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Sammelbewegung für katechismustreue Katholikinnen!

19. Juni 2019 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
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Die „Neue katholische Frauenbewegung“ steht in der Gründungsphase – Die Frauen wenden sich gegen die Forderung der Priesterweihe für Frauen und gegen die Aufgabe des Priesterzölibats.


Ingolstadt (kath.net) Am 14. Juni haben sich engagierte Frauen in Ingolstadt zusammengeschlossen, um eine „Neue katholische Frauenbewegung“ zu gründen. Die NkF ist geplant als ein lockerer Zusammenschluss von Katholikinnen, die ihr Leben an der Lehre der Kirche – wie sie der Katechismus zusammenfasst – ausrichten wollen. Die Initiatorinnen sind Susanne Wenzel (die auch Sprecherin der NkF startet) und Ursula Zöller.

Wenzel und Zöller erläutern: „Da der Priester als Spender der Sakramente in persona Christi handelt glauben sie, dass Frauen nicht zu Priestern geweiht werden können und dass der Zölibat dem Vorbild Christi entspricht. Die Frauen betonen, dass sie als engagierte Laien weder ein Amt noch eine Weihe brauchen. Sie wollen einfach nur tun, was Aufgabe aller Christen ist: Zeuge für die Liebe Gottes und die Schönheit unseres Glaubens sein. Dabei ist ihnen die Würde jedes einzelnen Menschen als Abbild Gottes und der Schutz aller Menschen vom ersten Augenblick ihres Daseins bis zu ihrem natürlichen Ende ein besonderes Anliegen!“


„Die Neue katholische Frauenbewegung wird sich nicht allein mit kirchenpolitischen Fragen beschäftigen.“ Das führte Sprecherin Susanne Wenzel gegenüber kath.net auf Anfrage aus. „In diesem ganzen Gewirr von Forderungen nach Umbruch, gehen wirklich grundlegende Fragen zur Rolle der Frau unter, werden quasi reduziert zu einer Frage nach Macht und Karriere. Wir wollen vor allem auch Antworten auf die Frage suchen, wie Frauen ihre Berufung erkennen und aus dieser heraus ihr Leben gestalten in den Bereichen, in die sie gestellt sind: Als Frau, als Mutter, als Witwe und alleinstehende Frau, als Ordensfrau, als berufstätige Frau etc.“

Kontakt und Möglichkeit zur Mitgliedschaft sind möglich über Susanne Wenzel und Ursula Zöller.


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