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Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums

29. Mai 2020 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
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Der Regensburger Bischof fordert den Synodalen Weg auf, die gemeinsam beschlossenen Regeln der Synodalität einzuhalten. Eigenmächtig festgesetzte Veranstaltungen müssten abgesagt und zusätzlich vorgegebene Themen zurückgenommen werden.


Regensburg (kath.net/pm)

Der Regensburger Bischof, Rudolf Voderholzer, hat am Freitag am frühen Abend das Präsidium des Synodalen Weges aufgefordert, die gemeinsam beschlossenen Regeln der Synodalität einzuhalten und satzungsgemäß vorzugehen. Eigenmächtig festgesetzte Veranstaltungen müssten abgesagt und zusätzlich vorgegebene Themen zurückgenommen werden. Bischof Voderholzer erklärt dazu in einer Aussendung: „Wenn schon ein partizipatives Verfahren durchgeführt werden soll, dann kann sich das Präsidium nicht hierarchische Alleingänge erlauben.“


 

Das Präsidium des Synodalen Weges hatte zuvor ohne Abstimmung festgesetzt, dass sogenannte Regionalforen die für den September vereinbarte Synodalvollversammlung ersetzen sollen. Gleichzeitig wurde ein neues Thema eingeführt. Das verkündete das Präsidium per Rundschreiben und Pressemeldung.  Bischof Voderholzer: „Ich bin der Überzeugung, dass es nicht mit dem Wesen einer ‚synodalen Kirche‘ vereinbar ist, wenn von der Spitze ausgehend, ohne allgemeine Konsultation, autoritär Alleingänge praktiziert werden, die alle anderen vor vollendete Tatsachen stellen.“

 

Die geplante Vollversammlung lasse sich problemlos als Videokonferenz durchführen. Dies sei mittlerweile gängige Praxis und gerade die gut organisierte Sitzungsstruktur der Vollversammlung des Synodalen Weges lasse dies leicht zu. Bischof Voderholzer schreibt in einem Brief an das Präsidium des Synodalen Weges: „Erstens gibt es kein Format von dezentralen Konferenzen, die weder ein Synodalforum noch eine Synodalversammlung sind (vgl. Art. 2 der Satzung des Synodalen Weges), und zweitens ist das Thema ‚kirchliche Erfahrungen mit der Corona-Pandemie‘ (vgl. Art. 1 und Art. 8 der Satzung des Synodalen Weges) nicht vorgesehen (ebenso wenig wie das Thema ‚Glauben und Leben in der Welt von heute‘, vgl. Antrag Woopen / Picken). So ist auch weder von der Satzung noch von der Geschäftsordnung die Leitungsstruktur einer solchen Konferenz geklärt.“

 

Foto: (c) Bistum Regensburg

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Lesermeinungen

 Eichendorff 4. Juni 2020 
 

zum Synodalen Weg hier eine pdf

www.die-neue-ordnung.de


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 Eichendorff 4. Juni 2020 
 

Sehr berechtigter Protest

dieser Bischof ist ein Hoffnungszeichen. Hier ein Link mit einer pdf von Dr. Stefan Hartmann zum Synodalen Weg

www.do


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 KatzeLisa 30. Mai 2020 
 

Besser aussteigen

Der Protest von Bischof Voderholzer wird nichts bewirken, deshalb sollte er besser aus dem Synodalen Weg aussteigen. Die große Mehrzahl der Bischöfe vertritt die Forderungen des Synodalen Wegs und wird sich nicht davon abbringen lassen. Der Rest ist bis auf wenige zu träge, sich dem Mainstream zu widersetzen. Bischof Schwaderlapp hat die Reißleine gezogen, hoffentlich folgt Kardinal Woelki ihm nach.


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 Scotus 30. Mai 2020 

Dieser synodale Weg ist von vorn herein eine Sackgasse.

Die Kirche ist von Beginn an synodal. Nicea, Konstantinopel, Ephesos usw. Beim "synodalen Weg" der deutschen Kirche jedoch geht es nicht um Glaubensfragen, sondern um Strukturfragen. Und hier wiederum um die drei wichtigsten Punkte der Agenda des Teufels: "Ehe für alle", Abschaffung des Zölibats und Frauenpriestertum.

Wenn wir zu Lösungen all dieser sogenannten Probleme kommen wollen, müssen wir uns aber geistlich auf den Weg machen. Solange wir nicht auf Christus schauen, bleibt dieser Weg eine Sackgasse. Eine Reform in der Kirche gibt es nur aus ihrem Ursprung. Alles andere kann man Revolution nennen. Und so etwas braucht Seine Kirche bestimmt nicht.


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 Diadochus 30. Mai 2020 
 

@Hartmut8948

Ihnen wird noch jede Menge "zugemutet" werden. Dennoch haben Sie mit Ihrer Konversion die richtige Entscheidung getroffen. Es war vielleicht die wichtigste Entscheidung Ihres Lebens. Vertrauen Sie Ihr Leben der Muttergottes Maria an und Sie werden immer Freude in Ihrem Herzen haben - auch wenn der Synodale Weg ein Graus ist.


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 Lilia 30. Mai 2020 
 

Schon Papst Johannes Paul II. sprach die prothetischen Worte,

dass der Feind im Begriff ist, eine Antikirche aufzubauen. Er hatte den Durch- und Weitblick, der unseren Bischöfen leider fehlt, sonst würden sie sich nicht vor den Karren dieser Antikirche spannen lassen.


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 agora 30. Mai 2020 
 

Der sog. Synodale Weg

ist ein Suizidaler Weg der katholischen Kirche.


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 Hartmut8948 30. Mai 2020 
 

Wir werden uns noch wundern

was uns auf dem "Synodalen Weg" alles zugemutet werden wird! Was sich bis dato abzeichnet, ist harmlos. Dass gegen die Lehre der Kirche Entscheidungen fallen werden, wird Normalität werden. Aber so richtig schön wird es mal sein, wenn sich Gruppierungen des SW durchringen, einen missliebigen Bischof einfach auf synodale Weise abzusetzen! Aber genug der Ironie. Ja, was glaubt man denn, weswegen ich einmal aus der synodal-verfassten evang. Kirche zum RK konvertiert bin? Doch ganz gewiss nicht, um auf rk das zu bekommen, was mir die reformierten Kirchen schon längst angeboten haben!!


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 Diadochus 30. Mai 2020 
 

@Freude an Gott

Der Protest von Bischof Voderholzer freut mich natürlich auch. Der Protest wird aber am Synodalen Weg keine Änderung bewirken. Die Mehrheit steht. Ein wirksamer Widerstand kann nur noch in einem Ausstieg bestehen. Alles andere ist sinnlos vergeudete Kraft und Liebesmüh.


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 hape 30. Mai 2020 

Geschickt.

Ein eher formaler Fehler, auf den Bf. Voderholzer hier hinweist, der aber aufzeigt, dass es selbst bei den Synodalen offenbar ohne Hierarchie nicht geht. Sie kritisieren zwar die kirchliche Hierarchie, nehmen zugleich aber das, was sie an anderen kritisieren, bei erster Gelegenheit ganz selbstverständlich für sich selbst in Anspruch. Irgendwie verlogen und unglaubwürdig.


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 garmiscj 30. Mai 2020 

@topi Meiner Meinung nach hat Kard. Marx das Schiff weder verlassen, noch hat er das Kommando abgegeben. Er hat sich nur offiziell selbst aus dem Rampenlicht genommen, vermutlich um ungestörter weiter an den Säulen der Kirche knabbern zu können.


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 Freude an Gott 30. Mai 2020 
 

Danke,

Bischof Voderholzer, dass wenigstens Sie noch Widerstand leisten gegen diesen Synodalen Weg, den wirklich niemand braucht, zumindenst niemand, für den die Kirche heilig und von Christus gestiftet ist und nicht ein Verein, bei dem wir mit Mehrheitsentscheidung und ansonsten willkürlich die Satzung ändern können.


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 Eisenherz 30. Mai 2020 
 

Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!


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 Chris2 30. Mai 2020 
 

Man hat doch schon längst angekündigt,

die Beschlüsse ggf. auch gegen das Lehramt durchzudrücken. Häresie und Schisma mit Ansage...


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 Federico R. 30. Mai 2020 
 

@Diadochus

Mittlerweile bin ich derselben Meinung wie Sie. Der sog. Synodale Weg ist als Irrweg angelegt und führt unweigerlich in den Abgrund, ins Nichts. Die Protagonisten - und deren gibt es etliche - lassen ungeniert die Masken fallen. Dafür steht nunmehr an erster Stelle der neue DBK-Vorsitzende Dr. Georg Bätzing. Sollte Rom nicht energisch eingreifen, ist ein Schisma unausweichlich. Laut eigener Aussage – expressis verbis - hat p.Franziskus davor keine Angst.

"Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft..."


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 Smaragdos 29. Mai 2020 
 

"Wollt auch ihr bleiben?"

Jesus fragte einst seine Jünger: "Wollt auch ihr weggehen?" (Joh 6, 67)

Hier und heute müsste man die deutschen Bischöfe das Gegenteil fragen: "Wollt auch ihr noch bleiben?" Gemeint ist in diesem Häretikerforum.

Ich verstehe nicht, wie intelligente Bischöfe wie Voderholzer, Oster oder Woelki bei diesem schismatischen Vorhaben noch mitmachen können. Ich wäre schon längst ausgetreten bzw. hätte da gar nie mitgemacht. Von daher die Frage an die treuen Bischöfe: "Wollt auch ihr bleiben?"


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 Nummer 10 29. Mai 2020 

Danke! Gut, dass S. E. Bischof Rudolf dabei ist

und wachsam und verantwortungsbewusst sich einsetzt, so bekommen wir wenigstens mit, was hier für Skandale und Lügen praktiziert werden!

Danke, Herr Bischof, wir unterstützen Sie mit Gebet und wenn nötig und möglich mit Tat!

Danke, dass Sie sich diesen Kreuzweg in der Kirche antun und auf sich nehmen!


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 Diadochus 29. Mai 2020 
 

Mitgegangen, mitgefangen und mitgehangen.

Bischof Voderholzer tritt auf wie ein Bittsteller vor dem allmächtigen Präsidium. Mit Kraft seiner bischöflichen Autorität sollte er austreten aus der Synode. Mitgegangen, mitgefangen und mitgehangen. Bei der Synode ist nichts zu retten. Das sei Bischof Voderholzer an der Stelle verraten und geraten.


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 Zeitzeuge 29. Mai 2020 
 

Der synodale Irrweg könnte in ein Schisma führen, was sagt der Vatikan?

Für Lehrabweichler ist die Glaubenskongregation

zuständig!


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 topi 29. Mai 2020 

und nun Herr Bischof?

Der synodale Weg hat keine Rechtsform, er ist keine Synode und auch kein zivilrechtlicher Verein oder so was. Das ist Volksvedummung. Und wenn das Präsidium nun den Bischof einfach ignoriert? was kann er machen? Nix!
Die Bischöfe, die da mitmachen ohne zu protestieren, laufen Gefahr ihre Autorität zu verlieren. Kard. Marx hat wohl rechtzeitig das Schiff verlassen.


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 Lilia 29. Mai 2020 
 

Wenn Bischof Voderholzer schlau ist, macht er's wie WB Schwaderlapp

und lässt sich nicht länger mit Ungläubigen vor ein Joch spannen, sondern steigt aus aus dem Affenzirkus (der Teufel ist der Affe Gottes).


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 Winrod 29. Mai 2020 
 

Das ist doch die ganze Taktik:

vor vollendete Tatsachen stellen.
Der Protest von Bischof Voderholzer ist ehrenwert, aber er wird die Fahrt in die Sackgasse nicht aufhalten.


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