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Schwedischer Kardinal Arborelius: „Wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“

30. Juli 2020 in Aktuelles, 24 Lesermeinungen
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Stockholmer Erzbischof: Die kirchliche Arbeit in Schweden werde „von einem Priester und vielen ehrenamtlichen Laien getragen. Das ist natürlich ein bisschen anders als bei Ihnen in Deutschland, wo sehr viele Laien hauptamtlich eingesetzt werden.“


Vatikan-Stockholm (kath.net) Die Umstände in Schweden seien „ganz anders“ als in Deutschland, „wir haben nicht diesen Gegensatz zwischen Priestern und Laien“. Das erläuterte Anders Kardinal Arborelius, Erzbischof von Stockholm, im Interview mit dem Kölner „Domradio“. Es ging um die vatikanische Instruktion über Pfarrgemeinden. Man habe in Schweden „relativ viele Priester“, aber „eher wenige Laien, die hauptamtlich in den Gemeinden arbeiten. Dagegen haben wir sehr viele ehrenamtliche Laien, die mit dem Priester zusammenarbeiten. Die Arbeit wird also von einem Priester und vielen ehrenamtlichen Laien getragen. Das ist natürlich ein bisschen anders als bei Ihnen in Deutschland, wo sehr viele Laien hauptamtlich eingesetzt werden.“


Es sei ja „ganz deutlich, dass der Papst die Evangelisierung und die Armen in den Mittelpunkt stellt“, sagte Arborelius weiter. Man müsse beachten, „dass es hier mehr um eine pastorale Umkehr“ gehe, also um einen eher geistlichen als pastoralen Prozess. Denn: „Gemeinden sind da, um die frohe Botschaft weiterzugeben“. Er halte es „in unserer säkularisierten Gesellschaft für wichtig, „dass die Gemeinden wirklich mehr missionarisch, mehr evangelisierend arbeiten“.

Archivfoto: Kardinal Arborelius mit Papst Franziskus (c) Katholische Kirche in Schweden

 


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Lesermeinungen

 JP2B16 2. August 2020 
 

...ob Herr Motte eines Tages nicht mehr umhin kann, doch noch röm.-kath. zu werden? ;-)...

Die Ironie seiner nicht selten eine gewisse List verbergenden Einwände hier ist, dass er damit genau das erreicht, was er eben ganz subtil zu verhindern versucht: nämlich die Beweisführung, dass die Kath. Kirche "seiner" Glaubensgemeinschaft vielleicht doch überlegen ist, weil ihre Gläubigen rein menschlich gesehen die größere "Größe" zeigen - weil sie zu ähnlich gearteten Angriffen gegen andere christl. Glaubensgemeinschaften eben nicht ausholen. Irgendwie scheint das ein ungeschriebenes Gesetz zu sein wie mich die Erfahrung lehrt und wie es auch immer wieder von anderen lehramtstreuen Katholiken berichtet wird.
Es ist eine gegenüber diesen Katholiken provozierende Grundhaltung, nicht nur bei ihm, die "seine" Glaubensgemeinschaft allerdings nicht überzeugend erscheinen lässt. Lieber Herr Motte: nichts für ungut, aber das musste mal geschrieben werden ! ;-). Ihnen in jedem Fall einen gesegneten Sonntag!


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 lakota 1. August 2020 
 

@Ulrich Motte 2

Sie können natürlich schreiben was Sie wollen.

Leider haben Sie wie immer nichts zum Thema zu sagen, sondern haben - wie immer - sich einen Satz aus dem Kommentar eines Users rausgepickt und zum Anlass genommen, mit Vergleichen und Statistiken um sich zu werfen.
Ich wäre wirklich erfreut, wenn von Ihnen einmal etwas zum Thema -hier Verhältnis von Priestern zu Laien- käme.
Sie dürfen DAZU auch gern Beispiele aus Ihren freikirchlichen, lutherischen oder sonstigen Gemeinden bringen.


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 Familienvater 1. August 2020 
 

Lage in Tschechien: Teil II (Fortsetzung)

Dafür bleiben uns aber die Dauerdiskussionen um die Rolle von Laien und Frauen in der Kirche und die Bestrebungen, den Priester irgendwie an den Rand zu drängen und seine Aufgaben zu übernehmen, wie man sie in D und A manchmal beobachten kann, weitgehend erspart. Die in D und A derzeit so intensiv diskutierte neue vatikanische Instruktion zur Pfarrseelsorge ist deshalb in Tschechien kaum zur Kenntnis genommen worden und ich glaube nicht, dass sich irgendjemand an ihr stören wird: mit ihrem Grundanliegen einer missionarischen Ausrichtung der Pfarrseelsorge dürften alle einverstanden sein (die Verwirklichung dieses Anliegens ist freilich etwas ganz anderes, da ist Skepsis angesagt).


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 Familienvater 1. August 2020 
 

Lage in Tschechien: Teil I

Bei uns in Tschechien ist die Lage dahingehend mit Schweden vergleichbar, dass es in den Pfarreien kaum hauptamtliche Laiendienste gibt; sie unterscheidet sich aber von Schweden darin, dass nur wenige Laien bereit sind, ehrenamtliche Dienste in den Pfarrgemeinden zu übernehmen und sich in den Gemeinden wirklich aktiv zu engagieren (ausser bei praktischen Tätigkeiten: Fenster putzen, Wände streichen, Laub rechen etc.). Eine Kultur des ehrenamtlichen Einsatzes in den Pfarrgemeinden (Chor, Krankbesuche, Lektorendienst usw.), wie man sie aus den USA, aber auch aus D und A kennt, ist bei uns relativ unterentwickelt, was schade ist und natürlich mit dem Kommunismus und der nur bedingten Rezeption der diesbezüglichen Impulse des zweiten Vaticanums, aber auch von Christifideles laici usw. zusammenhängt.


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 Ulrich Motte 31. Juli 2020 
 

Lakota

Nach Ihrer Argumentation dürfte hier niemand mehr auf die Gesamtlage des Landes, der katholischen oder der evangelischen Kirche hinweisen, weil es ja bei allen Dreien "schöne Blüten" gibt...


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 JP2B16 31. Juli 2020 
 

Überbordender Verwaltungsapparat ruiniert hiesige "Großkirchen" wie Großkonzerne

Individuelles, selbstloses, kreatives und allein der Sache dienendes Engagement wird mit Arglist beäugt - ist schlicht unerwünscht. Es verstößt gegen eine selbstgefällige Verwaltungsdisziplin. Und merke: die eigenen Pfründe sichert eine kompromislose Loyalität gegenüber der "Verwaltungsobrigkeit" wie nichts dergleichen. Aber genau diese mitunter lethargische Ergebenheit, die nicht selten mit völliger Unproduktivität einhergeht, runiert hiesige Großkonzerne wie die hiesigen Kirchen gleichermaßen. Und ihre Protagonisten wollen das nicht sehen. Verständlich. Das ist die ganze Tragik einer völlig selbstverliebten "Verwaltung" hierzulande. Sie dient nicht mehr dem eigentlichen Gut mit seinem Wert, das es zu schaffen und hinaus zu tragen gilt, sondern sie kreist nur noch um sich selbst, hat den Blick für das Gut vollends verloren. Wie ein unerkantes Virus hat sich dieses Gebahren eingenistet und zerstört schleichend und vorerst unwiederbringlich schwer erarbeitete Werte für das Gemeinwohl.


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 lakota 31. Juli 2020 
 

@Ulrich Motte

Mal im Ernst:
"Ihr Fehler"...ist, daß Sie bei jedem Thema immer nur mit Zahlen, Statistiken und Vergleichen kommen.

@Lilias Satz: "Trotz der zahlreichen Missbrauchsfälle in den Staaten, treibt die kath. Kirche dort wunderbare Blüten." - ist doch ganz richtig.

Ich habe vor 2 Jahren in meinem Blumenbeet Lilien
(Lilia :-) ) angepflanzt, letztes Jahr wurden sie nichts, doch dieses Jahr treiben sie "wunderbare Blüten"!
Soll ich das jetzt miesmachen, weil im Garten meiner Nachbarn ein paar Blüten mehr sind? Kommt es auf die Mennge an oder auf die Schönheit?


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 Ulrich Motte 31. Juli 2020 
 

An Kritiker von mir

Laut Wikipedia schätzten Meinungsumfragen die Zahl der Us-Katholiken höher als die katholische Bischofskonferenz. "Mein Fehler" (viele rote Dislikes) waren nicht falsche Zahlen, sondern mein Versäumnis, nicht genau Lesende und Denkende auf mögliche falsche Schlüsse hinzuweisen. Und jede seriöse und umsichtige Interpretation der Zahl der Priesterweihen im vergangenen Jahr in den USA zeigte auch, daß prozentual da nicht so sehr viel mehr ist als hier...


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 exnonne 31. Juli 2020 
 

@Chris2: Alpenprawda

Was ist das? Klären Sie mich bitte auf?


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 Ulrich Motte 31. Juli 2020 
 

Revd. Karl/ Lämmchen

Ich habe weder bestritten, daß Kirche im Amerika anders ist, noch kirchliche Probleme hier. Ich wies auf hohe Mitgliederverluste der katholischen Kirche dort in den letzten Jahrzehnten hin, die nicht nur Meinungsforschungsinstitute konstatieren, sondern viele andere Quellen, die ich las, auch katholische, auch ein Aufsatz eines Opus Dei Priesters. Daß die Berufungen, richtig gerechnet, nicht so viel höher sind als hier, erwähnte ich gerade bei einem anderen Artikel.
Die USA haben mindestens vier Mal soviel Einwohner und mindestens mehr als drei Mal so viele Katholiken und die Zahl der jungen Männer ist dort rund 50 % höher. Zudem ist wohl fast ein Drittel der Neupriester nicht in den USA geboren. Ein Vergleich der Zahl männlicher, evangelischer Pfarramtsstudenten zwischen USA und BRD zeigte, wie anders alle Us-Kirchen sind.


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 phillip 31. Juli 2020 
 

Auch mir ist die "Denke" des Herrn Motte auffällig

Mit seinem ersten Satz impliziert er mit seiner an Lilia gerichteten Frage eine Unkenntnis des Begriffsinhaltes "wunderbare Blüten" und ersucht um Aufklärung, um unmittelbar danach im zweiten Satz denselben Begriff zu verwenden!


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 Revd. Karl 30. Juli 2020 

Schubladendenke

Lieber Herr Motte, Ihre Art von "Denke" geht an der Problematik voll vorbei. Kirche ist in US-Amerika (und eigentlich weltweit) schlicht und einfach anders! Josef, Zsupan, Wynfried, Adamo haben die deutsche Lage (das deutsche Problem) genau beschrieben. Sehr ähnliche Erfahrungen habe ich vor Ort ebenfalls - leider! ... und allzu viele (auch Kirchentreue) laufen eben darum davon.


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 siebenschlaefer 30. Juli 2020 
 

Auch dieser thread zeigt

einmal mehr, woran die Kirche in D erstickt: GELD!


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 Chris2 30. Juli 2020 
 

Erinnere mich, wie Lehmann nach einer Bischofssynode in Rom

in der Alpenprawda äußerte, die meisten anderen Bischöfe hätten seine Anliegen (Laien, Zölibat, etc. - das übliche Umsichselbstkreisen halt) noch nicht einmal verstanden, geschweige denn geteilt. Das habe ihn verwundert. Willkommen außerhalb der eigenen Desglaubensverlustiggehensblase...


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 Ulrich Motte 30. Juli 2020 
 

MEIN Fehler - mögliches Mißverständnis

Die von mir genannte Zahl von 41 Prozent Ex-Katholiken schließt die als "Kulturkatholiken" (also: "glaubenslose Katholiken")Geltenden ein. 28 Prozent, was ja sehr ähnelt der genannten Prozentzahl von 30 Prozent der katholisch Aufgewachsenen, die die katholische Kirche verlassen haben, gelten noch nicht einmal als "Kulturkatholiken".


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 Lämmchen 30. Juli 2020 
 

@Ulrich Motte

immer diese Meinungsforschungsinstitute ;-)
schauen Sie sich die geistlichen Berufungen in USA an, Sie werden staunen


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 phillip 30. Juli 2020 
 

Da scheint wieder ein Troll im Netz zu sein.

Da fragt einer Lilia, wie sie denn die wunderbaren Blüten der katholischen Kirche der USA definiere, um dann selbst festzustellen, dass es sicherlich viele "wunderbare Blüten" dort (wie anderswo) gebe, wohl eher mehr als etwa in der BRD. Dann schildert er die statistische Situation der "katholischen Wiese", wohl in Kenntnis des Begriffes "wunderbare Blüten", dessen er sich im zweiten Satz seines Postings bedient und die auch in Wiesen als Teil des Ganzen zu finden sind. Ich denke, auf so eine sinnlose Beschäftigungstherapie wird Lilia verzichten können.


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 Ulrich Motte 30. Juli 2020 
 

Lilia: Frage, nicht Behauptung

Wie definieren Sie die wunderbaren Blüten der katholischen Kirche der USA? Sicherlich gibt es viele "wunderbare Blüten" dort (wie anderswo), wohl eher mehr als etwa in der BRD. Zur Gesamtlage: Laut PEW- Research vom 25.9.2015 verließen 52 Prozent der als Katholiken Aufgewachsenen irgendwann die Kirche: 11 % kamen zurück, 13 % gelten als "Kulturkatholiken", 41 % als Ex-Katholiken.Nach anderen Angaben, auch in katholischen Us-Medien sind fast 10 % der Amerikaner Ex-Katholiken, verließ rund ein Drittel der Us-Katholiken ihre Kirche. Sicherlich gibt es jüngere positive Anzeichen. Und Konvertiten (sehr viel mehr als in der BRD) zum Katholizismus sind einzurechnen. Die aktuelle (Schuljahr 2019-2020) Zahl der Schüler an katholischen Schulen gibt die amerikanische Katholische Schulvereinigung mit einem Drittel der früheren Zahl an: Etwas über 1,7 Millionen Schüler statt früher 5,2 Millionen. Wie gesagt: Ich behaupte nicht das Gegenteil von Ihnen, ich frage nur- bitte - GERN- korrigieren!


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 Adamo 30. Juli 2020 
 

Die schwedischen Christen haben es kapiert was der Papst meint.

Unsere deutschen Bischöfe haben viel zu viele gut bezahlte Gremien geschaffen, die jedoch nichts Gescheites zustande bringen. Etliche dieser Gremien arbeiten sogar gegen unseren christlichen Glauben.

Hätten sie etwas Positives für unseren Glauben erreicht, dann müssten unsere Kirchen ja voll sein, das sind sie aber nicht, denn sie werden immer leerer.


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 Lilia 30. Juli 2020 
 

@Zsupan

Traurig aber wahr!

In unsrer Nachbargemeinde hatte sich ein Pastoralreferenten-Ehepaar jahrelang die Aufgaben des Pfarrers geteilt. Der zuständige Priester wurde dabei soweit an den Rand gedrängt, dass er nur noch für das Sprechen der Wandlungsworte b(g)enötigt wurde.
Nicht der Pfarrer, sondern das hauptamtliche Ehepaar stand im Focus der Gemeindearbeit: Wortgottesdienste, Krankenkommunionen, Firmvorbereitung, Jugend- und Erwachsenenbildung kurz, die ganze Seelsorgs-Palette übernahmen die beiden. Kinder hatte das Paar nicht. Nach ca. zehn Jahren wurde das Trauma beendet, weil die Ehe der beiden geschieden wurde. Frau Pastoral-Pfarrer war plötzlich von einem evang. Kollegen schwanger geworden.
Man könnte fast sagen - und das mit dem Segen der Kirche!!

Verkehrte kath. Welt!!


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 Wynfried 30. Juli 2020 

War es nicht schon immer so?

"Viele ehrenamtliche Laien stehen einem Priester zur Seite." Das ist eigentlich nichts Neues. Das gab es auch schon vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Im Grunde genommen gab es das schon seit der Zeit der ersten Christen.
Eine Fehlentwicklung ist erst in den letzten 50 Jahren in Deutschland und anderen mitteleuropäischen Ländern eingetreten, wo hier offenkundig die Ebenen verwechselt werden und der Laie gleichsam priesterliche Funktionen übernehmen will.
Schon Erzbischof Dyba von Fulda fragte sich, warum sich immer mehr Laien im Altarraum tummeln zu müssen glauben, während die Kirchenbänke immer leerer werden.
Weltdienst der Laien - damit ist etwas ganz anderes gemeint als das, was unsere hauptamtlichen Laienfunktionäre meinen in der Kirche tun zu sollen.


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 Zsupan 30. Juli 2020 
 

@Josef

Kein Wunder, sonst würde ja für die "Pastoralreferentin" ja nix mehr zu tun bleiben.

Vor ein paar Wochen habe ich verstanden, wozu Pastoralreferenten eigentlich da sind.

Bei uns haben sie in der Hauptkirche so eine Art Kummerkasten hingestellt, wo die Gläubigen artikulieren dürfen, wonach sie so grade "Sehnsucht" hätten. Auf deutsch gesagt: erst die Kirchen schließen, und danach die Gläubigen fragen, was ihnen fehle. Da fühlt man sich schon veräppelt.

Der leitende Pfarrer hat meine Beschwerde mit den Worten abgewiegelt, ich könne mich mit allen Fragen an die zuständige Pastoralreferentin wenden. Daraufhin habe ich den Herrn Pfarrer darauf hingewiesen, dass er in leitender Position für die Dinge verantwortlich sei, die in der Gemeinde vor sich gehen, nicht untergeordnete Mitarbeiter.

Also: Pastoralreferenten sind dazu da, unangenehme Verantwortung abzuwälzen, und dabei noch behaupten zu können, man beteilige Laien am 'Kirchenregiment'. Cooler Deal.


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 Josef 30. Juli 2020 

Ehrenamt von Laien

in unserer Pfarrei haben sehr viele Laien Dienste übernommen, teilweise schon über Jahrzehnte, bis die Pastoalreferin gekommen ist... das mache ich jetzt! Auch meinen Dienst hat sie übernommen, den ich sehr gerne gemacht habe :-(


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 Lilia 30. Juli 2020 
 

Genauso sieht die Situation der Kirche in Amerika aus.

Viele ehrenamtliche Laien stehen einem Priester zur Seite und engagieren sich ganz selbstverständlich in der Gemeinde vor Ort. Trotz der zahlreichen Missbrauchsfälle in den Staaten, treibt die kath. Kirche dort wunderbare Blüten.
Wegen der fehlenden Kirchensteuereinnahmen kann man sich hauptamtliche Laien auch nicht leisten. Dieser Umstand ist für die Fruchtbarkeit der Kirche nicht das Schlechteste, wie man sieht.


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