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CSU-Staatssekretärin Bär hält gendergerechte Sprache für „gaga“

11. März 2019 in Deutschland, 24 Lesermeinungen
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Am Mittwoch hat in Dortmund der Verein „Deutsche Sprache“ und hundert Erstunterzeichner vor allem aus Wissenschaft, Medien und Kultur in einem „Aufruf zum Widerstand“ gegen eine sogenannte gendergerechte Sprache gestartet


München (kath.net)
Die CSU-Politikerin und Staatssekretärin Dorothee Bär übt scharfe Kritik an der Gender-Sprache. Dies berichtet die "Welt". „Ich finde das alles total gaga, sowohl das Binnen-I als auch das Gender-Sternchen“, so Bär gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Dass man Sprache so verhunzt und vergewaltigt – da halte ich gar nichts davon.“ Am Mittwoch hat in Dortmund der „Verein Deutsche Sprache“ und hundert Erstunterzeichner vor allem aus Wissenschaft, Medien und Kultur in einem „Aufruf zum Widerstand“ gegen eine sogenannte gendergerechte Sprache gestartet. Das Bestreben nach mehr Geschlechtergerechtigkeit führe laut der Petition zu „zerstörerischen Eingriffen in die deutsche Sprache."


Initiatoren des Aufrufs sind die Schriftstellerin Monika Maron, der Journalist und Sprachkritiker Wolf Schneider und andere. Zu den prominenten Erstunterzeichnern gehören die Büchner-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff, die Lyriker Wulf Kirsten, Günter Kunert und Reiner Kunze, der TV-Moderator Peter Hahne, die Kabarettisten Dieter Nuhr und Dieter Hallervorden, der frühere „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann, Bestsellerautor Bastian Sick und außerdem 14 Professorinnen und Professoren für Germanistik und Sprachwissenschaften.

Link zum „Verein Deutsche Sprache“: Aufruf gegen Gender-Unfug


Bild oben: Symbolbild


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