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Bischof Oster: 'Katholisch ist das, was das Lehramt sagt'

20. April 2021 in Deutschland, 64 Lesermeinungen
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Passauer Bischof übt heftige Kritik an der Tübinger Dogmatik-Professorin Johanna Rahner und anderen schamlosen Angriffen auf Katholiken. Rahner hatte laut Oster Katholiken und auch den Papst zu "Rassisten" erklärt


Passau (kath.net)

Der Passauer Bischof Stefan Ostern hat genug von den Reformdebatte in Deutschland und sieht in einem Beitrag auf seiner Homepage die "verbalen Grenzen" erreicht. "Viele derer, die sich progressiv oder liberal nennen, wollen Veränderungen in den lehramtlichen Positionen bei den klassischen Aufreger-Themen wie Frauenweihe, Sexualmoral, Zölibat", schreibt der Bischof und kritisiert, dass einige in Deutschland, weil klar ist, dass sie sich mit diesen Veränderungswünschen oft nicht mehr im Rahmen der derzeit geltenden Lehre bewegen, von „Weiterentwicklung“ sprechen. Dabei werde aber laut dem Bischof oft nicht erwähnt, dass über mögliche oder nicht mögliche Weiterentwicklung in unserer Kirche am Ende dann eben doch das Lehramt entschieden habe.

Oster stellt dann auch eine "neue Glaubensregel" fest, die von linken Kirchenvertretern propagiert und massiv verteidigt werde. Diese laute laut dem Bischof: "Auf keinem Fall darf einer dem Anderen das Katholischsein absprechen. Dieser Satz wiederum werde nun häufig mit einer sachlich wie moralisch vorgetragenen Vehemenz formuliert, dass der Eindruck entsteht, dies sei nun das eigentliche Dogma des derzeitigen Diskurses.“ "Zudem ist dem Petrusnachfolger, durch Schrift und Tradition bestätigt, ein Charisma geschenkt, das in besonderer Weise der Bewahrung der Einheit und der inhaltlichen Integrität des Glaubens dient. Daher orientiere ich mich im kritisch-loyalen Gespräch und zugleich aus innerer Überzeugung heraus in der Frage, wer oder was Kirche ist und was sie lehrt, besonders auch daran."


Dieses Insistieren der liberaleren Kräfte auf „Weiterentwicklung“ umschlägt sich laut Oster immer mehr in einer "Respektlosigkeit vor dem Lehramt". "Und dabei wird dann deutlich, dass man vielfach gar nicht auf die Entscheidung des Lehramtes wartet, sondern erst dann zufrieden ist, wenn sich das Lehramt nach den eigenen Wünschen und Überzeugungen richtet. Und eine solche Einstellung wäre dann nach meiner Einschätzung tatsächlich eben nicht katholisch." Der Bischof erinnert in dem Zusammenhang an ein Zitat von G.K. Chesterton: "Ich brauche keine Kirche, die mir erzählt, dass ich unrecht habe, wenn ich weiß, dass ich unrecht habe. Ich brauche eine Kirche, die mir sagt, dass ich unrecht habe, wenn ich glaube, dass ich recht habe."

Der Passauer Bischof kritisiert, dass die jüngste Äußerung des römischen Lehramtes als klärendes Responsum auf eine wichtige Frage von weiten Teilen der Kirche in unserem Land schlichtweg abgekanzelt wurde. "Tatsächlich aber hat unsere Kirche schon fast 2000 Jahre lang lehramtlich auf Konzilien oder durch päpstliche Entscheidungen geurteilt, was katholisch ist und was nicht – und eben dadurch die Glaubenseinheit gewahrt."

Der Bischof übt in seinem Beitrag scharfe Kritik an der Tübinger Dogmatik-Professorin Johanna Rahner und anderen schamlosen Angriffen auf Katholiken, die romtreu sein möchten. „Katholisch“ scheint nun eigentlich genau das, was sie selbst meinen – und gerade nicht mehr, was das Lehramt sagt", schreibt Oster. Rahner habe laut Oster in der Frage nach der Frauenweihe lehramtstreue Katholiken damit auch den Papst, zu „Rassisten“ erklärt. "Damit würde Frau Rahner in einer bisher nicht gekannten Zuspitzung der Ausdrucksweise in einen wachsenden Chor derer einstimmen, die inzwischen auch gerne sagen, die eigentlichen Spalter in der Kirche seien diejenigen, die aus Respekt vor dem Lehramt und eigener Überzeugungen an der geltenden, und nun ja, tatsächlich katholischen Lehre festhalten und sie verkünden. Zudem möchte ich fragen: Welche Effekte produziert man mit einer solchen Verwendung des Begriffes „Rassismus“ bei den Menschen, die tatsächlich Opfer von Rassismus sind?", schreibt der Bischof und erinnert daran, dass Positionen, die in Deutschland Mehrheiten zu haben scheinen, weltweit keineswegs mehrheitlich geteilt werden. Auch dieser bisweilen geringschätzige Blick in Deutschland auf die Weltkirche sei laut Oster historisch gesehen nicht wirklich neu.

Abschließend kritisierte Oster, dass die Bischöfe in Deutschland mit Kirchensteuermitteln bestimmte Medien finanzieren, auf der diese dann selbst als „Rassisten“ bezeichnet werden dürfen, ohne dass sich großer Widerspruch rege. "Auch haben wir Bischöfe Mitverantwortung dafür, wer an unseren Fakultäten katholische Theologie unterrichten darf", schreibt der Bischof abschließend.

Foto: (c) Pressestelle Bistum Passau / Bayer /pbp


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 26. April 2021 
 

Liebe lesa,

es gibt zwei verschiedene Dokumente.

Im Link das zweite von der Internetseite

von Bischof Oster.

Seien Sie mir bitte nicht böse, aber teilweise

sind die Texte zu konziliant abgefaßt, was der-

artige "Partnerschaften" betrifft.

Beim ersten Dok. habe ich ja auf das Fehlen

eines m.E. unbedingt erforderlichen Hinweises auf

das strikte Vermeiden der occasio und der Lehre

der materia gravis in sexto verwiesen.


Das zweite Dok. verlinke ich, nicht ohne

Bedenken, die ich bereits geäussert habe,

inbesondere auf die zu starke Relativierung

der subjektiven Todsünde bzgl. hs. Akte unter

Zitierung der ärgerl. Ziff. 301 (nicht FN!) aus

"Amoris Laetitia".

Eine evtl. pastoral bedingte zu große Konzilianz

läuft m.E. Gefahr, das viele Richtige in den

Texten zu relativieren.

Gerne wünsche ich Ihnen und allen hier einen

gesegneten Tag!

Laudetur Jesus Christus!

stefan-oster.de/wp-content/uploads/2021/03/Letztfassung-Text-Meuser-Oster-zu-gleichgeschlechtlicher-LIebe.pdf


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 lesa 25. April 2021 

Beten für die Endausführung

[email protected]: Danke für Ihre Kritik! Offensichtlich sind verschiedene Versionen im Umlauf und wird daran noch gearbeitet.
Beten wir zum Hl. Geist für die Endausführung. Die 55 Entgegnungen, die ich kenne, sind eine klipp und klare Widerlegung der entsprechenden Behauptungen des synodalen Weges.


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 Zeitzeuge 21. April 2021 
 

Liebe lesa und Montfort, Ergänzung

In Ziff. 4, letzter Satz des II. Teils steht
dann zwar richtig:

"Kein Hirte oder Lehrer der Kirche hat eine Lizenz,
etwas vorbehaltlos gutzuheißen, was die gesamte
Überlieferung nicht gut nennt"

Daß ist aber m.E. zuwenig, Todsünde muß auch
Todsünde genannt werden mit allen bekannten
Folgen für das Seelenheil, also Verlust der
heiligmachenden Gnade und des ewigen Heils
im Himmel.

Die Pastoral darf die Lehre nicht verwässern,
sondern muß diese taktvoll aber bestimmt auch
vortragen, sei es gelegen oder ungelegen, denn
nur dann ist der Ruf zur Metanoia erntzunehmen
oder etwa nicht?


2

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 Zeitzeuge 21. April 2021 
 

Liebe lesa und Montfort, bzgl. Argumentarium

Weiterhin steht im 2. Dok. unter Ziff. 4
ein Hinweis auf die ärgerliche FN 301 von
AL (Relativierung der subjektiven Todsünde)
und dann:

"Die Kirche achtet die Freiheit derer, die von sich sagen, dass sie nicht anders können oder
nicht anders wollen können (sic!), als ihre
Neigung auch in Partnerschaft auszuleben.
Sie achtet die Freiheit derer, die es auch
gläubig vor Gott tun, die es in aufrichtiger
Gewissensentscheidung tun- auch im Wissen
darum, dass es in Dissonanz zu Schrift und
Überlieferung steht (Anmerkung Zeitzeuge, also
im erkannten Widerspruch zur verpfl. kath.
Morallehre).

Daß ich Bedenken gegen solche Sätze hege, die
m.E. über den kirchl. verurteilten Laxismus
sogar noch hinausgehen, werden Sie mir hoffen-
lich nicht verübeln, danke!

Herzliche Grüße aus der Provinz sendet

Ihr

Zeitzeuge


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 Zeitzeuge 21. April 2021 
 

Liebe lesa und Montfort,

ich möchte kurz auf das Argumentarium zurückkommen,
dessen beide Teile ich inzwischen einsehen konnte.

Es steht wirklich viel Gutes und Richtiges darin,
aber irgendwie merkt man wohl, daß es eine Gemeinschaftsarbeit ist; z.B. habe ich folg. Bedenken:

Es wurde nicht auf die pflichtgemäße Vermeidung
der nächsten Gelegenheit zur (Tod)sünde, die
klassische Moraltheologie spricht von occasio,
hingewiesen, daher kann ich keine eigentlichen
Werte in sündhaften Partnerschaften finden und
mich auch nicht "mit Respekt vor der Freiheits-
entscheidung verneigen". Respekt im Sinne von
Anerkennung ist ausgeschlossen.

An anderer Stelle steht, daß die Sünden wider
die Keuchheit nicht die "schlimmsten Sünden"
wären, die alte MTh vor 1962 lehrte fast aus-
nahmslos, daß diese Sünden immer
materia gravis in sexto sind, also objektiv
Todsünden, was für alle Unkeuschheit galt.


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 SalvatoreMio 21. April 2021 
 

Fotos von Messbesuchern

@lakota: Danke! Die Begründung wegen Fotos: "Falls jemand an Covid19 erkrankt, findet man leichter die Verursacher".


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 lakota 21. April 2021 
 

@SalvatoreMio

Zu Ihrer schmerzlichen Erfahrung mit Ihrer Schwester möchte ich nur sagen, daß ich Sie nur zu gut verstehen kann...ich habe zwei solche Brüder!

Aber das kann doch wohl nicht wahr sein, daß man in der Gemeinde, in die Sie gehen wollte, FOTOS macht! Was soll das denn?


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 SalvatoreMio 21. April 2021 
 

Ein letztes Mal in eigener Sache!

Vielleicht wollte ich nur den Schmerz ausdrücken und empfing so viel Zuspruch und Herzlichkeit. Tausend Dank!
@Herbstlicht: Danke für das Mut machen: Geduldig ausharren im Gebet! @Zeitzeuge: Ihr Bericht weist auch darauf hin: nicht nachlassen im Gebet. @hape: Großartig ist Ihre Quellenaufspürung bzgl. des histor. Christus! Es sind mehr Quellen, als ich wusste. Der Gedanke, „Leiden ist eine Art des Säens“ („Die mit Tränen säen, werden mit Jubel“ ) ist ganz kostbar. @Chris2: Ihre Vermutung zur „Überreaktion“ führte auch mich zu „hoffnungsvollen“ Gedanken. @Bernhard Joseph: volles „Ja“ zu Ihrer Ansicht! Ich wollte in Kürze an anderem Ort zur Sonntagsmesse gehen und höre: Es werden nicht nur alle Personenangaben verlangt, man wird eigens fotografiert. Da habe ich gesagt: „Nun ist die Grenze erreicht: Nein, so nicht!“


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 Msgr.Westenfeld 21. April 2021 

Spalterische Aktionen

Vieles was an dieser stelle geschrieben wurde, kann ich nur unterstützen. Wer mit oiffenen Augen die Geschehnisse in unserer Kirche beobachtet, kann nur entsetzt oder gar angewidert sein,
Die Äußerungen auch mancher Professoren/Innen sind hahnebüchen. Wo wird eigentlich der katholische Glaube noch aufrichtig verkündet? Die Spalter befinden sich offensichtlich innerhalb der eigenen Reihen. Das läst hellhörig werden.
In dieser Zeit geht es wirklich darum, all jene Bischöfe zu ermutigen und zu stärken, die trotz Gegenwind in ihren eigenen Reihen, mutig ihren Glaubensweg weitergehen.Der heilige Geist stärke sie.


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 Bernhard Joseph 21. April 2021 
 

@SalvatoreMio - ohne Fundament

In der radikalen Abkehr von Gott, die wir heute überall sehen, auch mitten in der Kirche, vermengt sich Wahr mit Falsch und Gut mit Böse bis zur Unkenntlichkeit von beidem. Der Mensch verliert einfach komplett die moralische Unterscheidungsfähigkeit und dann wird eben die Teilnahme an einem medizinischen Menschenversuch, den ja kerngesunde junge Frauen schon mit ihrem Leben bezahlt haben, auf einmal zur moralischen Pflicht erklärt.

Die schrecklichen Schicksale werden einfach als Menschenopfer für die Allgemeinheit gerechtfertigt. So weit sind wir mittlerweile schon sittlich herabgesunken - ich weiß, man wird mich jetzt wieder kräftig mit Daumen runter abstrafen wollen, stört mich nur nicht - dass das einzelne Menschenopfer zum Wohle des Ganzen als christliche Pflicht ansieht. Man erinnere sich an die Argumentation der Pharisäer!

In meinem persönlichen Umfeld glauben die meisten nicht mehr an Gott, sondern an die Allmacht des Staates, der Wissenschaft oder Medizin.


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 hape 21. April 2021 

Liebe @SalvatoreMio,

aus eigener Erfahrung weiß ich gut, wovon Sie reden und was Sie mitmachen. In einer ähnlichen Situation meinte ein guter und lieber Pfarrer zu mir: "es ist Zeit zu säen, nicht zu ernten". Auch das Leiden ist eine Art des Säens. Bleiben Sie in der Liebe, im Gebet für Ihre Schwester. In der Hoffnung, dass sie eines Tages erkennen möge, was Sie ihr damit Gutes getan haben.

Im Gebet verbunden, hape.


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 Chris2 21. April 2021 
 

Liebe @SalvatoreMio

Ich wünsche Ihnen viel Kraft und den Trost des Himmels. Ich denke, Sie hatten alles richtig gemacht, indem Sie Ihrer Schwester Ihren Glauben angesichts der Spannungen nicht aufgedrängt habe. Sie weiß ja darum. Im Stillen zu beten, bringt bisweilen mehr. Und vielleicht hat Ihre Schwester ja auch deswegen so heftig (über)reagiert, weil sie ahnt (mehr oder weniger bewusst), dass Sie recht haben könnten? Beten Sie weiter. Sicherlich sollten wir alle mehr beten (mea culpa), sofern unsere Pflichten nicht darunter leiden, denn vieles deutet darauf hin, dass wir in die Endzeit eintreten...


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 SalvatoreMio 21. April 2021 
 

Glauben oder Nichtglauben

@[email protected] Zeitzeuge und andere: Ihr seid so überaus lieb, aber es gibt Personen, die sind resistent und wollen gar nichts hören. Sie wissen längst alles (meinen sie). Glaubt mir: man kann nett sein miteinander, sich helfen usw. aber zwischen Glauben und Nichtglauben ist ein tiefer Graben! Herzl. Dank!


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 hape 21. April 2021 

Liebe @SalvatoreMio

Kurz zum Argument Ihrer Schwester "diesem Christus, den es nie gegeben hat!" – M. W. nach ist der historische Jesus die am besten dokumentierte Person der Antike. Er wird vielfach auch von außenbiblischen Quellen belegt. Auf die Schnelle habe ich folgende Belege gefunden: die römischen Staatakten, Flavius Josephus, der Talmud, Cornelius Tacitus, Sutton, Plinius, Thallus, Mara bar Serapion und Lukian von Samosata (Vgl. Link).

www.k-l-j.de/094_ausserchristliche_textzeugen.htm


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 Zeitzeuge 21. April 2021 
 

Liebe SalvatoreMio,

Ihre schockierende, persönliche Mitteilung erinnert an Luk 6,22-23, diese Gewissheit kann Ihnen niemand
nehmen!

Das Gebet für Ihre Schwester ist sehr wichtig,
die Schwester des früheren Parteichefs der
CSSR, Husak, betete jahrelang für seine Bekehrung,
die er vor seinem Tod dann auch Gottseidank vollzog!

Im Link eine Predigt von Prof. May, ich wünsche
von Herzen Trost und Zuversicht im kath. Glauben

Ihr

Zeitzeuge

www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihenchrono/200302/20030727/


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 hape 21. April 2021 

Liebe @lesa,

als ich "Beleidigungen" schrieb, hatte ich die Aussage von Johanna Rahner im Sinn. Das ist in meinem Kommentar vielleicht nicht ganz klar geworden. Ich stimme Ihnen natürlich zu, das ein klares Wort, im richtigen Moment gesagt, Wunder wirken kann. Hoffen wir, dass das klare Wort von Bf. Oster in diesem Sinne wirkt und heilt. Beten wir, auf die Fürsprache der seligen und allzeit reinen Jungfrau und Mutter Gottes vom Guten Rat, dass der Herr unserem Denken, Reden und Tun mit seiner Gnade zuvor kommen möge. Beten wir weiter.


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 Montfort 20. April 2021 

Endlich - Gott sei Dank!

Bischof Oster scheint wie "aufgewacht" - bitte weiter so und weitere klare Stellungnahmen von katholischen (!) Bischöfen.

@SalvatoreMio - Das "Argumentarium" wird hoffentlich bald auch veröffentlicht - vielleicht muss es erst noch "druckreif" gemacht werden...
Und seien Sie nicht verzagt wegen der heftigen Reaktion Ihrer Schwester, auf wenn sie weh tut - beten Sie nur weiter für sie. Nicht wir bekehren die Menschen, das kann nur Gott - aber wir dürfen Zeugnis geben für Sein Wirken an uns. Gottes Segen!


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 Herbstlicht 20. April 2021 
 

@SalvatoreMio

Das war sicher sehr schmerzlich für Sie, aber bitte denken Sie daran: Ihre Schwester hat "die Tür zugeknallt", nicht Sie.
Vielleicht dämmert ihr doch nach einiger Zeit, das sie durch ihren verbalen Ausfall verantwortlich für die jetzige Situation ist.
Nichts muss bleiben, wie es ist!
Vielleicht wird auch ihr einmal die Erkenntnis geschenkt, was es mit Christus auf sich hat.
Übergeben Sie Ihre Schwester dem Herrn im Gebet, damit können Sie viel für sie tun.
Gottes Segen für Sie - und auch für Ihre (noch) ungläubige Schwester.
Ich musste auch erst sechzig Jahre alt werden, um zum Glauben zu finden.
Bei Gott ist nichts unmöglich.


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 garmiscj 20. April 2021 

Katholisch oder nicht

Wenn ich mich bei einer religionspädagogischen Ausbildung trotz Zähneknirschen nicht mehr zurückhalten konnte und auf offene Häresien und vor allem auf willkürliche Glaubensinterpretationen aufmerksam machte, dann hat mir immer eine vorwurfsvolle Bemerkung am besten gefallen: "Glauben Sie etwa, dass es bessere und schlechtere Katholiken gibt?"
Die Antwort habe ich mir dann meistens verkniffen: es gibt eben Katholiken oder keine Katholiken. Wenn ich die Lehre des KKK und auch Bibelperikopen in vielen Bereichen ins Gegenteil verkehre, danach lebe und auch noch stolz darauf bin, dann bin ich eben kein Katholik (vom Taufschein spreche ich hier nicht).


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 buntfleck 20. April 2021 
 

@berger

Ihre Aussage ist ein Widerspruch in sich. Wie will Bischof Oster "glaubenstreu" sein wenn er "über kath.net hergezogen ist"? Oder doch?


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 SalvatoreMio 20. April 2021 
 

Vielen Dank!

@lesa @KatzeLisa: herzlichen Dank für Ihr Mitgefühl. So eine Explosion war zu erwarten; mein Mitgefühl gilt nun einem nahen Menschen, der doch ganz fern ist, sich für wissend hält, aber ohne Hoffnung lebt. Wichtig ist einzig und allein, dass ein solcher Mensch doch noch zu Gott findet. Darum bete ich weiter!


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 lesa 20. April 2021 

Excellente theologisch begründete Entgegnungen

@fischlein: Um Ihre Frage noch genauer zu beantworten: Es werden in diesem Argumentarium 55 typische Behauptungen des synodalen Weges (oder in seinem Umfeld) angeführt. Zuerst die Behauptung, dann die Entgegnung, unter genauester Begründung durch die katholische Glaubenslehre, christliche Anthropologie.


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 physicus 20. April 2021 
 

Hoffentlich auch ein zwischenbischöflicher Weckruf

In einem parallelen Artikel konstatiert Kardinal Brandmüller: "Von den Oberhirten der 27 deutschen Bistümer könnten etwa je ein Viertel als 'konservativ' – und das heißt katholisch – , das andere als irrgläubig, nicht mehr katholisch, bezeichnet werden. Der Rest hält sich bedeckt, ist unsicher oder einfach feige."

Es steht zu hoffen, dass diese Stellungnahme von Bischof Oster bei den restlichen 50% als Weckruf dient, sich endlich gemäß ihres katholischen Gewissens zu sammeln und klar zu positionieren.


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 phillip 20. April 2021 
 

Papst Franziskus hat die Öffnung in Amoris laetitia zementiert.

Diadochus, Franziskus hat die ganze Tür ausgehängt!


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 Zeitzeuge 20. April 2021 
 

Der Papst - Amt und Amtsinhaber

Im Link der den Papst betreffende Auszug aus dem
CIC, darin übrigens auch seine Stellung als Stell-
vertreter Christi!
Der jeweilige Amtsinhaber ist natürlich nur
unfehlbar, wenn er ex cathedra spricht, also
ein Dogma mit Verpflichtung für die ganze Kirche
verkündet.

Ansonsten ist auch für den Papst die in der
hl. Schrift und der Lehrtradition verpflichtend
überlieferte kath. Glaubens- und Morallehre
absolut verbindlich.

Theologisch begründete Sachkritik an nicht
definitiven Äußerungen des Papstes, ganz zu
schweigen von Aussagen z.B. in Interviews
ist daher nicht unerlaubt, sondern, bei ent-
sprechender Sachkenntnis sogar verpflichtend,
z.B. die Dubia der fünf Kardinäle, denn der
Papst ist nicht Herr, sondern erster Diener
der kath. Lehre.

Bzgl. der Theologen muß bei der Erteilung der
Lehrerlaubnis viel mehr geprüft werden, ob
keine doktrinären Bedenken bestehen, was offenbar
seit vielen Jahren nicht gründlich genug geschieht
trotz Professio fidei!

www.vatican.va/archive/DEU0036/__P16.HTM


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 KatzeLisa 20. April 2021 
 

Klartext

@SalvatoreMioSo
So schmerzlich es ist, manchmal muß Klartext gesprochen werden. Ihre Frage an die Schwester war legitim. Die persönliche Entscheidung für Christus sollten wir uns nicht von den Mitmenschen abnehmen lassen, die unser Bekenntnis zu Christus nicht ernst nehmen und es für ihre Zwecke mißbrauchen wollen.
So sehe ich auch die Stellungnahme von Bischof Oster.
"Eure Rede aber sei Ja! Ja! Nein! Nein! Was darüber ist, das ist vom Übel." Wir müssen dankbar sein, daß einige Hirten sich weiterhin am Lehramt orientieren, während die große Menge dem Zeitgeist hinterherhechelt.


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 lesa 20. April 2021 

Die Engel und der Hl. Geist sind auch am Werk

[email protected]: Oh, das tut mir leid für Sie. Es aber auch ein gutes Zeichen. Ihre Christusverbundenheit ist spürbar, auch ohne Worte. "Ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden", sagt Jesus.(vgl Mt 10, 17-22) "Das Licht kam in die Welt, aber die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Taten waren böse". (vgl Joh 1)
Aber wir hier z.B. haben Sie sehr gern, da bin ich sicher nicht die Einzige. Solche Erfahrungen dem Herrn schenken und weiterbeten. Aber da wissen Sie ja.
@fischlein: Die Sammlung dieses "Argumentarium" (von einer Nonne privat bekommen)ist im Internet nicht zu finden. Warum weiß ich nicht. Aber an diesen Antworten kann im Ernstfall niemand vorbei. Und im rechten Moment werden sie zum Einsatz kommen. Beten wir weiter!


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 J. Rückert 20. April 2021 
 

Eine breite Palette ...

Der Papst als Stellvertreter Gottes auf Erden oder (nur) als Erster der Bischöfe? Da sehe ich eine breite Palette. Sie aber stritten darüber, wer unter ihnen der Größte sei, ein Streit mit vielen Facetten bis heute.
Du bist Petrus der Fels, aber dein Reich ist nicht von dieser Welt! Du bist nicht die Sonne, die den Kaiser als den Mond anstrahlt, und der dir die Füße zu waschen hat!
Als der Papst die US-Bischöfe im Herbst 2018 zurückpfiff, als eine Verurteilung homosexueller Seilschaften im Klerus drohte, handelte er übergriffig und respektlos gegenüber den Bischöfen.
Niemand ist deswegen gut katholisch, weil er einem Papst die Pantoffeln küsst


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 SalvatoreMio 20. April 2021 
 

Deutliche Worte sind nicht immer zu vermeiden!

@Liebe lesa! Was Sie schreiben, ist sehr wahr! Ich spreche in der eigenen Familie nie von Gott, nicht von Christus, um "für alle Fälle" einen Fuß in der Tür zu behalten. Nun ist die Tür zugeknallt: Als meine Schwester mich kürzlich anbrüllte, ich solle mich endlich christlich verhalten und impfen lassen, da konnte ich nicht mehr schweigen, sondern nur sagen: "Woher willst Du wissen, was christlich ist, wenn Du an Christus nicht glaubst?" Da kam die "letzte Abfuhr": "Hör mir auf mit Deinem Quatsch, diesem Christus, den es nie gegeben hat! Ich will nichts mehr von Dir sehen und hören!" (Nun so ein Beispiel aus dem Leben. So denken viele, doch es wird oft nicht ausgesprochen).


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 Fischlein 20. April 2021 
 

@lesa

Was meinen Sie mit diesem Argumentarium? Können Sie das näher beschreiben?


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 lesa 20. April 2021 

Hoffnung

Es gibt ein von hochkarätigen Theologen erstelltes vorzügliches Argumentarium, das viele Behauptungen des synodalen Weges theologisch haargenau beantwortet, bzw. widerlegt. Es wurde von 27 Bischöfen, Theologieprofessoren und Experten als Antworthilfen in 12 Tagen erstellt. Das könnte eine große Hilfe sein. Beten wir, dass sich viele der Wahrheit öffnen!


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 lesa 20. April 2021 

Deutliche Worte sind nötig in diesem zähen Nebel

[email protected]: "Beleidigungen" entsprechen nicht dem Pauluswort "über eure Lippen sollen nur aufbauende Worte kommen." Es kommt auf die Beweggründe an. Man will niemanden beleidigen. Aber mitunter hat auch Paulus verbal scharf abgegrenzt, z.B. "Es gibt Aufsässige, hohle Schwätzer und Betrüger, denen man den Mund stopfen muss, weil sie ganze Häuser umkehren und lehren, was sich nicht geziemt ... weise sie streng zurecht, damit sie im Glauben gesund seien und sich nicht auf Fabeln und Gebote von Menschen achten, die sich von der Wahrheit abwenden."
Es sind Weckrufe nötig, weil in einem Lügennebel immer mehr Menschen mitgerissen werden. Beten ist das wichtigste, aber eindeutige Stellungnahmen braucht es auch. Jesus selber und die Propheten haben auch nicht damit hintangehalten, wenn es notwendig war.
Wenn Kinder mittels Regenbogenfahnen verwirrt, angelogen und auf Irrwege geleitet werden, gründet diese Misere letztlich in derartigen Irrlehren ...


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 Hadrianus Antonius 20. April 2021 
 

@Kant1

Geehrter @Kant1, Eine der häufigsten Aussagen vom Auferstandenem Herrn ist: "Ne timete!"- "Habt keine Angst!" Es ist niemals ein Fehler, für die Wahrheit aufzukommen; und Hilfe in der Bataille kommt sehr häufig von unerwarteter Seite- da kann man dann hoffen auf den Mut und die Tüchtigkeit von anderen mit mehr combattanten Qualitäten.Und das ist auch das Glück: gerade das äusserst schwache Gebaren in der "Corona-pandemie" von den Modernisten hat mehr denn je gezeigt, daß die äusserst schwach und feige sind.


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 berger 20. April 2021 
 

Bei allem Respekt für die Glaubenstreue von Bischof Oster sollten wir aber nicht vergessen, wie selbiger Bischof vor einigen Jahren über kath.net hergezogen ist.


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 wedlerg 20. April 2021 
 

@M.Schn-Fl: Ein paar fake acoounts machen konzertierte rote Daumen, aber keine Substanz

Keine Bange, lieber Michael Schneider-Flagmeyer, Sie haben genau ins Schwarze getroffen. Um 13 Uhr noch 7-0 grüne Daumen, das ist was zählt. Denn die anderen Daumen kamen alle zugleich und dürften aus dem Milieu kommen, das sie zurecht kritisieren.


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 Vox coelestis 20. April 2021 
 

Endlich

Wie lange warten wir schon auf solch klare Worte aus dem Mund eines Bischofs. Ewiges Vergelt's Gott dafür. Jetzt ist die Stunde gekommen für den Mut zum klaren Bekenntnis. Jetzt gibt es nur noch ein Für oder Wider. Die Scheidung der Geister ist schon vollzogen und wird sich weiter vollziehen. Selig wer am Lehramt der Kirche keinen Anstoß nimmt, denn was für Christus gilt, gilt hier auch für den Papst: "Der Stein den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden."
Der Stein, an dem man zu Fall kommt. An dem alle zu Fall kommen werden, die dem Evangelium Christi nicht gehorchen, indem sie nämlich seinem Stellvertreter auf Erden den Gehorsam verweigern.


