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Wiener Vizebürgermeister Wiederkehr möchte Kreuz an Halsketten in Schulen verbieten!

14. Dezember 2020 in Österreich, 23 Lesermeinungen
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Angesprochen auf das Verfassungsurteil zur Aufhebung des Kopftuchverbots in Schulen erklärte der NEOS-Politiker: "Man könnte darüber diskutieren, bis zur Religionsmündigkeit mit 14 Jahren alle religiösen Zeichen an Schulen zu untersagen"


Wien (kath.net)

Der neue Wiener Vizebürgermeister Christof Wiederkehr (NEOS) möchte auch das Kreuz an der Halskette in Schulen verbieten. Angesprochen auf das Verfassungsurteil zur Aufhebung des Kopftuchverbots in Schulen erklärte der Politiker wörtlich gegenüber dem "Profil": "Man könnte darüber diskutieren, bis zur Religionsmündigkeit mit 14 Jahren alle religiösen Zeichen an Schulen zu untersagen.“ Für Wiederkehr gelte dies auch fürs Kreuzerl an der Halskette. "Ich bin für einen sekulären Staat, der alle Religionen gleich behandelt und nicht je nach Wetterlage einzelne rauspickt und diskriminiert." Kritik für die Aussagen gab es von ÖVP und FPÖ. Der Wiener FP-Klubchef Maximilian Krauss erklärte laut "oe24": "Es ist unfassbar, ein kleines Kreuz mit dem islamischen Kopftuch bei Kindern zu vergleichen, das als Symbol der Unterdrückung von Frauen und für die Sexualisierung von Mädchen im Kindesalter steht." Und Caroline Hungerländer von der ÖVP erklärte: "Die Neos sind eine linke Partei. Da wundert es nicht, dass sie nun auch das Kreuz verbieten wollen. Die Neos leisten dem politischen Islam Vorschub, indem sie ihn bewusst mit Religion vermischen."



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