter klagt gegen Schulbehörde

30. Juli 2021 in Chronik, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dieses Jahr ist es die Maske, nächstes Jahr ist es das T-Shirt und irgendwann kannst Du den Namen Jesus in der Schule nicht mehr aussprechen, warnt Jennifer Booth.


Jackson (kath.net/LifeNews/jg)

Die Mutter einer neunjährigen Schülerin im US-Bundesstaat Mississippi hat die Schulbehörde geklagt, weil ihre Tochter keine Gesichtsmaske mit der Aufschrift „Jesus Loves Me“ (Foto) tragen durfte, berichtet The Daily Signal.

Jennifer Booth dachte zunächst, die Lehrerin, die das Verbot ausgesprochen hatte, habe einfach einen schlechten Tag gehabt, da ihre Tochter die Maske schon zwei oder drei Monate lang in der Schule getragen hat. Am nächsten Tag setzte ihre Tochter die Maske mit Einverständnis der Mutter wieder auf und wurde erneut darauf hingewiesen, dass die Aufschrift in der Schule nicht erlaubt sei.


Am selben Tag rief die Direktorin der Schule die Mutter an und behauptete, die Schule erlaube keine religiösen Symbole oder Zeichen auf der Maske. Jennifer Booth überprüfte die Richtlinien, fand aber keine Bestimmung gegen religiöse Symbole.

Sie wandte sich dann an die Schulbehörde des Bezirks. Diese verwies auf die Covid-19-Bestimmungen. Nach kurzer Recherche entdeckte Booth, dass die Bestimmungen aber geändert worden waren, kurz bevor die Schulbehörde sie per E-Mail abgeschickt hatte. Sie entschied sich, mit Unterstützung der Alliance Defending Freedom zu klagen.

In diesem Fall stehe nicht nur die Gesichtsmaske ihrer Tochter zur Diskussion, sondern die Religionsfreiheit in öffentlichen Schulen. „Dieses Jahr ist es die Maske, nächstes Jahr ist es das T-Shirt und irgendwann kannst Du den Namen Jesus in der Schule nicht mehr aussprechen“, sagte Booth wörtlich.

Die Schulbehörde hat den Abschnitt, der religiöse Symbole verbietet, mittlerweile gestrichen und Jennifer Booths Tochter darf die Maske wieder aufsetzen. Die Behörde sei aber nicht bereit, einzugestehen, dass der umstrittene Abschnitt Unrecht gewesen sei. Der Oberste Gerichtshof habe erst vor kurzem erneut bestätigt, dass Schüler das Recht haben, in der Schule ihre religiöse Überzeugung zum Ausdruck zu bringen. Die Schulbehörde vertrete immer noch der Ansicht, das Verbot der Maske sei rechtens gewesen. Die Schülerin sei im Unrecht gewesen, so lange die Bestimmung in Kraft gewesen sei. Die Klage soll zeigen, dass der Schülerin in keinem Fall falsch gehandelt hat, betont ihr Rechtsanwalt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 30. Juli 2021 
 

Der Klügere gibt nach ...

... bis er der Dümmere ist. In der sich ideologisch bis in die dünne Luft der Stratosphäre hochgeschraubt habenden Idiokratie unserer Zeit (man vergleiche nur die heutigen "Parteieliten" von CDU, CSU und vor allem SPD mit denen zu Zeiten Helmut Schmidts) gibt es inzwischen kein Halten mehr: Die Tötung Ungeborener als "Menschenrecht" und der Zwang für medizinisches Personal, an diesen Tötungen und Morden mitzuwirken, steht stellvertretend für die selbstzerstörerischen Perversionen unserer Zeit. Und die Kirche hat viel zu lange zugesehen und sucht selbst für Kindergärten Personal "(m/w/d)", während andere ganz offen zugaben, "Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern" (Olaf Scholz 2002 über die Kita-Ganztagsbetreuung)


2

1
 
 Winrod 30. Juli 2021 
 

Mir ging es eigentlich nur darum,

anzudeuten, dass man sich bei dem entsprechenden allahbezogenen Slogan nicht trauen würde, dagegen einzuschreiten. Da fürchtete man den Gegenwind.


5

0
 
 hape 30. Juli 2021 

Man ersetze "Jesus" durch "Allah". Was dann?

Jesus liebt alle Menschen, Allah nur Muslime. Das ist der Unterschied.


6

0
 
 Sagittarius 30. Juli 2021 
 

@rasputin

In den arabisch sprechenden Ländern ist das Wort "Allah" gleichbedeutend für "Gott". Deswegen verwenden auch die arabisch sprechenden Christen das Wort "Allah" ebenfalls für Gott. Ein syrischer Christ erzählte mir, dass sie dort Jesus "Abdallah" nennen, das heißt "Knecht Gottes". Dieser Titel ist abgeleitet von den Gottesknechtliedern bei Jesaja. Wenn sie sagen "Allah" gibt es nicht, brüskieren sie damit alle arabisch sprechenden Christen, denn für sie klingt ihr Satz so: Gott gibt es nicht.


4

4
 
 anjali 30. Juli 2021 
 

Jesus liebt dich

Wenn möglich würde ich die Schule wechseln.


4

0
 
 Diadochus 30. Juli 2021 
 

Courage

Die Mutter des Kindes hat eine Courage. Das ist Evangelisation im Alltag. Alles für Jesus. Für jedes Firmenlogo ist Platz auf der Maske, für Jesus auch.


8

0
 
 rasputin 30. Juli 2021 
 

@Winrod

So ein Blödsinn, denken Sie mal nach. Allah gibt es nicht, wie soll der da jemanden lieben?


1

1
 
 Winrod 30. Juli 2021 
 

Man ersetze

das Wort "Jesus" durch "Allah". Was dann?


4

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  3. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  4. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  7. 'Einige sähen mich lieber tot'
  8. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  9. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’
  10. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin
  11. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  12. "Mit grosser Sorge verfolgen wir die Skandale um das kathol. Nachrichtenportal kath.ch"
  13. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  14. Eucharistischer Kongress: Großes Glaubenszeugnis einer protestantischen Pastorin, jetzt katholisch
  15. Nuntius bei DBK: Es geht um „die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz