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Algerischer Schriftsteller Boualem Sansal: "Der Islam ist nicht reformierbar"

25. November 2020 in Chronik, 10 Lesermeinungen
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Sansal warnt in der "Welt" den Westen vor islamistischen Eroberungsfeldzug - Politischer Islam ist "extrem effektive Kriegsmaschine" - Wesentliche Verbreitung durch Predigten, Politik, Medien, Erziehung, Wirtschaft und Diplomatie


Algier (kath.net)

"Der Westen will einfach nicht wahrhaben, dass der Islam grenzüberschreitend im Vormarsch ist." Mit deutlichen Worten hat der algerische Schriftsteller Boualem Sansal in einem Interview mit der "Welt" vor einem islamistischen Eroberungsfeldzug gewarnt. Der politische Islamismus sei für ihn eine "extrem effektive Kriegsmaschine", die davon profitiere, dass Europa durch die Pandemie und anderen Krisen so geschwächt sei. Die wesentliche Verbreitung erfolge laut dem Schriftsteller und Islamkenner in Europa aber nicht nur den Terrorismus, sonder durch Predigten, Erziehung, Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Medien und die Unterwanderung der Gesellschaft. Das Ziel diese Krieges sei die Islamisierung der Welt. "Der Islam will bekehren und erobern. Das ist der Wille Allahs." Der Westen habe das Ausmaß der Bedrohung nach wie vor nicht begriffen.


Laut Sansdal will der Westen  einfach nicht wahrhaben, dass der Islam eine Zivilisation im grenzüberschreitenden Vormarsch sei, die 1,5 Milliarden Gläubige zähle. Der Islamismus ist die politisch-militärische Spielart des Islam.  "Rechts wie links bildet man sich ein, dass der Islam und der Islamismus nichts miteinander zu tun haben und es genügt, dem Islam mehr Platz zu schaffen, um dem Islamismus zu verdrängen.", meinte der Schriftsteller dann, der betont, dass Frankreich dabei sei, sich zu islamisieren. Vor 20 Jahren gab es etwa zehn Moscheen in Frankreich, heute seien es tausende. Die westlichen Gesellschaften haben laut Sansdal keine Ahnung vom muslimischen Universum in den unterschiedlichen Schattierungen. Daher können diese den Islamismus nicht effizient bekämpfen.


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