Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
  4. "Vaccine Amen"
  5. Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
  6. Spanien am moralischen Abgrund
  7. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  8. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  9. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  10. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  11. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  12. Panik in Magdeburg
  13. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  14. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  15. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt

„… dann war es halt Satire“

2. Jänner 2020 in Kommentar, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Zu dem Lied mit der ‚Umweltsau‘ und dem Generationen-Tweet von fff: Jeder, der jetzt meint, das sei ja ganz witzig und die Leute hätten überreagiert, möge sich selbst die Frage beantworten, ob…“ Gastkommentar von Susanne Wenzel


Köln (kath.net) Dieses ständige Beschwichtigungsgefasel, worüber man sich nach Meinung einiger Leute aufregen kann und worüber nicht, geht mir gehörig auf den Zwirn.

Wenn ich mich nach diesen Regeln bewege, wird das nächste Jahr für mich sehr einfach: Ich beschimpfe, verunglimpfe, entehre und beleidige jeden, der mir so einfällt und haue ihm verbal mal so richtig auf die Goschen. Und wenn sich jemand darüber empört, war es entweder Satire, mein Gegenüber versteht den Spaß nicht, soll sich nicht so haben etc. oder ist im Zweifelsfall ein Nazi oder rechter Schreihals.

Und mit den Appeaser-"Idioten" fange ich direkt an. Mal gucken, wie lange die den Spaß denn so verstehen.


Andererseits: Will ich mich auf dieses Niveau herunterbegeben? Wohl nicht, denn ich habe Anstand, Respekt, Menschlichkeit und eine gewisse Form von Debatten- und auch Streitkultur gelernt. Ich kenne die Regeln und weiß, wann und wie ich sie brechen kann. Aber diese obercoolen Beschwichtigungsfanatiker, die über allem zu stehen meinen, wissen es offenbar nicht. Denn sie können nicht mehr erkennen, wann man sich empören und gleich in den Anfängen aufstehen sollte, damit sich nicht gewisse Dinge breitmachen und wir noch weiter verrohen im Umgang. Und dann belächeln sie lieber diejenigen, die aufstehen und Grenzen aufzeigen und wollen sie auch noch belehren... Um dann später die Frage beantworten zu müssen "Warum hast Du dazu nichts gesagt?"

Nein, ich stehe auch im nächsten Jahr für Anstand, Respekt und Solidarität ein. Ich will auch im nächsten Jahr einfachste Regeln des Umgangs einhalten. Und ich wehre mich auch im nächsten Jahr gegen die Verpestung des gesellschaftlichen Klimas und das fortschreitende Primitivisieren unserer Diskussionskultur, indem ich mich über jede "Sau", "Schlampe", "Schwein", "F..." oder sonstwas beschwere. Ich werde auch weiterhin gegen echte Diskriminierung reden. Und erst recht werde ich weiter gegen Verdummung kämpfen.

Und nun noch einmal zu dem Lied mit der "Umweltsau" und dem Generationen-Tweet von fff: Jeder, der jetzt meint, das sei ja ganz witzig und die Leute hätten überreagiert, möge sich selbst die Frage beantworten, ob das Lied und der Tweet für ihn mit JEDER anderen Bevölkerungsgruppe auch so in Ordnung gegangen wäre.

Susanne Wenzel ist die Pressesprecherin der "Christdemokraten für das Leben" (CDL)

Symbolbild: Das falsche Puzzleteilchen



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  2. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  3. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  4. Zwischen Wölfen und Brüdern
  5. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  6. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  7. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  8. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  9. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt
  10. Österreichs Integrationsministerin richtet „Dokumentationsstelle politischer Islam“ ein






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
  4. Spanien am moralischen Abgrund
  5. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  6. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  7. Panik in Magdeburg
  8. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  9. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
  10. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  11. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  12. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  13. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  14. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  15. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz