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Gruß und Dank. Der Abschied vom Irak rückt in die Nähe

7. März 2021 in Aktuelles, 16 Lesermeinungen
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Franziskus: der Irak wird immer bei mir bleiben, in meinem Herzen


Rom (kath.net) „Ich verspreche euch mein Gebet für dieses geschätzte Land. Insbesondere bete ich darum, dass die Mitglieder der verschiedenen Religionsgemeinschaften gemeinsam mit allen Männern und Frauen guten Willens zusammenarbeiten, um Bande der Geschwisterlichkeit und Solidarität im Dienst für das Gemeinwohl zu schließen.“

kath.net veröffentlicht das Grußwort von Papst Franziskus am Ende der Heiligen Messe in Erbil, Franso-Hariri-Stadion:


Herzlich grüße ich Seine Heiligkeit Mar Gewargis III., Katholikos-Patriarch der Assyrischen Kirche des Ostens, der hier in dieser Stadt seinen Sitz hat und uns mit seiner Anwesenheit beehrt. Vielen Dank, lieber Bruder! Zusammen mit ihm umarme ich die Christen der verschiedenen Bekenntnisse: Viele haben hier ihr Blut auf demselben Boden vergossen! Unsere Märtyrer erstrahlen aber gemeinsam, wie Sterne am selben Himmel! Von oben bitten sie uns, den Weg in Richtung der vollen Einheit ohne Zögern gemeinsam zu gehen.

Am Ende dieser Feier danke ich Erzbischof Bashar Matti Warda wie auch Erzbischof Nizar Semaan und meinen anderen Brüdern im Bischofsamt, die sehr viel für diese Reise gearbeitet haben. Euch allen bin ich dankbar, dass ihr sie mit dem Gebet vorbereitet und begleitet und mich herzlich aufgenommen habt. Von Herzen grüße ich insbesondere die geliebte kurdische Bevölkerung. Mein aufrichtiger Dank gilt der Regierung und allen zivilen Behörden für ihren unverzichtbaren Beitrag; und ich danke allen, die auf vielerlei Weise bei der Organisation der Reise mitgewirkt haben, sowie den vielen Freiwilligen. Danke an alle!

In diesen Tagen, die ich bei euch verbracht habe, hörte ich Stimmen des Schmerzes und der Angst, ich durfte aber auch Stimmen der Hoffnung und des Trostes vernehmen. Und dies ist zu einem großen Teil dem unermüdlichen guten Wirken zu verdanken, das die religiösen Institutionen jeder Konfession, eure Ortskirchen und die verschiedenen karitativen Organisationen ermöglicht haben, welche die Menschen dieses Landes beim Wiederaufbau und dem gesellschaftlichen Neuanfang unterstützen. In besonderer Weise danke ich den Mitgliedern der ROACO und den Agenturen, die sie vertreten.

Nun rückt der Augenblick meiner Rückreise nach Rom näher. Aber der Irak wird immer bei mir bleiben, in meinem Herzen. Ich bitte euch alle, Brüder und Schwestern, gemeinsam vereint für eine Zukunft in Frieden und Wohlstand zu arbeiten, wo niemand zurückgelassen und niemand diskriminiert wird. Ich verspreche euch mein Gebet für dieses geschätzte Land. Insbesondere bete ich darum, dass die Mitglieder der verschiedenen Religionsgemeinschaften gemeinsam mit allen Männern und Frauen guten Willens zusammenarbeiten, um Bande der Geschwisterlichkeit und Solidarität zu knüpfen im Dienst für das Gemeinwohl und den Frieden. Salam, salam, salam! Shukrán! [Danke] Gott segne euch alle! Gott segne den Irak! Allah ma’akum! [Gott sei mit euch!]

 

Große Freude im Irak über den Besuch!

Mehr dazu auf kathtube:


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Lesermeinungen

 discipulus 10. März 2021 
 

@Fink

Worauf ich meine Kenntnisse stütze? Auf ein paar vernünftige religionswissenschaftliche Bücher zum Islam, ein paar Gespräche mit schiitischen Theologen und dem Studium bei einem renommierten Religionswissenschaftler.

Der hl. Franziskus wird von islamischen Gelehrten in Verbindung mit der Sufi-Tradition gesehen. Fransiskaner werden deshalb auch besonders gern als Gesprächspartner akzeptiert.


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 Fink 9. März 2021 
 

@ discipulus - Franz von Assisi wird von Muslimen besonders

geschätzt, so schreiben Sie. Das ist mir neu. Wie kommen Sie darauf? Worauf stützen Sie sich dabei ?


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 discipulus 9. März 2021 
 

Werter Zeitzeuge,

Natürlich war der hl. Franziskus als Missionar unterwegs. Dennoch (oder gerade trotzdem?) wird er von Muslimen geschätzt wie kein anderer christlicher Heiliger (abgesehen von Maria natürlich). Insofern bietet er einen guten Anknüpfungspunkt, sowohl für die Mission als auch für interreligiöse Gespräche, die das Ziel haben, die Situation von Christen in muslimischen Ländern zu verbessern. Dieses Potential des hl. Franziskus sollte man nicht unterschätzen.

Im Gebet verbunden Ihr discipulus


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 galil?a! 8. März 2021 
 

Glaubenszeugnis: Röm 10.9-11 Zuerst muss der Glaube vorhanden sein

und durch den Glauben wird durch Gnade auch Erkenntnis kommen. Ich glaube nicht, dass wir wegen der Hl. Dreifaltigkeit mit anderen Religionen außerhalb der Christenheit streiten sollten. Den in der Schrift heißt es:

denn wenn du mit deinem Mund bekennst: Herr ist Jesus - und in deinem Herzen glaubst: Gott hat ihn von den Toten auferweckt, so wirst du gerettet werden. 10 Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zur Gerechtigkeit, mit dem Mund bekennt man und das führt zur Rettung. 11 Denn die Schrift sagt: Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen.

Simon Petrus antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!

Wer den Sohn bekennt und glaubt, sein Kreuz und seine Auferstehung bekennt und glaubt, der wird auch Erkenntnis bezüglich der Gottheit aus Gnade je nach Vermögen der menschlichen Schwachheit erfahren.

Wir sollen ja vor den Außenstehenden den Herrn Jesus Christus als Sohn Gottes, sein leiden am Kreuz u. seine Auferstehung bekennen.


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 SalvatoreMio 8. März 2021 
 

Franz v. Assisi und seine Missionsreise

@Lieber Zeitzeuge! Besten Dank für den aufschlussreichen Bericht über Franz v. Assisi


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 SalvatoreMio 8. März 2021 
 

Welcher ist der richtige Gott? Es gibt doch nur den Einen!

@ottokar: wir glauben, dass es nur einen Gott gibt, den Schöpfer des Himmels und der Erde... Da es nur einen gibt, müssen auch Juden und Muslime ihn anbeten! Ich verstehe es so, dass ihnen aber nicht die volle Erkenntnis teilhaftig wurde, weil sie Christus nicht erkannt und akzeptiert haben! Ich versuche es mit einem irdischen Beispiel: in einer Familie haben alle drei Kinder den gleichen Vater. Doch nur eines der Kinder hat den Vater in seiner unendlichen Weisheit und Liebe viel tiefer erfahren. Der Vater hat es unter Einsatz des eigenen Lebens vor dem Ertrinken errettet. (dieses Beispiel hinkt logischerweise gewaltig, da ein irdischer Vater immer nur 1 Person ist und nicht "Drei in Eins", wie die Allerheiligste Dreifaltigkeit.


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 galil?a! 8. März 2021 
 

Selig, die Frieden stiften;

/ denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.

Ich bitte euch alle, Brüder und Schwestern, gemeinsam vereint für eine Zukunft in Frieden und Wohlstand zu arbeiten, wo niemand zurückgelassen und niemand diskriminiert wird.

3 Jak. 3.18
Die Frucht der Gerechtigkeit wird in Frieden für die gesät, die Frieden schaffen.


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 ottokar 8. März 2021 
 

Des Papstes Reise ist und war grossartig, unabhängig davon ,wie man seine Reden interpretieren mag


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 ottokar 8. März 2021 
 

Allah ma `akum ???

Allah ist nicht der dreifaltige Gott. Diese Begriffsverwirrung kennzeichnet den Küng`schen ökumenischen Abrahamismus`, wonach alle Religionen den gleichen Gott haben.


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 Stefan Fleischer 8. März 2021 

Übrigens

Für meine Homepage habe ich diesbezüglich soeben einen Kurztext geschrieben.

www.stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/geschwisterlichkeit2.html


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 Zeitzeuge 8. März 2021 
 

Der hl. Franz von Assisi war missionarisch tätig und sollte nicht

als Vorläufer des "interreligiösen Dialogs"

betrachtet werden, mehr dazu im Link!

www.thecathwalk.de/2020/02/09/dialog-oder-mission-franz-von-assisi-und-der-sultan-von-aegypten/


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 Stefan Fleischer 8. März 2021 

@ Fink

Mir sind in der Laudes von heute die beiden Lesungen, Jes 2,2-5 und Ps 96, aufgefallen, vielleicht deshalb, weil ich gestern den folgenden Spruch gefunden habe:
"Ein Gott, dem es gleichgültig ist,
welchen Gott wir anbeten,
ist sicher nicht der Gott der Bibel."
Es wird für uns einfache Gläubige immer schwieriger zu verstehen, was heute in Kirche und Welt alles abläuft, wie wir das alles einordnen und in unsrem Leben umsetzen sollen.


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 Gandalf 7. März 2021 

Vielleicht war das die wichtigste Reise von Franziskus


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 Matityahu 7. März 2021 
 

1000 mal Vergelt‘s Gott

Dem Heiligen Vater gilt mein tiefster Dank für diese wahrlich missionarische Reise. Möge der Irak sich von seinen kriegerischen Wunden erholen und ein blühendes Land aus Menschen jeglicher religiöser Couleur werden. Papst Franziskus hat hier einen wesentlichen Schritt zum Dialog zwischen den Kulturen gemacht, ganz im Sinne seines Namenspatrons Franz von Assisi.


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 Antlitz Christi 7. März 2021 
 

Ein großer Segen

war diese Reise! Dank an Papst Franziskus, der, wie er selbst sagte, als Pilger und Büßer gekommen ist. Mit Sicherheit hat sein Besuch viele Herzen bewegt und mit Zuversicht und Dank erfüllt. Ein Beitrag zur Versöhnung, Heilung der Wunden, Ermutigung, der zum friedvollen Dialog zwischen den verschiedenen religiösen Gruppen beigetragen hat.


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 Fink 7. März 2021 
 

Die Lesungen vom heutigen Sonntag- eine gute Fügung

Ich habe die Messfeier in Erbil/ Irak- Kurdistan heute im EWTN- Fernsehen mitverfolgt. Die Lesungen und das Credo (Apostolisches Glaubensbekenntnis) waren auf arabisch. Bestimmt haben das auch viele Muslime im Nahen/ Mittleren Osten im Fernsehen mitverfolgt. Wie das wohl auf diese gewirkt haben mag- die 10 Gebote aus dem Buch Exodus, "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst dir kein Gottesbild machen..." (das alttestamentarische "Bilderverbot"). Bis dahin kein Widerspruch zum Islam. Aber dann: "Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten..." (1. Korintherbrief 1,12), und im Credo das Bekenntnis zum dreieinigen Gott !?
Insgesamt haben mich diese "chaldäischen" Liturgien im Bagdad und Erbil beeindruckt. Vieles wird vom Priester gesungen, ohne Hektik, sehr feierlich. Ich meine, auch da können wir etwas lernen.


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