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Deutscher Theologe startet Angriff auf den Katechismus der katholischen Kirche

30. April 2021 in Aktuelles, 43 Lesermeinungen
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Der Münsteraner Dogmatiker Seewald hat genug vom Katechismus der katholischen Kirche und meint ernsthaft, dass der Katechismus der Katholischen Kirche in den letzten Jahren zu einem „normativ aufgeladenen lehramtlichen Superdokument" geworden sei.


Münster (kath.net)

Der Münsteraner Dogmatiker Michael Seewald hat offensichtlich genug vom Katechismus der katholischen Kirche und meint gegenüber "Christ in der Gegenwart" ernsthaft, dass der Katechismus der Katholischen Kirche in den letzten Jahren zu einem „normativ aufgeladenen lehramtlichen Superdokument" geworden sei.  Laut Seewald sei es „naiv“, im Katechismus aus dem Jahr 1992 eine objektive Zusammenfassung katholischer Glaubensinhalte zu sehen. Er vermittle vielmehr eine „bewusst eingenommene Abwehrhaltung“ als Reaktion auf das Zweite Vatikanische Konzil.  Der umstrittene Theologe behauptet dann, dass der Katechismus dem Lehramt Kompetenzen zuordne, die das Erste und das Zweite Vatikanische Konzil nicht vorgesehen habe. "Wer meint, beim Nein zur Frauenordination von Papst Johannes Paul II. aus dem Jahr 1994 handle es sich um ein Dogma, hat nicht die Tradition der Kirche auf seiner Seite, sondern lediglich den Katechismus von 1992 – und damit eine Tradition, die noch keine 30 Jahre alt ist.", behauptet Seewald



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Lesermeinungen

 lesa 4. Mai 2021 

Kompendium KKK in Frage und Antwort

@einsucher: Es gibt ja das Kompendium des KKK. Frage und Antwort, In kurzform die wichtigsten Glaubensfragen beantwortet.
Der große KKK dient zur gründlichen Vertiefung in die Glaubensgrundlagen.


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 lesa 1. Mai 2021 

Ein Dogma ist keine zu kritisierende Bedrohung sondern eine Hilfe

[email protected]: Danke für die fülle an Literaturhinweisen! Herr Seewald würde Nachhilfeunterricht bei @zeitzeuge gut tun!
Was ist eigentlich „Christ-sein“? … in letzter Zeit geht man nicht selten dazu über, das Christliche in wohlklingende Allgemeinheiten aufzulösen, die zwar den Ohren der Zeitgenossen schmeicheln, (vgl 2 Tim 4, 3) … und damit Steine anbieten statt Brot: ihr Brot: ihr eigenes Gerede statt Gottes Wort. (J. R, E. )
Ein Dogma ist keine zu kritisierende Bedrohung, sondern eine Hilfe und Orientierung zum wahren Glauben. (St. Hartmann)


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 Zeitzeuge 1. Mai 2021 
 

Präzisierung:

Die Kenntnis der spannenden Dogmengeschichte ist
nicht heilsnotwendig, wohl aber das gläubige
Bekenntnis in Wort und Tat der unverfälschten
und unverkürzten katholischen Glaubens- und
Morallehre - und dazu gehören auch die katholischen
Wahrheiten, die als "fide eccelisatica" endgültig
definiert sind - das gilt für die "einfachen"
Gläubigen genauso wie für die Theologen, die
mit "Missio canonica" kath. Theologie dozieren!

Lit.: Alle kath. Dogmatikhandbücher, z.B.

Lais, Dogmatik I, Seite 33,

ich habe benutzt:

Bartmann: Lehrb. der Dogmatik, Bd.I,S. 37


von 1932, der eine exakte Beschreibung
der "fide eccleisatica" als unfehlbarer
Bestandteil der kath. Glaubenslehre gibt,
übriges geht bereits B. Bartmann
ausführlich auf die Dogmengeschichte ein!

Wichtig für die Hermeneutik:

Leo Scheffczyk: Dogma der Kirche - heute
noch verstehbar?

J.Barbel: Einführung i.d. Dogmengeschichte


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0
 
 Zeitzeuge 1. Mai 2021 
 

Prof. Seewald sollte verpflichtet werden, die Professio fidei zu erneuern, 2.Teil

Das Lehramt hat auch dem Dogmenbegriff nichts neues
im eigentl. Sinn unter Papst Johannes-Paul II.
hinzugefügt.

Prof. Seewald meint die "fides ecclesiatica", vgl.
c. 750 (2) und 752 CIC. Dieser Terminus ist aber
nicht neu, er kam um 1650 in Paris auf, diese
Wahrheiten gehören lt. Ziff. 6 des lehrmäßigen
Kommentars zur Professio fidei, der unten verlinkt
ist, zum Glaubensgut der kath. Kirche!

Kardinal Ratzinger hat ja auch nicht ausgeschlossen, daß die Nichtmöglichkeit des
"Frauenpriestertums" auch als "de fide divina
et catholica" definiert werden kann.

Die Kenntnis der spannenden Dogmengeschichte
ist nicht heilsnotwendig, wohl aber die voll-
ständige, unverfälschte und unverkürzte kath.
Glaubens- und Sittenlehre inkl. der fides
ecclesiata, als der katholischen Wahrheiten,
die endgültig definiert sind!

Als Fußnote weise ich darauf hin, daß der KKK
als Basisinfo über den kath. Glauben nicht
jedesmal die theol. Qualifikation (de fide,
sent. certa etc.) dazu vermerken kann.

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_1998_professio-fidei_ge.html


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 Zeitzeuge 1. Mai 2021 
 

Prof. Seewald sollte verpflichtet werden, die Professio fidei zu erneuern

mit dem Zusatz, daß er dieses nicht nur rein
formaliter, sondern aus echter Überzeugung tut,
das gilt auch für die "fides ecclesiatica", die
mit religiösem Gehorsam des Willens und des
Verstandes anzunehmen sind, so die Professio
fidei!

Die kath. Kirche hat noch nie ein definiertes
Dogma geändert oder gar aufgehoben, was nicht
möglich ist. So war z.B. die Ablehnung der
Evolutionstheorie nie ein definiertes Dogma und
die Erklärung der Religionsfreiheit des II. Vaticanums ist eben keine dogmatische Erklärung
und wird theologisch lediglich als "Declaratio"
qualifiziert.

Teil 2 folgt!


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 credula 1. Mai 2021 
 

Jetzt habe ich mir den Originaltext auch angesehen. Interessant. Seewald schreibt gerade drei Sätze über Frauenordination, aber sehr viel länger (und ich muss sagen: überzeugend) über die Lehre vom gerechten Krieg (das kommt in der Meldung gar nicht vor). Die Tasache, dass Päpste den Katechismus einfach ändern können (und es gemacht haben), sagt auch einiges aus. Eine Zusammenfassung der Lehre der Kirche, gut, aber die scheint dann ja doch gewissen Entwicklungen unterworfen zu sein.


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 lesa 1. Mai 2021 

Der Kompass ist da, damit wir das Ziel nicht verfehlen

@FranzBeckmann: Herr Seewald verfestigt durch Behauptungen die Verwirrung.
Hören fwir lieber auf Kardinal Brandmüller:
„Im Katechismus der Katholischen Kirche finden wir die Lehre der Kirche, wie sie im Prozess der Überlieferung unter Leitung des Heiligen Geistes in Heiliger Schrift und Tradition Gestalt angenommen hat. Glaubensleben, Gottesdienst, Seelsorge müssen sich an diesen Normen orientieren, wenn sie „in der Wahrheit bleiben“ wollen (vgl Evang u. Briefe d. Joh.) Diesem Kompass folgend sind wir sicher, das Ziel nicht zu fehlen. Hinzu kommt das lebenslange Bemühen des einzelnen Christen, in seinem Lebensalltag in Familie, Beruf und Gesellschaft eben diesen sittlichen Normen zu entsprechen. Mit dem Blick auf die heutige Situation der Kirche, die durch Verwirrung in der Glaubenslehre und individuelle moralische Willkür etc. gekennzeichnet ist, ist klar, welche Bedeutung der soliden Kenntnis der Lehre der Kirche ... zukommt.


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 girsberg74 30. April 2021 
 

Dieser ist auch nur ein Teil im „Aufstand der Massen“

„Ortega y Gasset“ versteht darunter die Erscheinung, dass der Durchschnitt, der sonst nichts zu sagen hat, sich unter geeigneten Bedingungen zum Maßstab macht und Herrschaft beansprucht.

„Ortega y Gasset“ nimmt dabei ausdrücklich auch einseitig Hochgebildete / Wissenschaftler in den Blick, die außerhalb ihrer engen Grenzen mit dem Renommee ihrer speziellen Könnerschaft auch da (mit)bestimmen wollen, wo sie sich nicht besonders ausweisen können.

Die Frage wäre in einem konkreten Einzelfall, ob man in noch jungen Jahren sich überhaupt einer Könnerschaft rühmen dürfte.


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 Diadochus 30. April 2021 
 

@einsucher

Danke für Ihre Antwort. Ihrem Einwand stimme ich zu. Ich selbst habe mehrere Katechismen. Mein Frage- und Antwortkatechismus des hl. Papstes Pius X. ist mir am liebsten. Der ist kurz und knackig. Jedenfalls ist ein Katechismus absolut notwendig, denn dieser gewährt die Einheit im Glauben. Die Hl. Schrift allein kann keine Grundlage sein, wie @galil?a! meint. Das ist mir zu blauäugig evangelikal. Ja, der KKK ist ein gutes Werkzeug für die Katechese.


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1
 
 FranzBeckmann 30. April 2021 
 

Niemand argumentiert inhaltlich

Der Text von Prof. Seewald ist online verfügbar. Leider geht keiner der Mitforisten auf die dort vorgebrachten Argumente ein. Der KKK von 1992 ist tatsächlich der erste
"Weltkatechismus". Wenn einige hier von Müttern berichten, die aus dem KKK auswendig zitieren konnten, ist vermutlich der deutsche "Kleine Katechismus" von 1955 gemeint, der sich
an Kinder zwischen 10 und 13 Jahren richtete.
Ein wesentlicher Kritikpunkt von Prof. Seewald ist, dass der KKK den Dogmenbegriff über die Definitionen der Vatikanischen Konzilien hinaus ausgeweitet hat und somit dem Lehramt
tatsächlich Neues hinzugefügt hat.

Ich würde mir hier mehr inhaltliche Diskussionen wünschen. Beschimpfungen wie Blender, Nichtsnutziger, Klassenstreber usw. halte ich für unangemessen.


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 einsucher 30. April 2021 
 

Grundlage

@lesa: Es wäre tatsächlich nicht zielführend, wenn ich den KKK nicht als Grundlage anerkennen würde, er fasst ja unseren Glauben zusammen und kann/soll als Grundlage für Katechese dienen. Allerdings ist er unpraktikabel (@Diadochus) da er nicht in Form von Frage+Antwort aufgebaut ist, sondern den Glauben als Ganzes darlegt, und ist daher mMn. insoweit unpraktikabel, das derjenige der in einem Erstkontakt bzw. am Anfang seines Glaubens damit ehr überfordert wäre. Ich denke das andere Ausgaben eines Katechismus da praktikabler wären, z.B. das Kompendium des KKK oder der YouCat.
Der KKK ist ehr ein Werkzeug das ich in der Katechese verwenden kann um auf Fragen des Katechumenen zu Antworten bzw. während der Katechese als Grundlage für die Katechese selbst verwenden kann.


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 lesa 30. April 2021 

Ein weiser Herrscher sondert den Frevler aus (Spr)

[email protected]: Sie haben recht. So wenig gläubig und so präpotent der Mann auftritt, so findet er doch unter naiven Leuten Anhänger. Und solche lässt man einfach ihre Giftspritzen verteilen. Ein paar Sanktionen und die Ferchheiten und Überheblichkeiten würden merklich eingeschränkt werden.


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 St. Hildegard 30. April 2021 
 

Debattierclub

Ich habe etwas recherchiert und gesehen: Michael Seewald wurde als Jugendlicher Bundessieger im Wettbewerb "Jugend debattiert". Das sagt eigentlich schon alles. Göttliche Wahrheiten: Fehlanzeige. Alles muss gefälligst freiheitlich-demokratisch ausdiskutiert werden, jeder darf mitreden.

In diesen Tage haben Protestanten an das Ereignis "Luther auf dem Reichstag zu Worms" erinnert, und irgendwie hat man das Gefühl: Seitdem Luther offenbar nur noch als "mutiger Freiheitskämpfer" wahrgenommen wird, der den "verknöcherten, rückständigen" alten Glauben aufgemischt hat, wird das überall zum Vorbild genommen.


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 si enim fallor, sum 30. April 2021 
 

Versuchungen der Theologen

Ich denke eine der größten Versuchungen, wenn nicht die größte Versuchung bei den Theologen die zum Professor geschafft haben, ist der Ruhm (der mit seriösen Arbeit sehr schwer oder gar nicht zu erlangen ist, da die Mainstreammedien sich für seriöse Theologie nicht interessieren).
Skandale und Provotationen bringen Ruhm. Presse und Medien in allgemeinen lieben Skandale und Provokationen, daher werden immer die provokantesten Theologen bekannt, obwohl ihre theologischen Beiträgen eher mehr Provokation als Inhalt haben.
Die Skandal- und Provokationsversuche der Provokateuren müssen allerdings nicht ganz bewusst als eine Ruhmsuche auf jedem Preis entstehen.
Sie haben vielleicht mit menschlicher Selbstüberschätzung zu tun.


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 FNO 30. April 2021 

@M. Schn.-F.

Die Schlaumeierei dieses Bürschchens ist kaum zu ertragen. Der "kleine Küng" meint wohl wirklich, die Theologie kreise um sein intelligentes, aber korruptes Gehirn.


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 Johannpeter 30. April 2021 
 

Herr Seewald aus Münster betreibt eine antikatholische Ideologie!

Wie vermessen ist dieser junge Mann, dass er behauptet die Katholische Glaubenslehre und den Katechismus der Katholischen Kirche besser zu kennen, als Millionen sonstige Katholiken in dieser Welt und auch in unserem Land! Er betreibt einfach nur mediengestützte Antipropaganda um sich zu profilieren. Ernsthaft im Glauben, ist er nicht zu Hause! Es gibt zu allen Zeiten Verblendete!Der kürzlich verstorbene Theologe Klaus Berger schrieb ein tolles Buch:"Die Bibelfälscher". Herr Seewald ist auch einer der Fälscher!


5

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 M.Schn-Fl 30. April 2021 
 

Die Tore schließen!

Die Münsteraner Fakultät ist die größte mit den staatsbeamteten Theolügen. Da wundert mich nichts mehr, weil da kaum noch was katholisch ist.
Die kann man einfach nur noch schließen.


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 Zeitzeuge 30. April 2021 
 

Die Dogmen der kath. Kirche sind irreversibel, dazu definierte das

I. Vaticanum u.a. als Dogma:

"Wer sagt, es sei möglich, daß man den von der Kirche vorgelegten Glaubenssätzen entsprechend dem Fortschritt der Wissenschaft gelegentlich einen
anderen Sinn beilegen müsse als den, den die Kirche verstanden hat und versteht: A.S."
(DH 3043-NR 57).

Im Link die Erklärung der Glaubenskongregation
von 1973, hier bes. Kap. 5, 3. Abs. über die
dogmatischen Formeln.

Eine gute Ergänzung zumn KKK ist das oft auf-
gelegte, preiswerte Buch von

Neuner-Roos-Rahner-Weger:

Der Glaube der Kirche in den Urkunden
der Lehrverkündigung

Zur Vertiefung immer noch klassisch:

Ludwig Ott: Grundriß der katholischen Dogmatik,
zuletzt aufgelegt 2005

Für Kenner der vorkonziliaren Theologie wurde
neu aufgelegt mit 1265 Seiten:

Diekamp-Jüssen-de Luca: Katholische Dogmatik

Immer empfehlenswert sind die Internetseiten

von

Prof.Dr. Georg May: glaubenswahrheit.org

+Prof.Dr. Joseph Schumacher: theologie-heute.de

sowie dessen div. Bücher!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19730705_mysterium-ecclesiae_ge.html


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 SCHLEGL 30. April 2021 
 

Der Katechismus

Meine Generation, (1951), hat in der Volksschule, dem Unterricht zur Erstkommunion, in der Unterstufe des Gymnasiums, ganze Passagen des Katechismus auswendig lernen müssen. Gott sei Dank habe ich mir das bis heute gemerkt! Bei den meisten meiner Klassenkameraden/innen ging das ins Leere.
Für mich ist der Katechismus vergleichbar mit einer "mathematischen Formelsammlung". Ohne die Kenntnis der Formeln kann man nicht richtig rechnen.
Natürlich sind Dogmatik/Moral unglaublich breite Gebiete, die durch die Dogmengeschichte erhellt und verständlich gemacht werden.
Jedenfalls trägt der Katechismus zur KLARHEIT in Glaubensfragen bei.
Natürlich hinkt jetzt der Vergleich, wenn ich sage, nicht jeder, der alle Vorschriften der Straßenverkehrsordnung auswendig kennt ,ist auch ein guter Autofahrer.
Da gehört noch die Technik der Praxis dazu,ebenso, wie in der Verkündigung.
Dass man das gut rüber bringt, besonders in Schule und Katechese.


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 Cristian 30. April 2021 
 

Von wegen Theologe oder Dogmatiker!

Ein nichtsnutziger!


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 lesa 30. April 2021 

Grundlage

@einsucher: Es freut mich, dass Sie den KKK als Grundlage anerkennen! Er ist eine klare Richtschnur, die uns geschenkt ist. Bibel UND Katechismus. Und Gott schnekt ja auch geistliche Schriftsteller, die einen Zugang vermitteln. Nur muss man aufpassen, dass man keine falschen Propheten erwischt. (Die Kommentare im neuen Sonntagsschott am Ende zur Meditation sind zum Teil mehr als fragwürdig)


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 Mr. Incredible 30. April 2021 
 

Der Mann ist erst Anfang 30. Und sicher kein Ratzinger.

Ehrlich, das ist jetzt etwas lächerlich, wenn der Klassenstreber die Welt neu erfinden will.


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 Winrod 30. April 2021 
 

Theologen sind eben nicht unbedingt auch Gläubige.


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 Winrod 30. April 2021 
 

Theologen sind eben nicht unbedingt auch Glä


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 Kant1 30. April 2021 
 

Kirche, Theologie und Lehramt ohne Glauben ... sinnlos!

So sollte sein: die Theologen reflektieren den Glauben, das Lehramt entscheidet über den Glauben, die Gläubigen leben den Glauben. Und das alles funktioniert in der deutschen Kirche nicht mehr. Die meisten „Gläubigen“ leben ihren Glauben nicht mehr, sondern im besten Fall katholische „Folklore“. Das Lehramt entscheidet nicht mehr über den Glauben, sondern über die Vereinbarkeit von Meinungen der Gesellschaft und lehramtlichen Äußerungen („aus Rom“) aufgrund von Erkenntnissen der modernen Wissenschaften, von „theologisch durchdachten“ Papieren und von „biblischem Menschenbild“. Und die Theologen reflektieren nicht mehr den Glauben, sondern andere Theologien und die Theologie von lehramtlichen Äußerungen. Kirche, Lehramt und Theologie ohne Glauben! Welchen Sinn soll es in dieser Situation noch haben, sich mit einem „Theologen“ auseinanderzusetzen, der behauptet, der KKK sei ein „normativ aufgeladenes Superdokument“. Keinen!


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 galil?a! 30. April 2021 
 

Gott will uns eigentlich sein Gesetz in Herz schreiben. Wenn es dort steht, dann brauchten wir keine Hilfe mehr.

Daher sehe ich hier eine Hilfe für Menschen die diesen Weg Christi gehen wollen. Am meisten sollte man aber die Hl. Schrift lesen, die unsere Nahrung sein soll, die uns nährt und es uns ermöglich den Willen d. Herrn zu erkennen. Durch demütiges lesen der Schrift gebet und arbeiten und der Gnade Gottes so wird er uns sein Gesetz ins Herz schreiben und wir werden dann selbst ein Katechismus sein, weil der Hl. Geist in uns alles Lehren wird.

Unser Gesetz ist die Liebe. Diese kann man nur im Herzen haben. Die Erkenntnis die wir anstreben sollten ist einen treuen und der Einfalt gemäßen Glauben an Gott zu haben welcher in Liebe tätig wird und den Gehorsam d. Glaubens aufrichtet.

Dazu möge Gott Gnade schenken.


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 elmar69 30. April 2021 
 

Vorangehende Fassung

Zu einer sachlichen Auseinandersetzung gehört erstmal der Vergleich mit der vorangehenden Fassung des Kathechismus. Damit könnte man feststellen, was hinzugefügt wurde. Anschließend kann man darüber diskutieren, ob das Hinzufügen eine Neuregelung oder eine Klarstellung ist.

Wenn der Kathechismus vor 1992 nichts zur Frauenordination gesagt hat, dürfte das daran liegen, das das beim Abfassen des Vorgängers kein Thema war.

Die ganzen Dogmen einschließlich der Verse des Glaubensbekenntnisses wurden jeweils erst dann formuliert, wenn die Inhalte angezweifelt wurden. Die Kirche folgt hier der mittelalterlichen Vorstellung von Gesetzen, das festzuschreiben, was bereits gilt. Dogmen sind keine Gesetze, die für die Zukunft etwas ändern möchten.


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 Leo Christi 30. April 2021 

Zielsetzung des KKK

Ich empfehle Seewald die einführenden Nummern 11 und 12 des KKK zu lesen, dann wüsste er, wie beschränkt seine Äußerungen zum KKK waren.


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 Fink 30. April 2021 
 

Eine von Kirche und Glaube losgelöste theologische Wissenschaft an den Hochschulen

...beansprucht die Deutungshoheit über das Christsein. Relativismus pur. "Man darf keinem das Katholisch-sein absprechen!" - das klingt doch gut, oder? "Wahrheitsanspruch"- das geht gar nicht. Natürlich stört da der Katechismus gewaltig!


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 Diadochus 30. April 2021 
 

Praktikabel

Der Münsteraner Dogmatiker Seewald hat eindeutig seinen Beruf verfehlt. Wenn das Ausgesagte das Ergebnis seiner Studien ist, dann ist etwas falsch gelaufen. @einsucher, der KKK nicht praktikabel? Meine Mutter musste in der Schule die Glaubenssätze des KKK noch auswendig lernen. Sie kann diese noch heute rezitieren.


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 Simon Tolon 30. April 2021 
 

Klassische Alt-68er Belustigung

Pardon, viele nehmen solche Kritik, wie die von Seewald hier, sehr ernst und sie verletzt natürlich das natürliche katholische Empfinden. Dennoch: Man mag den Katechismus der Kirche als wortreich empfinden, wortgewaltig ist er nicht. Nicht wenige empfinden ihn eher als weichgespült. (Ich nenne es Ausdruck einer liebenden Kirche, die in schwieriger Zeit pastoral zeitgemäß entgegenkommt.) Doch wenn man sich manche Konzilsentwürfe und noch mehr die Texte moderner "Theolog*innen" anschaut, dann fällt der Vorwurf auf den Ankläger und seine Mitstreiter zurück, wie die 4 Finger jeder anklagenden Hand. In der Tat formulierte Jesus knapper (übrigens auch Trient), doch solche "Jesus-People" finden sich nicht in der Alt-68er Hippie-Kommune, sondern im bible-belt der USA und den Freikirchen in Europa und Südamerika. Die gefallen den mit Kirchensteuergeld fett gewordenen Revoluzzern recht wenig. Eine Lachnummer, nicht mehr. Deren Unterwanderung ist gelungen, überzeugen können sie nicht.


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 edih 30. April 2021 
 

Wieder mal ein Deutscher "Theologe"......

der ewige Kreis der Besserwisserei. Und ewig grüßt das Murmeltier oder "in der Bundesrepublik nichts neues". Herr Seewald, Sie langweilen.


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 Chris2 30. April 2021 
 

Dann geht halt,

wenn es Euch nicht passt. Es gibt genug protestantische Gruppen, in denen Ihr findet, was Ihr sucht. Aber hört endlich auf, Millionen Gläubigen zu verwirren, die einfach nur katholisch sein wollen...


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 Evalyne 30. April 2021 
 

Glaubensabfall allenthalben,

ich warte auf ein deutlicheres Machtwort aus Rom. Wir müssen für diese verirrten Christen beten.


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 einsucher 30. April 2021 
 

Unbekannte Größe

Ich erinnere mich an eine Veranstaltung an der ich auf einer Nordseeinsel, mit dauerhaft auf der Insel anwesenden Katholischen Pfarrer, bei der es um ein Buch von E. Flügge ging. Einer der Teilnehmer der Veranstaltung hat darauf hingewiesen, das man die Glaubensverkündigung mit Hilfe des KKK vollziehen kann. Von den anwesenden Hauptamtlichen, (sie machten Urlaub auf der Insel) wurde er regelrecht Niedergeschrien, da der KKK angeblich nicht praktikabel sei. Ich war darüber irritiert. Heute, Jahre später, stimme ich dem insoweit zu, das der KKK für die Glaubensvermittlung allein ungeeignet ist, wenn nur mit ihm allein gearbeitet wird. Der KKK ist jedoch sehr wichtig, als Grundlage für das was vermittelt werden soll, sprich er ist die Grundlage der Glaubensunterweisung. Kurz der KKK dient der Glaubensverkündigung als Grundlage, nicht jedoch als alleiniges Mittel.


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 nazareth 30. April 2021 
 

Vielleicht gibt es noch viele die wirklich nach der Wahrheit suchen. Vielleicht wird das Beschäftigen mit dem Katechismus( an den sich seit Jahrzehnten defacto keiner mehr in Treue hält) zum Segen, weil Gottes Weisheit aufstrahlt


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 Mr. Incredible 30. April 2021 
 

Dachte ich mir schon.

Noch nicht ganz trocken hinter den Ohren, schon Professor, toller Überflieger.
Es ist des Kommentars nicht wert.
Nur so viel: Werde Dir klar über deine eigene Orientierung. Lebe keusch. Erspare uns diese Herumtrompeten von wissenschaftlich verklausuliertem Zeitgeist. Werde Du selbst, werde Mann. Das ist tatsächlich viel.


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 lesa 30. April 2021 

Nur Diabolos kann ein solches Geschenk mies machen wollen

Es ist doch schon genug zerredet. Die Mühe des Herrn Seewald ist überflüssig.
Der Rest, der übrig bleibt, ist nicht so dumm, das Geschenk des Katechismus mies zu machen, sonden wird daruas schöpfen und als Werkzeug des neuen Errichtens der Kirche einzusetzen wissen.


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 Zeitzeuge 30. April 2021 
 

Wie man leicht recherchieren kann, handelt es sich beim Rahner-Preisträger Seewald

um einen Häretiker, der ipso facto exkommuniziert
ist (Tatstrafe), was aber unbedingt zum Schutz
der Gläubigen auch vom Ortsbischof bzw. von ROM
als Spruchstrafe öffentlich nach einem erfolglosen
Lehrbeanstandungsverfahren geschehen muß.

Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte machen
jedoch wenig Hoffnung, daß dieses geschehen
wird; zum Schaden er Gläubigen und des Glaubens
wird dieser Professor des Neomodernismus weiter
mit Missio canonica sein "geistiges Gift" ver-
breiten "dürfen".

Diese Untätigkeit der Verantwortlichen bedeutet
Mitschuld vor GOTT und den Menschen!


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 Totus Tuus 30. April 2021 
 

Einer mehr der Apostasie Verfallenen.

Wir müssen heute öffentlich solche Haltungen als das bezeichnen was sie sind. Apostasie.

In der Schweiz, ist die reformierte Kirche geschlossen FÜR die Homo Ehe.

Jeder Christ, welcher sich gegen Bibel und Evangelium stellt (lassen wir mal die Tradition weg) ist ein getaufter Heide. Jeder Katholik ist gemäss Kirchenrecht exkommuniziert, wenn er sich öffentlich für die Ehe für alle einsetzt.

Das sollen wir wieder deutlich bekennen, egal ob wir ausgelacht werden.


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 naiverkatholik 30. April 2021 
 

Katechismus-Bashing und kein Ende....

In Münster wie fast überall in Deutschland ist der Weltkatechismus seit 30 Jahren ein Outlaw, ein Winzling, ein Nichts. Die Fakultät tat nie etwas, um ihn groß zu machen, die Bildungshäuser auch nicht und nicht die Kirchenzeitung. Komisch, dass der Kleingemachte und Diffamierte plötzlich so gewaltig sein soll. Als Protestant und Freund der Lutherkatechismen und des Heidelbergers würde ich das dauernde katholische Katechismus-Bashing alsbeleidigend empfinden.


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0
 
 hape 30. April 2021 

Ach, der Seewald.

Nicht der schon wieder! Der will auch mal wieder mitquaken.

Bitte nicht verwechseln mit Peter Seewald, dem Biografen von BXVI. Peter Seewald hat wenigstens Ahnung von dem, was er schreibt.


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 DonGiovanni 30. April 2021 
 

Katechismus - eine Neuerfindung?

Der Katechismus ist und kann keine Neuerfindung sein, ist er doch nichts anderes als die Zusammenfassung der Lehre der Kirche. Was heißt: Superdokument? Der Inhalt sollte für jeden Christen noch mehr für jeden Theologen Standard sein. Aber es gibt Theologen, die meinen, sie müßten den Glauben neu erfinden. Ob das dann ein "besserer Glaube" ist, bezweifle ich, würde das eher dem Unglauben zuordnen.


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