Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  7. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  8. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  9. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  10. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  11. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  12. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  13. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  14. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  15. Vatikan-Segen fürs Börsen-Depot - Warum Sie Meta, Amazon, Tesla oder Apple kaufen dürfen

Historiker Reitzenstein in der „Welt“: „Christenverfolgung – Warum schweigt Deutschland?“

10. Februar 2021 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Julius Reitzenstein: Man könne nicht gegen Diskriminierung und Verfolgung von Muslimen aufstehen, aber sitzen bleiben, wenn Christen oder andere Religionen die gleichen Diskriminierungen erlitten.


Berlin (kath.net) Ein „Aspekt des Themas“ Christenverfolgung, „der schnell politisch wird und eine sachliche Diskussion erschwert: Die meisten Christen weltweit werden von Muslimen verfolgt.“ Darauf macht der Historiker Julien Reitzenstein in einem Beitrag in der „Welt“ aufmerksam. Doch „während sich die Umma, die Gemeinschaft der Muslime, als weltweite Verbindung versteht, verstehen sich christliche und nicht christliche Deutsche eher weniger als Teil einer Gemeinschaft mit Christen in Myanmar oder Syrien“. Außerdem sei es eine Frage der Polarisierung von Meinungen, die einen sachlichen Diskurs erschwerten. Beispielsweise würden „am rechten Rand Muslime pauschal als Bedrohung instrumentalisiert“, gleichzeitig sehe man aber „am linken Rand beim wichtigen Thema Menschenrechte nicht allzu genau hin, wenn es um die Menschenrechte von Christen geht“. Das zeitige das Ergebnis, „dass diejenigen, die sich keinem der beiden Lager zurechnen wollen, schweigen“.
 


Doch seien Menschenrechte genau wie Religionsfreiheit „unteilbar“. Man könne nicht gegen Diskriminierung und Verfolgung von Muslimen aufstehen, aber sitzen bleiben, wenn Christen oder andere Religionen die gleichen Diskriminierungen erlitten, so Reitzenstein. Andernfalls habe man „die Universalität der Menschenrechte als Grundlage der Demokratie nicht verstanden“.

Link zum Beitrag von Julius Reitzenstein in voller Länge in der „Welt“: „Christenverfolgung – Deutschlands lautes Schweigen“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Der Tod der Theologie in Deutschland
  8. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  9. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  13. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  14. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz