SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
- Vom Elend der Fürbitten
- Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
- Papst Leo auf Versöhnungskurs
- Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
- „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
- Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
- EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
- Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
- Realitätsverlust im Bistum Chur
- BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
- Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
- Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
- Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
- Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
| 
Lyon: Fünf Jahre Haft für Ex-Priester wegen Missbrauchs17. März 2020 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Urteil im Fall Preynat bekanntgegeben - Dem ehemaligen Seelsorger wird vorgeworfen, in den 1980er- und 1990er-Jahren Dutzende Kinder sexuell missbraucht zu haben - Als Zeuge hatte das männliche Opfer François Devaux ausgesagt
Paris (kath.net/KAP/red) In Frankreich ist der ehemalige Priester Bernard Preynat wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Ein Gericht in Lyon gab am Montag das Strafmaß für den heute 75-jährigen Mann bekannt. Die Staatsanwaltschaft hatte mindestens acht Jahre Gefängnis gefordert. Ob eine der beiden Seiten Berufung gegen das Urteil einlegen wird, war vorerst nicht bekannt. Als Zeuge hatte das männliche Opfer François Devaux ausgesagt. Er berichtete von Leid und Wut über den Priester, der ihn missbrauchte. Er habe als Heranwachsender versucht Selbstmord zu begehen. Sein Schicksal habe er aus Achtung vor dem Priestertum jahrzehntelang verschwiegen.
Dem ehemaligen Seelsorger wird vorgeworfen, in den 1980er- und 1990er-Jahren Dutzende Kinder sexuell missbraucht zu haben. Die Verhandlungstage in dem Prozess hatten bereits Mitte Jänner stattgefunden und für großes öffentliches Aufsehen gesorgt. Preynat gab während des Prozesses einen Großteil seiner Taten zu und bat die Opfer um Verzeihung. Ein französisches Kirchengericht hatte ihn wegen der Taten bereits im vergangenen Juli aus dem Klerikerstand entlassen.
Im Zusammenhang mit dem Fall Preynat hatte sich in den vergangenen Monaten auch der langjährige Erzbischof von Lyon, Kardinal Philippe Barbarin (69), vor der französischen Justiz verantworten müssen. Ende Jänner wurde er in einer Berufungsverhandlung in zweiter Instanz vom Vorwurf der Nichtanzeige sexueller Übergriffe freigesprochen.
Sein Amt als Erzbischof legte Barbarin trotz des Freispruchs in die Hände des Papstes, um ein neues Kapitel für die Erzdiözese Lyon aufzuschlagen, die er seit 2002 geleitet hatte. Am 6. März nahm der Papst das Rücktrittsangebot Barbarins an.
Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuMissbrauch- Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
- Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
- Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
- Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
- „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
- Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik
- New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
- Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
- Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche
- Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein
| 





Top-15meist-gelesen- kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
- "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
- Realitätsverlust im Bistum Chur
- Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
- „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
- Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
- Vom Elend der Fürbitten
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
- Einladung zur Novene zum Hl. Josef
- Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
- Papst Leo auf Versöhnungskurs
- Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
|