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Hatespeech vom „Feinsten“ in der Talkshow von Anne Will

5. Februar 2019 in Prolife, 33 Lesermeinungen
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„Lebensschützer sind ebenso wenig ‚sogenannte‘ Lebensschützer wie Frau Will eine ‚sogenannte‘ Moderatorin oder Journalistin ist.“ Gastkommentar von Martin Lohmann


Bonn (kath.net) Es gibt Medienleute, die scheuen Fairness und Seriosität wie der Teufel das Weihwasser. Die Öffentlich-Rechtlichen scheinen da echt avantgardistisch zu sein und wollen sich diese Phobie nicht nehmen lassen. Oder anders formuliert: In der panischen Angst vor verantwortlichem Journalismus wollen sie sich offenbar von niemandem übertreffen lassen. Und weil das so ist, spielen sie immer wieder dasselbe Spiel. Manchmal besonders perfide. Bei ANNEWILL stand keinesfalls Information auf der Tagesordnung. Vielmehr ging es auch darum, einen jungen Abgeordneten als einzigem Mann in der Runde vorzuführen. Die „Falle“ für den Mann, der Leben schützen will, war geradezu perfekt aufgebaut. Es geht um Ideologie und Frauenmacht. Um jeden Preis. Um sonst nichts.

Anders kann man es wohl nicht erklären, dass sie bei Themen, bei denen es wirklich um Leben und Tod geht, alles vermeiden, was auch nur ansatzweise zu einem tieferen Nachdenken über das Recht auf Leben führen könnte. Und daher lädt man dann für eine Talkshow am Sonntagabend auch gezielt manipuliert die Gäste so ein, dass auf keinen Fall die eigene Ideologie-Diktatur gegen das unbedingte Lebensrecht noch nicht geborener Menschen irgendwie Schaden nehmen könnte. Zusammen mit der Moderatorin Anne Will treten dann fünf Frauen für das abstruse Recht auf Tötung an – gegen einen Mann. Wer da an das Kind denkt, wird lächerlich gemacht, diskriminiert und zum Hinterwäldler und Trottel diffamiert. Von „Leben“ und dem Lebensrecht kann ein Mann doch wohl nichts verstehen, erst recht nicht, wenn er noch keine Kinder hat. Die sind, so scheint es, jedenfalls vor der Geburt das verfügbare Eigentum allein der Frau und müssen ihrer Macht ausgeliefert werden können. Und wenn dieses „Eigentum“ stört, muss doch über die Beseitigung aufgeklärt und für die Tötung geworben werden dürfen, oder?


Die Botschaft: Frauen sind für „Menschenrechte“, für „Aufklärung“, für „Selbstbestimmung“. Männer nicht. Da stört es nur, wenn von – offenbar ausschließlich männlicher Seite – der Blick auf den schon wachsenden ungeborenen Menschen gelenkt werden könnte. Und wie selbstverständlich fehlen in der Runde die ach so bösen Lebensschützer, also jene Frauen und Männer, die noch wissen, dass Schwangerschaft keine Krankheit ist, sondern etwas mit einem neuen Menschenleben zu tun hat, das unglaublich verletzlich ist und Schutz verlangt. Es fehlen Ärzte und Ärztinnen, die aus Gewissensgründen nicht kleine Menschen töten, im Mutterleib zerschnippeln und verätzten wollen, sondern sich dem Leben verpflichtet wissen. Es fehlen Menschen, die tolerant und konsequent den Respekt vor dem Leben eines jeden Menschen einfordern. Es fehlen die Beraterinnen, die Frauen nicht verurteilen und sich klug und logisch für das Leben einsetzen.

Der Club der toten Denkerinnen bleibt da lieber unter sich - und hängt sich scheinheilig und unter Umgehung jeder Fairness, jeder wirklichen Toleranz und Seriosität das Mäntelchen der Toleranz um. Die Lebensschützer, vor deren Logik und Argumentation man innerlich schreiend davonläuft, weil man ein Nachdenken – vor allem bei sich selbst – einfach nicht ertragen könnte, werden beschimpft und pauschal verleumdet. Dabei sind sie ebenso wenig „sogenannte“ Lebensschützer wie Frau Will eine „sogenannte“ Moderatorin oder Journalistin. Obwohl? Hatespeech vom „Feinsten“, öffentlich-rechtlich und zwangsweise alimentiert von allen Bürgern.

Das alles verrät eigentlich nur eines: Man muss tief verklebt sein im Hass gegen Verantwortung und Achtung vor dem Leben, wenn man sich so geriert. Die Argumente, der Respekt und die Logik der Lebensschützer und aller, die sich wirklich für das Leben und sein Recht einsetzen, müssen wahrlich sehr stark und gut sein, wenn sich Öffentlich-Rechtliche so ungeniert zum Sprachrohr des betreuten Denkens und der alimentierten Verantwortungsverweigerung machen lassen. Hätte man noch Hoffnung, dass es bei den Medienmachern so etwas wie die Kultur zur Scham gibt, würde man sagen: Schämt euch! Doch das zu können würde ja ein Minimum an Fairness und Seriosität und Souveränität voraussetzen. So bleibt nur: Solche „Runden“ sind eine Schande für den – man möchte fast sagen – „sogenannten“ Qualitäts-Journalismus.

Martin Lohmann, Publizist, ist Gründer und Geschäftsführer der
Akademie für das Leben, Bonn
.

Martin Lohmann: ´Meinungsfreiheit - Wie ist es um die Dialogfähigkeit in unserer Gesellschaft bestellt?´


Foto oben: Martin Lohmann (c) LohmannMedia


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Lesermeinungen

 Remorse 10. Februar 2019 

Ich frage mich,

Was fühlen behinderte Menschen, die diese Debatten verfolgen? Ich selber betreue einen behinderten Jungen.Immer wieder rührt es mich an, wenn ich die Empathie von ihm spüre, die er seinen Mitmenschen entgegenbringt. Ich glaube dass Behinderte einen besonderen Platz in Gottes Herzen haben und uns als Zeugnis dienen. Ich habe mehrere von ihnen bei einem Tagesausflug erleben dürfen. Diese Lebensfreude, dieser Lebensmut, ließen mich demütig und sehr berührt zurück. Was empfinden diese Menschen, wenn sie mitbekommen, wie ihnen das Lebensrecht abgesprochen wird?
Ich könnte weinen bei dem Gedanken....


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 benedetto05 8. Februar 2019 
 

@JP2B16

Danke für Ihr liebes u. interessantes feedback.
Man muss bzgl. Hänel u. Chrismon fairerweise noch ergänzen, dass dieser
Artikel wohl weitgehend ein Alleingang der Chefredakteurin war und sich
Bedford-Strohm als oberster Repräsentant der EKD davon distanziert hat.

Im August 2005 war ich übrigens auch in Köln, allerdings nur am Samstag/
Sonntag auf dem Marienfeld. Das waren wirklich gnaden- u. freudenvolle Tage.

Ich war zwar schon damals lange kein Jugendlicher mehr, aber ich musste
einfach nach Köln. Ob ich heute nochmal eine weite Reise und viel Vorbe-
reitungsaufwand betreiben würde, wenn ein Papst nach Deutschland kommt?
Lassen Sie mich so antworten: wenn es JP2B16 wären, natürlich, ja, was für
eine Frage!


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 JP2B16 6. Februar 2019 
 

Lieber benedetto05,

einen schönes Pseudonym verwenden Sie, habe ich die Tage im August 2005 nur in bester Erinnerung. Wenige Jahre zuvor durfte ich mit Kardinal Ratzinger einmal in einem erweiterten Kreis zu Abend essen, als ich ihn dann zur Eröffnung auf dem Roncalliplatz als Hl. Vater wiedersah, war das einer der bewegendensten Momente für mich und spürte unmittelbar Gottes wunderbare Nähe.
Ja den Artikel über Frau Hänel mit dem an Zynismus und an Verächtlichmachung des Erlösungswerks unseres Herrn nicht mehr zu überbietenen Titel "Retterin" kenne ich (ich fand das Chrismon Magazin als Beilage in der FAZ auf einem Flug).
Dieser Artikel hat übrigens bei meiner Frau das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht, so dass sie gegen massivste Widerstände ihrer Familie und engste Freunde, denen sie wirklich sehr viel verdankt, nun gerade dabei ist, sich auf die Aufnahme in die eine heilige Kirche vorbereitet.