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 elisabetta 20. April 2021 
 

Solche Bischöfe sind ein Segen,

leider sind sie in der Minderheit! Die immer mehr der Welt und ihrer “Lebenswirklichkeit“ als Gott zugewandten Bischöfe haben wir auch in Österreich. Hier ist kaum noch einer zu finden, der sich ohne „Wenn und Aber“ an der katholischen Glaubenslehre orientiert, sie leisten eher einer Glaubens“leere“ Vorschub, wenn man ihre diversen Stellungnahmen zu Themen wie Frauenweihe, Sexualmoral, Zölibat u.v.m. betrachtet. Die Diözese Linz gehörte vor langer Zeit einmal zur Diözese Passau, schade dass dies nicht mehr so ist, da hätten wir jetzt einen „Hirten“ als Bischof, der diese Bezeichnung zurecht verdient und dem die Sorge um das ewige Leben seiner Schafe mehr bedeutet als fragwürdige Beliebtheitswerte. Dass Bischof Oster auch glaubenstreuen Priestern den Rücken stärkt, davon bin ich überzeugt.


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 cyberoma 20. April 2021 
 

Vergelt's Gott

lieber Herr Bischof Oster, für Ihre klare Stellungnahme!
Die hätte ich mir umgehend von "meinem" Bischof gewünscht, aber B.Fürst wandert auf dem Synodalen Irrweg...
Frau Rahner sollte umgehend die Lehrbefugnis entzogen werden. Da ist keine Loyalität, keine Solidarität mehr zur katholischen Kirche. Mit ihrer Wortwahl hat sie deutlich gezeigt, auf welcher Seite sie steht. Sie mißbraucht ihr Amt, um die Kirche zu demontieren. Bei ihr geht es um Macht, von Glaubensüberzeugung und Gottesliebe ist nichts zu spüren.


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 art_ur 20. April 2021 
 

Deutsche Eiche

Steht für Qualität und Beständigkeit, leider auch für Beständigkeit der Häresien.
Wieviele Jahrhunderte hatte die Luthers Kirche gebraucht bis sie sich von innen aufgelöst hat und nichts mehr davon, was sie mal vertreten hat geblieben ist.
Jetzt kommt der synodale Weg. Woher? Na ist ja klar- aus Deutschland. Ein sehr qualitativ hochwertiges durchdachtes und durchgearbeitetes Modell für die ganze Welt, realistisch an die Bedürfnisse angepasst und somit aus ihrer Sicht zukunftträchtig.
Diese Menschen werden ihre Forderungen klar formulieren müssen und diese werden dann von Rom entweder klar abgelehnt oder angenommen. Danach wird sich jeder selbst positionieren, da braucht man keinen zu kündigen, es ergibt in dieser Phase keinen Sinn.
Fakt ist daß diese Gruppe in Deutschland über die Mediengewalt verfügt und sich zehn mal stäker darstellt als sie in Wirklichkeit ist. Zumindest sind allein in diesem Forum alle für den Bischof Oster und das spricht für sich.


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 Totus Tuus 20. April 2021 
 

Hl. Schrift, Überlieferung, Dogmen, Katechismus

Das zählt, wer was ablehnt, ist nicht mehr katholisch. Papst Benedikt sprach von immer mehr getauften Heiden.


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 M.Schn-Fl 20. April 2021 
 

Verbeamtete "Theologie"

Das alles ist möglich, weil die Theologie-Professoren an den staatlichen Universitäten verbeamtet sind und damit unkündbare Staatsbeamte. Und somit ist die deutsche Theologie mehrheitlich auf der rot-grünen "Höhe der Zeit" und haben mit Glaube und Kirche nur noch wenig zu tun. Vor Jahren sagte mir ein Ordinariatsdirektor eines großen Bistums: man müsst hier 75 % rausschmeißen, weil die mit Jesus Christus und der Kirche nichts mehr am Hut haben.
Wenn das schon in den Ordinariaten (Generalvikariaten) so ist, wie wird es dann erst in der Verbeamtung der Professoren sein?


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 SalvatoreMio 20. April 2021 
 

@chorbisch: Danke für die Erklärung!


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 hape 20. April 2021 

Beleidigungen und Empörung bringen die Kirche nicht weiter.

Wichtig nach dieser Entgleisung von Johanna Rahner ist jetzt, dass die Diskussion zwischen Theologie und Lehramt wieder in einen wissenschaftlich seriösen und menschlich respektvollen Rahmen zurückgeführt wird. Dieser ist verlassen, wenn Theologen vom Lehramt bedingungslose Unterwerfung verlangen. Dieser ist auch verlassen, wenn Beleidigungen an die Stelle von Argumenten treten.

Die Theologie sollte in der Forschung frei sein und ihre Argumente ohne Angst vortragen können. Aufgabe des Lehramtes ist es dann, die Theologie kritisch zu prüfen. Erst aus dieser Wechselbeziehung ergibt sich ein Fortschritt in der Lehre. Ein gesundes Misstrauen gegenüber der Hierarchie ist durchaus legitim. Auch eine gesunde Polemik, sofern sie der Wahrheit dient.

Aber der grundstürzende Zweifel am Lehramt, das ist Häresie. Die Letztverantwortung vor Gott hat das Lehramt, nicht die Theologie. Dafür können Theologen dem Lehramt durchaus auch einmal dankbar sein.


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 Kant1 20. April 2021 
 

Achtung: „Das Imperium schlägt zurück!“ (2)

... Deshalb hoffe ich, daß Bischof Oster nicht impulsiv gehandelt hat, sondern daß er ...
1. einen weitergehenden Plan hat, ohne den es wenig Sinn macht, sich der Gefahr auszusetzen.
2. sich seiner Hausmacht auch bei der zu erwartenden Schlacht versichert hat.
3. sich mit anderen deutschen Bischöfen (und vielleicht sogar mit gewissen Verantwortlichen in Rom) darüber abgestimmt hat.


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 wedlerg 20. April 2021 
 

Die Dreistigkeit lässt sogar Bischof Oster nicht kalt

Der immer liebenswerte Bischof oster hat jetzt endlich genug. es ist ja auch nicht mehr nachzuvollziehen, wie anti-katholische Parolen und antikatholische Personen auf einmal in D vorgeben, wie die Kirche verändert werden muss und wie sie sich dabei bemühen als die "wahren Katholiken" dazustehen.

Es fehlt halt der Glaube. In der Konsequen fehlt bei diesen säkularen Politagitatoren, die eine politsche Religion wollen, Wahrheitsliebe, ehrlicher Diskurs und Verantwortungsbewusstsein.

Möglich wurde das ganze nur, weil an den fakultäten die antikatholischen Netzwerke das Sagen bekommen haben und in den gut dotierten kirchlichen Stellen, v.a. den Sozialverbänden Linke sitzen und in den neuen Medien der Kirche linksextreme Gruppen den Ton angeben.

Das Rumgeeiere der Bischöfe, die z.T. selbst links(etrem) sind, passt ins Bild. Einem Bätzing oder Feige nimmt niemand ab, heilig sein zu wollen.


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 lesa 20. April 2021 

Wenn Theologen und Bischöfe als Wölfe fungieren dürfen, so lange sie wollen

[email protected]: Danke für Ihre Replik! Qualität wird entsorgt. Verdummung und Willkür regieren. Bischöfe, die gegen Rom opponierten statt dankbar zu sein für die Klarstellung in Sachen Homosegnung. Menschen, die über die vielerorts angebrachten Regenbogenfahnen von Grauen erfasst sind über diesen Tiefpunkt der Dekadenz. Einer psychisch kranken Frau zuliebe rief ich einen Pfarrer an, den ich nicht kannte, mit der freundlichen Bitte, die Fahne von der Kirche (die Frau wohnt neben der Kirche) zu entfernen. Daraus wurde allerdings ein für beide Teile ungemütlicher Wortwechsel. Er argumentierte: "Sogar uns Bischof und der Kardinal sind für die Segnung". Na dann! Kein Wunder, dass viele Gemeindevertreter verwirrt sind, Fahnen aufhängen wollen und die Pfarrer kein Problem haben, zuzustimmen. Aus Wien soeben ein Brief: Ordensobere erklären Rom für veraltet und alle werden gesegnet."
Es braucht Sanktionen - und viel Gebet um Licht und Sühne, damit Seelen gerettet werden. Es ist Endkampf.


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 Kant1 20. April 2021 
 

Achtung: „Das Imperium schlägt zurück!“ (1)

Bischof Oster nennt einige von den gravierenden Mißständen beim Namen, die die deutschen Bischöfe schon seit Jahrzehnten hätten anpacken müssen:
1. katholische Theologie, die nicht mehr mit Offenbarung und Lehramt übereinstimmen und ihre falschen Lehren innerhalb und außerhalb der Kirche verbreiten.
2. kirchensteuerfinanzierte Laien-, sonstige Gremien, Verbände oder Vereine, die seit Jahrzehnten bei gewisen „Reizthemen“ gegen die klaren Weisungen der Leitung und des Lehramts der Kirche mit politischen Taktiken in der Kirche und in der Öffentlichkeit Druck machen.
3. kirchensteuerfinanzierte Medien, die Leitung und Lehre der Kirche in Zweifel ziehen.

Aber ich mahne zur Vorsicht. Denn „das Imperium wird zurückschlagen“. Es wird niemanden verborgen geblieben sein, daß sogar schon die Schaltzentrale der Macht von dem Virus betroffen ist. So mancher Bischof ist schon vernichtet oder schwer angeschlagen worden. ...


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 chorbisch 20. April 2021 
 

@ SalvatoreMio

Bischof Oster kann zwar nichts "machen", aber er hat sich klar geäußert, während der zuständige Diözesanbischof wohl noch nicht Stellung genommen hat.
Die Kirche könnte Frau Rahner zwar die Lehrerlaubnis entziehen, aber damit verlöre sie weder den Professorinnentitel, noch ihren Posten. Aufgrund der Verträge müsste der Staat ihr einen eigenen Lehrstuhl einrichten und finanzieren.
Ich weiß nicht, ob diese Regelung auf Wunsch der Kirche oder der staatlichen Stellen in die entsprechenden Verträge aufgenommen worden ist, gut ist sie nicht.
Es wäre besser und ehrlicher, wenn Theologie nur an Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft studiert werden könnte, die dann auch ausschließlich von der Kirche finanziert würden.


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 Diadochus 20. April 2021 
 

@SalvatoreMio

Wissen Sie, warum die abtrünnigen katholischen Professorinnen und Professoren nicht entfernt werden? Sie können sich inzwischen allesamt auf Rom, bzw. auf Papst Franziskus, das Lehramt, berufen. Genau da liegt die Naivität von Bischof Oster. Ein geschenktes "Charisma" im Lehramt, wie Bischof Oster betont, sehe ich da nicht. Die Dogmatik-Professorin Johanna Rahner wird der Einwurf von Bischof Oster also nicht weiter stören. Das Lehramt wird er schon noch verstehen lernen. Die Predigt von Bischof Oster entbehrt deshalb nicht einer gewissen Komik.


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 Konrad Georg 20. April 2021 
 

Es geht,

wie bei der Reformation nicht um Reform, sondern um Revolution.
Jede Revolution ist Kampf gegen die Wahrheit.


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 lakota 20. April 2021 
 

Großartig!

Endlich einmal ein Bischof der es klar und deutlich sagt:
"Katholisch ist das, was das Lehramt sagt"!

Dieses ewige Gezeter, diese Forderungen nach Änderungen, die das Lehramt nicht ändern kann, geht nur noch auf die Nerven!

Vergelts Gott Bischof Oster, für Ihre klaren Hirtenworte. Ich hoffe sehr, andere Bischöfe werden sich Ihnen anschließen und Farbe bekennen.


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 Herbstlicht 20. April 2021 
 

@Uwe Lay

Sie schreiben in Bezug auf das, was Frau Rahner sagte:
Die Kirche fuße also nicht auf der göttlichen Offenbarung, alles in ihr ist reines Menschenwerk und kann so beliebig verändert werden- das ist Modernismus pur!

Das ist nicht nur seitens Frau Rahner und anderer Kirchenveränderer Modernismus pur, das ist Anmaßung in Reinkultur. Denn sie sind der Ansicht, die katholische Kirche und ihre Lehre habe sich ihren eigenen Ansprüchen und Veränderungswünschen selbstverständlich anzupassen.

Unwillkürlich musste ich an Adam und Eva denken, die sich, anstatt sich dauerhaft Gott anzuvertrauen, über sein Gebot hinweggesetzt haben.


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 SalvatoreMio 20. April 2021 
 

Auch Bischöfe haben Grenzen ...

@Diadochus: Frau Rahner lehrt offenbar in Tübingen. Da kann Bischof Oster sowieso nichts machen. Es gäbe wohl noch weitere, auch gesetzliche Hürden, so eine Frau loszuwerden. Und mit ihr zusammen müsste man wohl den größten Teil der lehrenden, kath. Professoren feuern. Das wird nicht passieren.


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 physicus 20. April 2021 
 

Bischof Oster for cardinal!

Vergelt's Gott, und Gruß nach Passau


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 Pater Braun 20. April 2021 

Kein Klubzwang

Vorweg: Was Fr. Rahner zum Besten gibt, zeugt von großer Verwirrtheit und Ohnmacht. Böse Zungen behaupten, sie leide - passend zur Jahreszeit - an einer "Intelligenzallergie". Selbstverständlich gilt wie immer die Unschuldsvermutung.
An alle Möchte-Gern-Katholiken ein Wort: Wenn es euch nicht passt wie die kath. Kirche lehrt, dann gibt es eine simple wie geniale Lösung. Tretet aus und sucht euch eine neue klerikale Heimat. Es herrscht kein Klubzwang, niemand nötigt euch dabei zu sein. Bevor ihr unentwegt mit links-linken Ideologien den Mond anheult und uns drangsaliert, belästigt andere mit euren "Weisheiten". Danke!


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 Diadochus 20. April 2021 
 

Öffnung

Die Türe, die bei dem letzten Konzil geöffnet wurde, ist nicht nur eine Spalt breit offen, sondern mittlerweile sperrangelweit. Papst Franziskus hat die Öffnung in Amoris laetitia zementiert. Das ist Lehramt. Bischof Oster wird die Türe nicht schließen. Will er sie wirklich schließen? Nein, er bleibt beim Jammern und die Dogmatik-Professorin Johanna Rahner wird ihren hochdotierten Posten behalten.


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 Uwe Lay 20. April 2021 
 

Die Kirche- nur ein Menschenwerk

Nach Kath de erklärte diese Theologin am 24.7.2019:
„Der im 19. Jahrhundert wurzelnde prinzipielle Gegensatz von Katholizismus und Moderne müsse "einkassiert" werden, so die Theologin. Die Kirche müsse dazu von ihrer Ideologie Abschied nehmen, eine übergeschichtliche Größe zu sein. Alles, was in ihr existiere, sei geworden und könne damit auch anders werden.“
Die Kirche fuße also nicht auf der göttlichen Offenbarung, alles in ihr ist reines Menschenwerk und kann so beliebig verändert werden- das ist Modernismus pur!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


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 laudeturJC 20. April 2021 

Natürlich hat er Recht.

Aber wenn Lehre und Lehramt über Jahrzehnte unterwandert und neuerdings auch von ganz oben in Frage gestellt werden, wird es schwierig.


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 Chris2 20. April 2021 
 

Mein Gott, was haben wir uns da jahrzehntelang

herangezüchtet. Diese Frau hat noch nicht einmal eine Ahnung, was der Begriff Rassismus bedeutet, knüppelt aber wie mit einer Keule damit auf andere ein. Die Geister, die die deutsche "Theo"logie rief, man wird sie jetzt nicht mehr los. Oder doch, wenn demnächst der endgültige Bruch der innerlich längst vom Glauben abgefallenen toten Zweige am Weinberg des Herrn geschieht?


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 SalvatoreMio 20. April 2021 
 

Doch, es entwickelt sich etwas weiter -

@liebe lesa! In meinem Herzen entwickelt sich große Trauer über die Kirche Jesu Christi in Deutschland, die für mich der größte Schatz ist. Ich fühle mich wie eine Ehefrau, die von ihrem Mann schmählich im Stich gelassen wird. - Wenn es nicht Bischof Oster gäbe und ein paar andere, von denen man sich noch ein wenig erhofft, so könnte man eigentlich "protestantisch" werden, damit meine ich: "Mein Jesus und ich - das genügt. Die Kirche brauche ich nicht!"(das sage ich nur in meinem Schmerz!). Arme Bischöfe und Priester: Ihr müsst Euer Verhalten einmal schwer verantworten vor dem Herrn! Zudem ist die Kirche in Deutschland eine Schande für die ganze Weltkirche!


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 martin fohl 20. April 2021 
 

Die Emois

wurden zu Fragezeichen, passt alles!


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 Scotus 20. April 2021 

Die Kirche braucht das Zeugnis eines solchen Bischofs

Im Unterschied zu den vielen halbseidenen Katholiken der deutschen synodalen Kirche kennt Bischof Oster die säkularisierte Welt, wie sie wirklich ist. Ihm, der vor seiner Berufung zum Priester journalistisch tätig war und sich in dieser Welt behauptet hatte, kann man schwer den Vorwurf machen, weltfremd zu sein. Abgesehen davon, kennt er die Lebenswirklichkeit der Menschen tatsächlich, von denen die Progressiven und Liberalen oft nur reden. - Wenn die Kirche in Mitteleuropa Hirten braucht, dann solche wie Bischof Oster, die in der Lage sind, den verblendeten Leuten den Spiegel vorzuhalten.


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 martin fohl 20. April 2021 
 

Einfach Bravo ?

Endlich mal ein Bischof, der Tacheles redet! ?


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 lesa 20. April 2021 

Weiterentwicklung - was entwickelt sich denn?

Kraftvolles Hirtenwort. Der Bischof kommt seinem Hirtenauftrag nach, Gott sei Dank!
"Das erste Werk der Nächstenliebe, das der gute Hirte den Schäflein, die er unter Gefahren sucht, schuldet, ist die Wahrheit, die wir ihnen schulden." (Kardinal Sarah)
Von Weiterentwicklung kann keine Rede sein, wo nur die eigenen Hirngespinste weiterentwickelt werden, whrend man sich um das in der Überlieferung enthaltene und vom Heiligen Geist bewahrte Wort der Offenbarung überhaupt nicht kümmert.


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