Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Australische Finanzbehörde räumt Fehler gegenüber Vatikan ein

14. Jänner 2021 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Überweisungen aus dem Kirchenstaat erfolgten aufgrund vertraglicher Verpflichtungen und waren nicht "milliardenschwer" wie ursprünglich angegeben


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die australische Anti-Geldwäsche-Behörde hat sich bei ihrer Verdachtsmeldung wegen milliardenschwerer Überweisungen aus dem Vatikan verrechnet. Eine gemeinsame Überprüfung der Financial Intelligence Units beider Staaten habe ergeben, dass im Zeitraum von 2014 bis 2020 Transaktionen im Gesamtumfang von 9,5 Millionen Australischen Dollar (6 Millionen Euro) statt wie angenommen 2,3 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) erfolgt seien, teilte das vatikanische Presseamt am Mittwoch mit. Das Geld sei im Rahmen vertraglicher Verpflichtungen und üblicher Wirtschaftsaktivitäten geflossen. Der Vatikan bekundete Zufriedenheit über die Kooperation der Finanzaufsichten.


Im Herbst hatte die australische Behörde zur Verfolgung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung, Austrac, wegen ungewöhnlicher Transaktionen aus dem Vatikan die Bundespolizei informiert. Vermutungen von Medien gingen in Richtung von Investitionen des Heiligen Stuhls auf dem australischen Finanzmarkt. Spekuliert wurde auch, Zahlungen könnten dazu gedient haben, einen Missbrauchsprozess gegen Kardinal George Pell voranzubringen.

Pell, seit Juli 2014 für die Neuordnung der Wirtschaftsaktivitäten im Vatikan verantwortlich, stieß mit seinem Reformprogramm auf interne Widerstände. Ab Juli 2017 musste er sich in seiner Heimat Australien wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht verantworten und konnte sein Amt in Rom nicht mehr ausüben. Im April 2020 wurde er in letzter Instanz freigesprochen.

Wie die Internetseite Vatican News am Mittwoch ergänzend berichtete, ergibt sich die Summe von 6 Millionen Euro aus 362 Einzelüberweisungen in den betrachteten sechs Jahren. Austrac hatte auf eine Anfrage der Senatorin Concetta Fierravanti-Wells die Zahl von 47.000 Transaktionen genannt.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  3. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  4. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  5. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  6. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  7. Rom: "Krippe von Bethlehem" zu sehen
  8. Der Heilige und das Tier
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  12. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  13. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz