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Planned Parenthood: Vorübergehendes Verbot von Abtreibungen ‚herzlos’

4. April 2020 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Im Bundesstaat Texas werden Abtreibungen und andere medizinisch nicht dringend notwendige Leistungen derzeit nicht durchgeführt. Für die Präsidentin von Planned Parenthood ist das eine herzlose Maßnahme.


New York City (kath.net/LifeNews/jg)
Ein Berufungsgericht hat zugelassen, dass der Bundesstaat Texas Abtreibungen im Zuge der Bekämpfung des Coronavirus vorübergehend aussetzt. Alexis McGill Johnson, die geschäftsführende Präsidentin der Planned Parenthood Federation of America (PPFA) hat die Entscheidung als „herzlos“ bezeichnet.

Gouverneur Greg Abbott hatte im März alle nicht dringend notwendigen medizinischen Eingriffe untersagt, um Schutzkleidung und Ausrüstung für die Behandlung von Covid-19 Patienten zu sparen. Von dem Erlass des Gouverneurs sind auch Abtreibungen betroffen.

Planned Parenthood und andere Organisationen, die Abtreibungen durchführen, haben dagegen geklagt und zunächst eine einstweilige Verfügung erwirkt, der zufolge alle Abtreibungen weiter durchgeführt werden dürfen. Das Berufungsgericht hat den Erlass des Gouverneurs nun wieder in Kraft gesetzt.

„Wie herzlos muss man sein um in einer Zeit der Krise zu außergewöhnlichen Maßnahmen zu greifen und Menschen die Gesundheitsversorgung einzustellen“, fragte McGill Johnson. Gouverneur Abbott habe „eine perverse Obsession Abtreibungen zu verbieten“, behauptete sie.




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