Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Will der Erzbischof von Berlin eine neue ‚Gay-Kirche‘?
  2. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert
  3. Bischofssynode veröffentlicht Zeugnisse homosexueller Paare, die Kinder adoptieren
  4. Wirbt das Kölner Domradio für den Kirchenaustritt?
  5. Ein Generalvikar gibt auf
  6. "Wir sind in den Händen von Ideologen"
  7. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  8. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  9. ‚Amoris laetitia’ und der wahre Thomismus
  10. USA: Demokratin Nancy Pelosi von der Heiligen Eucharistie ausgeschlossen
  11. INSA-Umfrage: Mehrheit der Deutschen kennt das Apostolische Glaubensbekenntnis nicht auswendig
  12. Katechismus und Homosexualität – Eine verpasste Chance
  13. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  14. Das Moskauer Patriarchat und der Vatikan – Eine Tragödie der Polit-Ökumene
  15. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin

Msgr. Livio Melina zu Besuch bei Benedikt XVI.

6. August 2019 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit einer klaren Geste hat sich jetzt Benedikt XVI. zum Umsturz im Päpstlichen Institut Johannes Paul II. für Ehe und Familie zu "Wort" gemeldet. Er empfing den bekannten Moraltheologen und langjährigen Leiter des Instituts


Rom (kath.net) Benedikt XVI. hat am 1. August Msgr. Livio Melina, den langjährigen Vorstand des von Johannes Paul II. gegründeten Institut für Studien zu Ehe und Familie in Rom in einer Privataudienz empfangen. Über Inhalte des Gesprächs ist offiziell nichts bekannt.

Benedikt XVI. hat Msgr. Melina zu sich eingeladen; nach einem langen Gespräch über die jüngsten Ereignisse am Johannes Paul-Institut gab er Melina seinen Segen und sicherte ihm seine Nähe im Gebet sowie seine persönliche Solidarität zu, wie die Agentur Aciprensa meldet.

Dem bekannten Moraltheologen wurde gemeinsam mit anderen plötzlich die Kündigung ausgesprochen. So wurde Melina mitgeteilt, dass sein Lehrstuhl Fundamentalmoral gestrichen wurde und dass es daher am Institut keine Verwendung mehr für ihn gebe.


Das Institut wurde von Johannes Paul II. 1981 gegründet, zuletzt hatten hunderte Studenten gegen den Umsturz protestiert: „Warum sollte jemand noch am Johannes-Paul-Institut studieren, wenn es anscheinend nichts Neues zu bieten hat im Vergleich zu dem, was in den Lehrplänen der säkularen Universitäten, und zwar oft noch attraktiver und effektiver, zu finden ist?“, hieß es in einem Aufruf.

Aufruf der Studenten

Foto: (c) Stift Heiligenkreuz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ehrmann 7. August 2019 

Eines ist sicher: Gott verläßt seine Kirche nicht.

Wie lange mußte der ägyptische Josef warten, bis er aus dem Gefängnis geholt wurde? Er will einfach, daß wir auf IHN bauen, auf niemanden sonst. Und wieder denke ich an Offb. 20 ff.Aber ich denke auch an andere Päpste wie z.B. Liberius. Auch damals wütete der Arianismus...


13
 
 Fides Mariae 1 6. August 2019 
 

Tja,

da hätte er mal lieber nicht zurücktreten sollen. Jetzt kann er nichts mehr machen für den Professor und für das Institut.


4
 
 Konrad Georg 6. August 2019 
 

Federico R.
Zu Ihrem "regierenden" kam mir sofort der Begriff "hausenden" in den Sinn.
Nicht einmal in der Kirche regiert Vernunft.


8
 
 padre14.9. 6. August 2019 

Papst Benedikt XVI. das Kloster Mater Ecclesiae

ist ein guter Ort zum Empfang von Monsignore Livio Melina. Es lässt hoffen!


14
 
 Rita1937 6. August 2019 
 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Pp. BXVI. würde gegen F. oder seine Meute was unternehmen. Das ist nicht sein Stil. Vielleicht versuchte er hier zu schlichten oder den Prof. beruhigen, beschwichtigen....


7
 
 Federico R. 6. August 2019 
 

Auch die Entlassung Msgr. Melinas ...

... nun auch als Moraltheologe und die Abschaffung seines Lehrstuhls entspricht voll der Agenda des derzeit „regierenden“ Papstes. Das ist ein weiterer zügiger Schritt auf dem Weg zum vollständigen Paradigmenwechsel und das genaue Gegenteil dessen, was dem Geist und Willen des heiligen Johannes Paul II., dem Geist und Willen Benedikt XVI. und folglich vor allem auch dem Heiligen Geist selbst, der dritten göttlichen Person, entspricht, der die Kirche Jesu Christi seit 2000 Jahren sicher und sichtlich „erfolgreich“ - durch die Zeiten geführt hat.

Der Unmut im Umkreis von p.Franziskus über diesen Empfang im Kloster Mater Ecclesiae, der sich inzwischen lautstark äußert, spricht Bände. Die Floskel, dass nicht einmal ein Blatt Papier zwischen beide Päpste, dem amtierenden und dem emeritierten (für mich immer noch der wirkliche Heilige Vater) passe, kann vergessen werden. Zwischen beiden liegen mittlerweile wohl Welten.


31
 
 Smaragdos 6. August 2019 
 

Die treuen Katholiken stehen zueinander!


25
 
 Rechner 6. August 2019 
 

Vorzüglich

Große Geste von Papst Benedikt XVI. Bitte weiter so.


38
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Benedikt XV

  1. 'Globalismus' und die Krise des katholischen Internationalismus
  2. "Er ist ein guter Mann, er ist ein starker Mann"
  3. Benedikt XVI. in großer Sorge um die katholische Kirche
  4. Warum trat Benedikt XVI. zurück?
  5. Messe, Bruderbesuch, aber kein Bier: So feierte Benedikt den 91er
  6. Ein Denkmal für Benedikt XVI.
  7. Forscher unterstreichen Wirkung des Papstappells vom 1.8.1917







Top-15

meist-gelesen

  1. Kommen Sie mit! kath.net-Leserreise nach Fatima und auf die Azoren - Oktober 22
  2. Anselm Bilgri, Ex-Mönch des Klosters Andechs, wurde von Papst Franziskus laisiert
  3. Ein Generalvikar gibt auf
  4. Persil, da weiß man, was man hat!
  5. Will der Erzbischof von Berlin eine neue ‚Gay-Kirche‘?
  6. '... um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es"
  7. Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell
  8. Mariupol: Russland entweiht katholisches Kloster und richtet Sitz der russischen Verwaltung ein
  9. Muslimische Studenten ermorden auf bestialische Weise christliche Studentin
  10. Wirbt das Kölner Domradio für den Kirchenaustritt?
  11. Kardinal Woelki obsiegt vor Gericht
  12. Freispruch für deutschen Pastor Latzel: Kritik an Schwulenparade ist keine Volksverhetzung
  13. Für die Weltkirche ist das nur ein Sturm im Wasserglas
  14. Katechismus und Homosexualität – Eine verpasste Chance
  15. LGBT-Veranstaltung ‚Christopher-Street-Day’ in Limburg von BDKJ mitorganisiert

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz