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Keine Impfstoffe aus abgetriebenen Babys: Die Stimme der Frauen

19. März 2021 in Prolife, 7 Lesermeinungen
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Ärztinnen und Lebensschützerinnen appellieren gegen die Verwendung von Covid-19-Impfstoffen, bei der Entwicklung, Prüfung oder Herstellung Zelllinien verwendet werden, die aus abgetriebenen Babys gewonnen wurden.


Rom (kath.net/jg)

Eine Gruppe von 88 Frauen aus 25 Ländern, darunter Ärztinnen und Lebensschützerinnen, hat in einer öffentlichen Stellungnahme dagegen protestiert, die Verwendung von Impfstoffen gegen Covid-19 moralisch zu rechtfertigen, bei deren Entwicklung, Prüfung oder Herstellung Zelllinien aus abgetriebenen Babys verwendet werden. Die Verteidigung dieser Impfstoffe trage zu einer Kultur des Todes bei, kritisieren die Frauen in einem öffentlichen Appell, berichtet Vatikanexperte Edward Pentin auf seinem Blog.


Abtreibung sei das „Massaker an den Unschuldigen“ unserer Tage. Sie wollen an diesem Massaker nicht mitschuldig werden und lehnen daher alle Impfstoffe ab, die mit Zelllinien aus abgetriebenen Babys entwickelt oder hergestellt worden sind, schreiben die Frauen.

Die Zelllinien, die heute für die Impfstoffe verwendet würden, stammen von Abtreibungen aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Der zeitliche Abstand sei groß, die Körper der abgetriebenen Babys würden aber weiterhin kommerzialisiert. Auf diese Weise werde eine wissenschaftliche Kultur gefördert, die Experimente mit abgetriebenen Föten durchführe, kritisieren die Unterzeichnerinnen. Sie ersuchen Papst Franziskus, den Vatikan und die Bischöfe in aller Welt ihre positiven Stellungnahmen zu den Coivd-19-Impfstoffen zu überdenken.

Der Appell trägt das Datum des 8. März 2021, Gedenktag des hl. Johannes von Gott. Er war der Gründer des Ordens der Barmherzigen Brüder, der weltweit Krankenhäuser, Hospize und Therapieeinrichtungen betreibt. Der 8. März ist auch der Internationale Frauentag.

Zu den Unterzeichnerinnen zählt Wanda Poltawska, eine Freundin von Papst Johannes Paul II., die selbst im Konzentrationslager Ravensbrück Opfer pseudo-medizinischer Experimente geworden ist. Weitere Unterzeichnerinnen sind Abby Johnson, eine Lebensschützerin die früher für eine Abtreibungsklinik von Planned Parenthood gearbeitet hat, Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin des Aktionsbündnisses „DemoFürAlle“ und die Autorin Gabriele Kuby.

 


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