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Franziskus an die Bischöfe und Priester: Seid Friedensstifter

5. März 2021 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Die Liebe Christi verlangt von uns, jede Art von Egozentrik und Konkurrenz beiseitezulassen. Sie drängt uns zur universalen Zusammengehörigkeit und ruft uns zur Bildung einer Gemeinschaft, die einander annimmt und füreinander sorgt


Rom (kath.net) Zum Abschluss seines ersten Tages im Irak begegnete Papst Franziskus den Bischöfen, Priestern, Ordensleuten, Seminaristen und Katecheten in syrisch-katholischen Kathedrale von Bagdad.

„Nun möchte ich auf unsere Brüder und Schwestern zurückkommen, die beim Terroranschlag in dieser Kathedrale vor zehn Jahren ums Leben gekommen sind und deren Seligsprechungsverfahren läuft. Ihr Tod erinnert uns nachdrücklich daran, dass Anstiftung zum Krieg, Haltungen des Hasses, Gewalt und Blutvergießen mit den religiösen Lehren unvereinbar sind (vgl. Enzyklika Fratelli tutti, 285). Und ich möchte an alle Opfer von Gewalt und Verfolgung, welcher religiösen Gemeinschaft sie auch angehören, erinnern. Morgen werde ich in Ur die Oberhäupter der religiösen Traditionen hier in diesem Land treffen, um noch einmal unsere Überzeugung kundzutun, dass die Religion der Sache des Friedens und der Einheit unter den Kindern Gottes dienen muss. Heute Abend möchte ich euch für euren Einsatz als Friedensstifter innerhalb eurer Gemeinschaften und mit den Gläubigen anderer religiöser Traditionen danken; dadurch streut ihr Samen der Versöhnung und des geschwisterlichen Zusammenlebens aus, die zu einem Wiederaufleben der Hoffnung für alle führen können“.

„Die Liebe Christi verlangt von uns, jede Art von Egozentrik und Konkurrenz beiseitezulassen; sie drängt uns zur universalen Zusammengehörigkeit und ruft uns zur Bildung einer Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern, die einander annehmen und füreinander sorgen (vgl. Enzyklika Fratelli tutti, 95-96). Ich denke an das vertraute Bild eines Teppichs. Die verschiedenen Kirchen hier im Irak, jede mit ihrem jahrhundertealten geschichtlichen, liturgischen und spirituellen Erbe, sind wie viele einzelne bunte Fäden, die miteinander verflochten einen einzigen wunderschönen Teppich ergeben, der nicht nur unsere Geschwisterlichkeit bezeugt, sondern auch auf ihre Quelle zurückverweist. Denn Gott selbst ist der Künstler, der diesen Teppich entworfen und geduldig gewebt hat, der ihn sorgfältig flickt in dem Wunsch, dass wir als seine Söhne und Töchter untereinander gut verflochten sind. Immer mögen wir die Mahnung des heiligen Ignatius von Antiochien beherzigen: »Nichts sei unter euch, das imstande wäre, euch zu spalten, sondern bei eurer Versammlung sei ein Gebet, eine Bitte, ein Sinn, in untadeliger Freude« (Ad Magnesios, 6-7; PL 5,667). Wie wichtig ist dieses Zeugnis geschwisterlicher Einheit in einer oft zersplitterten und von Spaltungen zerrissenen Welt! Jede unternommene Anstrengung, zwischen kirchlichen, pfarrlichen und diözesanen Gemeinschaften und Einrichtungen Brücken zu bauen, wird nützlich sein als prophetische Geste der Kirche im Irak und als fruchtbare Antwort auf das Gebet Jesu, dass alle eins sein sollen (vgl. Joh 17,21; BENEDIKT XVI., Apostolisches Schreiben Ecclesia in Oriente, 37).“

kath.net veröffentlicht die Ansprache von Papst Franziskus bei der Begegnung mit den Bischöfen, Priestern, Ordensleuten, Seminaristen und Katecheten, Bagdad, syrisch-katholische Kathedrale:


Eure Seligkeiten, Eure Exzellenzen, liebe Priester und Ordensleute, liebe Brüder und Schwestern!

In väterlicher Zuneigung umarme ich euch alle. Ich bin dem Herrn dankbar, dass er in seiner Vorsehung unsere Begegnung heute möglich gemacht hat. Ich danke Seiner Seligkeit Patriarch Ignace Youssif Younan und Seiner Seligkeit Kardinal Louis Sako für die Willkommensworte. Wir sind in dieser Kathedrale Unserer Lieben Frau von der Erlösung versammelt und empfangen Segen durch das Blut unserer Brüder und Schwestern, die hier den äußersten Preis für ihre Treue zum Herrn und zu seiner Kirche bezahlt haben. Das Gedenken an ihr Opfer ermutige uns, unser Vertrauen auf die Kraft des Kreuzes und seiner heilbringenden Botschaft von Vergebung, Versöhnung und Wiedergeburt neu zu stärken. Der Christ ist nämlich gerufen, die Liebe Christi allerorts und zu allen Zeiten zu bezeugen. Dies ist das Evangelium, das auch in diesem geschätzten Land verkündet und verkörpert werden muss. 

Als Bischöfe und Priester, als Ordensmänner und Ordensfrauen, als Katecheten und verantwortliche Laien teilt ihr die Freuden und Leiden, die Hoffnungen und Ängste der Christgläubigen. Die Bedürfnisse des Volkes Gottes und die schwierigen pastoralen Herausforderungen, denen ihr euch täglich stellt, haben sich in dieser Zeit der Pandemie verschlimmert. Doch niemals darf unser apostolischer Eifer gelähmt oder vermindert werden; ihr bezieht ihn aus uralten Wurzeln, aus der ununterbrochenen Präsenz der Kirche in diesen Ländern seit ihren Anfängen (vgl. Benedikt XVI., Apostolisches Schreiben Ecclesia in Medio Oriente, 5). Wir wissen, wie einfach es ist, vom Virus der Mutlosigkeit angesteckt zu werden, das sich manchmal um uns herum auszubreiten scheint. Und doch hat uns der Herr einen wirksamen Impfstoff gegen dieses böse Virus gegeben: Es ist die Hoffnung; die Hoffnung, die aus dem beharrlichen Gebet und der täglichen Treue zu unserem Apostolat erwächst. Mit diesem Impfstoff können wir mit stets neuer Energie voranschreiten, um als missionarische Jünger und lebendige Zeichen der Gegenwart des Reiches Gottes, des Reiches der Heiligkeit, der Gerechtigkeit und des Friedens die Freude des Evangeliums zu teilen.

Wie sehr ist es nötig, dass die Welt um uns diese Botschaft hört! Vergessen wir nie, dass Christus vor allem durch das Zeugnis eines Lebens verkündet wird, das von der Freude des Evangeliums verwandelt wurde. Wie wir aus der altehrwürdigen Geschichte der Kirche in diesen Ländern ersehen können, ist ein lebendiger Glaube an Jesus „ansteckend“ und kann die Welt verändern. Das Beispiel der Heiligen zeigt uns, dass Jesus Christus zu folgen »nicht nur etwas Wahres und Gerechtes, sondern etwas Schönes ist, das sogar inmitten von Prüfungen das Leben mit neuem Glanz und tiefem Glück erfüllen kann« (Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, 167).

Die Schwierigkeiten gehören zur alltäglichen Erfahrung der irakischen Gläubigen. In den letzten Jahrzehnten habt ihr und eure Mitbürger euch den Folgen des Krieges und der Verfolgungen stellen müssen wie auch der unzureichenden Grundinfrastruktur und dem stetigen Kampf um wirtschaftliche und persönliche Sicherheit, der oftmals zu internen Vertreibungen und zur Migration vieler, auch von Christen, in andere Länder der Erde geführt hat. Ich danke euch, liebe Brüder im Bischofs- und Priesteramt, dass ihr eurem Volk nahe geblieben seid – eurem Volk nahe! –und es unterstützt habt: Ihr habt euch bemüht, die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, und habt jedem geholfen, seinen Beitrag im Dienst am Gemeinwohl zu leisten. Das Apostolat eurer Teilkirchen im Bereich der Erziehung und der Caritas stellt eine wertvolle Ressource für das Leben sowohl der kirchlichen Gemeinschaft als auch der gesamten Gesellschaft dar. Ich ermutige euch, diesen Einsatz beharrlich fortzuführen, um zu gewährleisten, dass die katholische Gemeinschaft im Irak, auch wenn sie klein ist wie ein Senfkorn (vgl. Mt 13,31-32), den Lauf des Landes in seiner Gesamtheit weiterhin bereichere. 

Die Liebe Christi verlangt von uns, jede Art von Egozentrik und Konkurrenz beiseitezulassen; sie drängt uns zur universalen Zusammengehörigkeit und ruft uns zur Bildung einer Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern, die einander annehmen und füreinander sorgen (vgl. Enzyklika Fratelli tutti, 95-96). Ich denke an das vertraute Bild eines Teppichs. Die verschiedenen Kirchen hier im Irak, jede mit ihrem jahrhundertealten geschichtlichen, liturgischen und spirituellen Erbe, sind wie viele einzelne bunte Fäden, die miteinander verflochten einen einzigen wunderschönen Teppich ergeben, der nicht nur unsere Geschwisterlichkeit bezeugt, sondern auch auf ihre Quelle zurückverweist. Denn Gott selbst ist der Künstler, der diesen Teppich entworfen und geduldig gewebt hat, der ihn sorgfältig flickt in dem Wunsch, dass wir als seine Söhne und Töchter untereinander gut verflochten sind. Immer mögen wir die Mahnung des heiligen Ignatius von Antiochien beherzigen: »Nichts sei unter euch, das imstande wäre, euch zu spalten, sondern bei eurer Versammlung sei ein Gebet, eine Bitte, ein Sinn, in untadeliger Freude« (Ad Magnesios, 6-7; PL 5,667). Wie wichtig ist dieses Zeugnis geschwisterlicher Einheit in einer oft zersplitterten und von Spaltungen zerrissenen Welt! Jede unternommene Anstrengung, zwischen kirchlichen, pfarrlichen und diözesanen Gemeinschaften und Einrichtungen Brücken zu bauen, wird nützlich sein als prophetische Geste der Kirche im Irak und als fruchtbare Antwort auf das Gebet Jesu, dass alle eins sein sollen (vgl. Joh 17,21; Benedikt XVI., Apostolisches Schreiben Ecclesia in Medio Oriente, 37).

Hirten und Gläubige, Priester, Ordensleute und Katecheten teilen, wenn auch auf verschiedene Weise, die Verantwortung, die Sendung der Kirche voranzubringen. Zuweilen mögen Missverständnisse auftreten und können wir Spannungen erleben – es sind die Knoten, die das Flechten der Geschwisterlichkeit behindern. Es sind Knoten, die wir in uns tragen; im Übrigen sind wir alle Sünder. Doch diese Knoten können von der Gnade, von einer größeren Liebe gelöst werden; sie können von der Vergebung und dem geschwisterlichen Dialog aufgeschnürt werden, wenn einer des anderen Last trägt (vgl. Gal 6,2) und man sich in den Augenblicken der Prüfung und der Schwierigkeiten gegenseitig stärkt.

Nun möchte ich ein besonderes Wort an meine Brüder im Bischofsamt richten. Ich denke gern an unseren bischöflichen Dienst im Sinne von Nähe: unser Bedürfnis, bei Gott zu bleiben im Gebet und bei den unserer Sorge anvertrauten Gläubigen und unseren Priester. Seid besonders euren Priestern nahe. Sie mögen euch nicht als Verwalter oder Manager sehen, sondern als Väter, die darum besorgt sind, dass es ihren Söhnen gut geht, und bereit sind, ihnen offenen Herzens Unterstützung und Ermutigung zu bieten. Begleitet sie mit eurem Gebet, mit eurer Zeit, mit eurer Geduld, wertschätzt ihre Arbeit und lenkt ihr Wachstum. Auf diese Weise werdet ihr für eure Priester sichtbares Zeichen Jesu, des Guten Hirten, sein, der seine Schafe kennt und das Leben für sie hingibt (vgl. Joh 10,14-15). 

Liebe Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen, Katecheten sowie Seminaristen, die ihr euch auf den künftigen Dienst als Priester vorbereitet: Ihr alle habt die Stimme des Herrn in euren Herzen vernommen und wie der junge Samuel geantwortet: »Hier bin ich« (1 Sam 3,4). Diese Antwort – ich lade euch ein, sie jeden Tag zu erneuern – lasse einen jeden von euch die Frohe Botschaft mit Begeisterung und Mut weitergeben. Lebt und wandelt dabei immer im Licht des Wortes Gottes, das zu verkünden uns geschenkt und aufgetragen ist. Wir wissen, dass unser Dienst auch einen Teil an Verwaltung mit sich bringt, aber dies bedeutet nicht, dass wir unsere ganze Zeit in Sitzungen oder hinter einem Schreibtisch verbringen müssen. Es ist wichtig, hinauszugehen mitten unter unsere Herde und für die Gläubigen in den Städten und Dörfern da zu sein und sie zu begleiten. Ich denke an alle, die Gefahr laufen zurückzubleiben, vor allem an die Jugendlichen, an die älteren Menschen, an die Kranken und die Armen. Wenn wir dem Nächsten mit Hingabe dienen, wie ihr es tut, im Geist des Mitleids, der Demut, der Freundlichkeit und in Liebe, dann dienen wir wirklich Jesus, wie er selbst es uns gesagt hat (vgl. Mt 25,40). Und wenn wir Jesus in den anderen dienen, entdecken wir die wahre Freude. Entfernt euch nicht vom heiligen Volk Gottes, in dem ihr geboren wurdet. Vergesst nicht eure Mütter und eure Großmütter, die euch im Glauben „gestillt“ haben, wie der heilige Paulus sagen würde (vgl. 2 Tim 1,5). Seid Hirten, Diener des Volkes und nicht Staatsbeamte, Staatskleriker. Immer im Volk Gottes, niemals abgehoben, als wärt ihr eine privilegierte Klasse. Verleugnet nicht dieses edle „Geschlecht“, das heilige Volk Gottes. 

Nun möchte ich auf unsere Brüder und Schwestern zurückkommen, die beim Terroranschlag in dieser Kathedrale vor zehn Jahren ums Leben gekommen sind und deren Seligsprechungsverfahren läuft. Ihr Tod erinnert uns nachdrücklich daran, dass Anstiftung zum Krieg, Haltungen des Hasses, Gewalt und Blutvergießen mit den religiösen Lehren unvereinbar sind (vgl. Enzyklika Fratelli tutti, 285). Und ich möchte an alle Opfer von Gewalt und Verfolgung, welcher religiösen Gemeinschaft sie auch angehören, erinnern. Morgen werde ich in Ur die Oberhäupter der religiösen Traditionen hier in diesem Land treffen, um noch einmal unsere Überzeugung kundzutun, dass die Religion der Sache des Friedens und der Einheit unter den Kindern Gottes dienen muss. Heute Abend möchte ich euch für euren Einsatz als Friedensstifter innerhalb eurer Gemeinschaften und mit den Gläubigen anderer religiöser Traditionen danken; dadurch streut ihr Samen der Versöhnung und des geschwisterlichen Zusammenlebens aus, die zu einem Wiederaufleben der Hoffnung für alle führen können. 

Ich denke vor allem an die junge Menschen. Überall sind sie Träger von Verheißung und Hoffnung, ganz besonders in diesem Land. Hier gibt es nämlich nicht nur ein unschätzbares archäologisches Erbe, sondern auch einen unermesslichen Reichtum für die Zukunft – es sind dies die jungen Menschen. Sie sind euer Schatz, und man muss sich um sie kümmern, ihre Träume nähren, ihren Weg begleiten, ihre Hoffnung mehren. Denn obwohl sie jung sind, wurde ihre Geduld von den Konflikten der letzten Jahre bereits hart auf die Probe gestellt. Doch denken wir daran, zusammen mit den älteren Menschen sind sie die Juwelendes Landes, die schmackhaftesten Früchte des Baumes: Es liegt an uns – an uns –, sie im Guten anzupflanzen und mit Hoffnung zu gießen.

Brüder und Schwestern, durch Taufe und Firmung, durch Weihe oder Ordensprofess seid ihr dem Herrn geweiht und gesandt, missionarische Jünger in diesem Land zu sein, das so eng mit der Heilsgeschichte verbunden ist. Ihr seid Teil dieser Geschichte, wenn ihr treu Zeugnis von den Verheißungen Gottes gebt, die niemals enttäuschen, und versucht, eine neue Zukunft aufzubauen. Euer Zeugnis, das in den Widrigkeiten gereift ist und durch das Blut der Märtyrer gestärkt wurde, möge ein Licht sein, das im Irak und darüber hinaus aufstrahlt, um die Größe des Herrn zu verkünden und den Geist dieses Volkes über Gott, seinen Retter, jubeln zu lassen (vgl. Lk 1,46-47).

Noch einmal danke ich dafür, dass wir uns treffen konnten. Unsere Liebe Frau von der Erlösung und der heilige Apostel Thomas seien euch Fürsprecher und mögen euch immer beschützen. Von Herzen segne ich einen jeden von euch und eure Gemeinschaften. Und ich bitte euch, für mich zu beten. Vielen Dank!

 

 


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Lesermeinungen

 laudeturJC 6. März 2021 

Positiv

ist nur, dass er mal nicht nur sich selbst zitiert, alles andere klingt nach falschem Ökumenismus...


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 phillip 6. März 2021 
 

Kann jemand dem Papst vermitteln, dass er den Sinn

des "Vater unser" nicht unter den Teppich kehren soll, weil es uns miteinander zu Kindern Gottes und untereinander zu Brüdern und Schwestern macht, uns als „neue Familie“, als „Familie Gottes“ sichtbar werden lässt. Die Regeln, die neuen Regeln, die in dieser Familie gelten, legte Jesus uns ua in jener Predigt, die er auf einem Berg gehalten hat, dar, ähnlich wie einst Mose, der die Weisungen des Alten Bundes auf dem Berg Sinai empfangen hatte.


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 phillip 5. März 2021 
 

Das nachfolgende bezeichnen Sie, laudeturJC

als sehr positiv? "Die Liebe Christi verlangt von uns, jede Art von Egozentrik und Konkurrenz beiseitezulassen; sie drängt uns zur universalen Zusammengehörigkeit und ruft uns zur Bildung einer Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern, die einander annehmen und füreinander sorgen (vgl. Enzyklika Fratelli tutti, 95-96). Ich denke an das vertraute Bild eines Teppichs. Die verschiedenen Kirchen hier im Irak, jede mit ihrem jahrhundertealten geschichtlichen, liturgischen und spirituellen Erbe, sind wie viele einzelne bunte Fäden, die miteinander verflochten einen einzigen wunderschönen Teppich ergeben, der nicht nur unsere Geschwisterlichkeit bezeugt, sondern auch auf ihre Quelle zurückverweist. Denn Gott selbst ist der Künstler, der diesen Teppich entworfen und geduldig gewebt hat, der ihn sorgfältig flickt in dem Wunsch, dass wir als seine Söhne und Töchter untereinander gut verflochten sind". Ich, für meinen Teil, sehe darin die Leugnung und mehrere katholischer Glaubensgewissheiten.


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 laudeturJC 5. März 2021 

Sehr positiv

Papst Franziskus zitiert Benedikt XVI., statt wie sonst nur sich selbst...


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