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Corona-Lockdown - Irischer Priester feiert Ostersonntagsmesse an symbolträchtigem Ort

7. April 2021 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Irland: Öffentliche Gottesdienste sind längst verboten - Mit Messfeier an einem sogenannten „Messfelsen“ knüpft Priester an katholischen Widerstand in Irland gegen Verbot öffentlicher Religionsausübung für Katholiken ab 1695 an - VIDEO


Achill (kath.net/pl) Es ist keineswegs nur eine romantische Freiluftmesse, auch wenn die milde Meeresbrise malerisch im Messgewand von Pfr. Gerard Quirke spielt und im Hintergrund Schäfchen über eine Wiese ziehen. Dazu hat der junge irische Priester einen viel zu symbolträchtigen Ort für die Ostersonntagsmorgenmesse unter striktem Corona-Lockdown ausgewählt. Mit seiner Messfeier an einem sogenannten „Messfelsen“ knüpft der Priester bewusst an den katholischen Widerstand in Irland gegen das Verbot öffentlicher Religionsausübung für Katholiken durch englisch-anglikanische Kräfte ab 1695 an. Selbst die „Irish Times“ berichtet über diese Messe und äußert dazu kein einziges kritisches Wort. An diesen historischen „Messfelsen“ feierten die Katholiken in der Zeit der massiven Verfolgung heimliche, illegale Messen. In Irland sind wegen der Corona-Pandemie öffentliche Gottesdienste seit Monaten verboten.


Die irischen Katholiken – bis hin zu den Priestern und Bischöfen – finden immer deutlichere Worte für die massiven Restriktionen während der Corona-Pandemie. Beispielsweise sagte der Bischof von Waterford und Lismore, Alphonsus Cullinan, vor Ostern gemäß Beitrag auf der Homepage der „Irischen katholischen Bischofskonferenz“: „Es ist sehr schwierig, den Menschen zu erklären, warum ihnen der öffentliche Gottesdienst verboten ist, wenn man bedenkt, dass Irland eines der wenigen Länder in Europa ist, in denen öffentlicher Gottesdienst nicht erlaubt ist.“ „Wenn ich jeden Sonntag die Messe in der Kathedrale feiere, mache ich das hinter verschlossenen Türen. Ich bin mir der Gläubigen sehr bewusst, die nicht teilnehmen dürfen, und doch können die Menschen nur wenige Schritte von unserer Kathedrale entfernt in Geschäfte gehen, um wichtige Dinge zu besorgen – in ihre Apotheke, um Medikamente zu holen, in ihren Supermarkt, um Essen zu holen, und sogar in ein Café, um einen Kaffee to go mitzunehmen. Dennoch dürfen sie in ihrer geräumigen Kirche, die Dutzende von Menschen [unter Coronabedingungen] geschützt aufnehmen kann, keine heilige Kommunion empfangen.“ Der Bischof stellte fest: „Ich habe das Gefühl, dass das geistige Wohlergehen unseres Volkes von den Behörden nicht ernsthaft beachtet wurde.“ Zwar sympathisiere er in dieser schwierigen Zeit mit den Regierungsbehörden, doch appelliere er an sie „die geistliche Fürsorge von Hunderttausenden Katholiken und vielen Menschen anderen Glaubens zu berücksichtigen, die ihre in unserer Verfassung garantierten Rechte ausüben möchten“. Die bischöfliche Anspielung auf die Gefährdung der Religionsfreiheit ist hier unüberhörbar.

Die katholische Internetzeitung „Catholic Arena“ findet noch deutlichere Worte: „Sexshops, Abtreibungskliniken und Donut-Shops bleiben vom Corona-Lockdown unberührt, doch unsere Kirchen, mit denen NULL-Infektionen verbunden waren, waren auch in der Weihnachtszeit reguliert“. Es handle sich inzwischen um „39 Wochen Diskriminierung von Katholiken, völlig unabhängig von der Wissenschaft und weitaus drakonischer als alle anderen auf der Welt“. „Priester müssen nun neue und kreative Wege gehen, um den boshaften Messverboten zu entgehen“, so die „Catholic Arena“ und lobt die Messfeier an einem Messfelsen.

Video der Messe:

Mehr dazu auf kathtube:


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 8. April 2021 
 

Der Pater Patriae Eires, E. de Valera, s. Bild, würde sich im Grabe

umdrehen wenn er wüßte, was aus seinem Vaterlansd
und seiner Fianna Fail nach 48 Jahren Umerziehung
durch die "NWO-Pseudo-EU" geworden ist!

Heiliger Patrick bitte für das arme Ir(r)land!

jesptk.tumblr.com/post/182559677588/archbishop-marcel-lefebvre-meeting-with-president


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 723Mac 7. April 2021 
 

ganze Messe ist unter link im Anhang zu finden

ist unter link im Anhang zu finden
Ordentliche Form des RR aber zelebriert cum crucifisso

www.youtube.com/watch?v=2dGAiAjANY4&t=1056s


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 Chris2 7. April 2021 
 

Zuerst öffnete sich die Kirche der Welt,

dann kamen durch die geschleiften Bastionen die Knabenliebhaber, dann warf man diese Verbrechen, die die Kirche (anders als so manche Linken) niemals gutgeheißen hatte, der Kirche vor - um ihr jetzt den Rest zu geben und sie zu einer willfährigen Zeitgeistkirche zu machen, die aus dem Skandal ausgerechnet das Fazit zu ziehen hat, Homosex zu segnen. Wahnsinn, oder? Aber die Kirche wird immer die "Kirche von oben" bleiben, egal aus welcher Richtung der Zeitgeist auch weht...


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 Fides Mariae 1 7. April 2021 
 

SKANDALÖS

wie in Irland mit der katholischen Kirche umgegangen wird. Der handzahme Protest des genannten Bischofs ist in seiner Milde äußerst unangebracht! Längst hätten Bischöfe, Priester und Gläubige dafür alle gesetzlichen Strafen auf sich nehmen müssen, die Hl. Messe doch zu feiern.
Ich kann mir diesen Gräuel der Verwüstung nur daher denken, dass die Kirche aufgrund des Missbrauchs-Skandals pauschal eine geprügelte Demutshaltung übt. Aber dies ist nicht angebracht! Für die Hl. Messe muss sich keiner entschuldigen!

NATÜRLICH macht die antikatholische Regierung das mit Absicht. Aber gerade deswegen ist Widerstand angesagt!


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 Herbstlicht 7. April 2021 
 

bei allem stets die Frage: Was steckt dahinter?

Bischof Alphonsus Cullinan sagt: " ..., dass das geistige Wohlergehen unseres Volkes von den Behörden nicht ernsthaft beachtet wurde."

Ich habe den Eindruck, dass es der irischen Regierung bei ihrem rigorosen Gottesdienstverbot gar nicht ausschließlich um die Gesundheit der Bevölkerung geht, sondern um die Marginalisierung, wenn nicht sogar langfristig um die Auslöschung kirchlichen Lebens insgesamt.


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 wedlerg 7. April 2021 
 

Irland hat eine verkorkste politische Entwicklung hinter sich

Leo Eric Varadkar ist der irische Politiker (Parteivorsitzender der konservativen Fine Gael), der das LAnd an den moralischen Abgrund gebracht hat. der Mann ist verfechter der LGBT-Agenda und hat die konservative pArtei von Innen ausgehöhlt. Als Folge hat Fine Gael viele Wähler verloren. Das LAnd driftet (dieses paradixe ergebnis kennen wir) nach links und dort warten jetzt liberale und grüne Parteien, um den Kampf gegen die Kirche weiter zu führen, den Varadkar bereitet hat.

Das Ergebnis sieht man jetzt. Die Chance für die Kirche im kath. Irland ist dennoch nicht schlecht. Denn eine Runderneuerung aus der Verfolgung heraus sollte auf fruchtbaren Boden im Volk fallen.


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