Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  2. Homosexualität: Gott-gewollt oder Darwinischer Irrtum?
  3. Zitat: „Explizit wie nie zuvor wird Vielfalt in kirchlichen Einrichtungen als Bereicherung anerkannt
  4. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  5. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  6. Deutsche Bischöfe kehren angeschlagen aus Rom zurück
  7. Daniel Deckers wittert einen Eklat: Der Papst habe die deutschen Bischöfe „düpiert“
  8. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  9. Papst an Theologen: Kreative Treue zu Tradition bei Gender-Thema
  10. Roma locuta causa finita
  11. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  12. Italien: "Singende Nonne" Suor Cristina ist aus ihrem Orden ausgetreten
  13. Nach dem Ad-limina-Besuch – Deutsche Bischöfe sitzen in der selbstgestellten Falle
  14. Hat Kardinal Marx dem Papst erneut den Rücktritt angeboten?
  15. "Bei den einen ist das todesmutig, bei den anderen ganz und gar nicht"

Südtirol: Bischof feiert via Radio Requiem für alle Verstorbenen

18. März 2020 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Corona-Initiative: Auch in der Diözese Bozen-Brixen können Begräbnisse derzeit nur in Form einer kurzen Verabschiedungsfeier am Friedhof sowie im allerengsten Familienkreis stattfinden


Bozen (kath.net/KAP) Auch in Südtirol können wegen der Beschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus derzeit keine Totenmessen in den Kirchen gefeiert werden. Der Diözesanbischof von Bozen-Brixen, Ivo Muser, wird daher Dienstagfrüh im Bozner Dom ein Requiem für alle Verstorbenen der vergangenen Tage feiern. Vor Ort können keine weiteren Gläubigen an dem Gottesdienst teilnehmen. Das Requiem um 9 Uhr wird aber u.a. über den diözesanen Radiosender "Grüne Welle" und Videostreams übertragen, kündigte die Diözese Bozen-Brixen an.

Wie in Österreich können Begräbnisse in Südtirol derzeit nur im Rahmen einer kurzen Verabschiedungsfeier am Friedhof, also im Freien, sowie im allerengsten Familienkreis, stattfinden. Die Sterbegottesdienst für die Verstorbenen werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Bereits am Sonntag hatte Bischof Muser im menschenleeren Bozner Dom die Messe am dritten Sonntag der Fastenzeit gefeiert. In seiner Predigt unterstrich er die Bedeutung von Solidarität gerade in schwierigen Zeiten: "Solidarisch sein heißt füreinander einstehen. Wir brauchen einander", betonte der Bischof bei dem Gottesdienst, den die Gläubigen ebenfalls via Radio und Internet mitfeiern konnten.

"In diesen Tagen ist es nicht mehr möglich, dass wir zusammenkommen, um in Gemeinschaft Gottesdienst zu feiern. Das ist schmerzlich", sagte Muser. "Wird uns durch dieses 'Fasten', das uns in dieser Fastenzeit auferlegt wird, bewusst, was uns alles fehlen würde, wenn wir unseren Glauben nicht mehr öffentlich und in Gemeinschaft ausdrücken und leben könnten?", fragte der Bischof. Er selbst bete in diesen schwierigen Tagen oft um einen neuen, existenziellen Durst nach Gemeinschaft, nach dem Wort Gottes, nach der Eucharistie.

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 19. März 2020 
 

Danke, lieber Bischof Muser!

Danke für die Eucharistiefeiern, die Sie in aller Stille feiern. Sie tun es nicht nur für Südtirol, sondern für die weltweite Glaubensgemeinschaft. Danke, dass Sie für uns Durst erbeten nach Gemeinschaft - auch nach Gemeinschaft mit Gott!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Diözese Bozen-Brixen

  1. Bischof: Eigenen Glauben auch außerhalb der Kirche merkbar leben
  2. Diözese Bozen-Brixen verbietet Weihwasser wegen Coronavirus
  3. Diözese Bozen hebt Firmmindestalter auf 16 an
  4. Josef Mayr-Nusser, 'Südtirols Jägerstätter', wird 2017 seliggesprochen







Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  3. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  4. Daniel Deckers wittert einen Eklat: Der Papst habe die deutschen Bischöfe „düpiert“
  5. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  6. Deutsche Bischöfe kehren angeschlagen aus Rom zurück
  7. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  8. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  9. Homosexualität: Gott-gewollt oder Darwinischer Irrtum?
  10. Italien: "Singende Nonne" Suor Cristina ist aus ihrem Orden ausgetreten
  11. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  12. Nach dem Ad-limina-Besuch – Deutsche Bischöfe sitzen in der selbstgestellten Falle
  13. Roma locuta causa finita
  14. "Gott bewahre mich vor jemand, der nur EIN Büchlein gelesen hat" (Thomas von Aquin)
  15. Zitat: „Explizit wie nie zuvor wird Vielfalt in kirchlichen Einrichtungen als Bereicherung anerkannt

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz