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„… dann war es halt Satire“

2. Jänner 2020 in Kommentar, 15 Lesermeinungen
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„Zu dem Lied mit der ‚Umweltsau‘ und dem Generationen-Tweet von fff: Jeder, der jetzt meint, das sei ja ganz witzig und die Leute hätten überreagiert, möge sich selbst die Frage beantworten, ob…“ Gastkommentar von Susanne Wenzel


Köln (kath.net) Dieses ständige Beschwichtigungsgefasel, worüber man sich nach Meinung einiger Leute aufregen kann und worüber nicht, geht mir gehörig auf den Zwirn.

Wenn ich mich nach diesen Regeln bewege, wird das nächste Jahr für mich sehr einfach: Ich beschimpfe, verunglimpfe, entehre und beleidige jeden, der mir so einfällt und haue ihm verbal mal so richtig auf die Goschen. Und wenn sich jemand darüber empört, war es entweder Satire, mein Gegenüber versteht den Spaß nicht, soll sich nicht so haben etc. oder ist im Zweifelsfall ein Nazi oder rechter Schreihals.

Und mit den Appeaser-"Idioten" fange ich direkt an. Mal gucken, wie lange die den Spaß denn so verstehen.


Andererseits: Will ich mich auf dieses Niveau herunterbegeben? Wohl nicht, denn ich habe Anstand, Respekt, Menschlichkeit und eine gewisse Form von Debatten- und auch Streitkultur gelernt. Ich kenne die Regeln und weiß, wann und wie ich sie brechen kann. Aber diese obercoolen Beschwichtigungsfanatiker, die über allem zu stehen meinen, wissen es offenbar nicht. Denn sie können nicht mehr erkennen, wann man sich empören und gleich in den Anfängen aufstehen sollte, damit sich nicht gewisse Dinge breitmachen und wir noch weiter verrohen im Umgang. Und dann belächeln sie lieber diejenigen, die aufstehen und Grenzen aufzeigen und wollen sie auch noch belehren... Um dann später die Frage beantworten zu müssen "Warum hast Du dazu nichts gesagt?"

Nein, ich stehe auch im nächsten Jahr für Anstand, Respekt und Solidarität ein. Ich will auch im nächsten Jahr einfachste Regeln des Umgangs einhalten. Und ich wehre mich auch im nächsten Jahr gegen die Verpestung des gesellschaftlichen Klimas und das fortschreitende Primitivisieren unserer Diskussionskultur, indem ich mich über jede "Sau", "Schlampe", "Schwein", "F..." oder sonstwas beschwere. Ich werde auch weiterhin gegen echte Diskriminierung reden. Und erst recht werde ich weiter gegen Verdummung kämpfen.

Und nun noch einmal zu dem Lied mit der "Umweltsau" und dem Generationen-Tweet von fff: Jeder, der jetzt meint, das sei ja ganz witzig und die Leute hätten überreagiert, möge sich selbst die Frage beantworten, ob das Lied und der Tweet für ihn mit JEDER anderen Bevölkerungsgruppe auch so in Ordnung gegangen wäre.

Susanne Wenzel ist die Pressesprecherin der "Christdemokraten für das Leben" (CDL)

Symbolbild: Das falsche Puzzleteilchen



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Lesermeinungen

 Steve Acker 7. Jänner 2020 
 

Was ich auf jeden Fall tun werde,

wenn mal wieder ein Shitstorm ausbricht, weil ein konservativer Politiker irgend etwas gesagt hat, werde ich entgegnen:
"sicher war das nur Satire, Was regt Ihr euch so auf. Ihr solltet mal Eure Empörung unter Kontrolle halten..."


0
 
 Diasporakatholik 7. Jänner 2020 
 

Bezeichnenderweise

hat auch die neue linke SPD-Vorsitzende Saskia Esken im Fall des besagten Liedes für zulässige Satire plädiert und Tom Buhrow öffentlich für seine Entschuldigung kritisiert.


2
 
 Steve Acker 6. Jänner 2020 
 

Inzwischen gibt es einen Brandbrief von 40 Fernsehautoren

die auf Buhrow sauer sind, weil er vor den "Rechten" eingeknickt sei.
Sie fordern dass das Video wieder ins Netz gestellt wird, und Buhrwo Konsequenzen zieht (gemeint ist wohl rücktritt).
Es ist so dermassen übel.


1
 
 ottokar 5. Jänner 2020 
 

Perverse Reaktion

Aufgrund der vielen Proteste in der Öffentlichkeit hat sich der Intendant des Rundfunks, Tom Burrow , öffentlich für den Inhalt des Liedes entschuldigt. Empört wegen dieser Entschuldigung wird er nun von seinen eigenen Redakteuren in die Zange genommen und soll am Dienstag, 7.1., bei einer gesondert einberufenen Redaktionskonferenz Rede und Antwort geben wegen seines "antidemokratischen" Verhaltens.Das Lied sei unter dem Mantel der "Meinungsfreiheit" zu respektieren.So miserabel durchsetzt ist also der WDR.


4
 
 Steve Acker 3. Jänner 2020 
 

In etlichen Mainstreammedien

Focus, Zeit, Cicero(sogar 2x). Beschwichtiungsartikel. Motto: man soll sich doch nicht so aufregen, die Empörung unter Kontrolle halten, war doch nur Satire....

Es ist so irre.

grad die Mainstreammedien die sonst immer auf der Empörungsorgel spielen.
Aber hier betrifft es ja die "anderen".


6
 
 Cosinus 3. Jänner 2020 
 

Klimaextremismus

Klimaextremismus ist genauso gefährlich wie linke oder rechte Radikalisierung.


4
 
 Matthäus 3. Jänner 2020 

Zuerst möchte ich allen ein gesegnetes,

gesundes und friedliches Neues Jahr des Herrn 2020 wünschen: dem kath.net-Team und allen, die hier schreiben, lesen oder kommentieren. Frau Wenzel danke ich für diesen erfrischenden Artikel und kat.net für die Veröffentlichung.
Hier noch eine passende Leseempfehlung: https://www.achgut.com/artikel/bei_anruf_mord._was_sonst


3
 
 Diasporakatholik 3. Jänner 2020 
 

@Steve Acker

Sie schreiben u.a.: "Da werden die doch nicht jedes Lied [von den Eltern der Chorkinder] genehmigen lassen."

Sicherlich nicht, denn normalerweise sind deren Texte unproblematisch.

Aber DIESES Lied ist es eben nicht, und ich halte es durchaus für plausibel, dass der Chorleiter sich entsprechend über eine Elternzustimmung "rückversichern" wollte.

Immerhin hat m.W. keiner dieses bislang öffentlich dementiert.

Meine auf Unverständnis geäußerte Anfrage bzgl. der offenbar mangelnden Sensibilität und Courage der Eltern für den provokanten Liedtext bleibt daher bestehen!


6
 
 Pluto16 3. Jänner 2020 
 

Begebe dich in die Opferrolle

Produziere ein übles, perverses Machwerk um deine Agenda voran zu bringen.
Wenn dann ein Shitstorm über dir niedergeht, stelle dein Machwerk als „Witz“ dar, den die Angegriffenen nur nicht verstanden haben und sich deshalb unnötig aufregen.
Und ganz wichtig!!! Begebe dich in die Opferrolle. Stelle die, die sich über dein Machwerk aufregen als Täter dar. Dazu behaupte einfach, dass du wegen deinem „Witz“ ganz übel beleidigt und bedroht wirst. Die Behauptung reicht aus und muss nicht bewiesen werden. Sofort wird es Menschen geben, die dich in Schutz nehmen und von „Überreaktion“ der eigentlichen Opfer faseln.


7
 
 Steve Acker 3. Jänner 2020 
 

Alexander Wendt hat in tichys einblick

einen interessanten Artikel dazu geschrieben.
Er zeigt da auf, dass dieses Machwerk einen weitere Fortsetzung der Versuche der Medien und der Politik die Familien zu spalten.
Beispielsweise twitterte ein Zeit-Redakteur vor ein paar Monaten: wenn die Eltern AFD wählen´, warum nicht den Kontakt abbrechen.
Oder ein anderer, bei dem grad das erste Kind auf die Welt gekommen war, ganz stolz: er wird seinem Vater keinen Kontakt zum Kind erlauben, weil dieser aFD wählt.
Oder der FFF tweet vor Weihnachten, der auch gegen die Großeltern hetzte.
Interessant dass FFF da bereits einen massiven Shitstorm bekam, sogar aus linken Kreisen.


9
 
 Steve Acker 2. Jänner 2020 
 

Diasporakatholik

das die Chorleitung den Text von den Eltern hat absegnen lassen, kann ich nicht so recht glauben. Kommt mir wie eine weitere faule Ausrede vor.
Der Chor ist doch eine dauerhafte Institution. Da werden die doch nicht jedes Lied genehmigen lassen.

Übrigens hat der Chor im Oktober eine Konzertreise nach Korea gemacht für nicht mal 6 Stunden Auftritt.
Wer ist hier also die Umweltsau ?


8
 
 Diasporakatholik 2. Jänner 2020 
 

Eine meinerseitige Frage zu dieser Sache

Anfänglich versuchte sich der für den Chor verantwortliche Leiter damit herauszureden, man habe sowohl das Einverständnis der Kinder als auch deren Eltern vor Einübung des Liedes eingeholt.

Meine Frage hierzu:

War denn niemand von letzteren sensibel und couragiert genug, VORHER einzuschätzen, welch eine respektlose Provokation der Text in Bezug auf ältere Mitbürger darstellt?


12
 
 hortensius 2. Jänner 2020 
 

Drohungen bekommen viele Leute.

Wegen groben Einseitigkeiten des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks bekommen viele Bürger Drohungen. Nur haben diese Opfer keinen Rundfunksender im Rücken, der Beleidigungen, Drohungen und Benachteiligungen dokumentiert und bekannt macht. Die Öffentlich-Rechtlichen sind halt gleicher.


14
 
 agora 2. Jänner 2020 
 

Meine Oma

war keine Sau. Und die Omas heute sind keine Säue. Wie kann man so etwas als ÖR aus Kindermund singen lassen? Pervers.


20
 
 winthir 2. Jänner 2020 

Nun, einige Leute haben wirklich überreagiert.

Mitarbeiter des WDR erhalten nun Morddrohungen.

Ihnen wurde Personenschutz angeboten.


2
 

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