Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

US-Bischof Seitz entsetzt über Vandalismus in Kathedrale: Wichtige Herz-Jesu-Statue zerschmettert

16. September 2020 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die zentrale Figur über dem Hauptaltar wurde absichtlich vom Sockel gestoßen – Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen


El Paso (kath.net/pl) Die Herz-Jesu-Statue der Kathedrale St. Patrick in El Paso (US-Bundesstaat Texas) wurde am Dienstagvormittag (Ortszeit) vom Sockel gestoßen. Die Gipsfigur wurde dabei massiv beschädigt, so zersprang der Kopf und die Figur verlor einen Arm und eine weitere Hand. Die Kathedrale war zum privaten Gebet geöffnet gewesen. Das Bistum gibt bekannt, dass die Polizei einen Verdächtigen festgenommen hat und weiter ermittelt. Die fast 90 Jahre alte Statue stand zentral hinter dem Hauptaltar und war damit ein markanter Blickfang in der Kathedrale gewesen (siehe Archivfoto unten).


 

Bischof Mark Seitz sagte: „Ich bin am Boden zerstört über diesen unersetzlichen Verlust, da ich weiß, dass Mitglieder dieser Pfarrgemeinde und der gesamten Kirche von El Paso es sein werden. In diesem Moment wenden wir uns voller Vertraune an den, der von dieser Statue repräsentiert worden war, und ich weiß, dass er uns trösten wird.“ Diese Statue sei eine seiner „Lieblingsdarstellungen von Jesus“ gewesen, „seine Arme sind zur Begrüßung weit geöffnet, sein Herz steht in Flammen aus Liebe zu uns. Ich habe mich oft von diesem Bild inspirieren lassen, wenn ich mich auf die Messe vorbereitete. Doch so traurig ich auch bin, eine Statue angegriffen und zerstört zu sehen, ich bin gleichzeitig dankbar, dass es keine lebende Person war“. Dennoch, so eine Statue, „insbesondere diese Statue, konkretisiert und verbindet uns mit Personen und Idealen, die für unsere Augen nicht sichtbar sind. Sie enthüllen uns Realitäten, die uns nahe stehen, aber unsichtbar sind“. Aktuell wisse man noch nichts Näheres „über die Person, die diesen Angriff ausgeführt hat, aber es muss sicherlich eine Person sein, die sehr beunruhigt gewesen war und deshalb diesen friedlichen Ort in unserer Stadt und dieses Bild des Königs des Friedens angriff. Ich hoffe, dies könnte der Anstoß für ihn sein, die Hilfe zu erhalten, die er braucht. Ich werde für ihn beten.“

Foto (c) Diöcese El Paso

Archivfoto: Geistliche der Diözese El Paso (US-Bundesstaat Texas) während einer Messfeier in der Kathedrale - Blickfang Herz-Jesu-Statue (inzwischen zerstört)

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  3. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  4. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  5. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  6. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  7. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  8. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  9. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  10. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  11. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  12. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  13. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  14. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  15. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz