Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  2. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Besser keine Laienpredigt
  5. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  6. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  7. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  8. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  9. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  10. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  11. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  12. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  13. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  14. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

Wie aus sechzig Sekunden sechzig Jahre wurden

25. August 2020 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dem Leben eine Chance geben. Immer. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Der italienische Journalist, Vatikanist und Autor Aldo Maria Valli veröffentlichte auf seiner Internetseite „Duc in Altum“ einen Beitrag über eine Frau, der die Ärzte bei ihrer Geburt eine Überlebenschance von sechzig Sekunden prognostiziert hatten. Aus diesen Sekunden wurden sechzig Jahre – was beweist, dass Abtreibung immer falsch ist.

 

***

 

Mit „Spina bifida“ (einem offenen Rücken) geboren gaben ihr die Ärzte sechzig Sekunden Zeit zum Leben. Jetzt ist sie sechzig Jahre alt. Das ist die Geschichte von Carmel Proctor, die am 8. August 1960 in Doncaster, Großbritannien, geboren wurde und bei der eine schwere Form der Spina bifida, die Myelomeningozele, diagnostiziert wurde.

 

„Sie wird in wenigen Sekunden, in höchstens einer Minute sterben“, sagten die Ärzte gleich nach der Geburt von Carmel voraus, und das Baby schaffte es dagegen.


 

Carmel erklärt: „Ich war so krank, dass meine Eltern mir später sagten, ich sollte nicht einmal sechzig Sekunden überleben. Aber der Hausarzt hatte von einem Chirurgen am Sheffield Children’s Hospital gehört, der mit einer bahnbrechenden Behandlung für Kinder mit Spina bifida experimentierte. Zwei Tage später wurde ich operiert. Ich wurde vom Chirurgen behandelt und begleitet, bis ich sechzehn Jahre alt war“.

 

„Wir wünschen Carmel viele glückliche Jahre“, sagte Michael Robinson, Kommunikationsdirektor der Gesellschaft zum Schutz ungeborener Kinder. „Aber vergessen wir nicht die ungeborenen Kinder, deren Zukunft durch die Abtreibung wegen der Diagnose einer Behinderung hinweggerissen wurde. Tatsächlich erreichen viele Menschen mit diesen Krankheiten ihre Ziele und führen ein Leben in Zufriedenheit und Glück. Jeder Mensch verdient eine Chance zu leben, unabhängig von seinen anfänglichen Fähigkeiten“.

 

„Allein im Jahr 2019“, rief der Vertreter der Gesellschaft zum Schutz ungeborener Kinder in Erinnerung, „wurden in England und Wales 3863 Kinder durch Abtreibung getötet, weil bei ihnen eine fötale Anomalie festgestellt wurde. Einhundertachtzehn dieser ungeborenen Kinder hatten wie Carmel eine Spina bifida. Geschichten wie die von Carmel zeigen, dass die Prognose eines Arztes nicht immer richtig ist. Carmel hatte die Chance zu leben, aber viele andere wie sie hatten diese nicht“.

 

Zu ihrem 60. Geburtstag organisierte Carmel Proctor eine gesponserte Veranstaltung, um Gelder für das Kinderkrankenhaus zu sammeln, das sich um sie als Kind gekümmert hatte. Seit ihrer Geburt im Jahr 1960 haben Fortschritte in Medizin und Technik zu deutlich verbesserten Lebensaussichten für Menschen mit Spina bifida geführt. Heutzutage kann die pränatale Chirurgie viele Situationen lösen.

 

Wie die Gesellschaft zum Schutz ungeborener Kinder berichtete, feierte die kleine Elouise Simpson gerade erst Anfang dieses Jahres ihren ersten Geburtstag, nachdem sie sich einer pränatalen Wirbelsäulenoperation zur Behandlung ihrer Spina bifida unterzogen hatte. In ähnlicher Weise operierten Ärzte im Mai 2019 ein ungeborenes Kind mit der gleichen Pathologie in der siebenundzwanzigsten Schwangerschaftswoche. Nun, nach der Geburt bewegte das Baby seine Beine.

 

Obwohl sich die Aussichten für Menschen mit der Diagnose Spina bifida (von der etwa vier Schwangerschaften pro Zehntausend betroffen sind) deutlich verbessern, wird leider geschätzt, dass sich 80% der Mütter für eine Abtreibung entscheiden.

 

Aldo Maria Valli

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  2. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  3. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  4. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  5. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  6. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  7. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  8. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  9. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  10. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  4. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. Besser keine Laienpredigt
  7. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  8. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  9. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  10. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  11. Vom Todesurteil zur Hoffnung: 'Irans geistliche Ketten werden brechen'
  12. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  13. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  14. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz