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"Damit wird die grüne Ersatzreligion der Klimarettung kirchlich geadelt"

19. Februar 2021 in Deutschland, 30 Lesermeinungen
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AfD übt scharfe Kritik an Einladung von Friday for Future"-Aktivistin Luisa Neubauer in protestantischer Berliner Domgemeinde zu einer "Fastpredigt"


Stuttgart (kath.net) Daniel Rottmann, der kirchenpolitische Fraktionssprecher AFD, übt in einer Aussendung heftige Kritik an der protestantischen Berliner Domgemeinde weil diese ausgerechnet die umstrittene Linksaktivistin von "Friday for Future", Luisa Neubauer, zu einer Fastenpredigt eingeladen haben. Damit werde seiner Meinung nach die "grüne Ersatzreligion der Klimarettung" kirchlich geadelt. „Ausgerechnet im Berliner Dom, an dessen Geschichte man studieren kann, wie schädlich das Bündnis von Thron und Altar für die evangelische Kirche war, darf die F4F-Aktivistin auftreten." Am 28. Februar soll Neubauer dort ‚über die Sorgen und Ängste der jungen Generation vor dem Klimawandel‘ predigen. Das sei gemäß Rottmann anmaßend wie absurd. "Als ob Gott des prominenten Mundes bedürftig sei."


Der Politiker meint abschließend: "Es ist ihr gutes Recht, für ihren neuheidnischen Aberglauben zu werben und von einem Systemwandel zu träumen, der zu einer neuen totalitären Ordnung führt. Die eigentliche Frage lautet jedoch, ob die evangelische Kirche selbst die bescheidenen Restbestände christlichen Glaubens, über die sie noch zu verfügen schien, inzwischen aufgegeben hat, so dass sie reflexionsfrei vor einer Ideologie demütig auf die Knie fällt?" Rottmann erinnert dann daran, dass die evangelische Kirche 2019 mehr als eine halbe Million Menschen aus der Kirche ausgetreten sind. "Dieser Zeitgeistkotau lässt befürchten, dass es in diesem Jahr noch mehr werden!"


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