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Streaming-Premiere von "Der letzte Gipfel" mit Online-Filmgesprächen

20. Dezember 2020 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Start der deutschsprachigen Version von Juan Manuel Cotelos wahrer Film-Doku über einen jung verstorbenen spanischen Priester am 26. Dezember - Trailer!


Wien (kath.net/KAP) Der Film hätte bereits Mitte März in dutzenden österreichischen Kinos anlaufen sollen, doch dann kam der erste Corona-Lockdown dazwischen: "Der letzte Gipfel" des spanischen Filmemachers Juan Manuel Cotelo, der in den Tagen nach Weihnachten nun seine deutschsprachige Premiere via Internet-Streaming feiert. Die Doku über einen jungen spanischen Priester, der in den Bergen verstarb, ist ab 26. Dezember via Ticket online verfügbar und wird in mehreren Filmgesprächen - u.a. mit dem Regisseur, dem Übersetzer Christian Platzer, Missio-Nationaldirektor P. Karl Wallner und einem Neupriester - vertiefend behandelt. Der Film könne "gerade in dieser besonderen Zeit neue Freude, viel Mut und echten Trost geben", heißt es vonseiten der Produktionsfirma Infinito+1.

"Der letzte Gipfel" markiert einen Schlüsselpunkt im Werk Cotelos, der durch spätere Filme mit christlich inspirierten Themen wie "Marys Land", "Das größte Geschenk" und "Fatima, das größte Geheimnis" mittlerweile auch im deutschen Sprachraum bekannt wurde. Der Filmemacher war 2009 von einem Freund gebeten worden, einen Vortrag des Theologen Pablo Dominguez Prieto, damals Dekan der Madrider theologisch-philosophischen Hochschule San Damaso, zu filmen. Zwei Wochen später verstarb der 42-jährige Geistliche und passionierte Bergsteiger, als er auf dem nordspanischen Moncayo abstürzte. Eher widerwillig ließ sich Cotelo breitschlagen, für einen Nachruf Verwandte, Freunde und Wegbegleiter von Dominguez vor die Kamera zu bitten.
Das mit geringem Budget und ursprünglich nur für DVD produzierte Filmportrait wurde zum Überraschungserfolg: "Der letzte Gipfel" lief in 120 spanischen Kinos und hielt sich dort über ein halbes Jahr, auch in 18 weiteren Ländern wurde er seither gezeigt. Dabei ist das Leben des Priesters, um den sich alles dreht, nicht spektakulär: Die realen Erzählungen der Bekannten des Verstorbenen skizzieren das Bild eines Geistlichen, der ganz in seiner Berufung aufging, in Predigten zum Nutzen des Verstandes aufrief, mit viel Hingabe, Witz und Feingefühl für andere da war und Menschen zur Selbstreflexion verhalf. Pablo Dominguez ermutigte eine Schwangere, ihr Kind trotz Fehlbildungen zur Welt zu bringen, half Bettlern, hielt Einkehrtage für Ordensfrauen und war der Lieblingsonkel seiner Neffen.


Cotelo zeige durch seine Priester-Doku auf, "was Gott tut, wenn man ihn zum Mittelpunkt seines Lebens macht", heißt es vonseiten des "Vereins zur Förderung des internationalen christlichen Filmes" (VFicF), der die deutsche Synchronfassung in die Wege geleitet hat. Angesprochen werden dabei Themen wie der Wert des Lebens, die Frage nach dem Leid oder die Bedeutung von Gebet, Freude, Eucharistie, Beichte oder auch der Kirche. Viele Zuseher hätten nach dem Film den Wunsch verspürt, "ihr Leben von Grund auf zu ändern und in den Dienst ihrer Mitmenschen zu stellen, wie Pablo es tat": Es seien im Anschluss Versöhnungen und Beichten nach vielen Jahren, geplante Abtreibungen, die dann nicht mehr stattfanden, Bekehrungen und sogar etliche Priesterberufungen berichtet worden.

Der Online-Filmstart der deutschen Synchronversion ist am 26. Dezember um 20.15 Uhr, wobei im Anschluss ein Online-Filmgespräch mit dem Regisseur Juan Manuel Cotelo stattfindet. Die nächste Vorstellung ist für den Folgetag (27.12.) um 17 Uhr vorgesehen, mit einem Filmgespräch mit den Münchner Priestern Markus Zurl, Gregor Schweizer und Janez Rus der Gemeinschaft Emmanuel. Auch am 28. und 30. Dezember (17 Uhr) gibt es Streamings mit anschließenden Online-Filmgesprächen, bei denen sich u.a. der 2020 geweihte Neupriester Mirko Vidovic aus der Wiener Pfarre Hildegard Burjan und Film-Übersetzer Christian Platzer beteiligen, sowie am Freitag, 1. Jänner 2021 (20.15 Uhr) mit Missio-Nationaldirektor P. Karl Wallner.

Das Ticket für den Stream kostet 9,50 Euro und kann unter www.derletztegipfel.com via Kreditkarte oder Paypal geordert werden. Ab 2. Jänner 2021 kann der Film zu jeder beliebigen Zeit gestreamt werden und wird ab Kauf 72 Stunden verfügbar sein. Auf Facebook wird bis zum Start des Filmes jeden Tag ein Bild mit einem Zitat aus dem Film gezeigt: www.facebook.com/inf1de/

Vgl. dazu auch das kath.net-Interview von Linda Noé mit Juan Manuel über den neuen Kinofilm "Der letzte Gipfel": "Deshalb brauchen wir alle Christus" (siehe Link).

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 

Trailer - Der letzte Gipfel

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