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 Ebuber 6. Februar 2019 
 

Eigentlich ist schon alles gesagt,

doch auch ich danke Herrn Lohmann noch für diese gute und sachliche Analyse. Ich freue mich immer, wenn von ihm bzgl. dieser Themen (Abtreibung, §219a, Marsch f. d. Leben usw.) Veröffentlichungen hier erscheinen. Ein wenig bedauere ich es, dass er den ehrenamtlichen Vorsitz des Bundesverbandes Lebensrecht aufgegeben hat, denn seine Führung war m.E. besonders klug. Aber das soll jetzt nicht gegen Frau Linder ausgelegt werden, die ganz sicher auch ihr bestes gibt.
Ich hoffe nur, dass in diesem Jahr die Teilnehmerzahl am Marsch f.d. Leben in Berlin wieder steigt... damit wir weiterhin ernst genommen werden und die Presse - auch Anne Will - daran nicht mehr vorbei kommt.


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  6. Februar 2019 
 

sogenannte Hirten!

Wo sind die Priester,Bischöfe und Kardinäle in Deutschland, wenn es um das Thema Abtreibung geht? Wenn menschliches Leben wieder als unwert bezeichnet wird. Wenn Behinderte Menschen entsorgt werden? Wenn fiedliche Menschen verbal verhetzt werden? Wenn Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Hass gegen Ungeborene gesäät wird? Aber das Kreuz ablegen, Geld verschicken, in teuren Badewannen liegen, ist natürlich bequemer, als Jesus vor die tobende Meute und ans Kreuz zu folgen. Da zeigt sich bei wem der heilige Geist vorübergezogen ist und wem er Kraft verliehen hat.


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 GerogBer 6. Februar 2019 

@lakota

das ist mir auch durch den Kopf gegangen. Ich wäre reingegangen und hätte nur den Satz "bei jeder Abtreibung stirbt ein Mensch" gesagt. Danach hätte ich das Studio verlassen.


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 lakota 6. Februar 2019 
 

Ich frage mich,

wie kann man in eine solche "Diskussionsrunde" gehen, wo man schon vorher weiß, was da abgehen wird.
Wie bringt man es fertig, nicht in Zorn zu geraten und diesen "Weibern" ins Gesicht zu sagen: Sie stehen für das Recht abzutreiben?..Schade, daß Ihre Mütter nicht so gedacht haben!"
Es ist nicht christlich, ich weiß, aber mein Vater sagte immer: Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.
Vielleicht würde eine solche Sprache eher verstanden. Sorry, ich bin wütend.


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 KurtK 6. Februar 2019 
 

sogenannt

Abgesehen vom aktuellen Kontext und davon, ob Lebensschutz "sogenannt" oder "angeblich" ist - oder eben nicht!
Wer selbst im Glashaus sitzt, sollte mit Steinen vorsichtig sein. Siehe z.B. drei Meldungen weiter http://www.kath.net/news/66829
Wie viel "sogenannte" Katholiken prangern wir an???


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 Chris2 6. Februar 2019 
 

"Staatlich ernannte Lebensschützer"

Vielleicht gibt es die ja auch, etwa die Frauen, die Befürworterinnen vorgeburtlicher Kindstötung Plakate hochhalten, "Mein Bauch gehört mir", und aus der Gebärmutter lächelt einem ein fröhliches Smiley entgegen. Neulich in einem Artikel. Deutlicher kann man seine (besser: ihre) Verachtung menschlichen Lebens nicht ausdrücken.


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 Notar 6. Februar 2019 
 

"Sogenannte" Neutralität

Die "sogenannte" neutrale Moderatorin Anne Will hat sich wieder einmal als ganz banale Propagandistin geoutet. Kein Wunder, dass sich immer mehr Leute von derart gestrickten "Qualitätsmedien" angewidert abwenden.

Man kann Martin Lohmann für seinen entlarvenden Kommentar nur dankbar sein.


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 Eisenherz 6. Februar 2019 
 

Warum beten wir nicht alle gemeinsam regelmäßig um die Bekehrung von Anne Will und ihrer Partnerin?


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 JP2B16 5. Februar 2019 
 

Frau Hänels "Traum" erinnert an die dunkelsten Zeiten

Man müsste einmal juristisch prüfen lassen, ob hier nicht sogar der Tatbestand der Volksverhetzung vorliegt. Unüberhörbar saßen Aktivisten pro Abtreibung mit Sicherheit nicht zufällig im Publikum, eine Moderatorin, die ohne jeden Zweifel parteisch war und dann der von der Moderatorin auch noch am Ende belobigte Schlusswort von Frau Hänel, für ihren Traum weiterzukämpfen, dass nur Wunschkinder das Licht der Welt erblicken. Das erinnert an die dunkelste Zeit der Deutschen Geschichte und lässt tief blicken welch Geistes Kind Frau Hänel ist. Sind sie und ihre Mitstreiter tatsächlich so einfältig, dass Sie mit solchen Äußerungen nicht die Parallele zur Rassenhygiene der Nationalsozialisten erkennen!? Allen Pro-Life Verbundenen, ob Politiker, Journalist, Arzt oder sonstigen öffentlichen Personen ist nur zu raten, solche Einladungen künftig konsequent abzulehen. Herr Amthor hat trotz seiner für sein Alter beachtenswerten Redekunst völlig naiv den Lebensschützern ein Bärendienst erwiesen.


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 GerogBer 5. Februar 2019 

Um ein neues

Bewußtsein dafür zu vermitteln, dass es um Kinder geht, sollte man jeder Frau bei bestätigter Schwangerschaft bereits das Kindergeld gewähren. Ich meine, dass das helfen könnte, deutlich zu machen, um was es geht.


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 Mmh 5. Februar 2019 
 

Taten statt Worte

Am kommenden Samstag, den 9.2. findet in Nürnberg wieder das Gebet für das Leben statt, beginnend mit der Hl. Messe in St. Michael um 10:00 Uhr. Weitersagen!


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 Paul-Lukas 5. Februar 2019 
 

Danke!

Danke Herr Lohmann, für Ihr Kommentar. Sie haben es sehr gut analysiert!

Wir haben es uns angesehen und dachten das selbe! Einfach nur Schande über diese wahrheitsfeindlichen Menschen.

Die Lebensschüter werden als rechtsradikale, christliche spinner diffamiert.
Es wird alles nur einseitig berichtet und man versucht, die Bevölkerung in die eine Atheistische Richtung zu lenken!

Als Gläubige Christen wissen wir, dass ungeborene Kinder eine Seele haben und das gleiche Recht haben zu überleben, unabhängig von allen veremeintlichen Faktoren!

Es gibt viele Familien, die Kinder adoptieren würden, weil sie keine bekommen. Warum nicht also nach der Geburt abgeben, statt vorher zu töten? Diese Möglichkeit gibt es doch auch in Deutschland?

Nein, man will lieber töten, man will selbst Gott "spielen" man will Christus leugnen und an eine unsterbliche Seele etwa denken? Ist das doch alles altmodisch und mittelalterlich!


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 Mr. Incredible 5. Februar 2019 
 

Nur weil Anne will, muss man noch lange nicht.

Was Anne will, ist mir erst mal wurscht.
Das ist die totale emotionale Entblödung.
Emotionen, Hormone und mangelnde Selbstbeherrschung :-)
Eine tolle Mischung. Den Watschn-Mann hätte sich die CDU sparen sollen.


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 Andrzej123 5. Februar 2019 
 

Die Abtreibung bis zur Geburt ist bereits de fakto straffrei

... und dies haben nicht die Jusos oder Grünen, sondern hat m.W. die CDU geführte Regierung unter Kohl gesetzlich normiert:
218a StGB:
"Der mit Einwilligung der Schwangeren von einem Arzt vorgenommene Schwangerschaftsabbruch ist nicht rechtswidrig, wenn der Abbruch der Schwangerschaft unter Berücksichtigung der gegenwärtigen und zukünftigen Lebensverhältnisse der Schwangeren nach ärztlicher Erkenntnis angezeigt ist, um eine Gefahr für das Leben oder die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes der Schwangeren abzuwenden, und die Gefahr nicht auf eine andere für sie zumutbare Weise abgewendet werden kann."

Statistiken über Spätabtreibungen werden absichtlich nicht sachgerecht-und das wäre via Abfrage bei den Krankenkassen- ermittelt.


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 nazareth 5. Februar 2019 
 

Wenn man nicht wüsste, dass es falsch ist bräuchte man nicht öffentlich zu "diskutieren". Undemokratisch unter Gleichgesinnten ist das eher ein Einhämmern auf die Öffentlichkeit unter Ausschluss der (argumentativ weit überlegenen) Gegner der Abtreibung. Das kann man in einer Propagandasendung nicht riskieren. Ich habe dem Spiegel online einen Kommentar zum Artikel gesandt. Ich hoffe er wird gelesen. Ich denke sie halten die Propaganda für nötig, weil sich der Wind dreht...die Bevölkerung ist nicht so mehrheitlich für Abtreibung wie sie eben allen vormachen wollen. Deshalb sind prominente selbstsichere Zugpferde die möglichst alle Lebensschützer zu reaktionären Frauenfeinden degradieren nötig ganz vorn am talken...reden,schreiben und beten wir. Die Wahrheit bahnt sich ihren Weg...wir haben viele Verbündete in der Gesellschaft aus anderen christlichen Denominationen und Muslime und auch Buddhisten und Humanisten... wir sind als Katholiken nicht die einzigen Gott sei Dank!


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 Mariat 5. Februar 2019 

Machen Abtreibungsbefürworter sich überhaupt Gedanken darübe...,

...wie die Mütter nach einer Abtreibung klar kommen? Ich denke nicht!
Manche von ihnen werden irgendwann physisch oder - und psychisch krank. Doch wer denkt da an die Abtreibung die u. U. vor Jahren geschehen ist? Der Körper und die ihm innewohnende Seele Vergessen nichts.
Mag es auch sein, dass die Abtreibung als " Recht der Frau", als " Mein Bauch gehört mir" angesehen wurde, durch Medien unterstützt, so schweigt das Gewissen, da es als KEINE SÜNDE angesehen wird.
Doch der " Bauch gehört in einer Schwangerschaft, dem Kind".
Jedes Kind ist von Gott gewollt. Jedes Kind ist von Anfang an, ein Mensch. Jedes Kind hat eine Seele.
Wie geht es dieser Seele nach der Ablehnung, dem Töten ihres Gewandes?
Wer denkt von den Abtreibungsbefürwortern daran, dass diese Seele leiden könnte?
Nicht umsonst ist man durch Abtreibung Exkommuniziert, bis man bereut und gebeichtet hat.
Die abgelehnte Kinderseele benötigt die Begierdetaufe, einen Namen und die Annahme. Dann ist für sie der Himmel offen.


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 wedlerg 5. Februar 2019 
 

Die SPD in Agonie

Die Sendung zeigt nur die Agonie der SPD. Abtreibung bis zum Tag der Geburt ist vom linken Flügel und von den Jusos verordnet. Der §219a als Aufhänger wird gehypt durch die SPD-affine Musterklägerin und Ärztin.

Dass die SPD 80% der Print-Medien in D mehr oder minder besitzt oder Anteile hält, macht den Feldzug leichter. dass im ÖR nur grüne und rote Journalisten sitzen, bringt die Plattform.


All das ist durchschaubar und zeigt nur, dass diese Menschen außer Macht und Hass auf Christen nichts im Schilde führen.


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 Herbert Klupp 5. Februar 2019 
 

Noch schlimmer

Dieser Artikel spricht mir aus der Seele. Wie verdorben diese Talk-Shows ( und das ganze ÖR ) doch sind. Und es ist noch schlimmer. Herr Amthor hat keineswegs den Lebensschutz vertreten. Er wollte nur die bisherige Tötungspraxis verteidigen, auf daß nicht noch leichfertiger gemordet werden kann. @Andrzej123 hat recht !


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 Mariat 5. Februar 2019 

" Die Radikalisierung der Abtreibungaktivisten"

Matthias v. Gersdorf leitet seit 1993 die Aktion „ Kinder in Gefahr“ der DVCK e. V. Als Leiter hat er bereits mehrere Bücher geschrieben. Auch das mir zugesandte: „ Die Radikalisierung der Abtreibungsaktivisten“. In diesem veröffentlichte er zwei Briefe, aus denen ich zitiere. Kardinal Walter Brandmüller: „ Von Tag zu Tag wird der Einsatz in unserer säkularisierten Welt für essentielle Grundwahrheiten immer schwieriger und sogar gefährlicher. Und trotzdem müssen wir uns für das Recht auf Leben der schutzlosesten Menschen, also der Ungeborenen einsetzen. In diesem Kampf dürfen wir nicht unbedingt mit Applaus und Zustimmung rechnen. Uns muss die Liebe zur Wahrheit über das menschliche Leben antreiben. Bleiben Sie in ihrem Einsatz für die Ungeborenen standhaft und lassen Sie sich nicht entmutigen.“
Bischof Athnasius Schneider schrieb: „Mitten in der Nacht und anonym wurde ihr Büro in Frankfurt angegriffen. Das ist feige Vorgehensweise der Kinder der Finsternis[...]"


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 Mariat 5. Februar 2019 

" Wer schweigt, unterstützt das Töten von Kindern"

So lautet der Appell von SOS Leben, eine Initiative der „ Deutschen Vereinigung für eine christliche Kultur ( DVCK) e. V. in Frankfurt, der mir heute zuging - und den ich aus Überzeugung für das LEBEN, den Schutz der Ungeborenen gerne unterzeichne.

Leider verschärfen sich Terror und Hetze gegen Lebensrechtler durch radikale und fanatische Abtreibungsaktivisten verschärfen sich. SOS Leben, nachdem von linkradikalen Aktivisten bereits das zweite Mal auf das Büro der Lebensschützer Vandalismus verübt wurde.

Sie wissen nicht, was sie da tun!


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 Andrzej123 5. Februar 2019 
 

Ich kann die positive Bewertung

von Herrn Amthor von Herrn Kelle und Herrn Lohmann nicht nachvollziehen.
("Die „Falle“ für den Mann, der Leben schützen will, war geradezu perfekt aufgebaut.")
Er hatte in der Sendung sich von "Abtreibungsgegnern" distanziert und die größere Bereitstellung von Ressourcen für Abtreibungen unterstützt, um ein angebliches "Recht" der Frauen hierzu zu gewährleisten.
Das finde ich nicht in Ordnung.
Falls er die Abtreibungen im Herzen wirklich ablehnt (ich konnte in der Sendung kein Indiz hierfür entdecken), hätte er sich deutlich anders ausdrücken müssen, Zeit zur Vorbereitung war ja vorhanden.


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 Claudia_Sperlich 5. Februar 2019 

Ich hab versucht, es anzuschauen...

... und nur wenige Minuten durchgehalten. Hätte ich das milde Dauerlächeln der Hänel noch länger gesehen, hätte ich wahrscheinlich den Laptop durch mein teures Isofenster geworfen.
Allein schon der Vorspann der Runde war manipulativ bis dorthinaus.
Ja ja, die armen Frauen, die völlig alleingelassen werden und keine Chance haben, sich zu informieren... Wer das behauptet, sagt in Wahrheit: Frauen sind zu dumm zum Googeln. Und das ist nun wirklich frauenfeindlich.
Wenn ich das nächste Mal böse Hexen sehen will, gucke ich lieber wieder einen Märchenfilm, der hat wenigstens ein Happy End.


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 leibniz 5. Februar 2019 
 

Diesen Blödsinn sollte man sich gar nicht mehr anschauen. Die Einschaltquoten sämtlicher sog. Talkshows, in Wahrheit Probagandashows, gehen steil nach unten. Ignorieren wäre viel wirksamer. "Club der toten Denkerinnen" trifft es nicht ganz, denn denken können diese Damen nicht.


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 petrafel 5. Februar 2019 
 

Wo sind die glücklichen Frauen, die abgetrieben haben?

Wenn man die Frauen dort, attraktiv, tiptop zurechtgemacht, lächeln sah, während sie mit größter Selbstverständlichkeit über das Recht auf Abtreibung redeten und die betroffenen Kinder einfach nicht zur Sprache kamen, konnte es einem nur kalt den Rücken herunterlaufen.

Im Übrigen frage ich mich, wo all die glücklichen, selbstbewussten, selbstestimmten, zufrieden mit ihrer Entscheidung lebenden Frauen sind, die abgetrieben haben. Es müsste in Deutschland hunderttausende davon geben. Keine schafft es zu Anne Will, obwohl man problemlos deren Anonymität sicherstellen könnte?


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 Mariat 5. Februar 2019 

@Diadochus

"Viele Menschen, nicht nur Journalisten, sind geistig tot.So sieht eine Gesellschaft ohne Gott aus."
Leider ist es so, dass " geistig tot" bedeutet: " das Gewissen" regt sich nicht mehr, wenn man sündhaftes tut. Es wird umschattet vom "ICH bin mir selbst der Nächste" - und dies wird gefördert. Der Glaube an Gott, der Gehorsam, steht dem ICH im Weg, wird deshalb nicht erwähnt.
LG Mariat


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 gebekrev 5. Februar 2019 
 

Danke, Herr Lohmann !!!

Wo bleiben die Stimmen unserer Bischöfe und Kardinäle?


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 Mmh 5. Februar 2019 
 

Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,

nicht auf dem Weg der Sünder geht, nicht im Kreis der Spötter sitzt,

Das wirklich traurige ist, dass es derzeit keinen Ausweg aus der Zwangsalimentierung gibt, denn sonst könnten die Toten, die sich selbst feiern unter sich bleiben.


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 GerogBer 5. Februar 2019 

Es ging ausschließlich

um das Thema "frauen". Vom Kind wurde nicht gesprochen. Da wurde mit einer Leichtigkeit Todesurteil gesprochen, dass es mir schlecht wurde. Und die Frauenärztin hatte wieder Gelegenheit für sich zu werben. Sie möchte ja erreichen, dass nur gewollte Kinder zur Welt kommen. Wie perfide. Und das Publikum klatschte Beifall.


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 Sureno 5. Februar 2019 

Ein sehr guter Kommentar von Martin Lohmann!

In der Sache und der Argumentation korrekt, in der Polemik maßvoll.
Ach wenn man doch von den den deutschen Bischöfen ähnliches hören könnte!


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 Diadochus 5. Februar 2019 
 

Club der toten Denkerinnen

Was wir hier erleben, ist eine Gesellschaft ohne Gott. Frau Will und ihre Protagonisten stehen bildlich dafür. Sie sind Todesengel. Sie gehen über Leichen. Wir sind eine Gesellschaft ohne Zukunft, ohne Kinder. Das Christentum steht unbeholfen daneben und blamiert sich. Wer steht dem jungen Abgeordneten zur Seite? Ja, es ist ein Club der toten Denkerinnen. Sie sind geistig tot. Viele Menschen, nicht nur Journalisten, sind geistig tot. So sieht eine Gesellschaft ohne Gott aus.


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