Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. MAGNIFICA HUMANITAS
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  11. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  12. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Adios Toni!
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

Ismail Tipi: „Antisemitismus hat hier bei uns keinen Platz“

20. Mai 2021 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Offenen Hass zu propagieren oder jüdische Einrichtungen anzugreifen, dürfen wir nicht tolerieren“


Wiesbaden (kath.net/pm) In den letzten Tagen kam es anlässlich der aktuellen Situation in Israel bundesweit vermehrt zu judenfeindlichen Demonstrationen und antisemitischen Anfeindungen in Deutschland. Ministerpräsident Volker Bouffier machte deutlich: „Es ist unerträglich, dass Menschen dieser Tage jüdische Gemeinden attackieren und menschenverachtende Parolen skandieren. Wer glaubt, die Konflikte in unser Land tragen zu können, um unsere Gesellschaft zu spalten, dem werden wir entschieden entgegentreten. Hessen ist ein offenes Land, Antisemitismus werden wir nicht dulden.“

Für den hessischen Landtagsabgeordneten und CDU-Integrationsexperten Ismail Tipi zeigt sich ein besorgniserregendes Bild. „Seit Jahren warne ich bereits davor, dass wir hier in Deutschland Straßenschlachten erleben werden, wie wir sie bisher nicht gewohnt waren. Die Vorkommnisse in den letzten Tagen machen das leider deutlich: Es wird ein Konflikt in unser Land importiert, auf unseren Straßen ausgetragen und mit ihm offener Antisemitismus, der sich nicht nur in Worten, sondern auch in Taten bei uns bemerkbar macht. Es ist das eine, auf die Straße zugehen und gegen Luftangriffe zu protestieren. Es ist aber etwas ganz Anderes, dabei gegen Juden zu hetzen, offenen Hass zu propagieren oder gar jüdische Einrichtungen anzugreifen. Das dürfen wir nicht tolerieren“, betont Tipi und begrüßte die Aussage des Ministerpräsidenten Bouffier.


Unter anderem in Berlin-Neukölln kam es am Samstag bei einer Anti-Israel-Demonstration zu Ausschreitungen und offenem Judenhass. Die laut Polizei etwa 3500 Teilnehmer skandierten israel- und judenfeindliche Parolen. Vor mehreren Synagogen wurden Israel-Flaggen verbrannt. Aber auch in anderen Städten in ganz Deutschland kam es zu ähnlichen Ausschreitungen. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul sagte dazu, dass es nicht um die Kritik an Israel ginge. Die verbindende Klammer sei blanker Antisemitismus, den man mit allen Mitteln des Rechtsstaats konsequent verfolgen müsse.

„Auch Bundesinnenminister Horst Seehofer hat nach den Ausschreitungen hartes Durchgreifen gegen jede Form von Antisemitismus angekündigt. Ich kann ihm und auch der Aussage von Herbert Reul nur zustimmen. Wer diese Konflikte zu uns bringt und Demonstrationen nutzt, um antisemitischen Hass zu verbreiten, muss die volle Härte unseres Rechtsstaats zu spüren bekommen. Neben dem Staat sehe ich aber auch die Gesellschaft in der Pflicht, sich klar gegen Antisemitismus zu stellen.“


Archivfoto MdL Tipi (c) Ismail Tipi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 20. Mai 2021 
 

Ein einsamer Rufer in der Wüste CDU,

die die Ideologie Multikulti bis Merkel stets bekämpft hatte, weil sie das friedliche Zusammenleben zerstört und die Eingeborenen zu Menschen zweiter Klasse im eigenen Land macht.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Liegt ein Schisma in der Luft?
  6. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  7. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  8. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  9. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  10. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  11. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  12. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  13. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  14. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  15. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz