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„Zur Schau gestellte Lust an Selbstzerstörung“

17. Februar 2021 in Kommentar, 17 Lesermeinungen
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Zum Auftritt des Kabarettisten Jürgen Becker in der Kölner Kirche St. Agnes: „Nun wäre dieser Auftritt Beckers an sich schon ein Unding. Aber von einer Kanzel herab wird es auch zum geistlichen Skandalon.“ Gastkommentar von Jürgen Henkel


Köln (kath.net) Der Schriftsteller Peter Handke hat 1966 mit seinem Sprechakt „Publikumsbeschimpfung“ für viel Aufsehen gesorgt. Der sattsam bekannte Kölner Kabarettist Jürgen Becker hat nun als Ersatzpredigt im Rahmen eines „Rosenmontagsgottesdienstes“ eine Büttenrede in der katholischen Kirche St. Agnes in Köln gehalten, die mit dem Begriff „Kirchenbeschimpfung“ noch viel zu schmeichelhaft und wohlwollend umschrieben wäre und die sich nicht gegen das Publikum, sondern im übertragenen Sinne gegen die Gastgeber richtete: die Kirche selbst, vor allem in Person von Priestern und Bischöfen.

In seiner kruden Mischung aus Beschimpfungen, persönlichen Beleidigungen und kirchenfeindlichen Platitüden machte dieser „Gastprediger“ – oder besser: Vulgärbüttenredner – nicht einmal vor der Beleidigung Verstorbener Halt. So bezeichnete er seine früheren Schimpfworte wie „A…loch“ und „Hassprediger“ für den verstorbenen Kardinal Joachim Meisner, einen besonders treuen Kämpfer für den christlichen Glauben in unserer säkularisierten Gesellschaft, zwar als „unschöne“ Worte, in der Sache aber ausdrücklich als berechtigt. Pietät scheint Becker nicht zu kennen in seinem blinden Hass auf Bischöfe und die katholische kirchliche Hierarchie. Unter johlendem Applaus einiger bunt verkleideter Jecken in den Kirchenbänken forderte er eine Frau als Bischöfin für Köln und am besten jemand, der nicht katholisch sei. Als Beispiel nennt er Margot Käßmann, die frühere Intermezzo-EKD-Ratsvorsitzende. Und natürlich hat er in seiner „Stunkpredigt“ auch Kardinal Woelki derbe beschimpft.

Nicht nur, dass Becker selbst die unterste Gürtellinie des schlechten Geschmacks mit seinem Auftritt noch unterschritt. Im zivilen Leben wären seine Kraftausdrücke als Beleidigungen strafbewehrt. Die Tatsache, dass er nicht einmal vor einem verstorbenen Erzbischof und Kardinal und hoch frommen Mann wie Kardinal Meisner Halt macht und selbst diesen in die himmlische Herrlichkeit heimgegangenen Toten noch mit Verbalinjurien belegt, zeigt, wes Geistes Kind dieser Mann ist. Er disqualifiziert sich damit selbst und erweist sich höchstens als weiteres Sprachrohr des in Deutschland mittlerweile gut organisierten und vernetzten Kirchenhasses. Bei der medial und auf Bühnen heute mit unschöner Regelmäßigkeit anzutreffenden Hate Speech vor allem gegen die Katholische Kirche fragt übrigens niemand, welchen Einfluss dieser öffentlich hemmungslos zur Schau gestellte Kirchenhass auf die zunehmenden Attacken auf Pfarrer mit Priesterkragen und Ordensleute von Pöbeleien bis zu körperlichen Angriffen in der Öffentlichkeit oder auf Sachbeschädigungen und Schmierereien an Kirchen hat.


Nun sind wir als Kirchen und Christen in Deutschland, Österreich und Frankreich ja schon seit langem einiges gewohnt. Der österreichische „Aktionskünstler“ Hermann Nitsch kreuzigte dereinst blutende Schweinehälften und verhöhnte den leidenden Christus. In Frankreich tobt sich das  sogenannte „Satiremagazin“ Charlie Hebdo regelmäßig blasphemisch gegen die Kirchen und den christlichen Glauben aus, nicht nur gegen die Muslime und den Propheten Mohammed. Und gerade in Deutschland scheinen Kabarett und Satire einen Persilschein für Narrenfreiheit zu besitzen, wenn es darum geht, die Katholische Kirche und ihre Priester und Bischöfe bloßzustellen, zu begeifern, anzufeinden und mit verbalen Schmutzkübeln zu übergießen. Selbst von dem sonst meist gegen den Strom bürstenden Dieter Nuhr sind derlei Töne zu hören. Da wird sich bis hin zu Marktplatzauftritten überschaubar bekannter Provinzkünstler wie „Annette von Bamberg“ gegen die Kirche ausgetobt. Es wird gehetzt und auch bewusst suggeriert, dass „die“ katholischen Priester pädophil seien und „die“ Bischöfe alles vertuschen. Von der „ZDF-Heute-Show“ des deutschen Oberdemagogen Oliver Welke und der dort zur Schau gestellten Verächtlichmachung der Kirche und ihrer Amtsträger ganz zu schweigen. Diese Sendung mit ihren verfremdend, rabulistisch und reißerisch kommentierten Einspielfilmchen erinnert schon lange nach Machart und Methode, Einseitigkeit und manipulativer Meinungsmache an die DDR-Propagandasendung „Der Schwarze Kanal“ von Karl-Eduard von Schnitzler. Wozu darf sich vermeintliche Satire in Deutschland eigentlich noch versteigen? Und auf welches Gossen-Niveau darf Kabarett in Deutschland noch sinken?

Nun wäre dieser – im Internet offenbar live übertragene – Auftritt Beckers an sich schon ein Unding. Aber von einer Kanzel herab wird es auch zum geistlichen Skandalon. Dieser weder lustige noch geistreiche Karnevalsauftritt Beckers fand nicht im wein- oder bierseligen Dunst einer Kölner Kneipenbühne statt, sondern auf einer Kanzel in einer katholischen Kirche, noch dazu in einem Gottesdienst und als Teil dieser Feier! Die für diesen Auftritt Verantwortlichen der Pfarrei stellen hier eine beispiellose Lust an der Selbstzerstörung und Selbstvergessenheit zur Schau, wenn sie einer solchen Darbietung eine Bühne bieten. Und es ist ein hochgradig ungeistliches und kirchenschädigendes Verhalten noch dazu. Hier sind bei den Verantwortlichen, die so etwas zulassen, offenbar jegliche Maßstäbe auch der kircheninternen Auseinandersetzung verloren gegangen. Zumal Becker kein Unbekannter ist und auch schon früher kirchliche Würdenträger bis hin zu Papst Benedikt XVI. so beleidigte und beschimpfte, dass es sogar dem WDR einmal zu bunt wurde. Jeder weiß, was das Publikum von ihm zu erwarten hat. Statt auf die Heilige Schrift als Gottes Wort zu hören und gemeinsam zu Gott um eine gute Zukunft für die Kirche zu beten, wurden der Gottesdienst und ein Gotteshaus hier zur Arena antikirchlicher Propaganda. Stalin und Lenin hätten es nicht besser hinbekommen.

Doch wie kann es zu so einem Auftritt überhaupt kommen? Würden die Grün*innen die AfD-Politikerin Alice Weidel als Hauptrednerin zu ihrem Parteitag einladen, um sich dort von ihr die Leviten lesen zu lassen? Niemals! Würde ein großes Börsenunternehmen einen linkspopulistischen Politmissionar von Campact oder einen Antifa-Kämpfer als Hauptredner zu einer Aktionärsversammlung einladen, um sich dabei als Ausbeuter beschimpfen zu lassen? Mitnichten! Würden „Pro Choice“-Fanatikerinnen der Vorsitzenden der Aktion „Lebensrecht für alle“ ein Podium bieten? Das schon gar nicht! Bei der Kirche ist es aber offenbar möglich, sich die Laus in den eigenen Pelz zu setzen, solange für die Verantwortlichen die kirchenpolitische Richtung stimmt. Das lässt erschauern. Und es lässt tief blicken dahingehend, wie weit sich manche Kirchenverantwortliche und Funktionäre schon von ihrer eigenen Kirche innerlich verabschiedet haben. Von der fehlenden Liebe zur Kirche ganz zu schweigen.

Keine Frage: Der Missbrauchsskandal gehört aufgearbeitet, wirklich Schuldige gehören kirchendisziplinarisch wie strafrechtlich strengstens bestraft. Die eigenen Kanzeln und eine geweihte Kirche als heilige Stätte des Gebets, der Verkündigung des Wortes Gottes und des Empfangs der Eucharistie aber für eine solche demagogische Schandrede und Beleidigungen kirchlicher Amtsträger zur Verfügung zu stellen, ist dazu der falsche Weg. Das zeugt nur von pathologischem Selbsthass. Hier wurde der Tempel zur Räuberhöhle gemacht.

Der Theologe und Publizist Dr. Jürgen Henkel ist Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern, Buchautor und Herausgeber der Deutsch-Rumänischen Theologischen Bibliothek/DRThB sowie Prof. h. c. an der Orthodoxen Theologischen Fakultät Klausenburg/Cluj-Napoca in Rumänien. Außerdem ist er der Bezirksvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises/EAK der CSU Oberfranken

Fastenbotschaft von Bischof Marian Eleganti

Zur Dokumentation - Rosenmontagsgottesdienst aus St. Agnes - ´Mir klääve am Lääve´ - Mit Kabarettist Jürgen Becker (Predigt)

Mehr dazu auf kathtube:


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Lesermeinungen

 grumpycath. 21. Februar 2021 
 

@Paddel

Typische Nichtreaktion eines MTD-Schwätzers - war eigentlich mehr oder weniger zu erwarten.

Sie haben ihm signalisiert, dass Sie ihn durchschaut haben und er Sie nicht für dumm verkaufen kann.


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 Paddel 20. Februar 2021 

@ grumpycath.

Danke, habe ich bereits getan und bisher keine Reaktion mehr bekommen.
Wenn er es ernst nehmen würde, was er schreibt, hätte er beim Kardinal um Verzeihung gebeten. Wenn ich keine Antwort mehr erhalte, werde ich ihm erneut schreiben.


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 grumpycath. 20. Februar 2021 
 

An alle, die Emails an Herrn Meierling geschrieben haben

Geben Sie sich mit seiner standardisierten Antwort nicht zufrieden, sondern widerlegen Sie diese und schreiben Sie ihm das erneut.

Sonst glaubt er vielleicht gar, er könne Sie mit schönen beschwichtigenden Worten für dumm verkaufen.

Er, Dominik Meierling, und niemand anderes hat diesen Auftritt des für seine Hasstiraden gegen die Kirche und die Kölner Kardinäle allseits seit vielen Jahren geradezu berüchtigten Kabarettisten Jürgen Becker in seiner ihm als Pfarrer anvertrauten Kirche zu verantworten!

Aus dieser Nummer kann er sich nicht mit noch so beschwichtigenden Worten mehr herausstehlen.

Machen Sie ihm klar, dass Sie ihn durchschaut haben!


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 Paddel 19. Februar 2021 

@KatzeLisa Bekam die selbe Antwort

Habe dieselbe Antwort bekommen. Eine glatte Lüge!!
Als ob er "überrascht" gewesen wäre über die Predigt. Das ist eine Lüge.
Wenn es ihm ernst ist mit der FAust in der Tasche müsste er beim Erzbischof um Verzeihung bitten.


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 aramis1976 18. Februar 2021 
 

Tja,

Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben, und Eure Perlen sollt Ihr nicht vor die Säue werfen!.


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 KatzeLisa 17. Februar 2021 
 

Unglaublich

@Paddel
Auch ich habe mich gestern bei Dominik Meiering über diesen unsäglichen Auftritt von Jürgen Becker beschwert. Der Domvikar beantwortete meine Mail zwar umgehend, versuchte aber diese empörende "Predigt" als Narrenpredigt einzuordnen, bei der auch er gelegentlich "eine Faust in der Tasche" habe machen müssen. Außerdem erwähnte er die vielen Lobesäußerungen von all denen, die sich an den Musikbeiträgen erfreuten. Die Kommentare zeigten aber auch Beifall von denen, die sich in ihrer Kirchenkritik bestärkt fühlten.
Es ist beschämend, wie sich Geistliche dem Zeitgeist andienen. Sie merken nicht, daß ihr Verhalten auch die letzten Gläubigen aus der Kirche treibt.


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 grumpycath. 17. Februar 2021 
 

Vermute eine Fehde Meierlings mit Kardinal Woelki

Mag sein, dass der Domkapitular Meierling Differenzen mit dem Kardinal hat und die Absetzung vom sehr einflussreichen Amt des Generalvikar nicht verwinden kann.

Aber das darf keinesfalls dazu führen, dass ein in seinem Verantwortungsbereich stehender Gottesdienst einschl. Des betr. Kirchenraumes für kirchenpersonalpolitische Agitation missbraucht wird.

Das ist schäbig, und die Austragung solcher Art von Kirchenpolitik hat in einem Gottesdienst ganz grundsätzlich nichts zu suchen!

Ich bin darüber empört!


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 Martinus Theophilus 17. Februar 2021 
 

Herr Meiering, treten Sie zurück!

Ein Pfarrer, der so etwas in einer seiner Kirchen gestattet und dann auch noch als Hauptzelebrant schweigend dabei ist, ist mangels jedweder Sensibilität für das in einem Gotteshaus Angemessene offensichtlich ungeeignet für die Leitung einer Gemeinde.
Ich fordere daher Herrn Dr. Dominik Meiering dazu auf, dem Erzbischof sofort seinen Rücktritt als Pfarrer der Kölner Innenstadt anzubieten und bitte den Erzbischof höflich, dieses Angebot auch anzunehmen.

Als Kölner Katholik möchte ich nicht länger Gottesdienste besuchen, die von einem solchen Priester geleitet werden!


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 Christa.marga 17. Februar 2021 
 

Unterste Schublade!

Die Verantwortlichen Kirchenvertreter, die diesen unsäglich beleidigenden, ordinären und pöbelnden Kabarettisten Jürgen Becker zu einer HASS-"Predigt" in der Kirche verholfen haben, gehören allesamt zur Verantwortung gezogen. Der DBK-Vorsitzende muss sich zu diesem Skandal äußern und öffentlich maßregeln. Die Kirche wurde entehrt, das kann und darf man so nicht hinnehmen.

Es ist direkt beängstigend, welches Hasspotential in manchen Katholiken steckt. Und gerade solche wollen in einer modernen deutschen Kirche den Ton angeben...

Bewahre uns Gott, behüte uns Gott...
halt fern von uns dieses Unheil, das uns bedroht.


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 Paddel 17. Februar 2021 

[email protected]

Habe Herrn Dompatiluar Meiering eine Mail geschrieben.


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 SalvatoreMio 17. Februar 2021 
 

Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium!

Besonderen Dank an Pfarrer Dr. Henkel! Der Bericht macht erst so richtig deutlich, wie abgrundtief "wir" gesunken sind, und wenn "doda" auch noch schreibt, dass der Verantwortliche Dr. Meiering vom Kardinal als Generalvikar abgesetzt worden war, dann lässt das noch tiefer blicken. Herr, erbarme Dich.


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 UnchurchedSpiritual 17. Februar 2021 
 

Amtskirchenur ein Rädchen im "Primat der Politik"

Vielen Dank an Pfarrer Dr. Henkel. Ich bin aber überrascht über die Naivität im grösseren Zusammenhang.
Würde ein großes Börsenunternehmen einen linksradikalen von Campact, einer irrlichternden KommissarIN der Klimareligion, oder Antifa-Militanten als Hauptredner zu einer Aktionärsversammlung einladen, um für die Zerstörung Marktwirtschaft oder deutschen Industrie zu agitieren? Aber ja, passiert dauernd.
Würden Kirchenverantwortliche und Funktionäre radikalen Haßpredigern die Kirchenkanzel zu Verfügung stellen oder irrlichternden KommissarINNEN der Klimareligion sie Weltbühne, um für die Zerstörung des Christentums und und Freiheit zu agitieren? Offensichtlich auch.
Kirchenverantwortliche, Funktionäre und Manager waren immer und sind heute nur willige karriereorientierte Mitläufer im totalitären System.


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 doda 17. Februar 2021 

Verantwortlicher dieser Kölner Innenstadtpfarrei ist Dr. Dominik Meiering.

Kardinal Woelki setze Dr. Meiering als Generalvikar ein, enthob ihn jedoch bereits nach wenigen Jahren seines Amtes ...


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 Thomasus 17. Februar 2021 
 

Verantwortliche

Hat man nicht gewusst wen man sich da eingeladen hat? Doch das hat man. Hier sollte der Kath Kirche
und den Kardinälen Meisner und Wölki die Leviten gelesen werden.Der Schuss ging nach hinten los. Dem Verantwortlichen hierfür kann man nur empfehlen seinen Rücktritt einzureichen. Das ist das letzte was die Katholische Kirche zur Zeit braucht.


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 J. Rückert 17. Februar 2021 
 

Die Fingerabdrücke Satans

Der Attentäter von Hanau, der vor einem Jahr mordete, litt an einer paranoiden Psychose mit massivem Verfolgungswahn (laut Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Wolfgang Meins, Neuropsychologe, Arzt für Psychiatrie u.a.). Als Mann mit einem Migrationshintergrund wäre er damit entschuldigt gewesen. Als Deutscher dient er als Blaupause für „unseren“ tief verwurzelten Rassismus. Wir stellen uns in Gestalt des Bundespräsidenten und einer Ministerin selbst bei jeder Gelegenheit unter kollektive Anklage. Das ist Selbstzerstörung!

Ein Mönch hatte eine Vision. Er sah zwei Klöster. Über dem einen schwebten zahlreiche Teufel, über dem andern herrschte Ruhe. Er erkannte: Die Teufel sind da, wo das Gute ist. Das andere gehört ihnen bereits. Sehen wir einmal in den kommenden Wahlen in Deutschland, welche Plakate zerstört und welche belassen werden! Wir erahnen die Fingerabdrücke Satans.


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 borromeo 17. Februar 2021 

Bezeichnend!

Auf diesen beschämenden Akt der Selbstzerstörung der Katholischen Kirche in Deutschland meldet sich zeitnah und dankenswerterweise(!) ein evangelischer(!) Theologe, Publizist und Pfarrer zu Wort, um der derart angegriffenen Kirche beizuspringen und diesen barbarischen Akt als das zu bezeichnen, was er ist.

Dagegen habe ich bisher kein einziges Wort aus dem deutschen katholischen Episkopat gehört, das nur annähernd so deutlich, wie Dr. Henkel es hier tut, die Kirche und ihre höhnisch angegriffenen hohen Vertreter verteidigt und in Schutz nimmt.

Ach so, ich verstehe – es geht ja "nur" um den "erzkonservativen" verstorbenen Kardinal Meißner und seinen Nachfolger, den auch noch weitestgehend glaubenstreuen Kardinal Woelki, wobei letzterer "uns" ja ohnehin gerade ein Dorn im Auge ist und die Modernisierung der Kirche verhindern will... Das paßt ja gerade in den Kram.

Herr, steh' Deiner Kirche in Deutschland bei!


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 Stephaninus 17. Februar 2021 
 

Herzlichen Dank

an Pfarrer Dr. Henkel für seine klaren Worte. Es gibt eine regelrechte Miesmache gegen das Christentum und insbesondere die katholische Kirche, die die Kirche leider weiten Teils stillschweigend über sich ergehen lässt (und dabei
- und das ist der eigentliche Skandal - die einfachen Gläubigen schutzlos den Wölfen ausliefert). Dass die Kirche nun noch die Bühne für derartiges zur Verfügung stellt, ist der maximale Defätismus.


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