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Ein künstlich zusammengeschnittenes Interview und Schweigen im Vatikan

23. Oktober 2020 in Kommentar, 102 Lesermeinungen
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Sind die Aussagen von Papst Franziskus zur Zivilehe für Homosexuelle doch etwas anders als ursprünglich medial kolportiert? - Eine Detailuntersuchung und ein Kommentar zum Dokumentarfilm "Francesco" - Von Roland Noé


Vatikan (kath.net/rn)
Sind die Aussagen von Papst Franziskus zu Zivilehe für Homosexuelle im Dokumentarfilm „Francesco“ doch etwas anders als ursprünglich medial kolportiert? Wie sich jetzt herausstellt, wurden in dem Film offensichtlich zwei Papstaussagen zum Thema "Homosexualität" zusammengeschnitten und diese als eine Aussage verkauft. Regisseur Evgeny Afineevsky erklärte diese Woche gegenüber Journalisten, dass die Passagen über die Zivilunion für Homosexuelle aus einem Interview aus dem Jahr 2019 mit der mexikanischen Journalistin Valentina Alazraki stammen. "Was wir machen müssen ist ein Gesetz des zivilen Zusammenlebens. Sie haben das Recht, gesetzlich abgesichert zu sein!", sagte Franziskus damals wörtlich im spanischen Original. In der spanischen Sprache gibt es einen Ausdruck für die Zivilehe, dieser wurde aber von Franziskus hier nicht verwendet. Franziskus sprach von „convivencia civil” und eben nicht von „union civil’ (A.d.Red. kath.net hat sich diesen Wortlaut von einer spanischen Muttersprachlerin, die sich das spanische Original angesehen hat, bestätigen lassen). Problematisch ist in dem Zusammenhang aber eine Erklärung von Erzbischof Victor Manuel Fernandez, einem Theologe, der dem Papst laut einem Bericht von „National Catholic Register“ sehr nahe steht. Dieser behauptet, dass diese Papstaussage in der Substanz her identisch mit dem Wort „Zivilunion“ zu verstehen sei.


Die Aussage über „Homosexualität und Familien“ wurde direkt mit Afineevsky gemacht, der übrigens ein bekennender Homosexueller ist. Diese Aussage an sich wenig problematisch, da Franziskus hier eben nicht vom Recht auf die Gründung einer Familie spricht, sondern von einem Recht „auf eine Familie“ spricht und diese Aussage so zu verstehen ist, dass diese nicht aus den Familien verstoßen werden können. „Sie sind Kinder Gottes und haben ein Recht auf Familie. Niemand soll verstoßen werden oder schlecht behandelt werden“, heißt es wörtlich.

P. Antonio Spadaro, der Direktor der katholischen Zeitschrift „La Civiltà Cattolica“, der als besonderer Papstvertrauter gilt, hat diese Woche gegenüber Journalisten erklärt, dass sich hier in der Lehre nichts verändert hat. Als problematisch wird aber von nicht wenigen Beobachtern die Medienkommunikation des Vatikans gesehen. Journalistenanfragen, die seit Tagen beim Pressesprecher eingehen und um eine Klärung suchen, werden einfach nicht beachtet und ignoriert.

Fragwürdig ist auch, warum ausgerechnet in Zeiten, wo viele Gläubige wirklich massiv andere Sorgen haben (Stichwort Corona, geschlossene Kirche, eingeschränkte Messmöglichkeiten usw.) ausgerechnet im Vatikan, wo zahlreiche andere Veranstaltungen abgesagt wurden, extra ein Filmfestival angesetzt wurde, um so einen Film, der Gläubige nur verunsichert, zu präsentieren und diesen de facto abzusegnen. Es würde ein einziges Wort genügen, um diese Sache zu klären, aber der Vatikan und Papst Franziskus schweigen bis jetzt und lassen die Gläubigen hier alleine. Schade!

 


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Lesermeinungen

 JBE 25. Oktober 2020 
 

Verwirrend

Immer mehr gibt das Lehramt Rätsel auf und verwirrt die Gläubigen.Kann es noch Lehramt sein bei allen Widersprüchen und Lehre und Tradition entgegengesetzten Aussagen?
Was geschieht mit unserer Kirche?
Das einzig tröstliche ist noch die Aussage: Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.


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 Labrador 25. Oktober 2020 
 

Lieber Chris2 - Sie können es nicht fassen, das kann ich verstehen

jeder hat da seinen Moment mit PF. Der eher misstrauisch veranlagte früher, der in allem positiv gesinnte später, mancher Naive vielleicht nie ...

Es scheint mir wichtig, anzuerkennen, dass jeder Mensch ein unterschiedliches Lerntempo hat.

Der eine schreit STOP nachdem die Dubai Kardinäle keinen Termin bekamen, Celebrities aber schon, der andere spendet auch nach der Riesenpleite rund um die Sloane Avenue 60 großherzig für den Peterspfennig. So hat halt jeder andere “Grenzen”.

Womit ich mir schwer tu, sind Menschen, die, so scheint es mir, nicht zugeben können, das etwas schlimm ist, die immer eine, oft abstruse, Erklärung benutzen, um “rabenschwarzes” als “rosarot” darzustellen.
Vielleicht tun sie es, weil sie die Dunkelheit nicht aushalten oder weil Rosa die viel freundlichere Farbe ist oder warum sonst auch immer, allein “rosa” zu hören gleichzeitig aber schwarz denken zu müssen, das ist für mich eine Herausforderung.


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 Chris2 25. Oktober 2020 
 

Wer schweigt, scheint zuzustimmen (Papst Bonifatius VIII.)

(lat.: Qui tacet, consentire videtur). Keine Stellungnahme ist auch eine Stellungnahme. Ich kann nicht fassen, dass Franziskus nach dem Missbrauchsskandal immer noch keine klar katholische und opferverantwortliche Linie fährt, denn in allen schwer getroffenen Ländern waren fast alle Opfer Buben. Aber gewisse Gruppen genießen beim derzeitigen Papst leider immer noch mehr Wohlwollen, als z.B. Bistümer oder geistliche Gemeinschaften, die sträflicherweise die klassische Liturgie gepflegt hatten, die von 1570 bis 1970 der Kult der Kirche war, und teilweise nochmals über 1000 Jahre älter ist - bis sie zerschlagen wurden. Die Knabenschänder-Netzwerke scheinen dagegen immer noch weitgehend unbehelligt agieren zu können...


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 jadwiga 24. Oktober 2020 

Was ich hier sehe und was mich sehr freut, sind jede Menge "geübte Ohren"

Jesus sagte:"Meine Schafe kennen meine Stimme und folgen mir."

Was ist aber mit denen, die seine Stimme nicht kennen? Gott, der gute Vater, will uns alle retten, denn wir alle seine Kinder sind. Vielleicht versucht er sich auf diese Weise ein Gehör zu verSCHAFfEN?

Ich schaue jeden Tag das Bild des barmherzigen Jesu an und diese zwei Strahlen, die aus seinem Herzen kommen, assoziiere ich mit der Zweideutigkeit einer Stimme, die einerseits die Sünde streng verurteilt, anderseits zum Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes aufruft.

Nein, ich versuche hier die Papst-Aussagen nicht zu rehabilitieren, sondern einen tieferen Sinn zu entdecken. Eins ist allerdings für mich sicher: der Papst braucht dringend unser Gebet!


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 Mmh 24. Oktober 2020 
 

Das klappt aber

heute sehr gut. Daher noch ein Link, in dem EB Vigano mM das aktuelle Verschwinden des kathèkon mit prophetischem Scharfblick aufzeigt.

www.lifesitenews.com/blogs/archbishop-vigano-sees-evidence-that-the-end-times-are-now-approaching-before-our-eyes?utm_source=top_news&utm_campaign=sta


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 cooperatorveritatis 24. Oktober 2020 
 

Ein Schritt in einem langfristig angelegtem Paradigmenwechsel (Abschluss)

Jedenfalls wundert es mich jetzt überhaupt nicht mehr, dass aus dem Vatikan keine Klarstellung geschweige denn ein Dementi kommt.


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 Mmh 24. Oktober 2020 
 

Alles andere wäre Sedisvakantismus.

Ihre Aussage, werter Hape, halte ich für verkürzt. Oder wie es Don Nicola Bux ausgedrückt hat: Es dürfte einfacher sein nachzuweisen, dass der Rücktritt Benedikts ungültig war als dass Papst Franziskus ein Häretiker ist. Natürlich ist der Einwand Kardinal Burkes stichhaltig. Klar ist aber auch, dass Druck ausgeübt wurde, nicht nur aus St.-Gallen.

https://www.lifesitenews.com/news/did-benedict-really-resign-gaenswein-burke-and-brandmueller-weigh-in

Bei unserer gegenwärtigen Situation fällt mir eher 2. Thess 2 ein, oder die Jahrwochen bei Daniel und die Offenbarung des Johannes.

Weihbischof Schneider vertritt allerdings Ihre These, siehe Link.

Leider befinden wir uns im Dilemma, dass wir gerne lehramtliche Aussagen hätten, das Lehramt aber versagt.

Ihrem Aufruf (Beten, Fasten und Buße) stimme ich allerdings zu 100% zu.

Bitte "der" Mmh

Allerdings wird eine Diskussion schwierig, da die Durchgangsrate meiner Posts recht gering ist.

www.lifesitenews.com/opinion/bishop-schneider-releases-essay-on-the-question-of-the-true-pope


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 phillip 24. Oktober 2020 
 

Die Verwendung des Begriffs “Brabbeln” bezieht sich nicht auf … (1)

… eine einzige Person – so Sie, Monsignore, sich persönlich angegriffen fühlen, tut es mir leid, weil es nicht so gedacht war -. sondern auf alle, die den Papst in einer Sache verteidigen, in der es absolut nichts zu verteidigen gibt, und zwar bereits aus folgenden Gründen:

Erstens: Ein Vorbringen betreffend die Affinität Bergoglios zur LGBT- und Homosexuellen-Lobby sowie betreffend die Förderung und den Schutz von Pädophilie und Homosexualität praktizierender Geistlicher in der Kirche, und speziell in der Kurie sowie die Deckung dieser Personen, solange bis sie aus staatsrechtlichen, insbesondere aus strafrechtlichen Gründen nicht mehr haltbar sind, erübrigt sich mit Hinweis auf die bereits bekannten Tatsachen.

Zweitens: Es ist zu lesen, dass Roman Hegglin, der Geschäftsleiter der Schwulenorganisation Pink Cross, erfreut über die Aussage des Papstes ist. «Er hat sich sehr klar für die eingetragene Partnerschaft und damit auch für unsere Liebe ausgesprochen.» Überrascht hat Hegglin


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 phillip 24. Oktober 2020 
 

Die Verwendung des Begriffs “Brabbeln” bezieht sich nicht auf … (2)

… die Wortmeldung des Papstes nicht – denn schon als Erzbischof von Buenos Aires habe Jorge Mario Bergoglio vergleichbare Äußerungen gemacht. «Wenn er so etwas als Papst sagt, hat es aber viel größere Wirkung – auch in Ländern, die noch nicht so weit sind.» Für homosexuelle Gläubige sei es ungemein wichtig zu hören, dass es okay sei, wie man sein Leben lebe und auch nichts verstecken müsse. «Es ist aber nicht das Ende der Fahnenstange», sagt Hegglin. Denn in der heutigen Zeit würde Pink Cross erwarten, dass der Papst nicht nur für die eingetragene Partnerschaft, sondern auch für die «Ehe für alle» einstehe.
Drittens: Die Anerkennung der „wilden Ehe“ durch ein Rechtsinstitut einer „eingetragenen Partnerschaft“ ist rein ideologisch motiviert und eine Anomalie insbesondere deswegen, weil, die 68er nicht bereit waren, ihre Ideologie aufzugeben, eine Ehe zu schließen, obwohl sie mit der „eingetragenen Partnerschaft“ genau das tun.


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 phillip 24. Oktober 2020 
 

Die Verwendung des Begriffs “Brabbeln” bezieht sich nicht auf … (3)

… Auch für sie zählt: „Wir schließen eine Ehe, Hauptsache wir nennen sie nicht so, denn sonst wäre es ja ein Eingeständnis, dass wir einen falschen politischen Kampf geführt haben“. In der einen wie der anderen Form steht dahinter der Kampf gegen Ehe und Familie, das sollte gerade Papst Franziskus bekannt und bewusst sein. Er weiß mit Sicherheit auch, dass in vielen Ländern, in denen die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare eröffnet wurde, der Eheöffnung die Einführung von eingetragenen Partnerschaften vorausgegangen ist. Je nach Region oder Land, in dem Paare eingetragene Partnerschaften begründen können, sind diese im Vergleich zur Ehe entweder anders oder völlig identisch ausgestaltet. Die Tendenz zielt auch dort, wo die Ausgestaltung noch „anders“ ist, auf eine „völlig identische“ hin. Die vom Papstvertrauten Fernández dem Papst attestierte Sonderstellung der Ehe bezieht sich auf das Ehesakrament. Deshalb solle eine begriffliche Unterscheidung gegeben sein. Das ist aber eine …


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 phillip 24. Oktober 2020 
 

Die Verwendung des Begriffs “Brabbeln” bezieht sich nicht auf … (4)

… ganz andere Ebene und bestätigt nur, dass Papst Franziskus die Bedeutung des profanen Rechtsinstituts der Ehe nicht versteht oder verstehen will. Die Behauptung, die Papst Franziskus antreibt, man solle ein der Ehe gleichgestelltes Rechtsinstitut schaffen, aber nur nicht Ehe nennen, dann habe es auch nichts mit der Ehe zu tun, wird von den Fakten widerlegt. Das ist daher als das zu sehen, was es ist: ein päpstlicher (bekannt jesuitischer) Griff in die semantische Trickkiste. Kardinal Gerhard Müller nannte es gestern in einem Interview mit dem Corriere della Sera eine „Haarspalterei“ mit dem Zusatz: „Der Papst steht nicht über dem Wort Gottes.“

Für mich ist klar, dass der Papst – abgesehen davon, dass er als absoluter Herrscher des Vatikanstaates es in der Hand hätte, die von ihm angestoßenen Intentionen auch normativ umzusetzen - politische Agenden also auch Lobbying betreibt; das Gegenteil behauptend, das verdient mE die Einschätzung eines „brabbeln“.


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 hape 24. Oktober 2020 

@Ad Verbum Tuum

Das bezweifelt ja noch nicht mal die FSSPX. Oder bin ich da falsch informiert? Ich sehe mich in meiner Einschätzung auf einer Linie mit Papst em. BXVI, Kardinal Müller, Bf. Athanasius Schneider u.v.a.m. Diesen Bischöfen und Kardinälen dürfte die St. Gallen-Mafia-Story durchaus bekannt sein.

Die Frage nach dem papa haereticus wurde vor kurzem schon in einem anderen Strang diskutiert. Es dürfte schwer fallen, Papst Franzikus konkret eine Häresie nachzuweisen. Das macht er ganz geschickt. Summum ius – summa iniuria. Äußerlich dem Buchstaben des Gesetzes entsprechend, provoziert er eine pastorale Anwendung des Gesetzes, die dem Sinn des Gesetzes aber defacto widerspricht.

Eine andere Frage ist, wer außer dem nächsten Papst hätte die Vollmacht, Entscheidungen von Papst Franziskus wieder rückgängig zu machen? Zumal er nicht viele Entscheidungen trifft, sondern das meiste im Nebulösen belässt?

Solange diese Dinge nicht geklärt sind, ist Franziskus in meinen Augen der rechtmäßige Papst.

kath.net/news/67374


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 SalvatoreMio 24. Oktober 2020 
 

Zerstörerische Kräfte sind schneller als die Aufbauende -

Ein Kind kann in 1 Minute ein Spielzeug zertreten; der Bagger kann ein Haus in 1 Tag in Schutt zerlegen. Zum Neubau braucht es zumindest Monate. - So ist es auch mit geistigen Dingen: schon steht z. B. im Kirchenboten Osnabrück: "Papst Franziskus hat sich für eingetragene zivile Partnerschaften und rechtliche Sicherheit für homosexueller Paare eingesetzt...". Somit werden sich jetzt auch viele verwundert die Augen reiben, die von alldem bislang nichts mitbekommen haben, und so nehmen die Dinge ihren Lauf ...


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 Ad Verbum Tuum 24. Oktober 2020 

Halb so wild?

Könnte man ja fast sagen ... angesichts dessen, wie schnell diese verwirrende Botschaft des Papstes im Nirwana der Medien verschwand.
Selbst das m.E. ein Zeichen dafür, dass die Uneindeutigen und Widersprüchlichkeiten dieses Papstes bereits zur weiteren Marginalisierung der Kirche beitrugen.
P. Franziskus ist kaum mehr FELS, Stein Anstoßes, in der Brandung.

@Hape: ob P.Franziskus wirklich rechtmäßiger Papst ist, ist angesichts der St. Gallen Mafia m.E. umstritten.


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 cooperatorveritatis 24. Oktober 2020 
 

Bitte Petition unterstützen

Weil es noch kein Kommentator ansprach: es gibt inzwischen eine Petition
auf lifepetitions.com (englischsprachig), die Franzikus auffordert, seine
im Afineevsky-Film gebrachten Aussagen klarzustellen (s.Link). Ich habe
sofort unterschrieben und bitte auch die Kollegen und das kath.net-Team
das zu tun.

lifepetitions.com/petition/petition-ask-pope-francis-to-clarify-and-rectify-scandalous-remarks-on-homosexual-civil-unions/?utm_source=PT_FRANCIS_CIVIL


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 Fröhlich 24. Oktober 2020 

Die entstandene Irritation darf man nicht allein den Journalisten zuschieben!

Der Versuch die Papst-Aussagen irgendwie zu rehabilitieren ("Er hat ja ein anderes Wort verwendet...") scheitert, da convivencia civil und union civil in die absolut gleiche Richtung gehen! Ein Jurist mag hier zwischen den Begriffen kleinere rechtliche Unterschiede herauslesen, für jede andere Person in Lateinamerika gibts hier in der Sache keine großen Unterschiede.


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 hape 24. Oktober 2020 

Werte/r @Mmh

Franziskus ist der Papst. Alles andere wäre Sedisvakantismus. Franziskus ist der rechtmäßige Papst, selbst wenn er Fehler macht bis zum Abwinken. Der Papst steht unter dem Lehramt und dient ihm. Das bleibt so, selbst wenn er selbst meint, über dem Lehramt zu stehen. Er übt das Lehramt auch nicht allein aus, sondern in Kollegialität mit den Bischöfen, die ihn ggf. korrigieren. So, wie es gerade geschieht.

Darüber hinaus erinnere ich an den Sensus fidei fidelium, den Glaubenssinn der Gläubigen, der uns die Gabe der Unterscheidung gibt. Mit Hilfe von rechtgläubigen Bischöfen und Kardinälen wir Schneider, Müller, Burke, Strickland und Tobin. Um nur einige zu nennen.

Wir wissen nicht, warum der Herr dieses Chaos zulässt. Evtl. täte auch mal wieder ein Blick in das Buch Ijob gut. Aber jetzt im Rosenkranzmonat wären besonders der Rosenkranz, sowie Fasten und Buße die angemessene Reaktion auf dieses Chaos. Niemals aber Zweifel an der Kirche oder an Amt und Person des Papstes.


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 SCHLEGL 24. Oktober 2020 
 

phillip

IHR ZITAT: "Unter diesem Aspekt ist das Gebrabble über mangelnde politische Lobby zur Wahrung des Katholischen Glaubens geradezu unerträglich." ENDE
Damit haben Sie offensichtlich mein Statement bezüglich der mangelnden Unterstützung katholische Positionen zu den Themen Abtreibung, Ehe als dauernde Lebensgemeinschaft eines Mannes mit einer Frau in Offenheit auf Kinder, sowie Euthanasie gemeint.
Ich wurde gerade auf Ihr Vokabel "GEBRABBEL" mir gegenüber aufmerksam gemacht. So etwas richtet sich von selbst!
Selbst einer so starken Persönlichkeit, wie Papst Johannes Paul II ist es nicht gelungen diese Themen in mehrheitlich von Katholiken bewohnten Staaten durchzusetzen.
Weder zurzeit Napoleons, noch zurzeit Kaiser Josephs II., ist es einem Papst gelungen alle katholischen Prinzipien in den Staaten durchzusetzen. Gegenüber der EU gelingt so etwas auch nicht, leider.


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 lesa 24. Oktober 2020 

Veni Creator Spiritus - Lenke was den Weg verfehlt!

@Familienvater: Der Normalbürger kennt nur die jüngst zu lesenden Schlagzeilen: Past befürwortet homosexuelle Partnerschaft. Wenn nicht eine offeizielle, unmissverständliche Klärung durch den Past erfolgt, bleibt eine unheilvolle Verwirrung und Verunsicherung, wenn nicht gar ein hohes Maß an Irreführung zurück.
Für die meisten von uns ist es selbstverständlich, dass für den Papst gebetet wird. (In Tagen wie diesen mehr als 3 Ave Maria). Aber der Gebetsaufruf von @Gandalf hat größte Aktualität. Eine Klärung muss wohl erbetet werden.


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 Aquae 24. Oktober 2020 

Kommunikationsregeln auf Vatikanisch

Wer ein Interview mit oder einen Film über eine wichtige Person des öffentlichen Lebens machen will, muss die Fragen vorher einreichen. Nach dem Interview wird die Mitschrift geteilt bzw. das Filmmaterial gezeigt. Erst wenn diese/s offiziell freigegeben worden sind, kann es es zu einer Veröffentlichung kommen. Das ist doch so einfach wie einleuchtend. Wer glaubt, dass diese elementaren Regeln im Kommunikationsstab in Rom nicht gelten, ist ziemlich naiv. All diese sog. Indiskretionen, Falschzitate, etc. werden ganz gezielt gestreut, da bin ich mir sehr sicher. Einem schlechten Kommunikationsstil wird hingegen nach Kräften gefrönt: dem des Mauerns (Catenaccio wurde schliesslich in Italien erfunden!) und Schweigens. McCarrick-Bericht, Antwort an die Dubia-Kardinäle, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Wr Ohren hat, der höre!


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 Familienvater 24. Oktober 2020 
 

Artikel auf vaticannews.va

Ich habe mir soeben die offizielle Nachrichtenseite des Vatikans, vaticannews.va, angesehen. Interessanterweise finden sich in der tschechischen Version zwei Artikel, die eine Klarstellung zu den Aussagen von Papst Franziskus im Dokumentarfilm Francesco enthalten: Im ersten werden zuerst die Worte des Papstes angeführt, anschliessend wird aus dem Dokument von 2003 zitiert wonach eine Unterstützung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften unzulässsig sei: siehe: https://www.vaticannews.va/cs/svet/news/2020-10/ve-filmu-frantisek-vyslovil-papez-podporu-obcanskym-svazkum-pro.html
Im zweiten Artikel wird dann ausführlich dargelegt, wir der Regisseur die Papstaussagen anipuliert hat:
https://www.vaticannews.va/cs/cirkev/news/2020-10/markantni-manipulace-papezovych-vyroku-o-stejnopohlavnich-parech.html
Ich habe mir auch die anderen Sprachversionen, die ich halbwegs verstehen kann (Engl., It., dt, franz., span., Poln., Slowakisch) angesehen und kann dort diese zwei Artikel nicht finden


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 Herbstlicht 24. Oktober 2020 
 

Der Gebetsaufruf von Gandalf ist richtig, wichtig und sinnvoll.
Wie jemand -auch falls er nicht gläubig ist- den "Daumen nach unten" anklickt, ist mir schleierhaft, vor allem aber zeugt dies von wenig Respekt.

Dem dreimaligen Ave Maria speziell für den Papst habe ich mich konkret nicht angeschlossen, weil ich sowieso täglich morgens und abends für ihn und alle Bischöfe und Priester bete.
Das tägliche 3-malige Ave Maria -ebenfalls morgens und abends- praktiziere ich auch schon ziemlich lange, allerdings mehr im umfassenderen Sinn:

- Durch Maria zu Jesus.
Maria ist die Mutter aller Menschen - eine Mutter will nur das Beste für ihr Kind. Sie weist den rechten Weg. -
(aus: Der Liebe Raum geben, einem kleinen Gebetbüchlein)


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 Gandalf 24. Oktober 2020 

Bitte um Verständnis!

Aber wir werden hier Sperren verhängen, für User, die bei einem Gebetsaufruf ROTE DAUMEN verhängen. Wer wieder freigeschaltet werden möchte, der kann sich gerne bei uns melden...


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 Mmh 24. Oktober 2020 
 

Rote Daumen nicht überbewerten

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten, in denen selbst glaubenstreue Kardinäle und Bischöfe über die Möglichkeit eines häretischen Papstes oder eines nicht rechtmäßigen Papstes nachdenken.

Ich bete täglich für den Papst, bin mir aber nicht sicher, wer das ist.


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 Gandalf 24. Oktober 2020 

Tja, was machen wir mit den ROTEN DAUMEN von Usern für einen Gebetsaufruf..

Irgendwie verstehen manche nicht, dass wir bei kath.net natürlich Einsicht haben und auch sehen können, wer hier ROTE DAUMEN bei einem Gebetsaufruf vergibt. Tja, was machen wir jetzt mit dieen Usern? Vielleicht wollens ich die Herren und Damen mal dazu äußern?


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 phillip 24. Oktober 2020 
 

Nicht zu vergessen ist, dass der in Rom Sitzende ...

... nicht nur geistliches Oberhaupt, sondern auch der weltliche Herrscher des Vatikanstaates ist und ihm in dieser Eigenschaft uneingeschränkte weltliche Jurisdiktionsgewalt zusteht. Unter diesem Aspekt ist das Gebrabble über mangelnde politische Lobby zur Wahrung des Katholischen Glaubens geradezu unerträglich. Nicht nur Päpste des 8. Jahrhunderts und der frühen Neuzeit waren machtbewusste Herrscher. So gesehen, steht dem Papst die unbeschränkte Befugnis zu, aus St. Marta eine zeitgeistige, der Göttlichen Offenbarung und Lehre Christi und der Katholischen Kirche widerstreitende, politisch, zivilrechtlich juristisch klar geregelte familiäre Heimstätte seiner "Schutzbefohlenen" - in seinem unmittelbaren Umfeld herzustellen. Ups, hoffentlich habe ich ihn jetzt nicht auf diese positiv-rechtliche Normierungsmöglichkeit aufmerksam gemacht!? Aber was sage ich denn da: Es wäre doch nicht der erste jesuitische Versuch zur Herstellung einer innerweltlich, staatlichen (Un)Rechtsordnung.


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 Ad Verbum Tuum 24. Oktober 2020 

Verschwurbelt

@Stephaninus
Ihr Kommentar ist mir zu unpräzise. Die vatikanische Stellungnahme aus 2003 (http://www.kath.net/news/73218) zieht diese Grenze m.E. sehr klar. Eine Gesetzgebung die HS wie auch immer geartete Sonderregelungen zuschreibt trägt zur Zerstörung der gesellschaftlichen Moral bei. Es muss anders herum sein: Teilhabe am allgemein gültigen Recht wie z.B. Vertragsfreiheit, gegenseitige Vollmachten zu übernehmen etc. That's it.


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 hape 24. Oktober 2020 

@Stefanius

Googeln Sie doch mal nach „Wucherpfennig“, „Lintner“ und „Moraltheologie“. Da werden Sie schnell sehen, wie der Papst das Lehramt ausübt. Zum Glück übt er es nicht allein aus, sondern in Kollegialität mit den Bischöfen, von denen wiederum einige an Schrift und Tradition festhalten. Damit stehen Katholiken wenigstens nicht ganz ohne Führung da. Hinzukommt der Sensus Fidei Fidelium der Laien, der Glaubenssinn der Gläubigen. Nie war er so wertvoll, wie heute. Der Hl. Geist deckt auf, was Sünde ist. Da können sie am Lehramt rumdoktern, wie sie wollen. Am Ende dienen auch die Feinde des Lehramtes dem Lehramt. Ob sie wollen oder nicht.


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 phillip 24. Oktober 2020 
 

Triceratops meint, Franziskus habe nach jetzt immerhin ...

... mehr als sieben Jahren noch immer nichts dazugelernt im Umgang mit Medien. Verehrtester, Sie befinden sich in einem mächtigen und fatalen Irrtum, denn dieser Mann versteht es nur allzu gut, auf dieser Klaviatur der manipulativen Propaganda zu spielen - und er bringt es dabei (zur Freude seines Meisters) zu einer geradezu meisterhaften Vollendung. Aufwachen!


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 Stephaninus 24. Oktober 2020 
 

Es geht mir besser, aber noch nicht gut

Wenn das so ist, bin ich teilweise beruhigt, denn es ist richtig, dass der Papst sagt, Homosexuelle dürfen keinesfalls aus der Familie (und auch aus der Kirche) ausgeschlossen werden. Das Ausstossen aus der Gemeinschaft findet in vielen Ländern bis heute statt. Da hat der Papst sicher richtig gesprochen. Auch meine ich, dass es nicht gegen die Lehre der Kirche ist, wenn Staaten Möglichkeiten schaffen, dass Homosexuelle ihre zivilen Angelegenheiten regeln können (z.B. erbrechtliche, Besuche in Spitälern etc.). Etwas ganz anderes ist die Schaffungen eines zivilen Instituts, das bewusst Ganz oder Grossteils der Ehe zwischen Mann und Frau entspricht. Das gerade habe nun der Papst aber nicht getan.

Dennoch: Die Verwirrung ist da, sie wurde zugelassen und wird wirken. Darum ist die Sache nicht aus der Welt. Die fehlende Klärung ist für schlimm.


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 Diadochus 24. Oktober 2020 
 

Darstellung

Papst Franziskus lässt bekanntermaßen andere in seinem Sinne reden. Dass bisher kein Dementi erfolgt ist, beweist, dass der Regisseur Evgeny Afineevsky genau in seinem Sinne geredet, bzw. das Filmmaterial richtig zusammen geschnitten hat. Es fällt auf, dass die Homosexualität bei Papst Franziskus ein wichtiges Thema ist, das bei ihm positiv und entgegen der Lehre der Kirche dargestellt wird. Die Entschuldigungsversuche greifen nicht. Das ist schon etwas plump. Ja, das ist ein Aufreger für Konservative. Für Progressisten ist es ein Jubelschrei. Die Botschaft ist in der Welt angekommen. Was den Mund verlassen hat, kann nicht mehr zurückgeholt werden.


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 Mmh 24. Oktober 2020 
 

Ich möchte mich noch bei der betroffenen Person

für mein voriges Statement entschuldigen. Das hätte ich nicht denken, schreiben und abschicken sollen.

In diesem Fall sind die roten Daumen zumindest gerechtfertigt.


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 Diasporakatholik 24. Oktober 2020 
 

Lieber Zeitzeuge, ich gebe Ihnen gerade mit Ihrem letzten Posting vollauf Recht.

Gelobt sei Jesus Christus!


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 Chris2 24. Oktober 2020 
 

Die Lehre der Kirche findet sich übrigens hier:

kath.net/news/73218


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 Zeitzeuge 24. Oktober 2020 
 

Lieber hape,

im Link mehr über die "anonymen Christen" gemäß
Karl Rahner; m.E. gibt es eine direkte Linie, die
von dieser These über gewissen Passagen von
"Nostra Aetate" und "Dignitatis Humanae" zu
"Assisi" "Abu Dhabi" u. "Fratelli tutti" führt.

Das hat aber mit Kontinuität zum Lehramt nichts
zu tun, denn das Lehramt ist ja nicht erst auf
dem II. Vaticanum begründet worden, daß es doppel-
deutige Texte des II. Vaticanums gewolltermaßen
gibt, hat z.B. auch Karl Rahner zugegeben.

Bzgl. der jüngsten Papst-Äusserungen gebe ich
User "Oelberg" recht:

Ohne eine öffentl. Distanzierung von den Äusse-
rungen in dem neuen Film sowie einer doktrinär
einwandfreien Darlegung bzgl. der Nichtakazep-
tierung auch von "Partnerschaftsgesetzen" für
hs. Gemeinschaften bleiben bei denkenden, gläubigen Katholiken offene Fragen, ähnlich
wie d.d. Nichtbeantwortung der Dubia sowie
anderen, theol. "Sondermeinungen" unseres Papstes,
vgl. die "Correctio filialis"!

Das Gebet f.d. hl. Vater sollte selbstverständlich
sein!

mthz.ub.uni-muenchen.de/MThZ/article/view/1967H1S2-29/1959


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 phillip 24. Oktober 2020 
 

Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen sein sollte,

Monsignore, ich bin getauftes, gefirmtes und in sakramentaler Ehe lebendes Kind der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche, wenn Sie wissen was das bedeutet, dann finde ich es als höchst verwunderlich, dass Sie die Glaubensgrundsätze dieser Gemeinschaft auf politisch territorial einschränken und nicht wahrhaben wollen - so scheint es zumindest -, dass auch ein in Rom Sitzender mit seien - noch dazu glaubenswidrigen - Äußerungen und bewussten Schweigen politisch und religiös ausgeschlachtet werden, was ja auch beabsichtigt ist; von der Tugend der Klugheit ganz zu schweigen. Gebet und Sühne ist gefordert!


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 hape 24. Oktober 2020 

Zum Gebetsaufruf für den Papst

Die Rotdaumen, die den Gebetsaufruf von @Gandalf für Papst Franziskus negativ bewertet haben, sind in Wirklichkeit Gründaumen. Sie wissen das nur noch nicht. Deshalb bezeichnet man die Rotdaumen in der Fachwelt auch als „anonyme Gründaumen“. Ein ähnliches Phänomen konnte seinerzeit der berühmte Theologe Karl Rahner beobachten. An einer Fußgängerampel stehend beobachtete er Christen, die bei Rot stehen blieben. Einige aber gingen trotz roter Ampel weiter, als ob grün wäre. Daraus schloss er, das auch die Stehenbleiber im tiefsten Grunde ihres Herzens schon Weitergeher waren. Sie wußten es nur noch nicht. Erst viel später wurde bekannt, dass diese Beobachtung Rahner dazu veranlasste, vom „anonymen Christen“ zu sprechen. Also etwa von Muslimen, Buddhisten oder Atheisten, die in gewisser Weise schon Christen sind, aber es noch nicht wissen. Papst Franziskus soll sich an dieses Konzept erinnert haben, als er die Abu-Dhabi-Erklärung unterschrieb.


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 Rosenzweig 23. Oktober 2020 

Werter Gandalf - DANKE..

für Ihre, ganz sicher segensreiche Idee / Impuls.. der DREI AVE MARIA!
Diese sind ja - viell. hier im Forum auch bekannt- als Andacht mit eigenem Gepräge für die Bekehrung u. die Sterbestunde! -

Von der Kirche-(Pp.Leo XII/ Pp.Benedikt XV) approbiert + empfohlen - wie auch v. Heiligen- Pfr.von Ars u.u. gepflegt + verbreite worden!
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So sind wir mit diesen "DREI AVE" gleich noch mit vielen Heiligen „direkt“ (online) verbunden!
Welch große Fürbittmacht in diesem akutl. Anliegen sowie für unsere ganze - „blutende“ Kirche!

Täten wir es doch täglich..! Mutter Gottes bittet darum.
Ich persl. bete gerne bei + mit K-TV den Rkrz -
in der Gemeinschaft aller Hörer-Mitbeter u. so konnte ich eben -22 Uhr - uns alle hier im Forum - wie auch die lb.“Dauem runter“ mit einschließen!
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In dieser Freude u. Zuversicht dankb. verbunden..

www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Die+Drei+AVE+Maria


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 SalvatoreMio 23. Oktober 2020 
 

Die "Daumen-runter-Leute"

Warum sich darüber aufregen? Sie zeigen, welch Geistes Kind sie sind; sie zeigen auch den Zustand unserer Gesellschaft an, und wenn sie besonders beim Wort "Ave Maria" nur "rot" drücken können, dann sind sie ganz arme Leute, für die wir noch ein Ave mehr beten sollten und - fertig!


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 Veritatis Splendor 23. Oktober 2020 

@chriseeb

Das sollte niemand stören. Daumen runter bedeutet doch auch, dass die Leute es gelesen haben und es in ihnen eine Reaktion ausgelöst hat - das ist etwas Positives! Nichts ist vergebens, wenn wir es in lauterer Absicht tun!


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 Oelberg 23. Oktober 2020 
 

Nur,

warum kommt aus dem Vatican keine Richtistellung ??
Ich muss das Schweigen dort letztlich als Bestätigung auffassen.


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 chriseeb74 23. Oktober 2020 
 

@bestimmte Leute

Diejenigen, die bei Gandalfs Vorschlag den Daumen runter gemacht haben, sollten sich schämen!
Das hat mit wahrer Katholizität nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun!
Man muss sich ja nicht beteiligen, aber der Vorschlag ist eben die einzige Möglichkeit, die WIR haben, um "Dinge" zu beeinflussen.
Schade, dass sich in diesem Forum auch antikatholische Stimmen bewegen...


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 Psalm1 23. Oktober 2020 
 

Kommentar im "Catholic Herald"

In einem Artikel in obiger Zeitschrift wird erwähnt, dass der Papst beim Interview mit dem spanischen Fernsehsender "Televisa" gesagt haben soll: "...the Pope stressed that he “doesn’t mean to approve of homosexual acts, not at all.” Demnach bezieht sich seine Wertschätzung auf Verbindungen OHNE homosexuelle Akte. Das würde einiges relativieren, trotzdem bleibt die Art der Äusserung, so wie sie nun mal getätigt wurde, eine Katastrophe.

catholicherald.co.uk/a-roundup-of-responses-to-popes-unravelling-civil-unions-comments/


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 Triceratops 23. Oktober 2020 
 

Ich will ja nichts sagen,

aber ich sag es trotzdem: Ich hab es euch von Anfang an gesagt.
http://www.kath.net/news/73209

Trotzdem wundere ich mich über den Franziskus. Hat er nach jetzt immerhin mehr als sieben Jahren noch immer nichts dazugelernt im Umgang mit Medien?


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 SCHLEGL 23. Oktober 2020 
 

phillip

Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen sein sollte, es gibt in Österreich KEINE politische Partei, die unsere Anliegen unterstützt! Eine Lobby ist schon wesentlich mehr, als wir hier zusammenbringen!
1974 haben wir Katholiken das größte Volksbegehren in der Geschichte Österreichs gegen die Fristenlösung unterstützt. Geholfen hat es leider nicht, weil Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky, der nach eigenen Aussagen den Konflikt gerne vermieden hätte, mit seinen roten Kolleginnen, allen voran Johanna Dohnal,selbst nicht fertig geworden ist.
Ich bin neugierig, ob es wenigstens gelingt die drohende Beihilfe zum Selbstmord/Euthanasie abzuwenden. Ob der Verfassungsgerichtshof dazu den Mut hat? Wir werden sehen.


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 Ad Verbum Tuum 23. Oktober 2020 

@Schlegl

Meine Posts diesbzgl. - die können weiter stehen bleiben und weshalb Sie jetzt die große Absolutiin ausrufen verstehe ich nicht.
Einem kath. Laien, Politiker ist es NICHT erlaubt einem Gesetzt für Partnerschaftsverträge o.ä. zuzustimmen. Das wurde in einem Schreiben aus 2003 bestätigt und stand auch hier auf kath.net.
Dann ist es völlig inakzeptabel und Gläubige in die Irre führend was Papst Franziskus hier vom Stapel ließ. Ob es dann im Film nur zusammengeschnitten ist, ist unerheblich, da es ja im originären Sinne ist.


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 lesa 23. Oktober 2020 

Die faktischen Gegebenheiten reichen nicht zur Begründung der Legalisierung

@bankster: Aus dem Dokument von 2003 "… es ist notwendig, den Unterschied zu bedenken zwischen dem homosexuellen Verhalten als einem privaten Phänomen und demselben Verhalten als einer im Gesetz vorgesehenen und gebilligten sozialen Beziehung, aus der man eine der Institutionen der Rechtsordnung machen möchte. Das zweite Phänomen ist nicht nur schwerwiegender, sondern hat eine sehr umfassende und tiefgehende Tragweite… Staatliche Gesetze sind Strukturprinzipien des Lebens der Menschen in der Gesellschaft, zum Guten oder zum Bösen. Sie spielen eine sehr wichtige und manchmal entscheidende Rolle bei der Förderung einer Denkweise und einer Gewohnheit. Lebensformen und darin sich ausdrückende Modelle gestalten das gesellschaftliche Leben nicht nur äußerlich. Die Legalisierung von homosexuellen Lebensgemeinschaften. Die Legalisierung führt zur Verdunkelung des Verständnisses einiger Grundwerte und entwertet die Ehe."
Das Ergebnis der Destabilisierung beweist wie begründet das ist!


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 Stefan Fleischer 23. Oktober 2020 

Ich frage mich einfach,

wäre nicht vieles viel besser in unserer Kirche, wenn unsere Hirten zuerst, und dann auch wir selber, wieder viel mehr "Worte des ewigen Lebens" statt immer nur Worte des irdischen Heils haben würden. Dann wären unsere Worte auch viel weniger interpretierbar. Dann wäre viel mehr "unser Ja ein Ja und unser Nein ein Nein. (vgl. Mt 5,37) Dann würden uns die Menschen auch viel weniger davon laufen. Haben wir denn nicht schon oft gelesen oder gehört, was Petrus damals dem Herrn geantwortet hat: «Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.»? (Joh 6,68)


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 Fatima 1713 23. Oktober 2020 
 

Wie manche andere auch verstehe ich nicht ganz wo jetzt der große Unterschied liegt

"Gesetz des zivilen Zusammenlebens und rechtlich abgesichert" - damit kann doch nur so etwas wie eine eingetragene Partnerschaft gemeint sein. Was für eine rechtliche Absicherung sollte sonst gemeint sein? Jeder homosexuelle Mensch hat genau die gleiche rechtliche Absicherung wie jeder andere auch, z.B. wie ich als unverheiratete Einzelperson, zumindest in unseren Breiten.
Oder was hat der Papst sonst gemeint?
Außerdem bin ich der Meinung, dass Papst Franziskus sich schon genau anschauen sollte, wem er Interviews gibt, und wenn hier etwas manipuliert wurde, dann sollte sich der Vatikan vielleicht mal klärend zu Wort melden.


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 Charlene 23. Oktober 2020 

Gleichgeschlechtliche Pseudoehen sind ungerechte Privilegien

Homosexuelle brauchen besondere Rechtsinstitute: So verstehe ich den Papst.

In der Sache ist das falsch. Das Zivilrecht steht allen offen. Verträge können Schwule schließen wie jeder andere auch. Warum aber sollte man schwule Paarungen privilegieren wie die Ehe? Warum sollte deren Gemeinschaft förderwürdig sein, die Gemeinschaft zweier Freunde aber nicht?

Die Ehe wird privilegiert, weil sie das natürliche menschliche Reproduktionsbiotop ist. So unterstützen Staatsgemeinschaften ihren Fortbestand.

Homosexuelle empfinden zutiefst, dass ihnen besondere Daseinsgrenzen gesetzt sind. Daran sei die Gesellschaft schuld, glauben sie. Ihre Grenzen sind demnach soziales Konstrukt. Zwingt man die Gesellschaft umzukonstruieren, dann werde alles gut. Nur: So viel auch immer wir umkonstruieren, die Grenzen homosexuellen Daseins bleiben. Sie liegen in der queeren Natur und im Wesen eines schwulen Lebensentwurfs.

Dieser Ideologie das Wort zu reden, ist eines Christen nicht würdig.


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 Smaragdos 23. Oktober 2020 
 

PF hat den Film "Francesco" gesehen, stand doch irgendwo. Der Regisseur Evgeny Afineevsky hat ihn ihm im Sommer auf seinem Tablet gezeigt, er hat sich irgendwie bis zum Papst vorgekämpft. Ich dachte, dieses Fakt sei schon allseits bekannt.


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 scientia humana 23. Oktober 2020 
 

Ist der Sumpf tiefer?

@Veritatis Splendor: Danke für den Link. Ich zitiere:

"Homosexuelle Beziehungen werden in der Heiligen Schrift als schwere Verirrungen verurteilt... (vgl. Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10)."

Bei genauer Lektüre von Röm 1,24-27 ist die Homosexualität keine Verirrung sondern die Folge der Verirrung (es steht noch nicht eimal "schwer" da), dass sie (die Heiden) Gott nicht anbeteten. Ursache und Wirkung zu vertauschen, dann noch aufbauschen, diskreditiert das nicht eine ehrliche Apologetik?
1. Kor 6,10 (gemeint ist wohl 6,9) redet gar nicht von Verirrung, sondern nur von Knabenschändern, ebenso auch 1 Tim 1,10.

Das klingt ja gerade danach Kindesmissbrauch mit Homosexualität zu beschönigen. Auf alle Fälle ist es keine gute Wissenschaft (eine der Gaben des Hl. Geiste), Quellen Aussagen zu unterstellen, die diese nicht gemacht haben.

Bei den Aves bin ich dabei, aber nicht nur für Papa Franz ...


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 Simon Tolon 23. Oktober 2020 
 

Die Agenda ist die Agenda ist die Agenda

Wie da wer etwas sagt oder schweigt, kolportiert oder verharmlost, ist alles im Grunde zweitrangig. Warum eine Sache betrieben wird und vor allem, dass sie betrieben wird, ist entscheidend. Und dies kann nicht mehr geleugnet werden.


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 Hadrianus Antonius 23. Oktober 2020 
 

@Gandalf: 3 Ave Maria

Nun ja: als kleiner Junge habe ich beim Hufbeschlag der Bauernpferde (Trait du Nord/ "Belgisches Kaltblut") häufig zugeschaut .
Eine Geschichte mit viel Schweiß (Pferd&Mensch), Rauch, Zischen und Gestank.
Aus Mitleid mit dem Pferd habe ich dann immer ein AveMaria für das Pferd gebetet;-)
Viel später, bei Arezzo, erlebte ich wie die Metzger dort beim Schlachten eines imposanten Chianinarinds auch immer ein Gebet sagten.
Tun viele Jäger auch bevor sie einen Schuß abgeben.
Tibi Christe Splendor Patris


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 Matityahu 23. Oktober 2020 
 

3 Ave Maria

@ Gandalf
☝?Ich bin dabei


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 phillip 23. Oktober 2020 
 

Typisch für dieses Pontifikat, postet wedlerg.

Ad wedlerg. Ich bedaure, bezüglich Ihres gegenständlichen Postings einem eklatanten Fehler gemacht zu haben, der im elektronischen Weg nicht mehr korrigierbar war bzw ist, denn ich habe irrtümlich - mein Pc ist auf hohe Sensibilität in der Tastatur und im Tabletmodus eingestellt - den roten Daumen gedreht. Dies entspricht nicht meiner Auffassung! Ich begrüße und teile Ihre darin enthaltene Ansicht. Herzlichen Dank für Ihre Kommentare!


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 Bene dikt 23. Oktober 2020 
 

Satans Verführung

Ich möchte daran erinnern, dass die Verführungen durch Satan in der Wüste nicht durch Auseinandersetzung mit seinen Versprechen enttarnt wurde und auch nicht durch ein Selbstetikett-Namensschild 'Ich bin Satan', sondern anders herum: Weil die Versprechen von Satan kamen, brauchte man darüber nicht abzuwägen.

Ich will bei aller Notwendigkeit des Fühlens, Glaubens, Wissens, Urteilens auch auf diesen eindeutigen Punkt der Gewissheit hinweisen, wo man sich gar nicht mehr durch Abwägen einlullen lässt.

Ein Zweites: Wenn diese Möglichkeit (nicht nur als Potenz sondern als Aktualität) verleugnet wird - wie will der Heilige Geist mit uns über diese Tatsache kommunizieren - wenn wir vorher schon die Augen verschließen, die Ohren versperren, weil nicht sein kann, was nach unserem Wohlbefinden nicht sein soll?

Wie lange kann uns Satan noch mit halbgaren Sachen foppen, weil wir zu schwach sind, beherzt ein womöglich ungerechtes Urteil zu bezeugen? Was schadet mehr?


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 phillip 23. Oktober 2020 
 

"Wenn das Parlament aus juristischen Gründen mit Mehrheit ...

... etwas anderes beschlossen hat, können wir als Christen leider nichts dagegen machen, weil uns dazu die politische Lobby fehlt". Wie bitte, uns fehlt die politische Lobby? Was glauben Sie, Monsignore, um was es den kritischen Foristen dieses Beitrages neben der fatal schiefen religiösen und theologischen Ebene geht? Das, was der Papst mit Verve oftmals betreibt, ist nichts anderes als politisches Lobbying. Ich denke vor den vielen Beispielen kann doch niemand seine Augen und Verstand verschließen, oder doch?


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 lakota 23. Oktober 2020 
 

@Gandalf

Lieber Gandalf, möchte nur sagen, bei den 3 Ave Maria bin ich dabei (das Handhoch sehen Sie ja nicht).

Frage mich allerdings ob ich wirklich in einem katholischen Netz bin, wenn Sie für Ihren Aufruf für den Papst zu beten, 14 Daumen runter kassieren :-)


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 Mmh 23. Oktober 2020 
 

Richtet nicht, damit auch Ihr nicht gerichtet werdet.

"die wohl auch in Johannes Kapitel 8 den ersten Stein geworfen hätten....!"


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 Veritatis Splendor 23. Oktober 2020 

Dem Lebensschützer Trump aber...

...als PAPST das Christsein abzusprechen, wirkt in dem Zshg. schon fast surreal!

Kurz vor der Wahl, genau @wedleg.

Ich schäme mich für diesen Film, für Francesco!

youtu.be/ocXc_SpmI48?t=100


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 Chris2 23. Oktober 2020 
 

@wedlerg

Angenommen, man hat das nicht vorgelegt und der Vatikan ist wurde überrascht: Kein Problem, dann (fragt man fernmündlich in der Casa Santa Marta nach und) stellt man es eben klar. Und zwar umgehend und nicht erst nach einigen Tagen oder gar Wochen. Das muss ein Pressesprecher können und dürfen. Und da der Papst selbst einmal in einem Interviev gesagt hat, dass seine spontanen Äußerungen manchmal ein Problem seien, sollte er eben keine (Spontan-) Interviews geben. Das muss ein Papst auch nicht.
Stellt man es nicht klar oder lässt gar "schwierige" Inhalte als angeblichen O-Ton auf der Seite des Vatikans (Scalfari-Interview mit heftigen, erklärtermaßen frei erfundenen, Einschüben), ist das aber auch eine Aussage...


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 Smaragdos 23. Oktober 2020 
 

Prophetie eingetroffen, Danke, Spadaro!

"P. Antonio Spadaro, ... der als besonderer Papstvertrauter gilt, hat diese Woche gegenüber Journalisten erklärt, dass sich hier in der Lehre nichts verändert hat."

Was habe ich prophezeit? Genau das! "An der Lehre hat sich nichts verändert". Heuchler, zehntausendmal Heuchler! An der Lehre hat sich tatsächlich nichts geändert, weil euch die Lehre der Kirche vollkommen egal ist, aber in der Praxis wird sich nun alles ändern, und allein darum geht es dieser Homomafia in der Kirche. Denn die Gesetzgeber werden sich jetzt ermutigt fühlen und denken: Selbst der Papst ist für eine Zivilunion! Dann nix wie los!

Und die Homosexuellen selbst werden denken: Wenn der Papst für eine Zivilunion ist, verurteilt er auch unsere Sünde nicht! Lasst uns also fröhlich weiter sündigen, wir haben den (wie immer indirekten) Segen des Papstes!

Doch was der Papst verschweigt, und das ist seine schwere Sünde: dass Gott seinen Segen für widernatürliche, homosexuelle Akte nicht gibt! Somit täuscht er die Homos


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 AlbMag 23. Oktober 2020 
 

Die Kirche oder Gottes Kraft in menschlicher Schwäche

Kürzlich habe ich im Radio Horeb, Sendung "Spiritualität" zwei Vorträge von Pater Buob entdeckt, die zu hören, hoffentlich alles klar macht, was uns an unserer Kirche manchmal so schwer zu ertragen scheint. Aber unsere Kirche ist wirklich Gottes Kraft in menschlicher Schwäche. Hören Sie selbst, ist nur zu empfehlen!!!

Das Geheimnis der Kirche, 7. Teil: Kirche, Gottes Kraft in menschlicher Schwäche, 1. Teil. : https://www.horeb.org/xyz/podcast/spiri/20200817sp.mp3

Das Geheimnis der Kirche, 8. Teil: Gottes Kraft in menschlicher Schwäche, 2. Teil. : https://www.horeb.org/xyz/podcast/spiri/20201005sp.mp3

www.horeb.org/xyz/podcast/spiri/20200817sp.mp3


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 wedlerg 23. Oktober 2020 
 

@Chris2: das ist der Punkt

Der PApst hat sicher auch diese Publikation autorisiert bzw. autorisieren lassen. UNd jetzt lässt man den Testballon steigen.

Im übrigen: niemand hat unterstellt, dass PF die kath. Lehre mit der Aussage geändert hat. Aber er hat wieder einaml versucht auszuloten, wie weit er sich im Widerspruch dazu bewegen kann. Und genau das ist das Gegenteil desssen, was ein Pontifex tun sollte.


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 SalvatoreMio 23. Oktober 2020 
 

Il traduttore è un traditore

@Sehr geehrter Msgr. Schlegl:
TRADUTTORE = TRADITORE, der Übersetzer ist ein Verräter! Ihr ... = ... hatte mich verwirrt, aber es handelt sich wohl um einen Ausspruch, eine Art "Lebensweisheit", die die Italiener benutzen! (da ist ja 'was dran!). Es war also richtig: "Il traduttore è un traditore".


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 wedlerg 23. Oktober 2020 
 

Typisch für dieses Pontifikat

Wieder einmal ist alles vage und wieder einmal ist die erste Aussage klar links und zweideutig.

Sprich: für die linken bleibt alles links und die anderen sollen damit beschwichtigt werden, dass ja im Kontext alles anders war.

Hinzu kommt der Zeitpunkt: zwei Wochen vor der US-Wahl.

Am Ende kann der PApst wieder allen das sagen, was sie hören wollen und vermeintlich wieder allen alles recht machen.

Aber die Methode Peron funktioniert nicht mehr. Zu oft ist PF damit geschietert und niemand nimmt ihm mehr ab, das zu meinen, was er sagt.

Geschadet hat er sich und seinen Anhängern am meisten. Geschadet hat er aber auch der Kirche und den Schafen der Herde, die er schützen sollte.

Einmal ein klares Wort, das katholisch ist und dann immer ein solches - das ist, was er Papst der Kirche und Christus schuldet - von den Taten gar nicht zu reden. Homonetzwerke wären der erste Augiasstall...


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 collegio romano 23. Oktober 2020 
 

Ist Francesco nur naiv?

Ist Francesco wirklich zu naiv?
Wer sein Italienisch üben will, dem empfehle ich diesen Artikel, in dem u.a.von dem Empfang des Regisseursmit Geburtstagstorte von seite des Papstes die Rede (und das Foto) ist. Es kann nicht sein, dass Papa Francesco nur überrumpelt wurde... er ist teilweise unvorsichtig, teilweise sucht er aber bestimmte riskante Begegnungen.Ich bin immer weiter sehr beunruhigt, genauso wie z.B. viele italienische Franziskanerpatres aus Mittelitalien. ARTIKEL LESENSWERT! Italienisch lernen!
https://lanuovabq.it/it/la-torta-avvelenata-la-marcia-gay-studiata-a-tavolino


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 Veritatis Splendor 23. Oktober 2020 

Mit Hochachtung und Respekt...

...habe ich Ihre geradlinige Stellungsnahme GEGEN die Zivilunion gelesen, DANKE Msgr. Schlegl, für Ihren Mut und Ehrlichkeit (hatte ich nicht anders erwartet von Ihnen)!

Insofern beten wir nun alle zusammen mit Gandalf zur Sühne - (...statt Buße) die 3 AVE!


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 Chris2 23. Oktober 2020 
 

Warum schweigt der Vatikan?

Falls der Papst nur einen "privaten Vertrag" gemeint hat und dass man homosexuelle Verwandte oder gar Kinder nicht ausstoßen soll (nervige oder gar aggressive Aktivisten muss man aber auch nicht zu seiner Geburtstagsfeier einladen): Warum stellt Rom das nicht klar? Ein paar Worte und (fast) alles ist wieder gut. Warum dieses Schweigen wie damals bei den Lügen Scalfaris?


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 SCHLEGL 23. Oktober 2020 
 

SalvatoreMio

Danke, ich kann nicht Italienisch! Bei meiner Einladung 1997 an die Ostkirchenkongregation in Rom und zu einer Audienz bei Papst Johannes Paul II, bin ich ganz gut mit LATEIN durchgekommen. Sowohl bei einer privaten Führung durch die vatikanischen Gärten mit einem Richter der Rota Romana, als auch im byzantinischen Kloster Grottaferrata, sowie mit bei Gamarelli, wo extra der Senior- Chef, gerufen wurde, der sehr gut Latein sprach.
Meine Frage: Was heißt auf Italienisch "Der Übersetzer ist ein Verräter?"


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 Sagittarius 23. Oktober 2020 
 

Herzlichen Dank an Veritatis Splendor für den Link!

Kardinal Ratzinger hat darin 2003 den kath. Politikern Folgendes ans Herz gelegt:

"Wird der gesetzgebenden Versammlung zum ersten Mal ein Gesetzesentwurf zu Gunsten der rechtlichen Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften vorgelegt, hat der katholische Parlamentarier die sittliche Pflicht, klar und öffentlich seinen Widerspruch zu äußern und gegen den Gesetzesentwurf zu votieren. Die eigene Stimme einem für das Gemeinwohl der Gesellschaft so schädlichen Gesetzestext zu geben, ist eine schwerwiegend unsittliche Handlung."
Frage an @Gandalf:
Was ist der rechtliche Unterschied zwischen einem Gesetz des "zivilen Zusammenlebens" und dem Gesetz einer "zivilen Union"?

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20030731_homosexual-unions_ge.html


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 bernhard_k 23. Oktober 2020 
 

Das Beste wäre, wenn der Papst zukünftig nur mehr auf den Katechismus verweisen würde ...

... denn dort steht alles eindeutig, klar und unmissverständlich drin!


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 SCHLEGL 23. Oktober 2020 
 

Veritatis Splendor

Danke für den Link aus Rom! Wenn es Sie interessiert, dann sage ich Ihnen, dass ich vor der Einführung der Verpartnerung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften in Österreich, in einer Unterschriftenaktion natürlich DAGEGEN votiert habe.
Ich habe jahrelang, im Rahmen der Predigten am Stephansdom, bei den Ukrainern und anderswo, ganz klar gesagt, dass die Bezeichnung "EHE" nur für die dauernde Lebensgemeinschaft von Mann und Frau in Offenheit auf das Leben von Kindern, verwendet werden darf. Alles andere ist ein Etikettenschwindel.
Wenn das Parlament aus juristischen Gründen mit Mehrheit etwas anderes beschlossen hat, können wir als Christen leider nichts dagegen machen, weil uns dazu die politische Lobby fehlt.
Ehepaare und Familien die unser Ideal überzeugend leben, sind die beste Therapie gegen bedenkliche Lebensentwürfe.


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 SCHLEGL 23. Oktober 2020 
 

GANDALF

Danke, das mache ich gleich nach der Vesper! Und weitere 3 Ave Maria für die zahlreichen "Daumen runter", die wohl auch in Johannes Kapitel 8 den ersten Stein geworfen hätten....!


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 phillip 23. Oktober 2020 
 

TRADUTTORE = TRADITORE, der Übersetzer ist ein Verräter!

Ein wahrlich handfestes und überzeugendes Argument, sämtliche Vorbringen gegen den Papst zu entkräften und alle seine Verhalten ins rechte Licht zu rücken; Papa francesco, santa subito! Ganz schön wahrnehmungsgestört und wahrheitswidrig, zu behaupten, Bergoglio habe einen falschen Eid als Jesuit geschworen. Wer, so frage ich, behauptet denn so etwas?


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 Gandalf 23. Oktober 2020 

3 Ave Maria für den Papst...

So, liebe Leute, eine Idee nach dieser Aufreger-Woche: Beten wir mal (mindestens) 3 Ave Maria für den Papst, heute, morgen und am Sonntag. Wer ist dabei? Hand hoch :-)


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 Nino 23. Oktober 2020 
 

Große Freude

Ich habe den Artikel noch nicht gelesen. Lediglich die ersten Kommentare... Alle haben die Möglichkeit wie Petrus noch alles gut zu machen.


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 Adamo 23. Oktober 2020 
 

Herzlichen Dank an Veritatis Splendor für den wertvollen Link!

Dieser Link zeigt die Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Perdonen,

unterzeichnet von Josef Kardinal Ratzinger
am 3. Juni 2003

Sehr lesensnwert!
An diese Stellungnahme halte ich mich.


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 Labrador 23. Oktober 2020 
 

Lieber Critilo - genau, zum Entstehen solcher Probleme gehören zwei

klar, Tote, wie Pius XII können sich nicht mehr wehren, aber für Lebende gibt es durchaus Schutz
- Die Auswahl vertrauenswürdiger Interviewer. Jeder kann einmal daneben greifen, auch ein Papst, aber wenn Scalfari 7, 8 oder mehr Interviews über einige Jahre verteilt bekommt, dann ist das kein Versehen sondern Absicht oder Abhängigkeit. Andere können sich da ja durchaus schützen wie Sie mit ihrem Beispiel zeigen.
- Die Vorlage zur Freigabe. Wenn wir hier von solchen Instrumenten wissen, dann gehe ich davon aus, dass die Zuständigen in Rom das ebenfalls tun.
- ich vermute mal, dass Medienprofis noch den ein oder andere zusätzlichen “Trick” auf Lager haben...

Zu den “Staubsaugervertretern”, bin nie einem begegnet. Gibt es die noch? :)


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 jaeger 23. Oktober 2020 
 

"Bitte weitergehen,...

es gibt nichts zu sehen!" Nein, so ist es nicht, und jeder, der hier verkrampft behauptet, es sei doch alles in Ordnung und der Papst sei nur ein mal wieder falsch verstanden oder falsch wiedergegeben worden, hat aus den vergangenen Jahren dieses Pontifikats nichts gelernt. Das, was hier geschieht, ist von langer Hand geplant und die Art und Weise, wie auf die Kritik der Gläubigen reagiert wird - nämlich mit Schweigen - spricht mehr als laut und deutlich. Hier gibt es nichts zu verharmlosen oder schön zu reden – und gerade diejenigen, die das hier am allerlautesten versuchen, müssten es besser wissen! Wir müssen uns mit der Situation auseinandersetzen, dass maßgebliche Kräfte innerhalb der Kirche versuchen, grundlegende moraltheologische Normen und Prinzipien umzustoßen und eine neue Lehre im Einklang mit den Herrschenden dieser Welt zu verkünden. Das ist es, was hier zu sehen ist, und es ist und bleibt ein Skandal!


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 Winrod 23. Oktober 2020 
 

Hoffentlich handelt es sich nicht um ein beredtes Schweigen.


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 O sancta simplicitas 23. Oktober 2020 
 

Die Kirche - Papst Franziskus - versagt auf der ganzen Linie

Man höre und staune nur noch!!!!

Die Welt beschäft die Pandemie Corona und
den Vatikan hält sein Fähnchen für die"Ehe"
zwischen Mann und Mann hoch.
Als " Sektenangehöriger" (sprich erzkonservativ katholisch) kann ich michnur von diesem Papst distanzieren.

Seine Worte müssen klar sein und nicht interpretationsnötig tut mir leid


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 SalvatoreMio 23. Oktober 2020 
 

Verraten - tradire; Übersetzen - tradurre

Sehr geehrter @Msgr. Schlegl! Als Besserwisser auftreten mag ich nicht, aber ich erlaube mir, auf etwas hinzuweisen:
TRADIRE (verraten): io tradisco; io ho tradito.
TRADURRE (übersetzen): io traduco; io ho tradotto.- Wir sehen, dass beide Begriffe etwas ähnlich erscheinen, jedoch völlig verschieden sind.


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 Critilo 23. Oktober 2020 
 

@Labrador

Als "Der Staubsaugervertreter"* uraufgeführt wurde, war P12 bereits tot

Daher bevorzuge ich dieses Beispiel: Hatte unser Papa em. mit Hr. Seewald je solche Probleme?


*Das soll jetzt keine Polemik gegen real existierende Stell- oder Staubsaugervertreter sein (obwohl gerade letztere ziemlich penetrant sein können :-), sondern eine Verballhorung des Titels eines schlecht recherchierten Theaterstücks)


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 Herbstlicht 23. Oktober 2020 
 

Warum?

Der abschließende Satz des obigen Artikels lautet:

Es würde ein einziges Wort genügen, um diese Sache zu klären, aber der Vatikan und Papst Franziskus schweigen bis jetzt und lassen die Gläubigen hier alleine.

Frage: Warum aber schweigt der Vatikan, warum stellt er nicht richtig, warum korrigiert er nicht den falschen Eindruck, der durch den Film entstanden ist?
Solche gravierenden und verstörenden Mißverständnisse sollten umgehend ausgeräumt werden.
Geschieht das nicht, bleiben die Fragen.


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 siebenschlaefer 23. Oktober 2020 
 

@Schlegl

Beim besten Willen: Mag. Noé hat einen Kommentar vorgelegt, der die Arbeitsweise des Filmemachers erläutert, welche für einen vielfach geschnittenen Dokumentarfilm übrigens nicht unüblich ist, sonst wäre es ein Interview.

Aber in der Sache hat sich doch nicht das Geringste geändert. Egal ob PF im spanischen Original von "civil union" oder "convivencia civil" gesprochen hat. Als gelernte Romanistin sage ich ganz deutlich, beide Begriffe sind gebräuchlich für das deutsche Konstrukt "eingetragene Lebenspartnerschaft" mit den dazugehörigen gesetzlichen Privilegien, die dem Papst besonders wichtig sind, wie er ausdrücklich betont. Inzwischen in D alles ja obsolet, weil es die Gleichstellung in der "Homoehe" gibt. Papst Franziskus hat klar und unmissverständlich von einer institutionalisierten Lebensform für homosexuelle Paare gesprochen. Ich bin sehr gespannt darauf, wie man das wegerklären will.


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 cooperatorveritatis 23. Oktober 2020 
 

Weitere unbeschreibliche Enttäuschung

War das Filmfestival im Vatikan oder allgemein in Rom?
Danke Roland Noé für den guten Artikel. Aber das Verhalten von Papst und
Vatikan ist nicht nur "Schade", sondern es ist ein weiteres massives
Ärgernis für alle, die mit Herzblut an der Kirche Christi hängen.

Ich kann das wirklich nicht mehr verstehen: zu jedem daher gelaufenen
Regisseur sagt er: "Ja, Interview kriegst Du", obwohl er auf diese Weise
schon häufiger vor den Schrubber gelaufen ist und Aussagen entstellt
wurden. Aber wichtigsten Mitarbeitern verweigert er ein Gespräch. Ich
denke an die 4 Dubia-Kardinäle und zuletzt an Erzbischof em. Joseph Kar-
dinal Zen Ze-kiun von Hongkong. Unbeschreiblich entäuschend, nicht mit
Worten zu beschreiben. Auch das zur Zeit stattfindende laute Schweigen
aus dem Vatikan. Wenn er doch bitte endlich zurücktreten würde.
@Schlegl: Sehen Sie denn gar nicht die Schändlichkeit des aktuellen
Schweigens? Sehen Sie gar nicht die vom Papst mit verursachte Verwirrung
und Verärgerung?


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 SalvatoreMio 23. Oktober 2020 
 

Rätselraten - es ist schlimm!

Die Welt ist am Rätselraten! Die einen, damit sie "Hurra" schreien können, denn der Papst ist ja auf unserer Seite! Die anderen voller Hoffnung, dass das, was nicht sein soll, nur eine Fata Morgana war.- Jeder weiß aber, dass ein Papst mit seiner Stimme alle Kontinente erreicht, und da liegt das Problem! Wenn er allgemeinmenschliche Fragen anschneidet, muss er dabei zumindest Christen aller Völker im Blick haben, um kein Chaos zu provozieren. Eine "eingetragene Partnerschaft" z. B.: was soll das sein, wenn selbst Spanischsprechende (wie oben angedeutet) verschiedene Übersetzungen parat haben? Zudem übt jede Nation ihre ganz eigenen Gesetze aus!- Mit aller Vorsicht bin ich deshalb der Meinung, dass wir als christliche Gemeinschaft mit Zentrum in Rom, DIE Werte aufklärend vermitteln sollen, die uns die hl. Schrift und die Tradition vermitteln - und basta! Alles Andere geht daneben!


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 Labrador 23. Oktober 2020 
 

Lieber Rolando - hat Pius XII Herrn Hochhut ein Interview gegeben?


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 Labrador 23. Oktober 2020 
 

Und was wäre der Unterschied zwischen einer „convivencia civil” und einer „union civil”?

"Was wir machen müssen ist ein Gesetz des zivilen Zusammenlebens. Sie haben das Recht, gesetzlich abgesichert zu sein!"
- Was sollte dieses “Gesetz des zivilen Zusammenlebens” denn regeln?
- Welcher speziellen “gesetzlichen Absicherung” bedarf es?
In diesem Zusammenhang sehe ich keinen Grund, an der Aussage von EB Fernández das PF das als Zivilunion verstanden wissen will, zu zweifeln, weil die Aussage anders keinen Sinn macht!

Das ist nun schon einige Male ganz ähnlich passiert
zB bei den meisten Scalfari Interviews.
Man verzeihe den Ausdruck, aber entweder
sind das (unwahrscheinlich) lernunfaehige Vollkoffer
oder die wissen genau was sie tun, tun es zB um uns abzustumpfen, das Fenster des Sagbaren zu verschieben...

Es scheint mir billig, die Schuld am Pressesprecher abzuladen. Wie sollte er als “Sprachrohr” eigenmächtig handeln können. Der ist “His masters voice”!

Man kann auf eine Freigabe auch mit einem Augenzwinkern verzichten... so wie wiederholt bei Scalfari ...


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 Veritatis Splendor 23. Oktober 2020 

Lieber @Msrg. SCHLEGL :-)

Das heißt, Sie befürworten also auch die Zivilunion?


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 Rolando 23. Oktober 2020 
 

hape

Ich denke mal, der Film wurde dem Papst oder dem verantwortlichen Mitarbeiter nicht zur Freigabe vorgelegt. Es ist ähnlich wie damals, als mittels des Films von Hochhut gegen Papst Pius XII agiert wurde. Die homodurchwobene Medienwelt, deren Regisseur der Teufel ist, setzt alles daran, die Kath. Kirche als homoakzeptierend darzustellen. Ich denke dem Papst wurde einiges in den Mund gelegt.


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 hape 23. Oktober 2020 

Was ich gerne mal wissen würde ist,

ob der Film dem Papst oder dem verantwortlichen Mitarbeiter zur Freigabe vorgelegt wurde. Wenn das so sein sollte, dann würde es keine Rolle spielen, ob Manipulation vorliegt oder nicht, weil dann die Endfassung genehmigt worden wäre. Wenn das nicht so ist, dann wäre in der Tat der Papst Opfer eines unlauteren Filmemachers geworden. Dann stellte sich die Frage, wie man den Papst vor solchen Typen besser schützen kann.


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 priska 23. Oktober 2020 
 

Es tut mir leid was ich über Papst Franziskus geschrieben habe!


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 SCHLEGL 23. Oktober 2020 
 

Daumen runter

Liebe "Daumen runter"! Ich hoffe, Ihr schämt euch ein bisschen, für das, was Ihr über den Papst geschrieben habt?


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 laudeturJC 23. Oktober 2020 

Das Ärgernis ist und bleibt

dass ein Papst homosexuelle Verbindungen billigt und eine rechtliche Anerkennung fordert! Egal welches spanische Wort er verwendete, egal ob „nur“ als Privatperson geäussert. Ausserdem ist diese Aussage nicht singulär, sondern eine Konstante des Pontifikats von Anfang an. Sowohl mit wiederholten Aussagen als auch mit Handlungen/Unterlassungen, wie die Causa McCarrick schmerzlich zeigt.


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 Veritatis Splendor 23. Oktober 2020 

Oder wie der Italiener sagen würde:

"Chi tace è d'accordo".


Nichtsdestotrotz ist der aktive Einsatz für eine Zivile Partnerschaft zu verurteilen ("Legalisierung des Bösen", Vgl. Link).

Es gilt nämlich auch die Gelegenheiten zur Sünde zu MEIDEN und nicht erst noch zu institutionalisieren .

Völlig illusorisch zu glauben, das nachgeschobene Keuschheitsgebot wäre mit Zivilunion vereinbar!

@collegio romano hat diese grausige Schnitt-Story ja bereits gestern Abend dankenswerterweise herausgefunden!

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20030731_homosexual-unions_ge.html


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 Bankster 23. Oktober 2020 

Papst ist nicht so übel - versuchen wir zu verstehen

Zuerst, ja dieser Papst ist ein Plauderer und redet viel wirres Zeug - er hat das selber öfters zugegeben und als Problem bezeichnet. Dieser Papst ist leider vom Wesen her kein Theologe und noch weniger ein Philosoph, wie seine großen Vorgänger, sondern einfach Pfarrer, der den Menschen nahe sein will.
Er hat hier zwar seltsam rumgeredet aber aus seinem Wesen erklärbar und er hat die Lehre absolut nicht geändert! Daher ist es auch nicht klug ihn jetzt mit Feuer und Schwert deshalb anzugreifen, denn damit vertieft man die Frontlinien nur.
Homosexuelle sind normale Menschen aber mit einem Defekt. Sie haben ein Recht auf ihre Herkunftsfamilie und ein Recht darauf zu lieben und geliebt zu werden. Und wenn sie sich falsch verhalten und auf einem Irrweg sind, dann muß man ihnen helfen aber sie dennoch auch rechtlich nicht fallen lassen und daher brauchen sie in speziellen Situationen auch rechtlichen Schutz, selbst wenn die Situation selber falsch ist.


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 padre14.9. 23. Oktober 2020 

"Journalistenanfragen werden einfach nicht beachtet und ignoriert"

Schweigen ist die unerträglichste Erwiderung!
Gilbert Keith Chesterton

Dank an Roland Noe


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 SCHLEGL 23. Oktober 2020 
 

das sieht jetzt doch anders aus!

Diese Klarstellung ist sehr wertvoll und zeigt wieder einmal, dass man Journalisten und Filmregisseuren nicht unbedingt vertrauen soll! Die ganze Aussage ist also manipuliert, in dem sie aus 2 disparaten Aussagen zusammengeklebt worden ist.
Das muss jetzt unbedingt einer breiten Öffentlichkeit bekanntgemacht werden.
Jedenfalls erlaube ich mir als Priester, jene Personen, die von einem häretischen Papst,dessen Glaubensabfall und dessen falschen Eid gesprochen haben, Gebet und Buße zu empfehlen.
Was wir daraus lernen können, ist die einfache Tatsache, mit Nachrichten und Übersetzungen aus Fremdsprachen ÄUSSERST VORSICHTIG umzugehen. Die Italiener sagen: TRADUTTORE = TRADITORE, der Übersetzer ist ein Verräter!


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 Veritatis Splendor 23. Oktober 2020 

Danke Gandalf für Eure blitzschnelle Berichterstattung!


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