Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  9. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  10. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  11. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  12. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  13. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  14. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  15. Norwegischer Bischof Hansen: „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche“

Benedikt XVI. in großer Sorge um die katholische Kirche

20. September 2018 in Aktuelles, 69 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


"BILD" veröffentlicht Auszüge aus einem Briefwechsel zwischen Benedikt XVI. und einem ungenannten deutschen Kardinal - Benedikt XVI. sehr besorgt um den Zustand der katholischen Kirche!


Rom (kath.net)
Ist Benedikt XVI. derzeit sehr besorgt um den Zustand der katholischen Kirche? Dies lässt sich offensichtlich aus einem Briefwechsel des emeritierten Papstes mit einem deutschen Kardinal erschließen, der von der BILD-Zeitung am Donnerstag teilweise veröffentlicht wurde. Der Briefwechsel stammt aus dem November 2017 und ist an einen Kardinal aus Deutschland gerichtet, der sich ihm gegenüber kritisch über seinen Rücktritt geäußert hat. Damit sei – so der namentlich nicht genannte Kardinal – der Kirche schwerer Schaden zugefügt worden. In einer Antwort von Benedikt XVI. heißt es laut der Zeitung: "Den tief sitzenden Schmerz, den Ihnen mit vielen anderen das Ende meines Pontifikats zugefügt hat, kann ich sehr wohl verstehen." Der Schmerz sei aber jetzt zum Zorn geworden. Dieser betreffe nicht mehr bloß den Rücktritt selbst sondern immer mehr seine Person und sein Pontifikat. Und ungewöhnlich deutlich schrieb der emeritierte Papst: "Wenn Sie einen besseren Weg wissen und daher glauben, den von mir gewählten verurteilen zu können, so sagen Sie es mir bitte."


Die Zeitung zitiert dann auch kath.net-Vatikan-Korrespondent Armin Schwibach, der auf die Frage, wen Benedikt XVI. denn mit den Wölfen im Vatikan gemeint habe. "Mit den Wölfen meint er wohl das Netzwerk hochrangiger Kirchenfürsten, die im Vatikan ein System von Macht und Machtmissbrauch geschaffen hatten, dem er sich nicht gewachsen sah." In einem weiteren Briefwechsel zwischen dem Kardinal und Benedikt XVI. antwortet dieser nochmals und schreibt. "Beten wir lieber darum, wie Sie es am Ende Ihres Briefes getan haben, dass der Herr seiner Kirche zu Hilfe kommt." Diese Briefe geben für Ludwig Ring Eifel, dem Chefredakteur der KNA "faszinierende Einblicke" ins Denken von Benedikt XVI. "Er ist ganz offenbar sehr besorgt über den Zustand der Kirche."

Archivfoto Benedikt XVI.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Benedikt XV

  1. 'Globalismus' und die Krise des katholischen Internationalismus
  2. Msgr. Livio Melina zu Besuch bei Benedikt XVI.
  3. "Er ist ein guter Mann, er ist ein starker Mann"
  4. Warum trat Benedikt XVI. zurück?
  5. Messe, Bruderbesuch, aber kein Bier: So feierte Benedikt den 91er
  6. Ein Denkmal für Benedikt XVI.
  7. Forscher unterstreichen Wirkung des Papstappells vom 1.8.1917






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  5. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  9. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  13. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  14. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  15. Irrtümer über den Jakobsweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz